Alicia Giménez-Bartlett Hundstage

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Inhaltsangabe zu „Hundstage“ von Alicia Giménez-Bartlett

Wenn ein Mord vor den Augen eines Zeugen geschieht, ist das ein Glücksfall für einen Polizisten. Handelt es sich bei diesem Zeugen jedoch um einen Hund, hält sich die Euphorie in Grenzen. So geht es jedenfalls
Inspectora Petra Delicado, zumal es sich bei dem Zeugen um ein Exemplar recht zweifelhaften Aussehens handelt. Dennoch nimmt Petra den zotteligen Vierbeiner bei sich auf, hat sie doch eine besondere Vorliebe
für eigenwillige Persönlichkeiten. Der neue Lebenspartner stellt sich als Volltreffer heraus, und aus dem skurrilen Ermittlerduo Petra Delicado und Fermín Garzón wird ein noch skurrileres Trio, das mit
seinen Nachforschungen im dubiosen Milieu seltsamer Hundeliebhaber beginnt und um hohe Einsätze spielt.

Sehr spannend, sehr spleenig aber genau das, was man von diesem zweiten Teil der Krimireihe um Petra Delicad und Fermin erwartet!

— kassandra1010

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  • Sehr spannend, sehr spleenig

    Hundstage

    kassandra1010

    18. February 2017 um 19:38

    Petra Delicado und Fermin lösen gemeinsam ihren zweiten Fall. Ausgerechnet ein Hund wird Zeuge eines Mordes. Fermin ist verzweifelt aber Petra, die findet das natürlich klasse. Sie nimmt den Hund bei sich auf und ist erstaunt, das jemand noch sturer wie sie selbst sein kann. Sie hat einen wahren Gegenspieler gefunden, aber wie findet man jetzt den Killer? Fermin und Petra samt vierpfotiger Begleitung machen sich auf in das Hundekampfmilieu und dort lernen sie das Grausen, das Staunen und kommen dem Killer gefährlich nahe! Sehr spannend, sehr spleenig aber genau das, was man von diesem zweiten Teil der Krimireihe um Petra Delicad und Fermin erwartet!

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  • Auf den Hund gekommen

    Hundstage

    Stefan83

    16. October 2011 um 20:16

    Nach dem über lange Strecken doch arg zähen Vorgänger, hatte ich meine Zweifel bezüglich des zweiten Teils, welche sich aber bereits kurz nach Beginn der Lektüre ziemlich schnell verflüchtigten. "Hundstage", Alicia Giménez-Bartletts zweiter Band aus der Reihe um die Inspectora Petra Delicado und Subinspector Fermín Garzón, kommt doch um einiges spannender daher, wenngleich auch hier vielschichtige Beziehungskisten der Hauptprotagonisten erneut einen Großteil der Story beanspruchen. Ein reiner Kriminalroman im klassischen Sinne ist es dadurch also nicht mehr, was der erzählten Geschichte jedoch keineswegs schadet, sondern sie vielmehr extrem amüsant und glaubhaft macht. Die Story sei hier kurz angerissen: Petra Delicado und Fermín Garzón haben nicht viel Zeit sich auf den zuletzt erworbenen Lorbeeren auszuruhen und bekommen ein weiteres Mal einen Fall übertragen, der auf den ersten Blick alles andere als viel versprechend und Karriere fördernd aussieht. In den Straßen Barcelonas wird ein ziemlich heruntergekommener Typ brutal verprügelt aufgefunden und auf die Intensivstation verbracht. Seine Identität ist aufgrund fehlender Personalien unklar. Alles deutet auf einen Racheakt oder die Abrechnung unter zwei Kleinkriminellen hin. Der einzige Zeuge der Tat ist der Hund des Verprügelten, eine äußerst hässliche kleine Promenadenmischung, welche Petra Delicado kurzerhand bei sich aufnimmt und aufgrund seiner Erscheinung "Schreck" tauft. Kurze Zeit später erliegt das Opfer den Verletzungen und der Fall gewinnt eine neue Dimension. Nun ermitteln Petra und Fermín in einem Mordfall. Und Schreck ist der einzige, der zur Lösung des Falles beitragen kann, der sich schließlich im Laufe der weiteren Untersuchungen als wesentlich tiefgehender erweist, als anfangs angenommen... Hatte Bartlett im ersten Band "Gefährliche Riten" noch nicht das richtige Mischungsverhältnis zwischen Krimi und Beziehungsblabla gefunden, gelingt ihr das nun umso besser. Ohne damit den Spannungsaufbau zu beeinträchtigen, schildert die Autorin das private, nicht selten Problembelastete Leben der zwei Ermittler, welche man mit ihren Schrullen und Macken einfach nur lieb gewinnen muss. Während Petra sich kurzerhand mit einem Tierarzt in ein lang vermisstes Liebesabenteuer stürzt, entwickelt sich der sonst so unscheinbare Fermín zum Don Juan, und lässt parallel gleich zwei amouröse Abenteuer laufen. Die Folgen lassen natürlich nicht lange auf sich warten und sorgen für oftmalige Erheiterung beim Leser. Nebenher drehen die zwei wieder mal jeden Stein um, verfolgen jede erdenkliche Spur und entwirren nach und nach die anfangs im Verborgenen liegenden Motive des Mordes. Die Auflösung selbst vermochte mich dann persönlich nicht vom Hocker zu hauen, was ich der Autorin aber nachsehe, die mich über gut 350 Seiten gut und kurzweilig unterhalten hat. Insgesamt ist "Hundstage" ein unterhaltsamer, sehr menschlicher Kriminalroman, der einen gewissen Querschnitt durch die spanische Gesellschaft vollzieht und vor allem von den zwei sympathischen Hauptfiguren lebt. Ein Krimi für den Sommerurlaub, der sich aber deutlich an einem weiblichen Lesepublikum orientiert. Band 3 werde ich (Mann), dennoch lesen.

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  • Rezension zu "Hundstage" von Alicia Giménez-Bartlett

    Hundstage

    leserin

    30. June 2010 um 14:44

    Ein netter Krimi, mit der sympatischen Inspectora Petra, die in Barcelona ihre Fälle löst. Sie hat einen Mörder zu finden, dessen Zeuge ein zottiger Hund war, den sie dann auch noch zur Betreuung bei sich aufnimmt. Die Inspectora sowie auch ihr Assistent lassen den Leser auch an ihrem Privatleben teilhaben. Der Fall spielt sich in einem dubiosen Hundemillieu ab.

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