Alida Leimbach Börsentöpfchen

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Inhaltsangabe zu „Börsentöpfchen“ von Alida Leimbach

In einer Osnabrücker Villa wird der Banker Simon Birklund ermordet. Kommissarin Birthe Schöndorf und ihr neuer Kollege Carlo Oltmann folgen einer Spur, die sie direkt in die Mafiakreise der Bankenmetropole Frankfurt führt. In diesen Sumpf geriet auch der bodenständige Mario Roggenkamp, ein von Birklund um sein Geld gebrachter Schreiner. Durch den Banker verlor er sein gesamtes Vermögen, was er vor seiner Familie verheimlicht. Hat er sich an Birklund gerächt?

ein guter Krimi ala Tatort. Einfach aber trotzdem fesselnd.

— anja_bauer
anja_bauer

Fazit: Ein leiser Krimi mit einer wendungsreichen Story und wunderbar herausgearbeiteten Charakteren.

— Bellexr
Bellexr

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  • fesselnd wie ein Tatort- ein echtes Lesevergnügen

    Börsentöpfchen
    anja_bauer

    anja_bauer

    10. March 2015 um 13:16

    Börsentöpfchen Osnabrück. Ein Mann wird tot in seiner Villa gefunden. Der Arzt diagnostiziert einen natürlichen Tod, doch beim Bestattungsunternehmen stellt sich heraus, dass der Mann getötet wurde. Es ist der Banker Simon Birkling, der etliche Menschen um ihr Geld gebracht hat. Darunter auch den Schreiner Mario Roggenkamp, der sich eigentlich mit dem Gewinn der Aktie eine eigene Schreinerei aufbauen wolle und nun vor dem Nichts steht. Allerdings verheimlicht er das vor seiner Familie. Ist er vielleicht der Täter, der sich gerächt hat. Oder hat doch die Mafia, wo die Spur nach Frankfurt in die Bankenmetrobole führt, was damit zu tun. Kommissarin Birthe Schöndort und ihr neuer Kollege Carlo Oltmann ermitteln und die Spur führt nach Frankfurt… FAZIT: Dieser Krimi von Alida Leimbach ist mein erster mit der Ermittlerin Birte Schöndorf. Ich habe das Buch angefangen und dachte sogleich an einen Tatort im Fernsehen. Dieser Krimi hat nichts mit spannender Ermittlung zu tun, wo der Spannungsfaden bis auf äußerste gespannt ist. Sondern er geht mehr in die Ermittlung rein ,wie es in der realen Welt vorkommt. Trotzdem ist dieser Krimi gut und auf seine Art fesselnd. Die einzelnen Kapitel sind in Daten unterteilt. Zusätzlich kommen hier die einzelnen Charakteren wie z. B. Mario oder die Ermittlerin Birthe zu Wort. Ganz zu schweigen von der Putzfrau Eva Siebkötter mit ihren Osnabrücker Dialekt, die in der Wohngemeinschaft von Birthe putzt.  Privates hat in diesem Krimi auch seinen Platz gefunden und die Autorin hat dieses geschickt mit eingebunden. Für mich war es ein gut gelungener Krimi, dessen einzelne Erzählperspektiven und –stränge schlussendlich ein gesamtes Bild abgeben. Das Cover ist  sehr passend. Es zeigt wohl den Marktplatz von Osnabrück mit all seinen alten Häusern.  Passend zu dem Krimi und dessen Inhalt.

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  • Wenn der Schein trügt...

    Börsentöpfchen
    gaby2707

    gaby2707

    Schreiner Mario Roggenkamp hat vor Jahren Geld, das er von seiner Mutter bekommen hatte, angelegt. Jetzt ist der Tag der Auszahlung gekommen. Mit dem Geld will er sich selbständig machen. Beim Banktermin wir ihm lapidar mitgeteilt, dass durch den Börsencrash sein Kapital bis auf einen minimalen Teil verloren ist. Ein paar Tage später wird der Zweigstellenleiter dieser Filiale tot in seiner Villa gefunden. Der Hausarzt bescheinigt Herzver-sagen. Da Simon Birklund eingeäschert werden soll, erfolgt eine zweite Leichenbeschau, bei der festgestellt wird, dass Fremdver-schulden vorliegt. Kriminaloberkommissarin Birthe Schöndorf und ihr neuer Kollege aus Lüneburg Carlo Oltmann haben alle Hände voll zu tun, um die vielen verschiedenen Spuren dem wahren Täter zuzuordnen... Alice Leimbach hat mich mit ihrem Börsentöpfchen voll in ihren Bann gezogen. Obwohl schon recht bald für mich der Täter feststand, war ich von den Ermittlungen weiterhin gefesselt. Schnell musste ich erkennen, dass der Fall absolut nicht so klar war, wie ich es mir gedacht hatte bzw. wie mir vorgemacht wurde. Die Autorin hat mich bis zum Schluss immer wieder auf neue Fährten angesetzt, die dann doch im Sande verlaufen sind. Die detailliert mit ihren Ecken, Kanten und Eigenheiten beschriebenen Personen waren mir sofort präsent. Von Putzfrau Eva Siebkötter mit ihrem herrlichen osnabrücker Dialekt hätte ich gerne noch viel mehr gelesen. Obwohl sie schon ganz schön nervt. Birthe und Carlo finde ich ein interessantes Team, das sich hervorragend ergänzt. Insgesamt habe ich einen spannenden Kriminalfall gelöst, dessen einzelne Erzählstränge sich schlussendlich zu einem absolut runden Ganzen zusammengefügt haben. Ich hoffe bald mehr von Birthe und Carlo zu lesen.

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  • Totalverlust

    Börsentöpfchen
    Bellexr

    Bellexr

    24. September 2014 um 18:38

    Iris Birklund findet in der gemeinsamen Osnabrücker Villa ihren Ehemann Simon tot in seinem Arbeitszimmer. Der herbeigerufene Hausarzt diagnostiziert Herzinfarkt, doch bei der Autopsie vor der Einäscherung stellt der zuständige Gerichtsmediziner Strangulationsmale am Hals des Bankers fest. Kommissarin Birthe Schöndorf und ihr neuer Kollege Carlo Oltmann übernehmen den Fall. Ihre Ermittlungen führen sie mitten hinein in die Bankenkrise. Von dieser ist auch der Schreiner Mario Roggenkamp betroffen, sein gesamtes Vermögen ist verloren, seine Existenz steht auf dem Spiel.   Mario Roggenkamp ist überglücklich. In wenigen Tagen soll sein angelegtes Geld ausgezahlt werden, mit dem er sich als Schreiner endlich selbstständig machen möchte. Doch beim Termin mit dem Berater seiner Bank erfährt er, dass sein gesamtes angelegtes Geld verloren ist, zu spekulativ war der Fond, zu dem ihm Simon Birklund geraten hat. Vor seiner Familie verheimlicht der völlig verzweifelte Mario den Verlust.   Zehn Tage später ist der Banker Simon Birklund tot. Seine Ehefrau Iris wie auch der Hausarzt gehen von einem Herzinfarkt aus und Iris besteht auf eine Urnenbeisetzung. Was sie jedoch nicht weiß, vor jeder Einäscherung wird eine Obduktion durchgeführt, bei der die Male am Hals des Toten entdeckt werden.   Im Verlauf des Lokalkrimis präsentiert Alida Leimbach ihren Lesern einige Verdächtige, die durchaus ein Motiv hätten, den Banker Simon Birklund zu ermorden. So zum Beispiel der Kleinkriminelle Arthur, der versucht hatte, Simon Birklund zu erpressen. Doch war er wirklich der Mörder? Und warum verstrickt sich die Ehefrau ständig in Widersprüche? Und da wäre ja auch noch Mario Roggenkamp, der leichtsinnigerweise bereits seinen Job gekündigt und eine Halle für seine Schreinerei angemietet hat?   Alida Leimbach erzählt in ruhiger, packender Art ihren Krimi, der zudem mit viel Lokalkolorit versehen ist. Neben den Ermittlungen lässt die Autorin auch Raum für das Privatleben ihrer beiden Kommissare und gibt sehr gut die Verzweiflung von Mario und einer weiteren Betroffenen wider, die praktisch vor dem wirtschaftlichen Ruin stehen.   Mit viel Feingefühl zeichnet die Autorin ihre Charaktere, wodurch diese sehr lebendig und nachvollziehbar agieren. Die Ermittlungen gestalten sich durchweg interessant und stellenweise spannend, aber es ist eher ein leiser, ruhiger Krimi, der klar facettenreiche Charaktere in den Vordergrund stellt. Aber die fehlende Spannung stört in keiner Weise, da die Story sich realistisch und sehr wendungsreich gestaltet und somit beste Krimiunterhaltung bietet.   Fazit: Ein leiser Krimi mit einer wendungsreichen Story und wunderbar herausgearbeiteten Charakteren.

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