Alida Leimbach

 3.3 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Wintergruft, Ostfriesenkind und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Kaffee um vier in Gießen

Neu erschienen am 18.09.2018 als Spiralbindung bei Edition Kalliope.

Alle Bücher von Alida Leimbach

Wintergruft

Wintergruft

 (11)
Erschienen am 11.07.2011
Ostfriesenkind

Ostfriesenkind

 (5)
Erschienen am 06.07.2016
Börsentöpfchen

Börsentöpfchen

 (4)
Erschienen am 02.07.2014
Villenzauber

Villenzauber

 (2)
Erschienen am 04.02.2013
Deichkrone

Deichkrone

 (1)
Erschienen am 05.07.2017
Kaffee um vier in Gießen

Kaffee um vier in Gießen

 (0)
Erschienen am 18.09.2018

Neue Rezensionen zu Alida Leimbach

Neu
engineerwifes avatar

Rezension zu "Ostfriesenkind" von Alida Leimbach

Arm und reich verträgt sich nicht ...
engineerwifevor 3 Monaten

Auf dieses Buch freute ich mich schon lange, es lag schon einige Monate auf meinem SUB und diesen Monat war es „fällig“. Vorgestellt hatte ich mir darunter eine Geschichte ähnlich der tollen Ella Hahn Reihe, die mit dem Buch „Aufbruch“ um das Mädchen Hildegard ihren Beginn nimmt. Bekommen habe ich eine leicht lesbare Geschichte – ich habe das Buch an einem Tag verschlungen – der aber meiner Meinung nach leider der echte Tiefgang fehlt. Hier werden wirklich alle Klischees bedient. So verguckt sich der reiche Unternehmersohn in das arme Arbeitermädchen während die kleine Schwester besagten Sohns sich hoffnungslos in den Stallburschen verliebt. Ein despotischer Ehemann und Teilhaber setzen dem ganzen dann die Krone auf.
Wie gesagt, leichte Lektüre, die mir einen faulen Sonntag versüßt hat, mich aber ein wenig enttäuscht zurücklässt. 

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gaby2707s avatar

Rezension zu "Deichkrone" von Alida Leimbach

Ein spannender und sehr interessanter Fall
gaby2707vor einem Jahr

Auf dem Weg nach Norddeich zu seiner Geliebten Bianca Noll verunglückt der Leiter eines Osnabrücker Gymnasiums Georg Cannstetter mit seinem PKW in Ostfriesland tödlich. Nach den Untersuchungen stellt sich heraus, dass sich jemand an dem Wagen zu schaffen gemacht haben muss – die Bremsleitungen waren angeritzt. Kriminaloberkommissarin Birthe Schöndorf und ihr Kollege Kriminalkommissar Daniel Brunner stoßen auf ein seit Jahren geführtes Doppelleben und viele Ungereimtheiten. Weitere Autounfälle passieren nach dem gleichen Muster und die immer enger werdenden Ermittlungen bringen Birthe Schöndorf in höchste Gefahr.


Seit ich vor Jahren mal in Greetsiel war, reizen mich die norddeutschen Krimis immer mehr. Bei den Krimis von Alida Leimbach merkt man, dass sie aus der Region kommt, diese liebt und ihre liebevollen und farbigen Beschreibungen laden ein, sich den Norden mal selbst anzuschauen. Ein bisserl friesisch gesnackt wird auch, was die Regionalitätnoch authentischer macht.

Der flüssige, eingängige und leicht zu lesende Schreib- und Erzählstil führt mich zu Taten, die aus Neid, Hass und Frust entstehen. Ich hatte anfangs etwas Mühe, den Gedanken des Täters zu folgen. Aber je weiter ich in die Ermittlungen eingetaucht bin, desto klarer und eindeutiger wurde seine Motivation. Immer neue Erkenntnisse und Wendungen machen das mit rätseln zu einem Genuss. Die Spannung hält sich gleichmäßig hoch.

Doch es ist nicht nur spannend. Es bahnt sich auch ganz langsam eine kleine Liebesgeschichte an, von der ich hoffe, dass sie im nächsten Band weiter gehen wird.

Ein spannender, sehr interessanter Krimi für kriminelle Lesestunden, den ich gerne weiter empfehle. Ich hoffe, es geht bald weiter mit Birthe, Daniel und ihren Kollegen aus Osnabrück. Ich freue mich drauf.

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goats avatar

Rezension zu "Ostfriesenkind" von Alida Leimbach

Nicht nur für Ostfriesen ein Muss ...
goatvor einem Jahr

Wenn man in Ostfriesland wohnt, sind Bücher, die von Ostfriesland handeln, irgendwie Pflichtlektüre. Aus diesem Grunde bin ich auf den Roman von Alida Leimbach aufmerksam geworden. „Ostfriesenkind“ handelt von der jungen Leni, deren Traum es eigentlich ist, Friseurin zu werden. Da im Jahre 1952 das Geld jedoch knapp ist, zwingen ihre Eltern sie, als Zigarrenmacherin in der Fabrik Deimann zu arbeiten. Die Arbeit ist hart, denn sie muss an sechs Tagen in der Woche elf Stunden täglich Zigarren im Akkord wickeln. Ludwig Deimann betrachtet die Entwicklung auf dem Zigarrenmarkt mit Sorge. Auch die Hoffnung, dass sein Sohn Richard als Nachfolger in das Unternehmen einsteigt, muss er bald begraben. Diesem ist seine Malerei wichtiger und er möchte lieber Kunst studieren. Nun kann nur noch Tochter Marga die Firma vor dem finanziellen Ruin retten, und zwar durch eine Heirat mit dem Industrieellensohn Erich Kruskopp.

Auf ebendieser Hochzeit lernt Leni, die dort als Servicekraft aushilft, die beiden Geschwister kennen und verliebt sich sofort in Richard. Aber ihre Liebe steht unter keinem guten Stern und auch Erich Kruskopp, der mittlerweile in die Firma eingestiegen ist, entpuppt sich als brutaler Despot, was die Arbeitsbedingungen für alle Angestellten wesentlich verschlechtert. Schon bald kommt es zur Katastrophe …

Alida Leimbach erzählt die Geschichte von Leni auf zwei Zeitebenen. Der Leser lernt Leni zunächst im Jahr 2012 als alte Frau kennen. Diese bekommt Besuch von ihrer Tochter Kirstin, und als per Zufall der Name Richard Deimann fällt, beginnt Leni, von ihrer Zeit als Vierzehnjährige zu erzählen. Alida Leimbach hat einen unheimlich erfrischenden Schreibstil, die Geschichte fesselte mich von Beginn an. Das entbehrungsreiche Leben in der Nachkriegszeit wird von der Autorin sehr eindrücklich geschildert. Ich habe mich gut in die Lage der jungen Leni versetzen können und habe mit ihr gelitten. Eine Liebe in so kontroversen Gesellschaftsschichten kann nur selten eine Zukunft haben.

Und auch Marga bereut es zutiefst, einen Mann geheiratet zu haben, der sich als Tyrann entpuppt, der seine Frau immer wieder schlägt. Die Gründe für diese Hochzeit waren jedoch nicht ganz uneigennützig. Zum einen wollte sie die Fabrik vor dem finanziellen Ruin schützen und zum anderen konnte ihr Erich einiges mehr bieten als der Stallbursche Thies. Aber der Preis dafür war hoch, denn sie hat ihre große Liebe geopfert – auch wenn diese Liebe ebenso wenig standesgemäß gewesen wäre wie die zwischen Leni und Richard. Und doch hat Marga in all dieser Zeit die Liebe zu Thies nie losgelassen.

Mir gefallen die Charaktere in diesem Roman, weil Alida Leimbach sie sehr authentisch darstellt. Ihr Leben wird spannend erzählt und die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen. Die Autorin hat sehr viel Dramatik mit eingebracht und gerade das hat mir an diesem Roman so gut gefallen. Ein Buch, in dem es nicht immer nur um Friede, Freude, Eierkuchen geht, kommt bei mir grundsätzlich gut an. In „Ostfriesenkind“ ist jede Menge Lokalkolorit enthalten und es hat Spaß gemacht, durch Leer oder Weener zu streifen.

Als Bonus gibt es im Anhang der Geschichte noch ein paar Rezepte von Lenis Oma Frida wie z. B. Labskaus, Apfelpfannkuchen, Bratkartoffeln mit Schinkenspeck oder Grünkohl mit Pinkel. Die Romane von Alida Leimbach stehen nun allesamt auf meinem Wunschzettel und für „Ostfriesenkind“ gibt es von mir fünf Sterne und eine dicke Empfehlung.

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