Alina Bronsky Nenn mich einfach Superheld

(83)

Lovelybooks Bewertung

  • 72 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 3 Leser
  • 40 Rezensionen
(7)
(31)
(33)
(8)
(4)

Inhaltsangabe zu „Nenn mich einfach Superheld“ von Alina Bronsky

Alina Bronsky erzählt vom Aufbruch aus der Isolation, von der Hoffnung auf Verständnis, von der Sehnsucht, als der erkannt zu werden, der man wirklich ist – und damit von allem, was das Erwachsenwerden ausmacht. Rasend komisch und herzzerreißend traurig, niemals weinerlich, aber immer wieder herrlich böse.
Marek traut seinen Augen nicht, als er den Gruppenraum im Familienbildungszentrum betritt: ein Stuhlkreis mit sechs versehrten Jugendlichen, geleitet von einem unrasierten Guru mit sanfter Stimme und langem Haar. Ausgerechnet eine Selbsthilfegruppe! Marek dachte, er würde eine Lerngruppe fürs externe Abitur besuchen, und will mit der »Krüppeltruppe« nichts zu tun haben – doch schon ist er mittendrin und sein Leben steht Kopf.
In Alina Bronskys drittem Roman geht es erneut so rasant zu, dass man nicht weiß, ob man gerade lachen oder weinen soll. Ihr jugendlicher Held hat eine Kampfhund-Attacke auf sein Gesicht hinter sich, will mit dem Leben nichts mehr zu tun haben und das Leben nichts mehr mit ihm. Die Nummer seiner Freundin hat Marek auf immer und ewig gelöscht. Auf die Straße traut er sich nur im Dunkeln, und auch dann nur mit Sonnenbrille.
Was als ultimative Demütigung beginnt – von seiner alleinerziehenden Mutter in die falsche Gruppe gelockt worden zu sein –, erweist sich bald als große Chance. Eine zickige Schönheit im Rollstuhl, eine zarte Liebe, eine gemeinsame Gruppenfreizeit und ein plötzlicher Todesfall lassen Marek seinen Weltschmerz für immer vergessen.

Diese Geschichte passt hinten und vorne nicht wirklich zusammen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine unausgegorene Geschichte von der ich das Gefühl hatte, die Autorin wisse selber nciht, was sie da eigentlich schreiben will.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

bissig, witzig und kein bisschen schmalzig

— KatalinMaerz

Alina Bronsky hält durchgehend das schwierige Gleichgewicht zwischen berührender Trauer und markanter Komik.

— bookworm97

Das Ende wertet das Buch im Großen und Ganzen eher ab. Ohne die überraschende Wendung wäre es besser weggekommen.

— eightletters

Stöbern in Romane

Eine allgemeine Theorie des Vergessens

Zu viele Akteure auf zu wenigen Seiten. Sprachlich allerdings sehr schön!

Caro_Lesemaus

Der Weihnachtswald

Eine märchenhafte Weihnachtsgeschichte.

Buchgespenst

Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Kein Wort ist hier einsam....

buchstabensammlerin

Das Herz des Henry Quantum

Von dieser Geschichte hatte ich mir mehr Charme, Witz und Tiefgang erwartet - enttäuschend

schnaeppchenjaegerin

Die Wurzel alles Guten

Warmherziger und humorvoller Roman über eine Familienzusammenführung.

Cynni93

Leere Herzen

Diese Geschäftsidee ist der absolute Gipfel - absurd und völlig genial. Eine irre gute Gesellschaftssatire unserer Welt in 8 Jahren ...

Buchstabenliebhaberin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Große Erwartungen

    Nenn mich einfach Superheld

    buchliebhaberin26

    09. March 2017 um 21:54

    "Nenn mich einfach Superheld" - so heißt ein wundervoll einfühlsamer Roman von Alina Bronsky. Es geht um den Jugendlichen Marek, der lernen muss, sich so anzunehmen, wie er ist und lernen muss, nicht immer der Mittelpunkt zu sein. Marek ist nach dem Angriff eines Rottweilers ein anderer Mensch geworden. Sein Gesicht ist entstellt, sein Selbstbewusstsein ist auf dem niedrigsten aller Punkte. Den Kontakt zu seinen alten Freunden bricht er komplett ab. Die anderen Menschen wechseln die Straßenseite, sobald sie ihn erblicken, sie ekeln sich vor ihm. Jüngere Kinder haben sogar Angst seinetwegen. Marek schwimmt im Selbstmitleid, er sieht nur noch sich selbst und verweigert jegliche Versuche seiner Mitmenschen, zu ihm zu gelangen, ihn wieder zu öffnen. Irgendwann besucht er eine Selbsthilfegruppe; Mareks Mutter hat dies geschickt eingefädelt. "Krüppeltrupp" - so nennt er die Mitglieder der Therapiestunden. Unter ihnen befindet sich die hübsche Jenna, das erste Mädchen, in das sich Marek nach seinem Unfall verliebt. Der Guru - der Gruppenleiter - organisiert eine gemeinsame  einwöchige Fahrt auswärts. So weit, so gut. Als ihn plötzlich eine SMS von Ferdi, seinem jüngeren Bruder, den er bisher kaum zu Gesicht bekommen hat, erreicht, sein Vater sei gestorben, ist nichts mehr wie es war. Mareks Mutter lebet schon lange nicht mehr mit Mareks Papa zusammen, er ist mit der ehemaligen Au-Pair durchgebrannt. Ferdinand - auch Ferdi genannt - ist ihr Sohn. Dort angekommen, wo Mareks Vater mi seiner neuen Familie bis zuletzt gelebt hat, ist er völlig überfordert mit der neuen Situation. Denn auf einmal ist er Ferdis großer Bruder, der Verantwortung übernehmen und endlich annehmen muss, dass es auch andere Menschen auf dieser Welt gibt, dass es Menschen gibt, die ihn brauchen. Nach diesem Buch war ich, wie soll ich es ausdrücken, etwas geplättet. So viele Eindrücke, so viele Gefühle. Von Mitleid über Freude, vom Gedanken, wie abartig etwas verlaufen kann  bis zu dem, wie wundervoll dies geschehen kannt. Die ganze Palette war vertreten, das kommt wohl nicht allzu häufig vor. Und das ist genau der Punkt, der diese Geschichte zu einer ganz besonderen macht. Es war schön, Mareks Geschichte hautnah mitzuerleben, zu sehen, wie er sich entwickelt, wie er über sich selbst hinauswächst. Ich würde sagen, das Buch hat es verdient, von sehr vielen Menschen gelesen zu werden, denn jeder sollte die Botschaft von "Nenn mich einfach Superheld" zur Kenntnis nehmen. Allerdings hat mir nicht gefallen, wie das Buch ausgeht. So viele Antworten bleiben aus…

    Mehr
  • Gute Idee - miserable Umsetzung

    Nenn mich einfach Superheld

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. January 2017 um 20:42

    Marek ist wahrscheinlich nicht der sympatischste Charakter und das ist völlig in Ordnung, er ist verständlich. Ich verstehe als Leser zumindest warum er so handelt, dass ist aber leider auch das einzig positive was ich über dieses Buch zu sagen im Stande bin. Ich habe dieses Buch jetzt seit gut zehn Minuten beendet und es größtenteil inerhalb der letzten zwei Tage gelesen und ich kann mich trotzdem nicht an alle Figuren aus Mareks Sebsthilfegruppe erinnern. Das ist wirklich schade, denn an sich hätten diese Figuren spannende Geschichten zu erzählen, aber sie bekommen dafür einfach keinen Raum. Denn wenn man denkt, dass sich diese Geschichte um die gemeinsame Freizeit von Mareks Selbsthilfegruppe dreht, dann liegt man damit falsch. Diese Freizeit endet wegen eines überraschenden Todesfalles schon nach zwei Tagen, knapp die Hälfte des Buches (130 Seiten).  Dann hört man lange Zeit nichts mehr von ihnen nur damit sie zur Auflösung wieder Auftauchen um huch die Überraschung zu präsentierten. Ja diese Überraschung wird angeteasert und trotzdem hatte ich das Gefühl sie passt hier nicht richtig. Wer aber gerne kurzweilige Familiengeschichten, Trauerbewältigung, Selbsthilfegruppen und Jugendromane liest, dem gefällt das vielleicht. Ansonsten sollte man die Finger von diesem Buch lassen.

    Mehr
  • "A long way down" und "Wunder" in einem Buch

    Nenn mich einfach Superheld

    Wassollichlesen

    29. November 2016 um 17:16

    "Nenn mich einfach Superheld" ist das erste Buch, das ich von Alina Bronsky lese. Bisher habe ich immer nur gehört, was für eine tolle und besondere Schriftstellerin sie sei. Und?? Wurde ich enttäuscht?? Ich würde mit einem klaren "nein" antworten. "Nenn mich einfach Superheld" ist ein herrliches Buch für Zwischendurch. Die Art, auf die Alina Bronsky die Geschichte über Marek und seine Selbsthilfegruppe aus jugendlichen Behinderten erzählt, gefällt mir sehr gut."Marlon stand auf dem Gleis, teilnahmslos wie ein Getränkeautomat." Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, was immer wieder zu absurden Situationen führt, besonders in der zweiten Hälfte des Buchs. Politisch korrekt geht es jedenfalls nicht zu.Nach den ersten Seiten hat mich das Buch ein bisschen an eine Mischung aus "Wunder" und "A long way down" erinnert. Nur sehr oberflächig natürlich.Was mich ein bisschen irritiert hat, ist, dass der Plot nach der Hälfte der Geschichte mehr oder weniger schlagartig wechselt. Auf einmal sind fast alle Figuren aus der ersten Hälfte verschwunden und bleiben das auch lange und neue Figuren beherrschen Mareks Alltag. Aber im Nachhinein gar kein Problem, macht euch beim Lesen keine Gedanken.Wie es sich für ein Jugendbuch, und das ist es meiner Meinung nach, wird hier und da ganz subtil der moralische Zeigefinger gehoben. Und nur allzu deutlich lese ich zwischen den Zeilen immer wieder Botschaften wie "es kommt nicht auf das Äußere an". Aber auch das stört kaum.Das Ende ist ein bisschen verwirrend, aber nach einer kleinen Internetrecherche konnte ich mir sicher sein, dass ich es richtig interpretiert habe. Dieser "Kniff" von Frau Bronsky war gar nicht nötig. Das Buch ist auch ohne dieses Verwirrspiel gelungen.FazitDer unterhaltsame Schreibstil von Alina Bronsky sorgt in Kombination mit ihren Superhelden für ein wahres Lesevergnügen.

    Mehr
  • Das war wohl nichts.

    Nenn mich einfach Superheld

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2015 um 20:53

    Mir hat das Buch nicht gefallen. Die Idee an sich war interessant. Was die Autorin daraus hat werden lassen, nicht. Nicht nur, dass immer wieder Sätze verdreht waren oder Worte gefehlt haben, die Geschichte an sich war einfach unausgegoren. Mittendrin schien es so, als wäre der Autorin die Puste ausgegangen, also hat sie ihren ganzen Plot über Bord geworfen und mit neuen Nebenfiguren und neuem Plot von vorne gestartet. Nur, um dann wieder auf den letzten Seiten zum ersten Plot zurück zu kommen und diesem ein Ende zu verpassen, das gar keinen Sinn ergibt. Das war wirklich nichts.

    Mehr
  • Verhinderter Superheld

    Nenn mich einfach Superheld

    rallus

    05. June 2015 um 14:29

    "Wo vorher Chaos geherrscht hatte, gab es plötzlich Ordnung, da alle nach einem sternartigen Schema das Ziel hatten, möglichst unbeschadet an mir vorbeizukommen. Ich fühlte mich wie eine Knoblauchzehe auf einer Ameisenstraße. Wahrscheinlich bekamen die Leute das alles nicht richtig mit – ihr Unterbewußtsein veränderte ihre Umlaufbahn so nervenschonend, dass sie nie erfuhren, was ihre innere Unruhe ausgelöst hatte und welcher Gefahr sie entgangen waren." Derjenige, der so durch das Leben pflügt, heißt Marek, ist 17 und wurde von einem Rottweiler entstellt, der ihm das halbe Gesicht zerbissen hat. Lachen tut weh, aber zum Lachen findet er sein Leben sowieso nicht mehr. In den Spiegel schaut er nicht mehr und die Sonnenbrille bleibt auch immer aufgesetzt. Meistens schläft er bis nachmittags, surft dann und bringt seine Mutter, eine erfolgreiche attraktive Anwältin, zur Weißglut. Doch eines Tages schafft sie es, ihn aus dem Haus zu locken und er findet sich in einer Selbsthilfegruppe wieder. Alles Jugendliche mit Behinderungen. Der eine ist blind, der andere wird von seinen inneren Organen zerfressen, die Schönste sitzt im Rollstuhl. Nachdem Marek einmal da war, verkriecht er sich wieder zu Hause. Doch plötzlich kommt Bewegung in sein Leben. Er wird von einem Gruppenteilnehmer besucht und dann findet er sich doch wieder in der Gruppe, um sich hoffnungslos in die im Rollstuhl sitzende Janna zu verlieben. Der Leiter der Gruppe möchte einen Film drehen und bucht eine Villa mit der Gruppe. Dort lernt Marek endlich wieder mit anderen zu kommunizieren und sich einzubringen bis er plötzlich eine schreckliche Nachricht erhält. Sein Vater ist gestorben, Marek reist zu der Beerdigung in die Nähe von Frankfurt, wo sein Vater mit Mareks ehemaligen Au-Pair Mädchen lebte, wegen der er Mareks Mutter verließ. Alina Bronsky wirft den Leser sofort in die Geschichte hinein. Alles wird aus der Sicht des entstellten Marek erzählt, der recht launisch und hart über andere herzieht. Er selber hat die Lust am Leben verloren. Er sieht sich auch nicht als Superheld. Bei einem Telefonat mit seiner Exfreundin kommt der ganze Frust aus ihm heraus. "Ich habe mich nicht etwa deswegen zwischen dich und das Tier gestellt, weil ich so unglaublich edel bin, sagte ich. Nenn mich meinetwegen einfach Superheld, aber bedenke dabei, ich bin es nie gewesen. [..]Es war erstens ein Reflex, zweitens ein Unfall. Ich hatte die Hosen voll und hab mir später so oft gewünscht, ich hätte es nicht getan, und dann wärest Du dran gewesen und nicht ich." Nach der Hälfte des Buches dreht sich das Empfinden Mareks. Plötzlich erschrickt niemand mehr vor seinem Gesicht, auch empfindet Marek seine Entstellung nicht mehr als solche. Anfangs denkt er auch noch über sich nach, gegen Ende verliert sich das Buch aber immer mehr in Sprüchen und Dialogen. Gelegentlich hatte ich das Gefühl, ein Drehbuch in den Händen zu halten. Ein Buch sollte mehr Tiefe und Erläuterungen haben. Nenn mich einfach Superheld verliert sich in nicht ausgeführten Situationen, nicht weitergedachten Dialogen, Interaktionen, die einfach mehr Ausführungen seitens der Autorin bedurft hätten. So bleiben die manchmal witzigen, aber meist hohlen Sprüche seltsam leblos, auch wenn das Thema viel Zündstoff und Tiefe in sich birgt. Das Buch hat mich trotz des ernsten Themas weder zum Nachdenken noch zur Empathie mit den handelnden Charakteren bewogen. Neben Marek wirken alle anderen Personen seltsam konstruiert und aufgesetzt. Insgesamt ein Roman mit einem ernsten Thema, das John Green in Das Schicksal ist ein mieser Verräter wesentlich einfühlsamer beschrieben hat und das zu sehr nach einem Film schielt, um als Buch überzeugen zu können. Außerdem konnte ich nicht, wie angekündigt, Alina Bronskys scharfsinnigen Witz und rabenschwarzen Humor erkennen. Zu flach ist hier doch die Kurve des Witzes.  

    Mehr
  • Eigentlich ein Jugendbuch, für Erwachsene aber durchaus geeignet

    Nenn mich einfach Superheld

    KatalinMaerz

    08. April 2015 um 10:03

    Marek ist nach einem Rottweiler-Angriff entstellt und hat sich von der Welt zurückgezogen. In der Selbsthilfegruppe, in die ihn seine Mutter mittels einer Täuschung gebracht hat, lernt er Janne, eine Schneewittchen-Schönheit im Rollstuhl, und weitere Jugendliche mit Handicaps kennen. Mit dieser „Krüppeltruppe“ will er eigentlich nichts zu tun haben. Eine Gruppenfreizeit und ein plötzlicher Todesfall belehren ihn eines Besseren. Dieses Buch hatte ich in ein paar Stunden ausgelesen. Nicht nur, weil es „nur“ 238 Seiten hatte, sondern auch weil ich die Figuren, die Sprache, die Story mochte. Die Geschichte ist nicht eine von diesen kitschig-romantisch-triefenden sick-lits. Sie ist härter und witziger. Sie wird aus der Perspektive von Marek erzählt. Folgerichtig ist die Sprache schnoddrig jugendlich, aber auch selbstironisch und witzig. Die Autorin findet wunderbare Vergleiche und Metaphern. Ein Beispiel (Marek beobachtet von außen eine „Party“): „Das Stimmengewirr verdichtete sich zu einer undefinierbaren Wolke, die immer wieder Gewitterblitze von schallendem Gelächter aussendete.“ Marek darf sich entwickeln, seine Handlungen sind auf den ersten Blick nicht immer verständlich, aber dann doch nachvollziehbar. Das große Geheimnis, das zum Schluss aufgedeckt wird, habe ich allerdings nicht verstanden. Zu kurz wurde es angerissen und auch nicht erklärt. Das Buch hätte es auch nicht gebraucht, finde ich. Daher nur 4 Sterne.

    Mehr
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) Buchhandlung_am_Schaefersee (36/30) Buchrättin (31 / 30)  Buecherschmaus (0/40) Buecherwurm1973 (16/40) Cadiya (20/20) Caillean79 (30 / 30) Calypso49 (17/20) Caroas (16/30) Ceciliasophie (7/20) Chiara-Suki (7/20) ChrischiD (29 / 20) Coconelle (6/20) Code-between-lines (36/30) creativeartless (11/20) crimarestri (3/20) Cuchilla_Pitimini  Cuileuni (1/20) CupcakeCat (18/30) Curin (4/30) czytelniczka73 (34 / 30) daneegold (27/40) DaniB83 (14/40) Daniliesing (21/40) Danni89 (24/20) danzlmoidl (2/20) darigla (5/20) DarkChocolateCookie (12/20) Darkshine (3/20) DaschaKakascha  Deengla (25/40) Deli (21/40) dieFlo (4/40) digra (30 / 30) disadeli (20 / 20) divergent (36 / 30)  Donata (24/20) Donauland (5/20) DonnaVivi (23 / 20) Dorina0409 (12/20) Dreamworx (40 / 40) Dunkelblau (15/40) eifels  eldora151 (10/40) Elektronikerin (14/20) Elke (21/20) el_lorene (32/40) EmilyThorne (0/40) EmmaBlake (4/30) Eternity (30/30) Evan (20 / 20) fairybooks (20/20) Finesty22 (4/20) Fornika (40/30) Fraenzi (0/20) franzzi (21/20) fredhel (33 / 30) FritzTheCat (1/20) Gela_HK (1/30) Ginevra (40 / 40) glanzente (34 / 30) Glanzleistung (31 / 30) Gloeckchen_15 (29/20) gra (10/20) GrOtEsQuE (31/30) Gruenente (31 / 30) gst (40 / 40) Gulan (23/30) gusaca (30 / 30) Gwendolina (34/40) hannelore259 (25/40) hexe2408 (20/20) hexepanki (30 / 30) Hikari (27/40) histeriker (24 / 20) Honeygirl96 (0/20) Icelegs (40 / 40) Igela (32/30) Igelmanu66 (39/40) ImYours (15/20) Insider2199 (32 / 30) IraWira (31 / 30) jacky2801 (5/20) Jadra (20 / 20) jala68 (20 / 20) Jamii (7/40) janaka (31 / 30) Jarima (34 / 30) jasbr (40 / 40) Jeami (15/20) Jecke (39/20) joel1 (0/20) JulesWhethether (9/20) JuliB (40 / 40) Kaiaiai (7/20) Karin_Kehrer (27 / 20) katha_strophe (38 / 30) kathiduck (20/30) kattii (34/40) Kerstin-Scheuer  Ketty (20 / 20) Kidakatash (21/30) Kiki2707 (6/20) kingofmusic (20 / 20) KirschLilli (5/20) KitKat88 (5/40) Kiwi_93 (10/20) Kleine1984 (31/30) kleinechaotin (3/40) Klene123 (36/40) Knorke (21/20) Koromie (0/20) Krinkelkroken (23/20) krissiii (0/20) Kuhni77 (24 / 20) Kurousagi (6/20) kvel (3/30) LaDragonia (2/20) LadySamira091062 (33/20) LaLeLu26 (1/20) Lara9 (0/40) Laralarry (20 / 20) laraundluca (24/20)  LaTraviata (30/30) Lena205 (38/40) LenaausDD (33/30) Leni02 (3/30) LeonoraVonToffiefee (39/40) lesebiene27 (35/40) LeseJette (16/40) Lese-Krissi (20 / 20) LeseMaus (3/20) Leseratz_8 (20/20) Lesewutz (14/20) Lesezirkel (20 / 20) leucoryx (30 / 30) LibriHolly (21/40) Lienne (6/30) lilaRose1309 (18/30) Lilawandel (30 / 30) Lilith79 (12/20) lille12 (1/40) Lilli33  (38/30) LillianMcCarthy (37/40) LimitLess (30 / 30) Lisbeth0412 (15/40) Lissy (40 / 40) Literatur (18/30) Littlebitcrazy (40 / 40) Loony_Lovegood (21/40) Looony (6/20) Los_Angeles (0/20) love_reading (10/20) LubaBo (22/20) Lucretia (17/30) lunaclamor (4/30) mabuerele (34/30) Maggi90 (3/20) MaggieGreene (18/20) maggiterrine (30 / 30) Maikime (8/20) mareike91 (30 / 30) martina400 (30 / 30) -Marley- (4/20) M-ary (15/20) MeinhildS  MelE (38/30) merlin78 (2/20) Mexistes (0/40) mieken (23/30) Mika2003 (2/20) Milena94 (4/20) MiniBonsai (0/30) minori (7/20) MissErfolg (15/20) miss_mesmerized (38/40) MissTalchen (34/30) mistellor (30 / 30) Mizuiro (18/30) mona0386 (0/20) mona_lisas_laecheln (30/30) Mondregenbogen (0/20) Mone80 (13/40) monerl (0/30) MrsFoxx (4/20) Mrs_Nanny_Ogg (40 / 40) N9erz (30/30) Naala (0/40) naddelpup (0/20) naninka (34/30) Narr (20/40) nemo91 (20 / 20) Nessi984 (0/20) Niob (28/30) Nisnis (35/20) nonamed_girl (20 / 20) Nuddl (7/30) Oncato (6/20) paevalill (16/20) pamN (1/20) Pelippa (21/20) Phini  (20/20) PMelittaM (33/30) PollyMaundrell (26/30) Pony3 (1/30) Queenelyza (40 / 40) Queen_of_darkness (0/40) QueenSize (5/20) rainbowly (29/20) readandmore (0/20) Ritja (30 / 30) Rockyrockt (2/30) rumble-bee (22/40) SagMal (2/20) SarahRomy (6/40) Salzstaengel (0/40) samea (24/20) sarlan (15/20) Saskia512 (0/30) scarlett59 (13/20) schabe (0/20) schafswolke (40 / 40) Schlehenfee (40 / 40) Schnien87 (27/20) Schnuffelchen (0/20) Schnutsche (28 / 20) SchwarzeRose (7/40) Seelensplitter (37 / 30) Sick (39/30) Sikal (40 / 40) Si-Ne (37/20) Smberge (7/30) Snordbruch (20/20) solveig (40 / 40) Somaya (28/30) SomeBody (8/30)  sommerlese (40 / 40) Sommerleser (35/20) Sophiiie (40 / 40) spandaukarin (0/20) spozal89 (31/30) Starlet (4/40) stebec (40/40) stefanie_sky (40 / 40) steffi290 (23/30) SteffiR30 (11/20) Steffis-Buecherkiste (2/20) SteffiWausL (40/40) sternblut (11/30) sternchennagel (40 / 40) Stjama (12/20) stoffelchen (7/20) Sulevia (21 / 20) sunlight (30 / 30) sursulapitschi (39/30) Suse*MUC (2/20) SweetCandy (4/20) sweetcupcake14 (7/20) sweetyente (3/20) Synapse11 (8/20) Taku (0/20) Talathiel (32/30) Talie (20 / 20) Taluzi (37/20) Tatsu (40 / 40) Thaliomee (20 / 20) TheBookWorm (20/20) The iron butterfly (31 / 30) Tiana_Loreen (24/20) tigger (0/20) Tinkers (6/20) Traeumeline (4/20) uli123 (30 / 30) unfabulous (40 / 40) vb90 (8/30) Verena-Julia (9/30) vielleser18 (30/40) VroniMars (33 / 30) WarmwasserSophie (2/20) Watseka (26/40) weinlachgummi (33/40) Weltverbesserer (16/20) werderaner (3/20) widder1987 (10/20) Willia (20 / 20) Winterzauber (35/30) Wolfhound (14/30) Wolly (38 / 30) Wortwelten (0/30) xbutterblume (15/20) Xirxe (32/40) xxYoloSwagMoneyxx (11/20) YasminBuecherwurm (1/30) Yrttitee (1/20) YvesShakur (2/20) YvetteH (40 / 40) Yvonnes-Lesewelt (22/30) zazzles (40 / 40) Zwerghuhn (26/30)

    Mehr
    • 8480

    Arizona

    03. January 2015 um 13:28
  • Für zwischendurch ganz okay.

    Nenn mich einfach Superheld

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eigentlich müsste die Geschichte Mitleid erzeugen: Marek wurde von einem Hund gebissen und sein Gesicht ist seitdem entstellt. Doch kann man mit einem Menschen Mitleid haben, der sich nicht nur zurückzieht, sondern sämtliche Menschen, die ihm beistehen wollen, harsch und unhöflich behandelt? Ein gut zu lesendes Buch über einen Jungen, dessen Leben sich von heute auf morgen total verändert hat. Mein Fazit: Alina Bronsky weiß, wie man gute Geschichten erzählt: Mit einem humorvollen, sarkastischen Ton zieht sie den Leser in den Text und unterhält ihn ganz gut. Die Grundidee ist auch interessant, denn wenn man sich das Schicksal von Marek vorstellt, ist es sehr nachvollziehbar, wie schwer es ist, mit dieser neuen Lebensituation einen Neuanfang finden zu müssen. Nur leider gibt es keinen wirklich roten Faden in der Handlung der Geschichte, die mit der Selbsthilfegruppe beginnt, sich mit einem Todesfall in der Familie fortsetzt, und bei dem am Ende zwar beide Teile wieder zusammenkommen, dies aber auf eine sehr unerklärliche Weise tun. Denn ich hab das offene Ende überhaupt nicht verstanden und bleibe daher etwas unbefriedigt zurück. Trotzdem ist es ein Buch, das sich flüssig lesen lässt und für zwischendurch durchaus als Lektüre geeignet ist. Denn stilitisch erzählt die Autorin fabelhaft. Ausführliche Rezension gibt's im Blog: http://dieleserin.at/2014/03/bronsky-alina-nenn-mich-einfach-superheld-rezension/

    Mehr
    • 3
  • Nenn mich einfach - ja wie eigentlich?

    Nenn mich einfach Superheld

    erdbeerliebe.

    20. January 2014 um 20:05

    Wenn es eines nicht mag, ist es, wenn ein geschriebenes Werk cleverer ist als ich selbst. Ich gebe es offen zu: Ich habe am Ende nicht ganz gecheckt, was denn die versteckten Anspielungen über den "Guru" und Mareks Mutter zu bedeuten hätte. Was es damit auf sich hat, habe ich erst durch die Rezensionen anderer Leser erfahren, aber ich greife wieder mal maßlos vor: "Nenn mich einfach Superheld" ist ein Buch über den Jugendlichen Marek dessen Gesicht vor gut einem Jahr von einem Rottweiler zerfleischt wurde und der, wie der Leser nach und nach durch seine sehr eigene Sichtweise und Weltsicht erfährt, damit ziemlich zu kämpfen hat. Weltschmerz, Ignoranz und Vorurteile prägen sein Leben und das seiner Mutter, mit der er zusammen wohnt. Als diese ihn dann auch noch in einer Selbsthilfegruppe anmeldet, damit er mal Anschluss zu anderen Menschen bekommt, ist das Fass scheinbar übergelaufen - doch dann ist da die wunderhübsche Jenna im Stuhlkreis zwischen den anderen Spakos, und Marek sagt sich, seh' ich mir das eben noch ein bisschen mit an... Alina Bronsky schafft mit ihrem Roman ein sehr differenziertes und lebhaftes Werk voller einzigartiger Gespräche und Gedankengänge eines sehr individuellen, aber nicht unsympathischen (und durchwegs nicht immer sympathischen!) Protagonisten. Ihr Roman ist mal humorvoll, mal ernst und dann wieder ironisch und die Auseinandersetzung Mareks mit seinen Mitmenschen feinfühlig subtil, aber nachvollziehbar. Doch damit nicht genug. Ein Thema reicht Frau Bronsky nicht, und sie vermischt ab der Mitte des Buches die eine Thematik Mareks (und seine Dreiecksbeziehung Jenna - Marlon - er) mit einem Todesfall. Ja, Trauerbewältigung und was so dazugehört ist daher auch ein Thema von "Nenn mich einfach Superheld". Da die Autorin die Reflexion des Protagonisten jedoch sehr gelungen darstellt und alle auftauchenden Figuren sehr lebhaft dargestellt werden, ist das im Grunde genommen nicht schlimm: Leider bleibt dafür den ganzen anderen "Behinderten" viel weniger Spielzeit übrig, was ich sehr schade fand. Richard, Marlon, Jenna & Co waren doch wirklich zu interessant um sie so abzuwürgen! Außerdem ist da immer noch das Problem, welches ich oben schon erwähnte. Auf den letzten Seiten des Buches zeichnet sich immer mehr ein sogenanntes "Happy End" ab und, ich muss zugeben, eine Wandlung Mareks zu einem Menschen, den ich irgendwie weniger mochte. (Zuviel Sex mit der Schwiegermutter, könnte man sagen.) Dazu kamen dann noch die versteckten und sehr sehr SEHR subtilen Andeutungen, die sich in meinem Kopf zu Fragezeichen bildeten und mich mit weniger Ahnung zurückließen als am Anfang des Buches. Dank anderer Rezensionen (hier eine, die eine Lösung bietet) bin ich nun schlauer, und ziehe mein Fazit. Wenn das dass Ende des Buches ist, bin ich zutiefst schockiert und weiß nicht recht, wie ich mit dem doch sehr offenen Ende umgehen soll.

    Mehr
  • Leserunde zu "Nenn mich einfach Superheld" von Alina Bronsky

    Nenn mich einfach Superheld

    Daniliesing

    Endlich ist er da, der neue Roman von Alina Bronsky. In "Nenn mich einfach Superheld" erzählt sie die eindrucksvolle Geschichte von 6 Jugendlichen, die in einer Selbsthilfegruppe zusammenkommen. Alle haben ihre ganz eigenen Versehrtheiten und müssen damit zurechtkommen. Die Autorin schreibt nachdenklich, traurig und doch auch komisch darüber, wie es diesen Jugendlichen ergeht. Mehr zum Inhalt Marek traut seinen Augen nicht, als er den Gruppenraum im Familienbildungszentrum betritt: ein Stuhlkreis mit sechs versehrten Jugendlichen, geleitet von einem unrasierten Guru mit sanfter Stimme und langem Haar. Ausgerechnet eine Selbsthilfegruppe! Marek dachte, er würde eine Lerngruppe fürs externe Abitur besuchen, und will mit der »Krüppeltruppe« nichts zu tun haben – doch schon ist er mittendrin und sein Leben steht Kopf. --> Leseprobe Ein wunderbarer und außergewöhnlicher Roman übers Erwachsenwerden - mal bitterböse, mal voller Humor - wartet nur darauf, von euch gelesen zu werden. Marek, der sich selbst seit einer Kampfhundattacke auf sein Gesicht, nicht mehr im Spiegel ansehen kann, ist eine tolle und spannende Hauptfigur. Begleitet ihn doch ein Stück auf seinem Weg! Zusammen mit dem KiWi Verlag suchen wir 40 Testleser für "Nenn mich einfach Superheld"*. 15 der Leseexemplare sind für Blogger reserviert - wenn ihr also Blogger seid und euch hier bewerbt, dann schreibt bitte immer auch euren Bloglink dazu. Beantwortet für die Chance auf eines der Bücher nur noch die folgende Frage bis zum 8. September 2013: Was macht für euch einen Superhelden aus? *Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Abschnitten der Leserunde sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension dazu.

    Mehr
    • 563
  • "Nenn mich einfach Superheld" von Alina Bronsky

    Nenn mich einfach Superheld

    Clairchendelune

    11. January 2014 um 18:54

    Als ich das Buch entdeckt hatte, war ich sofort neugierig auf die Geschichte. Bücher über Leute, die irgendwie anders sind als andere mag ich allgemein sehr gern und so war ich sehr gespannt, als ich das Buch in einer Leserunde gewinnen konnte. Gleich zu Beginn ist mir der Schreibstil der Autorin sofort positiv aufgefallen. Unglaublich ironisch und eine Menge Sarkasmus, was manche vielleicht nicht mögen, ich aber schon und vor allem perfekt zu diesem Roman gepasst hat. Denn schließlich wird die Geschichte von Marek erzählt, der ein ganz normaler Junge gewesen war bis ihm ein Kampfhund das Gesicht zerbissen hat. Seit dem Vorfall geht Marek nicht mehr in die Schule und überhaupt nur selten raus. Verständlicherweise, denn man kann es selbst nicht leugnen, dass man, wenn einem unterwegs so jemand begegnen würde, man natürlich erstmal hinschaut und gerade diese Blicke möchte Marek vermeiden. Schließlich reicht es aber seiner Mutter und diese meldet ihn in einer Art Selbsthilfegruppe an. Nicht gerade begeistert geht Marek hin und trifft dort auf allerlei verschiedene Teenager, die alle irgendwie körperlich versehrt sind und die mir alle auf merkwürdige Art und Weise sympathisch waren. Marek allerdings kann mit seinen ganzen neuen Bekanntschaften nicht so besonders viel anfangen zu Beginn, aber irgendwann kommt dann der "Guru", der äußerst exzentrische Gruppenleiter, auf die Idee, dass sie doch alle zusammen wegfahren sollten, um die Möglichkeit zu haben sich besser kennenzulernen. Diese Woche, die die Jugendlichen zusammen verbringen, hat mir im gesamten Buch am besten gefallen, da sie sich tatsächlich alle besser verstehen und man außerdem als Leser noch mehr Details über die Lebensgeschichten erfährt. Was dann aber genau passiert, will ich gar nicht spoilern, aber jedenfalls muss Marek wieder zurück nach Hause. Und ab da wird die ganze Geschichte irgendwie noch seltsamer als es ohnehin schon ist! Es gibt jede Menge Aktionen von Mareks Seite, die ich alle mehr als unnötig und unlogisch fand und außerdem erfährt man ein paar Anspielungen über den Gruppenleiter, deren Sinn ich auch irgendwie nicht so recht verstanden habe. Vielleicht wären ein paar mehr Seiten nicht schlecht gewesen, ich weiß es nicht, jedenfalls wirkte das Ende irgendwie knapp und man stand vor jede Menge unbeantworteter Fragen. Abschließend kann ich sagen, dass mir "Nenn mich einfach Superheld" insgesamt ganz gut gefallen hat. Der Protagonist war zwar schwierig, aber wer wäre das in solch einer Situation nicht? Das Ende allerdings und die vielen offenen Fragen, deren fehlende Antworten lassen den Roman leider irgendwie unfertig wirken, haben mir nicht so gefallen, weshalb ich also 3,5 von 5 Sternen gebe, hier auf 4 aufgerundet!

    Mehr
  • Ein nicht ganz so einprägsamer Superheld

    Nenn mich einfach Superheld

    Maggi

    25. November 2013 um 04:50

     „Nenn mich einfach Superheld“ von Alina Bronsky ist die besondere Geschichte über Marek, einen sechszehnjährigen Jungen, der vor einem Jahr durch einen Hundeangriff schwer im Gesicht entstellt wurde. Der Angriff hat sein Leben komplett verändert, der einstmals hübsche, beliebte Junge schottet sich in seinem Zimmer ab, hat seine damalige Freundin verlassen und sämtliches Selbstwertgefühl verloren. Er ist mit allem unzufrieden und schwimmt in seinem Selbstmitleid, verschläft ganze Tage bei runtergelassenen Rollläden und ist nachts wach, wenn er seine Ruhe hat.   Um ihn aus seiner Lethargie zu reißen vereinbart seine Mutter gegen seinen Willen einen Termin bei einer Selbsthilfegruppe für Jugendliche. So macht Marek Bekanntschaft mit anderen, die so ihr Päckchen zu tragen haben, wie Janne, die im Rollstuhl sitzt und dennoch das einfach wunderschönste Mädchen ist, dass die Welt je gesehen hat. Der Besuch der Selbsthilfegruppe ist der Beginn eines neuen Aufbruchs in Mareks Leben. Er erkennt an, dass er nicht der einzige mit Problemen ist und richtet den Blick erstmals wieder auf seine Umwelt.   Der Schreibstil ist ironisch, humorvoll, oft etwas süffisant und bleibt immer etwas distanziert. So entsteht eine außergewöhnliche Geschichte, die sich leicht lesen lässt und  interessante Perspektiven durch die unterschiedlichen Charaktere bieten könnte, sie aber leider nur anschneidet. Sowohl die Handlung, als auch die Ausarbeitung der unterschiedlichen Charaktere bleiben durchweg an der Oberfläche, wodurch leider das Potential der Geschichte in meinen Augen verschenkt wird. Zwar unterhält das Buch über weite Strecken wirklich gut, ist ungewöhnlich, locker, ironisch und witzig geschrieben, bietet auch ungeahnte Wendungen, aber ein wirklicher Sog in die Geschichte oder eine Identifikation mit auch nur einem einzigen Charakter kommen leider nicht auf. Auch gleitet die Story ab etwa der Hälfte zu sehr ins gewollt Provokante ab, spätestens ab dem Zeitpunkt, wo Marek eine intime Beziehung zu seiner frisch verwitweten Stiefmutter eingeht. Dass der Tod des eigenen Vaters, wenn auch nach der Scheidung der Eltern mehrere Jahre zuvor und eine große räumliche Trennung, keine sehr starke Bindung mehr bestand, einen emotional verwirrt mag ja noch verständlich sein, aber selbst unter diesen Umständen verliert man doch nicht jegliches Schamgefühl, oder? Diese Wendung in der Geschichte hat mich als Leser zwar aufgerüttelt, aber ich fand sie dennoch nicht nachvollziehbar.   Die Auflösung der Geschichte kam mir persönlich etwas zu abrupt. Sie war eigentlich gut eingeflochten und ich ahnte sie schon einige Kapitel vorher. Aber sie bleibt im freien Raum, findet nicht den Widerstand oder auch nur das Nachfragen der betroffenen Personen. Das finde ich schade, da es im Nachhinein den Aufbau des Spannungsbogens etwas überflüssig macht.   Insgesamt bleibt nach dem Beenden des Buches ein etwas fahler Beigeschmack, als ob die Geschichte eigentlich noch nicht beendet wäre, als ob da noch etwas nachkommen müsste, was aber leider nicht geschieht. Längere Zeit nach der Lektüre bleibt außer diesem Gefühl wenig vom Buch im Lesegedächtnis zurück, deshalb gibt es von mir nur 3 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Nenn mich einfach Superheld

    Nenn mich einfach Superheld

    laila_violet

    14. November 2013 um 19:20

    Er hasst Hunde seit er vor knapp einem Jahr durch den Biss eines Hundes entstellt wurde.Für Marek ist nichts mehr wie es mal war. Er geht nicht mehr zur Schule und seine Freundschaften hat er direkt nach dem Unfall abgebrochen. Seine Mutter, Claudia, fehlt mittlerweile die Kraft ihm ständig zu sagen, dass er trotzdem noch nett anzusehen ist. Marek beschließt zu einer Gruppenversammlung zugehen, aber vor Ort merkt er, dass er bei einer Selbsthilfegruppe gelandet ist. Alle behindert – genau wie er, aber anders. Neben den zahlreichen jungen Herren sticht ihm die schöne Janne ins Auge. Aber will ein Biest wie sie wirklich mit einem „Monster“ wie ihm zusammen sein? Marek war mir sehr sympathisch und ich habe verstanden, wieso er so wenig Selbstbewusstsein hatte. Das man als Mutter irgendwann die Nase voll davon hat, wenn man sieht wie das eigene Kind nur noch vor sich hinlebt, war auch mehr als verständlich. Diese Selbsthilfegruppe war sicherlich anfangs nicht leicht, aber hat ihn definitiv in seiner Persönlichkeit gestärkt. Mareks Frauengeschichten haben ihm hoffentlich bewiesen, dass er trotz seinen Narben ein ansprechender junger Mann ist, den man als begehrenswert empfinden kann.  Ich verstehe nur nicht, wieso er es nicht wirklich bei Janne versucht und so schnell aufgegeben hat. Er hat den einfachen Weg gewählt… bzw die Frau, die leichter zu haben war, aber moralisch zu unterstützen ist das von meiner Seite aus nicht. Marek war sicherlich kein schlechter Mensch. gerade um Ferdi hat er sich gut gekümmert, aber ist er ein Superheld? In welchem Zusammenhang steht dieser Titel mit dem Buch? Das Buch war sehr einfach und flüssig zu lesen, aber irgendwie bin ich aus allem nicht ganz schlau geworden. Die Selbsthilfegruppe hat Marek zwar in die richtige Richtung geschubst, aber zu viele Fragen blieben für mich offen. Warum war Janne wie sie war und wieso hat weder Tammy noch Marek ein schlechtes Gewissen nach dem Sex? Und was wurde aus Friedrich und überhaupt den ganzen Gruppenmitgliedern? Es war für mich einfach nicht stimmig. Der Ansatz ist sicherlich nicht schlecht, aber meiner Meinung nach war keine Handlung wirklich ausgereift. Wieso hat die Oma von Ferdi ihn eigentlich immer so komisch angesehen?

    Mehr
  • Interessante Geschichte

    Nenn mich einfach Superheld

    Sterrenhemel

    11. November 2013 um 20:33

    Dieses Buch ist anders als erwartet. Ich habe gedacht, es geht um Marek's Selbsthilfegruppe, aber im Laufe des Buches treten andere Wendungen ein.  Der Schreibstil der Autorin ist super, es lässt sich sehr flüssig lesen.  Bei der Geschichte an sich hat es mir etwas an Tiefe gefehlt, ich hätte gerne noch mehr über die Menschen erfahren, die an der Selbsthilfegruppe teilgenommen haben. Auch war ich immer wieder unsicher, ob mir Marek sympathisch oder unsympathisch war. Da sich das Buch vom Schreibstil her aber sehr gut lesen ließ, gibt es von mir drei Sterne. Ich werde auf jeden Fall noch ein weiteres Buch von Alina Bronsky lesen. 

    Mehr
  • Süffisante, unterhaltsame Story!

    Nenn mich einfach Superheld

    Callso

    31. October 2013 um 15:37

    Toller Buchstart, interessante Story und ein ganz luftiger Schreistil. Der Einstieg in das Buch fiel leicht, so dass von Beginn an ein hoher Unterhaltungswert vorhanden war. Es geht um Marek, der nach der Attacke von einem Kampfhund sein halbes Gesicht verloren hat. Der Jugendliche isoliert sich und igelt sich nach dem Vorfall ein. Auch seine Mutter kommt schwer an der unzufriednen Charakter ran. In einer neuen Selbsthilfegruppe trifft es jedoch auf andere Außenseiter. Beispielweise ein Blinder (Marlon) oder die Rollstuhlfahrerin Janne bilden eine alles andere als homogene Gruppe. Es entwickelt sich eine Beinahe-Beziehung zu hübschen,a ber sehr zickigen Janne. Und die Gruppe wächst während einer längeren Fahrt aufs Land zusammen. Dann stirbt jedoch jemand... Alina Bronsky schreibt die Geschichte sehr, sehr süffisant. Humorvoll und distaznziert, tolle Schreibe. Gleichzeitig mit sehr viel Gefühl. Lachen und weinen, große Emotionen. Die Autorin hält die große Bandbreite bereit. Kurzweilige Unterhaltung, mit Niveau und ein wenig Tiefgang... Auf den letzten Metern geht für mein Empfinden der Story so ein klein wenig die Luft aus. Vorher hat es aber viel, viel Spaß gemacht !

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks