Alice und Claude Askew Gruselkabinett - Folge 56 und 57

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Inhaltsangabe zu „Gruselkabinett - Folge 56 und 57“ von Alice und Claude Askew

Geisterseher Aylmer Vance und der medial begabte Rechtsanwalt Dexter - das beliebte Ermittler-Duo, wenn es um Übersinnliches geht - untersuchen vier weitere mysteriöse Fälle. Diesmal werden die beiden mit Vampirismus, einem Poltergeist, einer rätselhaften Abhängigkeit und einem schier unbewohnbaren Schloss konfrontiert. Werden sie die Geheimnisse lösen und einen Blick in die andere Welt werfen können ...?

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  • Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 56 und 57" von Alice Askew

    Gruselkabinett - Folge 56 und 57
    sabisteb

    sabisteb

    07. December 2011 um 15:34

    1. Der Vampir Der bekannte Polospieler Paul Devenant sucht Aylmer Vance in seinem Büro in der Dover Street auf. Vor einem Jahr heiratete er eine gefeierte Schönheit, Jessica MacThane. Diese Hochzeit ging durch sämtliche Klatschspalten und nun sieht er aus, als würde er jeden Augenblick sterben müssen. Paul Devenant leidet unter Blutarmut, die Ärzte sind ratlos und Aylmer Vance vermutet einen Vampir. Nettes Geschichtchen von Bösem Fluch, weil die Ahnen Böse waren. Nicht sonderlich spannend, vorhersehbar und unterhaltsam. 2. The Fear Robert Ballistion, ein Self Made Millionär hat ein Problem. In dem schönen Schloss, das er sich gekauft und von Grund auf renoviert hat, spukt es. Es ist nichts Offensichtliches, nur so eine Todesangst, die einen plötzlich in der Nacht übermannt und einem dean Schlaf und den Atem raubt. Aylmer Vance und sein Assistent Dexter reisen auf das Schloss, beziehen das fragliche Zimmer und müssen feststellen, ja, Robert Ballistion hat nicht gelogen, als sie regelmäßig eine unsägliche Angst überfällt. Schon bald kommen sie der Ursache auf die Spur, einem düsteren Familiengeheimnis der Vorbesitzer. Auch diese Geschichte ist nett und harmlos. Ein böses Gemäuer, böse Taten in der Vergangenheit, die die Gemäuer des Schlosses getränkt haben, alles Standard Folklore, nett vorhersehbar und mäßig gruselig. 3. Der Organist aus der Hölle Colonel Verriker, eine Urlaubsbekanntschat von Vance und Dexter, ersucht die beiden um professionelle Hilfe. Seine Tochter Beryl, die Aylmer als lebeslustiges Mädchen in Erinnerung hat, leidet neuerdings unter kurzzeitigen tranceartigen Aussetzern, die sie selber jedoch nicht wahrnimmt. Er bittet daher Aylmer Vance und seinen Assistenten Dexter, um einen Besuch, auch um die Urlaubsbekanntschaft aufzufrischen. Die beiden beobachten Beryl und dieses hat tatsächlich einen dieser Anfälle und verschwindet danach. Eine wirklich gelungene Geschichte. Heutzutage würde man wohl sagen, Beryl hat kurzzeitige Epileptische Anfälle, aber sei’s drum. Gelungen ist an dieser Kurzgeschichte vor allem, dass sie unklar ist. Ist der Organist nun böse oder nicht? Sind sie füreinander bestimmt oder nicht. Sind Frauen wirklich so oberflächlich, dass sie eine Schöne Hülle einer schönen Seele vorziehen? 4. Ist es wirklich ein Poltergeist der da stöhnt? Ein Poltergeist treibet sein Unwesen treibt sein Unwesen auf Blackstock Castle. Angeblich liegt ein Fluch auf dem Gebäude seit Lord Rystone seine wunder schöne aber etwas leichtlebige Frau mit ihrem Liebhaber Gregory Laidlaw erwischte und diesen im Affekt tötete. Seitdem erschien Gregories Geist jedem Lord Rystone vor seinem Tode, trieb aber ansonsten sein Unwesen als Poltergeist. Ruhe herrschte erst als das Schloss an entfernte Verwandte von Gregory Laidlaw verpachtet wurde, die den Raum, in welchem der Mord geschah zumauern ließen. Nun jedoch wohnt wieder ein Lord Rysone auf Blackstock und Gregory ist extrem aktiv. Eine wunderbare Geschichte. Eine Mischung aus klassischer Sherlock Holes Kriminalgeschichte mit mystery Touch und unerwarteter Auflösung. Intelligent und witzig. Alice Askew schrieb diese Geschichten zusammen mit ihrem Mann Claude Askew und gemeinsam waren die beiden ziemlich produktiv und veröffentlichten über 90 Geschichten aus verschiedenen Genres. Obwohl Alice bereits vor ihrer Ehe als Schriftstellerin tätig war, begann sie kurz nach ihrer Hochzeit mit ihrem Mann zusammen zu arbeiten und von da ab erschienen ihre Geschichten unter "Alice and Claude Askew". Die Aylmer Vance Kurzgeschichtenreihe, die aus insgesamt 8 miteinander verbundenen Geschichten besteht, erschien 1914 in "The Weekly Tale-Teller" und wurden 2006 in einer auf 500 Stück limitierten Ausgabe neu aufgelegt: Aylmer Vance: Ghost-Seer (Tales of Mystery & the Supernatural). Die Autoren starben, als ihr Schiff während des ersten Weltkrieges von einem U-Boot Torpedo versenkt wurde. Die Hörspiele sind, wie man es von diesem Verlag gewohnt ist, topp besetzt und hervorragend vertont.

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