Alina Bronsky Scherbenpark: Roman (KiWi)

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Inhaltsangabe zu „Scherbenpark: Roman (KiWi)“ von Alina Bronsky

»Die aufregendste Newcomerin der Saison« (Der Spiegel) – jetzt als KiWi-PaperbackEs war die unwahrscheinliche Geschichte eines unverlangt eingesandten Manuskriptes, das den Verlag sofort begeisterte, und es wurde eines der erfolgreichsten Debüts: Mit ihrer Geschichte von Sascha, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt, hat Alina Bronsky die Herzen ihrer Leser erobert.Was macht ihr Debüt so besonders? Da ist zum einen die siebzehnjährige Sascha Naimann, die aus Moskau nach Deutschland gekommen ist und mit ihren zwei ­jüngeren Geschwistern im Scherbenpark lebt – einem Hochhaus-Ghetto, in dem eigene Gesetze herrschen, die sie mit wilder Entschlossenheit bricht. Da ist zum anderen das katholische Elite-Gymnasium, das Sascha wegen ihrer Hochbegabung und ihrer prekären Lebenssituation angenommen hat, mitsamt den behüteten und ausstaffierten Mitschülerinnen, die keinen Schimmer von Algebra haben, aber ein volles Freizeitprogramm. Und da ist der Ton, in dem Sascha ihre Geschichte erzählt: Selbstbewusst und geradeheraus, beiläufig und trocken kommentiert sie ihre Umgebung, das verzweifelte Streben nach Glück, Freiheit und Wohlstand, das Scheitern ringsum und das eigene Aufbegehren.

Dieser Entwicklungsroman berührt durch den schonungslosen, trotzigen Blick der 17-jährigen Protagonistin

— Drillinga

Nach einem fulminanten Beginn, verwässert die Geschichte.

— Hamlets_Erbin
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  • Sascha hat Träume

    Scherbenpark: Roman (KiWi)

    Ancareen

    28. January 2017 um 14:18

    Der "Scherbenpark" von Alina Bronskys hatte sich an zwei Leseabenden vor mir ausgebreitet. Der Park liegt in einem Viertel, in dem die meisten Menschen "gar keine Träume haben", wie die 17jährige Sascha meint. Sascha ist eine Kurzform für Alexander und Alexandra. Sie lebt dort in enem Hochhaus mit ihren zwei kleinen Geschwistern und einer entfernten Verwandten aus Nowosibirsk. Sie hat Träume, zwei sogar! Vadim töten und ein Buch über ihre Mutter schreiben. Im Grunde ist in Sascha selbst auch so ein „Scherbenpark“, den sie aber niemals nach außen trägt. Maria, die Cousine von Vadim, arbeitete in einer Kantine in Nowosibirsk bis zu dem Tag, als sie nach Deutschland kam, um sich um die drei Kinder zu kümmern. Saschas Mutter und ihr Freund waren von Vadim erschossen worden. Maria fürchtet und bewundert zu gleich Saschas Intelligenz und ihre Art zu leben. Plötzlich findet sich ein Artikel von Vadim in der Zeitung. Sascha lernt so Volker, den Ressortleiter der Zeitung und seinen sechzehnjährigen Sohn Felix kennen. Sie wird gemieden und trifft sich auch nicht mit den anderen Jugendlichen in besagtem Park. Was auch zu Konflikten führt. Der Selbstmord von Vadim führt zu einer Kurzschlusshandlung, bei der sie eine Kopfverletzung erleidet. Beim Lesen kann man nur bewundern, was für eine einzigartige Hauptperson sich Alina Bronsky da ausgedacht hat. Und mit welcher Energie erzählt wird, irgendwie strahlend und kraftvoll.

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