Aliette de Bodard Das Haus der gebrochenen Schwingen

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Inhaltsangabe zu „Das Haus der gebrochenen Schwingen“ von Aliette de Bodard

Preisgekrönter Lesegenuss für Urban-Fantasy-Fans: In Aliette de Bodards Roman „Das Haus der gebrochenen Schwingen“ liefern sich Menschen, Magier und gefallene Engel in den Ruinen von Paris erbitterte Kämpfe um die Macht. Der atmosphärisch-düstere Urban-Fantasy-Roman der Nebula-Award-Preisträgerin wurde von der internationalen Presse gefeiert und außerdem mit einem British Science Fiction Award ausgezeichnet. Paris liegt nach dem großen magischen Krieg in Trümmern. Gefallene Engel kämpfen um die Herrschaft über die zerstörte Stadt. Noch steht Selene an der Spitze der Macht, doch seit dem Verschwinden ihres Mentors Lucifer Morningstar trachten andere nach ihrem Thron. Als ein tödlicher Fluch entfesselt wird, scheint Selenes Ende gekommen. Drei Außenseiter könnten ihre Rettung sein: der gefangene Magier Philippe, die junge Gefallene Isabelle und die Alchimistin Madeleine, deren menschlicher Körper abhängig ist von Engels-Essenz, einer zerstörerischen magischen Droge. Doch mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten könnten sie Selene auch endgültig zu Fall bringen ... “Ein wunderbar gemachter Roman voller vielschichtiger Figuren und mit einem postapokalyptischen Paris als Schauplatz – ein Szenario, das einen nicht mehr loslässt.“ The Guardian

Ein Buch, bei dem ich bis zum Ende das Gefühl hatte, es nicht richtig zu verstehen

— SillyT
SillyT

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  • Die Stadt der gefallenen Engel

    Das Haus der gebrochenen Schwingen
    SillyT

    SillyT

    30. August 2017 um 15:42

    Nach einem magischen Krieg der Engel liegt Paris in Trümmern und immer noch findet ein Kampf zwischen den gefallenen Engeln statt, denn die unterschiedlichen Häuser verstehen sich nach wie vor nicht und jedes von ihnen will an die Spitze der Macht. Doch dann tauchen immer mehr tote Engel auf und alle scheinen Morgenstern, dem Haupt der Silberspitzen und somit dem mächtigsten Haus der Gefallenen, gedient zu haben und Morgenstern ist spurlos verschwunden. Wer steckt hinter diesen Angriffen? Philippe, ein Unsterblicher, Isabelle, eine Neue unter den Gefallenen und die Alchimistin Madeleine scheinen diejenigen zu sein, die den Engeln helfen können. Doch dem allen setzt voraus, dass die Engel erst untereinander zur Ruhe finden.Meine Meinung: Wieder einmal weckte ein Cover meine Neugier, denn dieses düstere Bild mit dem Engel darauf, zog magisch an. Auch der Klappentext und die vielen Preise, die das Buch erhielt, versprachen eine spannende und andere Fantasygeschichte. Allerdings habe ich mich, leider, sehr schwer mit dem Buch getan und das gleich aus mehreren Gründen. Der Schreibstil ist nicht ganz leicht, manches wirkt verschachtelt und Zusammenhänge waren oftmals erst nach mehrmaligen Lesen verständlich. Da die Autorin hier immer wieder die einzelnen Charaktere aus der Vergangenheit erzählen lässt, fiel es mir einfach schwer, einen roten Faden zu finden. Es gibt schon so einige Szenen, bei denen Spannung aufkam und auch immer wieder gibt es Geheimnisse auf den Grund zu gehen, aber ich habe bis zum Schluss immer wieder Schwierigkeiten gehabt, die Zusammenhänge zu sehen. Dabei ist das Grundgerüst wirklich großartig: eine Stadt der gefallenen Engel dessen oberstes Haupt niemand geringeres als Luzifer Morgenstern ist. Doch letzten Endes hab ich das alles nicht so richtig verstanden: einzelne Banden von Menschen, die an die Macht wollen, aber auch verschiedene Häuser der gefallenen Engel, dazu Magier wie Philippe und jeder davon hat seine Vergangenheit in der auch Geheimnisse verborgen liegen. Auf jeden Fall ist es alles andere als leichte Kost und man braucht Ruhe und Zeit, sich in die Geschichte einzulesen. Trotzdem musste ich häufig zurückblättern, um immer wieder nachzulesen, worum es bei wem nochmal ging. Das Setting fand ich ebenfalls richtig spannend, ein Paris in der Endzeit, beinahe dystopisch angehaucht. Wie gerne hätte ich hier viele Bilder zu erhalten, damit diese Stadt in meinen Vorstellungen lebendig werden könnte. Doch irgendwie fehlten mir diese inlusiver aller Hintergrundinformationen, alles musste ich mir selbst zusammendenken und ich hatte keinerlei Ahnung, was warum geschieht oder geschehen ist. Es war beinahe so, als hätte man mich einfach in diese trübe und düstere Welt ausgesetzt und allein gelassen.Ein personeller Erzähler führt den Leser durch diese Welt, der allerdings immer wieder zwischen den verschiedenen Charakteren hin- und herspringt. Charaktere gibt es hier auch so einige und diese waren sehr vielseitig und vielschichtig, allerdings ebenfalls nicht sehr einfach. Da wäre der gefallene Engel Isabelle, die mir allerdings nicht wirklich näher kam. Philippe, unsterblich und magisch, warum bleibt lange Zeit ein Geheimnis, so wie auch die ganze Person Philippe unglaublich geheimnisvoll erschien. Selene, die Vertreterin Morgensterns, und auch Madeleine, die Alchemistin der Silberspitzen schienen eher in ihren Erinnerungen festzuhängen. Doch auch hier fehlte mir bei allen irgendwie das Hintergrundwissen.Mein Fazit: Ein Buch, bei dem ich bis zum Ende irgendwie das Gefühl hatte, es nicht richtig zu verstehen. Manchmal fühlte es sich so an, als würde diesem Buch ein anderes vorausgehen, dass sowohl die Charaktere der Geschichte, als auch Gründe und Ursachen des Geschehens näher erläutert hätte. Ich fühlte mich in dieser Welt fremd und ein wenig allein gelassen, selbst wenn Charaktere von vergangenen Tagen erzählten, wusste ich irgendwie nicht so richtig, worum es ging. Sehr schade, aber diese Geschichte war leider nicht meins. Allerdings könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die Geschichte ihre Liebhaber findet, schnuppert auf jeden Fall mal in die Story, wenn euch der Klappentext zusagt.

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  • gebrochene Schwingen

    Das Haus der gebrochenen Schwingen
    Flatter

    Flatter

    29. August 2017 um 20:29

    Über die Autorin: Aliette de Bodard wurde in den USA geboren und wuchs in Paris auf, wo sie noch heute lebt. Für ihren Roman "Das Haus der gebrochenen Schwingen" erhielt sie den renommierten British Science Fiction Award. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Paris liegt nach dem großen magischen Krieg in Trümmern. Gefallene Engel kämpfen um die Herrschaft über die zerstörte Stadt. Noch steht Selene an der Spitze der macht, doch seit dem Verschwinden ihres Mentors Lucifer Morningstar trachten anderen nach ihrem Thron. Als ein tödlicher Fluch entfesselt wird, scheint Selenes Ende gekommen. Drei Außenseiter könnte ihre Rettung sein: der gefangene Magier Philippe, die junge Gefallene Isabelle und die Alchimistin Madeleine, deren menschlicher Körper abhängig ist von Engels-Essens, einer zerstörerischen magischen Droge. Doch mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten könnten sie Selene auch endgültig zu Fall bringen... Meine Meinung: Ich hatte mich total viel von diesem Buch versprochen. Die Geschichte klingt super, das Setting scheint großartig und dann wurde es auch noch vielfach prämiert. Doch leider wurde ich etwas enttäuscht. Ich bin hier hin- und hergerissen. Einerseits konnte mich die Story nicht so richtig in ihren Bann ziehen, andererseits finde ich die Ausarbeitung der Charaktere großartig. Sie sind vielschichtig und tiefgründig. Den Spannungsbogen habe ich leider immer wieder verloren, da es zu viele Rückblicke in zu viele Details gibt. Das zu lesen gestaltet sich als schwierig, wenn man nicht die Zeit hat, an der Geschichte dran zu bleiben. Am besten liest man es in einem Rutsch durch um den Faden nicht zu verlieren. Die Ereignisse sind sehr dramatisch aber bildlich gut dargestellt. Mit der französisch angehauchten Belletristik tat ich mich etwas schwer. Der Schreibstil ist etwas sperrig und hat mir keine flüssigen Lesefluss beschert. Die Story hat Potential, ist aber für mich in einer Weise umgesetzt, mit der ich mich schwer tue. Cover: Das Cover ist großartig, ganz tolle düstere Farben und es wirkt richtig bedrohlich. Ein Eyecatcher. Fazit: Nicht ganz so einfach zu lesen, da mich der Schreibstil die Geschichte schwer verstehen ließ.

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  • Das Haus der gebrochenen Schwingen

    Das Haus der gebrochenen Schwingen
    Mara85

    Mara85

    27. August 2017 um 08:36

    Der Inhalt: Es herrscht Krieg in Paris, ein magischer Krieg. Die Stadt liegt in Trümmern, das Chaos herrscht. Als Selens Mentor plötzlich spurlos verschwindet, trachten zahlreiche andere nach ihrer Macht und nach ihrem Thron. Als dann noch ein tödlicher Fluch entfesselt wird scheint ihr Ende gekommen zu sein. Kann sie ihr Leben und ihre Macht in die Hände dreier Außenseiter geben? Können diese drei, ein gefangener Magier, eine junge Gefallene und eine von Engel Essenz abhängige Alchemistin, ihre Ehre retten? Meine Meinung: Ich bin bei diesem Buch etwas im Zwiespalt, auf der einen Seite gefällt es mir wirklich sehr gut, auf der anderen Seite hat mir dann doch irgendetwas gefehlt. Als das Buch zu Ende war saß ich da und dachte: Und das war es jetzt? Irgendwie fehlte so diese letzte kleine Begeisterung. Das Cover zu dem Buch gefällt mir besonders gut, es hat etwas magisches und düsteres zugleich. Ich mag es nicht sonderlich gerne wenn Menschen auf Covern zu sehen sind (ja, ja kleiner Spleen) aber hier ist das völlig ok, ist ja auch Engel ;) Der Schreibstil ist recht locker, man kann sich schnell und gut reinlesen in die Geschichte. Es wird, wie ich finde, nicht unnötig umschrieben und es sind keine Spielereien in den Zeilen die einem das Buch langatmig erscheinen lassen. Ich bin recht zügig durchgekommen und es wurde gewiss nicht langweilig. Die Charaktere, ja die Charaktere ich muss ehrlich sagen am liebsten war mir Madeleine. Sie ist abhängig von Engel Essenzen, wie eine Droge wird diese Essenz von ihr konsumiert. Irgendwie eine seltsame Vorstellung. Sie richtet sich dadurch praktisch selbst zu Grunde. Phillipe, der mir am Anfang recht jung rüber kam, hat eine sehr interessante Vergangenheit. Er war Söldner in einer vietnamesischen Kolonie und auch hier haben wir ab und zu einen fernöstlichen Touch und die Mythologie kommt ins Spiel. Hierzu will ich wirklich nicht zu viel verraten, denn das kommt wirklich klasse in dem Buch rüber. Wer mir so gar nich nahe kam war allerdings die junge Isabelle. Sie war so, ich weiß gar nicht wie sagen, im Gegensatz zu den andere so unwirklich. Keine Ahnung wieso, aber mit ihr wurde ich absolut nicht warm. Das Ende schreit gerade zu nach einer Fortsetzung, vielleicht bringt diese dann auch meinen etwas verwirrten Zustand wieder in die Normalität. Das Buch lohnt sich wirklich zu lesen, auch wenn doch so eine Fragen am Ende bleiben, wie eben schon gesagt: Da MUSS noch was kommen, anders kann ich es mir gar nicht wirklich vorstellen. Das Haus der gebrochenen Schwingen bekommt von mir 4 von 5 Rezisternchen.

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  • Gebrochene Schwingen

    Das Haus der gebrochenen Schwingen
    SABO

    SABO

    22. August 2017 um 16:54

    Aliette de Bodard - Das Haus der gebrochenen Schwingen "Paris liegt nach dem großen magischen Krieg in Trümmern. Gefallene Engel kämpfen um die Herrschaft über die zerstörte Stadt. Noch steht Selene an der Spitze der Macht, doch seit dem Verschwinden ihres Mentors Lucifer Morningstar trachten andere nach ihrem Thron. Als ein tödlicher Fluch entfesselt wird, scheint Selenes Ende gekommen. Drei Außenseiter könnten ihre Rettung sein: der gefangene Magier Philippe, die junge Gefallene Isabelle und die Alchimistin Madeleine, deren menschlicher Körper abhängig ist von Engels-Essenz, einer zerstörerischen magischen Droge. Doch mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten könnten sie Selene auch endgültig zu Fall bringen."Ich habe mir viel von diesem Buch erwartet, es wurde vielfach prämiert und als die Fantasy-Sensation des Jahres 2017 angekündigt.Schon nach wenigen Seiten war klar, dass ich nicht der gleichen Meinung bin.Ein guter Fantasy-Roman, hat für mich folgende Eigenschaften:Er ist spannend, bildhaft und gut verständlich. Man kann gut eintauchen und schwelgt in flüssig, dramatisch geschilderten Ereignissen.All das, habe ich hier leider vermisst.Die Erzählform ist sperrig und die in schwülstiger Poesie getauchten Gedankenrückblicke der Protagonisten über sich selbst, die anderen und das bestehende Chaos, erstickt jede Spannung im Keim."Auf der Treppe weiter vorn hatte sie sich zu ihm umgedreht, mit vor Aufregung rot gefärbten Wangen, mit diesem unbegreiflichen Verlangen, die Gefahr so lange herauszufordern, bis sie dich tötete.Etwas zutiefst Menschliches freilich.."Ein sogenannter Spannungsfaden, ließ sich dadurch erst gar nicht knüpfen, weil ich ihn dauernd verlor. Jede Menge Bindestrich-Sätze stifteten zusätzliche Verwirrung. Die Story hat sicher Potenzial, aber der Schreibstil grenzt meine "Begeisterung" doch sehr ein. Französisch angehauchte Belletristik, gefärbt mit fantastischen Elementen.Ob "Nebula-Award" oder "British Science Fiction Award" - mich als Fantasy-Fan konnte dieses Buch nicht überzeugen. Einfach nicht mein Ding!Ich gebe wohlgemeinte 3/5 Punkte.

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