Alina Bronsky Spiegelkind

(195)

Lovelybooks Bewertung

  • 214 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 2 Leser
  • 69 Rezensionen
(62)
(67)
(51)
(12)
(3)

Inhaltsangabe zu „Spiegelkind“ von Alina Bronsky

Im Leben der 15jährigen Juli ist alles geregelt. Auffallen ist gefährlich, wer der Norm nicht entspricht, wird verfolgt. Doch dann verschwindet Julis Mutter plötzlich spurlos und der Vater zittert vor Angst. Nach und nach kommt Juli hinter das Geheimnis ihrer Familie: Ihre Mutter ist eine der wenigen Pheen, die wegen ihrer besonderen Fähigkeiten in der Gesellschaft der totalen Normalität gefürchtet und verachtet werden. Gehört auch Juli bald zu den Ausgestoßenen? Zusammen mit ihrer neuen Freundin Ksü und deren Bruder Ivan macht sie sich auf eine gefährliche Suche - nach der verschwundenen Mutter, der verbotenen Welt der Pheen und der Wahrheit über sich selbst.

Gute Idee, leicht geschrieben!

— Mariet

Mal eine ganz andere Seite von Mensch und Fee.

— Schnapsi

Page Turner!

— meliP85

Ok. Ich mag keine Fantasy, keine Cliffhanger, lese keine Jugendbücher oder YA. Dieses Buch wäre also mein "natürlicher Feind". Es ist toll!!

— StefanieFreigericht

schöner auftackt freu mich auf band2

— grohmi

Sehr spannend

— leserin

Gefällt mir total gut. Wem "Nach dem Sommer" gefälllt, gefällt dieses Buch sicher auch.

— books0123

Irgendwie zu gefühlos, die Geschichte ist aber okay.

— Knoppers

Das Buch ist toll auch wenn ich es schade finde dass, das erste buch so zu sagen erst der Anfang ist. Ich sehr auf den zweiten Teil gespant.

— Vampierin

Nicht gerade die ausgereifteste Story

— Adnil

Stöbern in Jugendbücher

Winterseele - Kissed by Fear

Interessante Geschichte - wenig überzeugende Umsetzung.

EmmyL

Scherben der Dunkelheit

Spannend und das Ende ganz anders als erwartet!

Krissis_Buecherwelt

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Ein wichtiges Thema wird wunderbar aufbereitet, auch wenn die Handlung dabei etwas untergeht

Skyline-Of-Books

Hochgradig unlogisches Verhalten

Ein ganz wundervolles Buch, welches mich bestens unterhalten und sehr berührt hat. Dieses schöne Jugendbuch kann ich hochgradig empfehlen!

CorniHolmes

Der tiefste Grund

Eine unglaublich spannende Geschichte!

RickysBuchgeplauder

Wolkenschloss

Ein sehr schönes Buch.Die Geschichte hat sehr viel Spaß gemacht.

C-l-o-u-d

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Spiegelkind" von Alina Bronsky

    Spiegelkind

    Xlaine09

    07. February 2017 um 18:10

    Inhalt:Juliane lebt in der Welt der totalen Normalität. Alles ist gut solange man eben normal ist und nicht aus der Reihe tanzt. Julianes Eltern sind getrennt, doch als ihre Mutter plötzlich verschwindet, kommt Juliane einem dunklen Geheimniss auf die Spur... Cover:Ich finde das Cover sehr schön. Es verrät noch nichts vom Inhalt, deutet aber denke ich etwas an;)... Es ist schön anzusehen aber nichts besonderes. Meine Meinung:Die Geschichte ist eine gute Idee die meiner Meinung nach auch gut umgesetzt wurde. Im Grunde ist das Buch eine Dystopie, das lässt sich aber (zumind. finde ich das so) anfangs nur erahnen. Deswegen war ich am Anfang auch etwas verwirrt und wusste überhaupt nicht, was das alles soll, bis ich dann Mal verstanden habe, worum es überhaupt geht bzw. das das Buch eine Dystopie ist. Ab da konnte ich der Handlung wieder folgen :). Der Anfang des Buches war sehr spannend und man war sofort in der Handlung drinnen, danach ging es allerdings ein wenig schleppend voran. Die Charakter hat die Autorin teilweise gut, teilweise eher weniger gut gestaltet. Juliane ist sehr voreingenommen und arrogant. Deswegen konnte ich im ersten Teil dieser Dilogie nicht wirklich mit ihr warm werden. Ganz anders war das bei Ksü. Diese habe ich sofort in mein Herz geschlossen und fand sie von Anfang an symphatisch. Einige der Nebencharakter waren gut, andere weniger gut gestalet aber ich werde jetzt nicht über jeden einzelnen etwas schreiben. Der Schreibstil der Autorin konnte mich nicht ganz überzeugen. Zwischen drin war ich etwas gelangweilt und die Handlung hat sich total in die länge gezogen. Auf der anderen Seite konnte mich die Autorin in einigen Passagen total mitreißen, so das ich die weniger spannenden Seiten vergessen kann ;). Fazit: Ein tolles Jugendbuch! Hat zwar ein paar Schwachstellen aber über die kann man hinwegsehen. Insgesamt war es ein guter Auftakt in die Reihe und ich freue mich auf den zweiten Band.

    Mehr
  • Super Jugend Dystopie/Fantasy

    Spiegelkind

    meliP85

    13. January 2017 um 08:34

    Ich muss gestehen, dass ich Jugendgeschichten mag und Dystopien/Utopien ebenso. Allerdings bin ich nur per Zufall auf das Buch gestoßen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht.Tja und schwuppdidupp habe ich das Buch in schnellster Zeit (ok, es hat auch nur etwas über 200 Seiten) durchgelesen.Es erinnerte mich ein wenig an die Tintenwelt- Trilogie von Cornelia Funke, vielleicht wegen des Alter der Protagonistien, dem alleinerziehenden Vater und der fantastischen Welt, die hinter den Bildern lauert, ich weiß es nicht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich sofort "angekommen" bin. "Aber das ist erst der Anfang", so und nun muss ich mich auf der Suche nach dem zweiten und dritten Buch begeben, da ich festgestellt habe, dass es sich ebenfalls um eine Trilogie handelt.

    Mehr
  • Ich konnte der Story nicht wirklich folgen

    Spiegelkind

    mullemaus7584

    06. November 2016 um 12:51

    Meine Meinung Der Klappentext klang für mich sehr gut und ich wurde neugierig. Als ich dann die Geschichte anfing zu lesen, war ich noch voller Euphorie. Der Einstieg in das Buch war auch wirklich gelungen, auch wenn es jetzt nicht so spektakulär war, wie es in vielen anderen Büchern eben so ist. Das machte aber nichts, denn so lernte man wenigstens die Hauptprotagonistin Juli gleich viel besser kennen. Jedoch konnte ich leider der Story an sich nicht wirklich folgen. Ich stellte mir eine Frage nach der anderen, hoffte auf Antworten, aber bekam irgendwie keine. Mir war auch die Erklärung der Pheen, was denn Pheen genau sind und warum sie angeblich so böse sind, nicht deutlich genug. Zum größten Teil befand ich mich an einem Bahnhof, weil ich es einfach nicht kapierte. Die Idee der Geschichte war gut, aber mir gefiel die Umsetzung leider nur mittelmäßig. Allein die Idee mit dem Quadrum, spezielle Bilder von Juli's Mutter, fand ich super. Die Story aber, plätscherte für mich leider nur so dahin. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Geschichte mehr Tiefe gehabt hätte, auch wenn es dann eventuell 100 Seiten mehr gewesen wären. Das Buch lässt mich doch sehr unzufrieden zurück. Vielleicht habe ich auch einfach nur zu kompliziert gedacht. Wer weiß. Das Ende des Buches deutet darauf hin, dass es wohl noch mindestens einen weiteren Band gibt ( sorry, ich habe noch nicht nachgesehen ), aber ob ich den Folgeband lesen werde, glaube ich eher weniger.

    Mehr
  • Jugendroman, Dystopie: und so poetisch, dass ich es (trotzdem! nicht mein Genre!) wunderschön finde

    Spiegelkind

    StefanieFreigericht

    28. July 2016 um 22:18

    …das war jetzt überraschend bis unfreiwillig: ich kann dieses Buch echt gut leiden. Das ist seltsam, dann ich lese – eigentlich – keine Fantasy (das Wort Dystopie habe ich sogar erst hier kennengelernt), keine Young Adult / Jugendromane (ich lese vielleicht einmal eines meiner alten Enid-Blyton-Bücher beim Umräumen) und ich hasse es wie die Pest, wenn Bücher mit einem Cliffhanger enden. Aber ich hatte Baba Dunja gemocht – nicht alles, aber der Schreibstil war so toll – und dann hat mir hier Buchraettin so leidenschaftlich dieses Buch und das folgende empfohlen, dass ich dann kapituliert habe. Die Geschichte ist wunderschön poetisch, leicht melancholisch, ziemlich spannend – und geschickterweise gibt es erst einmal nicht sehr viele phantastische Elemente, die sich im Leben von Juliane genannte Juli klar zeigen. Sie ist ein Teenager, 10. Klasse, die Eltern sind geschieden und wechseln sich wöchentlich damit ab, bei Juli und den zwei jüngeren Geschwistern, den Zwillingen Jaro und Kassie (Jaroslaw und Kassandra) im Haus der Familie zu wohnen. Als Juli eines Tages früher von der Schule heimkommt, ist die Mutter verschwunden, das Haus im Chaos, es ist Polizei da und dann beginnt etwas befremdliches: die Polizisten räumen auf. „Ich dachte außerdem noch, dass man nach einem Verbrechen keine Spuren vernichten darf?“ Ich sagte es leise, aber sie hatten es trotzdem gehört. Es fühlte sich an, als ob es im Zimmer schlagartig kälter geworden wäre.“ S. 12 Dann fällt auf, dass da noch etwas anderes, seltsames erwähnt wird – „die Zeit der Normalität“. Dieses Buch handelt von einer Gesellschaftsform, in der gibt es „die Normalen“ (Julis Familie, erst einmal), die „Freaks“ und …die „Pheen“. Die verstörte Juli findet heraus, dass es mehr über ihre Mutter zu wissen gibt, als sie geahnt hatte, dass man bestimmte Fragen in der Gesellschaft nicht stellen darf und dass auch ihr Vater seine Geheimnisse hat. Gleichzeitig erfährt sie unerwartete Freundschaft, lernt, den Mut aufzubringen, „anders“ zu sein, übernimmt Verantwortung für ihre Geschwister, lernt den Wert von Hilfsbereitschaft, begegnet Kunst,... . Ein Buch, das anhand des phantastischen Anteils die Furcht von Gesellschaften vor denen thematisiert, die anders sind, ich will das gar nicht weiter exemplifizieren, so schön poetisch tut das Alina Bronsky, so angenehm genau ohne belehrenden Ton. Leider endet das Buch im Ungewissen – aber ich habe schon den Folgeband hier liegen.

    Mehr
    • 2
  • Nicht ganz überzeugt, dennoch will ich weiterlesen

    Spiegelkind

    Bücherfüllhorn-Blog

    21. June 2016 um 13:45

    Auf dieses Buch wurde ich durch die Autorin aufmerksam. Als ich mit dem Lesen anfing, wusste ich aber nicht, dass es sich um eine Trilogie handelt. Erst als gegen Schluss die Seiten weniger und die Handlungen noch nicht wirklich abgeschlossen waren, kam mir ein erster Verdacht. Als ich das Buch dann genauer betrachtete, fand ich auch den Begriff „Spiegel-Trilogie“ und die dazu passende Internet-Seite: http://www.spiegel-trilogie.de/   Juliane, genannt Juli, ist 15 Jahre alt und führt ein bisher sehr naives und unbesorgtes Leben, dass sich erst ändert, als sie vermutet, dass ihre Mutter eine Phee ist. Neu an diesem Feen-Setting ist, dass die Pheen (ja, hier im Buch mit Ph geschrieben) anscheinend böse, dreckig und eklig sind. Phee gilt gar als Schimpfwort. Ich konnte mich irgendwie schlecht daran gewöhnen, und mir wurden die zwei  Pheen in diesem Buch auch nicht wirklich sympathisch.   Viele Aspekte aus diesem Buch kann man als Ansatz in die reale Welt übertragen. In Julis Welt ist alles streng reglementiert, alles und jeder soll normal sein, nur nicht auffallen. Die „Anderen“ werden ausgegrenzt, verfolgt, verachtet, leben in schlechteren Wohngegenden, werden von den „Normalen“ gemieden. So ähnlich wie bei einer Hexenjagd werden Pheen gejagt und sollen vernichtet werden.   Juli‘s Freundin ist ein sogenannter Freak, eine „Andere“, keine „Normale“. Julis Vater mag sie gar nicht, da sie aus einer anderen sozialen Schicht kommt und sehr auffällig ist. Was sollen die Nachbarn denken?   Ebenfalls ist die totale Überwachung ein Thema: Juli muss wie andere Schülerinnen ihrer Schule ein Armband tragen, dass auch der Polizei beim einscannen sogleich verrät, mit wen sie es zu tun hat.   Wie auch im realen Leben überwachen die Eltern den Umgang ihrer Kinder und so kommt es hier in der Geschichte zum Eklat, als Juli ihre „unnormale“ Freundin Ksü mit nach Hause bringt. Ja, sie heißt wirklich „Ksü“.  Im Laufe der Geschichte entstehen für den Leser Fragen: Wer ist eigentlich normal und wer nicht? Wer oder was sind Normale und Andere? Hier tun sich seitenweise Gedanken auf, zum Thema Anderssein, Ausgegrenzt werden, soziale Schichten …   Es gibt ein sehr winzig kleines angedeutetes Love-Interest, denn Juli fühlt sich in der Gegenwart von Ksü’s Bruder seltsam befangen. Das könnte daran liegen, das sie ein klein wenig verliebt ist? Dies aber wie alles andere und neue leugnet.   Der Schluss des Buches hat einen fiesen Cliffhanger, so dass ich mir gleich den nächsten Band bestellt habe. Den ausführlichen Inhalt findet ihr in meinem Bücherfüllhorn.   Fazit: Eine dystopische Welt mit Magie und Phantasie, die sich mir erst erschließen musste. Der Erzählton ist hölzern, die Pheen unbeliebt und die Protagonisten Juli naiv und unbelehrbar. Also keine Sympathieträgerin. Dennoch hat die Geschichte etwas, das mich nachdenklich stimmte. Einige Handlungen und Orte kann man in die reale Welt übertragen, z.B. die verschiedenen sozialen Stadtviertel; oder das elektronische Armband, das die Schülerinnen tragen müssen ist bestimmt keine allzu ferne Zukunftsmusik.   Alles in allem, hat mich dieser erste Band nicht hundert Prozent überzeugt, was überwiegend an der Protagonistin Juli lag. Dennoch bin ich neugierig wie es weiter geht, so dass ich den zweiten noch lesen möchte.   Spiegel-Trilogie Band 1 Spiegelkind Band 2 Spiegelriss Band 3 ?  

    Mehr
  • Ungewöhnliche Fantasy-Dystopie

    Spiegelkind

    ConnyKathsBooks

    28. October 2015 um 14:12

    Die 15jährige Eliteschülerin Juli ist eine Normale und damit privilegiert. Denn Normale haben die absolute Mehrheit, sie lieben Sicherheit und Ordnung und sind gegen jede Art von Störung und Anderssein. Freaks dagegen sind arm, ungebildet, tragen bunte Klamotten und Frisuren und werden nur gering geschätzt. Als eines Tages Julis Mutter verschwindet, ändert sich das Leben des jungen Mädchens von heute auf morgen. Denn Julis Mutter ist eine Phee, ein unsterbliche Frau, die von den Normalen verachtet und verfolgt wird. Gemeinsam mit ihrer Freak-Freundin Ksü und deren Bruder Ivan taucht Juli immer mehr in die Welt der Pheen ein und entdeckt dabei ungeahnte Geheimnisse. "Spiegelkind" ist der Auftakt einer faszinierenden Buchreihe von Alina Bronsky. Ihren berühmten Roman "Scherbenpark" kenne ich leider nicht, doch das tolle silbrig-schimmernde Cover von "Spiegelkind" sprach mich sofort an. Und auch die Handlung entwickelte sich anders und besser als gedacht, denn statt reiner Fantasy erwartet den Leser eine Welt mit vielen dystopischen Elementen. Wo die Geschichte spielt oder warum Julis Welt so ist, wie sie ist, wird zwar nicht näher beschrieben. Doch die zugrundeliegende Thematik, die Verfolgung von Andersdenkenden bzw. die Ausgrenzung von allem Fremden und Unbekannten, ist immer aktuell, denn das gibt es auch heute noch zur Genüge. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathisch. Besonders gefallen hat mir Ksü, Julis Freundin; ein mutiges, unkonventionelles Mädchen, das ihren eigenen Weg geht und sich nicht an Regeln halten will. Auch die vielen kreativen Einfälle, wie z.B. die Quadren, eine Art magische Bilder, finde ich gut gelungen. Mit Fortschreiten der Handlung wird der Roman immer spannender und zieht einen richtig in den Bann. Dazu trägt auch der schöne und nicht zu jugendlich geprägte Schreibstil der Autorin bei. Einige Rätsel werden im Laufe der Geschichte aufgelöst, andere nicht oder kommen neu hinzu. Am Schluss des ersten Teils steht noch ein Cliffhanger, der Bezug nimmt auf eine der wichtigsten ungeklärten Fragen und somit große Lust auf die Fortsetzung macht. "Spiegelkind" ist ein fantastischer dystopischer Roman, der mich begeistert hat. Vielleicht ist das Buch nicht jedermanns Sache, da etwas ungewöhnlicher und ausgefallener, aber von mir gibt's eine klare Leseempfehlung.

    Mehr
  • Schlicht genial!

    Spiegelkind

    BieneMa

    25. October 2015 um 16:23

    Ich fand dieses Buch schlicht genial. Es ist eine Dystopie, die bei meiner Top-Ten-Liste der Dystopien auf Platz 1 steht - ich sollte nebenbei bemerkt wirklich mal einen Post machen, was so meine Top Tens in verschiedenen Genres sind... oder was meint ihr?  Naja, erstmal egal. Das Buch steht sogar noch vor Tribute von Panem, obwohl man die beiden Bücher eigentlich kaum vergleichen kann. Es ist eins meiner Lieblingsbücher, ich habe es in zwei Tagen verschlungen. Gäbe es nicht die Schule - ja, als ich es las war noch Schule, schon ein bisschen her - dann wäre es sogar nur ein Tag gewesen. Mich hat an diesem Buch vor allem überzeugt, dass es zwar eine Dystopie ist, aber unserer "modernen" Gesellschaft schon erschreckend ähnelt. Und so eine richtig coole Dystopie muss schon einen Bezug zur Realität haben - denn wenn ich nicht direkt vor mir sehen kann, wie heute zum jeweiligen Morgen wird, dann kann ich mit der Dystopie nichts anfangen. Und bei Spiegelkind gibt es definitiv Parallelen zum hier und heute.  Die Idee mit den Pheen und ihren Fähigkeiten fand ich sehr gut, wie auch die, dass es eben die "Normalen" gibt, die "anständig" und geregelt leben und denen die "Freaks" gegenüberstehen, die sich unordentlich kleiden und unordentlich leben.  Die Protagonistin Juli gefiel mir wirklich gut, sie kam sehr sympathisch und realistisch rüber. Fast noch lieber mochte ich allerdings Ksü, die da wo Juli ein wenig verklemmt und unsicher ist, eher locker und selbstsicher ist. Und mir gefiel sehr gut, dass nicht gleich wieder eine Liebesgeschichte zwischen der Protagonistin und irgendwem entstand. Das ist einfach schon zu oft da und ich finde es prima, dass dieses Buch auch ohne Liebesgeschichte auskommt. Zu der Geschichte passte das meiner Meinung aber auch gar nicht.  Durch den einfachen Schreibstil der Autorin fiel es mir sehr leicht das Buch zu lesen, die Sätze flogen nur so dahin. Und auch die Handlung ist nie langweilig, auch ein Grund warum ich das Buch so schnell gelesen habe. Es passiert vielleicht kein großer Kampf, aber immer etwas Interessantes.  Das Buch ist so ein Buch, über das ich noch immer nachdenke und das mir lange im Gedächtnis bleiben wird - sei es wegen der schönen Story, der tollen Charaktere oder der düsteren, traurigen Stimmung die das Buch hinterlässt. 

    Mehr
  • Spiegelkind

    Spiegelkind

    DasBuchmonster

    31. July 2015 um 16:11

    In Julis Leben ist etwas grausam schlimmes passiert: Ihre Mutter wurde entführt! Und die Polizei macht nichts und verwischt sogar noch die Spuren! Irgendetwas stimmt doch hier einfach nicht, doch wen kann sich Juli nur anvertrauen? In einer Welt gespalten in emotionslose und egoistische "Normale" und in drogensüchtige Freaks fühlt sich Juli ohnmächtig, bis Ksü in ihrer Schulklasse erscheint, hin und hergerissen von der Welt, die sie bisher kannte und der Realität, muss Juliane einfach die Wahrheit finden, gar nicht mal so einfach, wenn dann noch staatliche Einrichtungen und magische Wesen wie die Pheen ihre Finger im Spiel haben.  Meinung: Das Cover ist ein absoluter Hingucker, der Titel passt super zum Thema, das Coverbild eher weniger, ist aber trotzdem sehr schön.Der Einstieg ist anfangs etwas befremdlich, da man Mitten in die Geschehnisse katapultiert wird und das Verhalten der Polizei und der Zwillingsgeschwister von Juli nicht ganz nachvollziehbar ist. Das Buch ist in Ich Perspektive geschrieben, was momentan wohl im Trend ist. Die Protagonistin ist ein konsequenter Charakter und wird klar und ehrlich dargestellt, sodass sie zwar nicht immer 100 % ig sympathisch ist, jedoch authentisch wirkt. Außerdem hat es so mehr Spaß gemacht ihre Entwicklung zu beobachten, die sehr groß und nachvollziehbar ist. Super sympathisch als Charakter ist Ksü, sie ist einfach zum Knutschen, so eine beste Freundin wie Ksü hätte ich auch gerne, doch wo Juli Fortschritte macht, macht Ksü eher Rückschritte. Die Welt, die dieAutorin geschaffen hat ist eine interessante MIschung aus einer Dystopie mit Fantasyelementen, es werden dabei gesellschaftliche Probleme überspitzt dargestellt und Gräueltaten  der Menschen wiederholt dargestellt werden. Durch die vielen Elemente, die einfach stimmen: Spannende Story, Charakterentwicklung, Dystopische und fantastische Elemente, interessante Welt, sehr guter Schreibstil...ist das Buch einfach mega spannend. Man hat am Anfang genauso wenig Ahnung wie die Protagonistin und wächst praktisch mit ihr zusammen, die Informationen, die der Leser benötigt sind chonologisch genau richtig proportioniert gewesen um immer am Ball zu bleiben. Man wird praktisch immer unterfüttert. Noch dazu hatte das Buch ein paar sehr spannende Wendungen. In jeder Beziehung hatte ich einen positiven Leseeindruck, sodass mir garnichts anderes übrig bleibt, als dem Buch sehr gerne die volle Punktzahl zu geben. 

    Mehr
  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

    Mehr
    • 2100
  • Lena 13 J. rezensiert Spiegelkind

    Spiegelkind

    lenasbuecherwelt

    17. September 2014 um 14:46

    In einer Welt voller Oberflächlichkeit... Lebt man als "Unnormale" gefährlich! Normal zu sein, das ist das wichtigste in Julis Welt! Denn die Leute, die wegen ihres Aussehens oder ihres Benehmens auffallen, sind die Freaks. Und ein Freak möchte keiner gerne sein, denn dann ist man in der Gesellschaft ganz unten, hat nicht viele Rechte und wird von allen verachtet. Die 15-jährige Juli ist in einem Viertel aufgewachsen, in dem nur anständige Leute wohnen. Als sie eines Tages zu ihrer Mutter nachhause kommt, ist das Haus verwüstet- und ihre Mutter nicht da! Und noch komischer ist, dass niemand sie sucht. Entschlossen macht sich Juli auf die Suche nach ihrer Mutter- und nach Antworten. Denn normal ist bei ihr zuhause doch nicht alles! Der Großteil der Menschen in Julis Welt lebt "ganz normal", hält sich an die Regeln und versucht nicht aufzufallen. Alles in dieser kalten Welt ist geregelt, viel Freiraum gibt es nicht. Dagegen wehren sich die sogenannten Freaks, die das der Regierung durch ihr Aussehen und ihr Benehmen zeigen. Sie schätzen die Individualität- und der Regierung sind sie ein Dorn im Auge. Und dann gibt es da noch die "Pheen", die berüchtigten, magischen Wesen, die außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. Die Pheen haben gar keine Rechte und haben es sehr, sehr schwer. Und was ist Juli?  Das 15-jährige Mädchen ist in einem besonders guten Stadtviertel aufgewachsen und wusste so lange Zeit nicht über Freaks oder Pheen bescheid. Als Tochter eines Mannes, der ein gutes Ansehen hat, lebte sie unbeschwert. Nur Julis Mutter war anders- und als die Eltern sich trennten, zeigte sie klar, was sie von der Oberflächlichkeit in der Stadt hielt. In der Geschichte macht sich Juli nicht nur auf die Suche nach ihrer Mutter und auf Antworten, sondern auch auf die Suche zu ihrem wahren selbst. Anfangen tut das mit Ksü, einem Mädchen, welches sie in der Schule kennenlernt und auf das sie aufpassen soll. Ksü ist alles andere als normal, sie sieht beinahe aus wie ein Freak und benimmt sich- zumindest in manchen Situationen- auch so. Doch zwischen Juli und Ksü bahnt sich eine Freundschaft an, und Juli beginnt das erste Mal in ihrem Leben nachzufragen, ob alles stimmt,was die Leute erzählen. Sind die Freaks wirklich so schlimm, wie alle sagen? Juli ist eine sympathische Hauptcharakterin, während sie am Anfang des Buches noch völlig überzeugt von dem System der Regierung ist, beginnt sie zur Mitte hin mehr anzuzweifeln... Und "Spiegelkind" war ein Buch, was mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Durch den leichten, flüssigen Schreibstil bin ich nur so durch die Geschichte gerutscht.Ich bin schon ganz gespannt auf Teil 2- und kann jedem nur empfehlen, diese Dystopie zu lesen!

    Mehr
  • Eine ungewöhnliche Dystopie

    Spiegelkind

    BieneMa

    31. July 2014 um 23:56

    Ich fand dieses Buch schlicht genial. Es ist eine Dystopie, die bei meiner Top-Ten-Liste der Dystopien auf Platz 1 steht. Naja, erstmal egal. Es ist eins meiner Lieblingsbücher geworden, ich habe es in zwei Tagen verschlungen. Gäbe es nicht die Schule - ja, als ich es las war noch Schule, schon ein bisschen her - dann wäre es sogar nur ein Tag gewesen. Mich hat an diesem Buch vor allem überzeugt, dass es zwar eine Dystopie ist, aber unserer "modernen" Gesellschaft schon erschreckend ähnelt. Und so eine richtig coole Dystopie muss schon einen Bezug zur Realität haben - denn wenn ich nicht direkt vor mir sehen kann, wie heute zum jeweiligen Morgen wird, dann kann ich mit der Dystopie nichts anfangen. Und bei Spiegelkind gibt es definitiv Parallelen zum hier und heute. Die Idee mit den Pheen und ihren Fähigkeiten fand ich sehr gut, wie auch die, dass es eben die "Normalen" gibt, die "anständig" und geregelt leben und denen die "Freaks" gegenüberstehen, die sich unordentlich kleiden und unordentlich leben. Die Protagonistin Juli gefiel mir wirklich gut, sie kam sehr sympathisch und realistisch rüber. Fast noch lieber mochte ich allerdings Ksü, die da wo Juli ein wenig verklemmt und unsicher ist, eher locker und selbstsicher ist. Und mir gefiel sehr gut, dass nicht gleich wieder eine Liebesgeschichte zwischen der Protagonistin und irgendwem entstand. Das ist einfach schon zu oft da und ich finde es prima, dass dieses Buch auch ohne Liebesgeschichte auskommt. Zu der Geschichte passte das meiner Meinung aber auch gar nicht. Durch den einfachen Schreibstil der Autorin fiel es mir sehr leicht das Buch zu lesen, die Sätze flogen nur so dahin. Und auch die Handlung ist nie langweilig, auch ein Grund warum ich das Buch so schnell gelesen habe. Es passiert vielleicht kein großer Kampf, aber immer etwas interessantes. Das Buch ist so ein Buch, über das ich immer noch nachdenke und das mir lange im Gedächtnis bleiben wird - sei es wegen der schönen Story, der tollen Charaktere oder der düsteren, traurigen Stimmung die das Buch hinterlässt.

    Mehr
  • Spiegelkind

    Spiegelkind

    sternenstaub178

    19. June 2014 um 10:44

    Die 15-jährige Juli hat eigentlich ein normales geregeltes Leben. Bis ihre Mutter eines Tages verschwindet. Juli kommt das komisch vor, weil die Polizei nichts unternimmt. Außerdem verhält sich ihr Vater merkwürdig. In der Schule lernt Juli dann die neue Mitschülerin Ksü kennen, die ihr bei der Suche nach ihrer Mutter hilft und gemeinsam kommen sie dem Geheimnis auf die Spur.   Die Geschichte beginnt direkt mit dem Verschwinden der Mutter, was das ganze gleich am Anfang spannend macht. Nach ein paar Kapiteln lies bei mir allerdings das Interesse nach, weil ich irgendwie den Faden verloren hatte. Aber je mehr ich in die Geschichte hineingefunden hatte, desto besser wurde es. Zum Schluss hin wurde es dann wieder besser und auch nochmal spannend.  Es ist eine Fantasygeschichte mit einigen dystopischen Elemente, was mir gut gefallen hat. Eigentlich dachte ich zuerst, dass ich den zweiten Band nicht mehr lesen will. Das hat sich zum Ende hin aber nochmal geändert, denn der letzte Satz des Buches lässt einige Fragen offen.

    Mehr
  • gut, aber.... seltsam....

    Spiegelkind

    Zanbi

    27. May 2014 um 13:23

    Das Buch "Spiegelkind" von Alina Bronsky....      .....ist spannend, aber auf eine bestimmte Art auch schlimm. Das Ende ist am  schlimmsten. Es steht so vieles offen. Der Inhalt ist aber eigentlich gut. Das Cover finde ich ganz ok. Derzeitig kann ich mich nicht an den Inhalt des Buches erinnern, jedoch kann ich mich noch an die eben geschriebenen Sachen erinnern. Ich habe mir vorgenommen, dass Buch bald wieder zu lesen, dann kann ich ja noch eine Rezi schreiben...

    Mehr
  • [Rezension] Macht nachdenklich!

    Spiegelkind

    Schneekatze

    02. February 2014 um 22:44

    „Spiegelkind“ ist eines dieser Jugendbücher, die eine Botschaft rüberbringen. Denn was wäre, wenn wir wirklich in einer Zeit der totalen Normalität leben würden? Oder tun wir das nicht bereits? Stößt unsere Gesellschaft bereits jetzt alles aus, was nicht passt, was nicht mehr normal erscheint oder sich anders verhält? Aber ist man nicht sicherer, wenn man normal ist? Und was passiert, wenn sich dein Leben von heute auf morgen komplett ins Chaos stürzt und du nicht mehr weißt, was eigentlich Sache ist? Genau das passiert der Hauptprotagonistin Juli. Plötzlich ist ihre Mutter verschwunden und damit beginnt alles. Ihr Leben ist nicht mehr das, was sie glaubte, was es war.   Mit Juli zusammen taucht der Leser ab in diese neue Welt, die sich ihr nun auftut. Alle sprechen davon, dass man sich vor Pheen schützen muss. Sie seien schlampig, schmutzig und ungekämmt. Und das Klischee von guten Feen stammt noch aus einer Zeit vor der Zeit der Normalität. Aber Pheen sind mehr, sie sind Einzelgänger – Künstler, sie können heilen und malen und sind unsterblich. Dafür, dass sie ihre Persönlichkeit ausleben, werden sie verstoßen und verachtet. Gut ist nur der, der normal ist. Und normale Menschen sind nicht unsterblich. Gerade dieser Punkt macht den Leuten im Roman zu schaffen, weil sie Angst vor dem Tod haben. Ksü als Julis neue beste Freundin, ist ein Freak und steht im krassen Gegensatz zu all den Normalen um sie herum. Auf der Suche nach ihrer Mutter und nach dem, was Pheen eigentlich sind, verändert sich Juli. Sie wird freakiger, unnormaler und damit immer stärker. Besonders schockierend: die eigene Familie, der Vater und die Oma, stoßen Juli weg, weil sie sich nicht mehr der Gesellschaft anpasst. Sie behandeln ihre Verwandte wie eine Fremde. Der Roman beginnt spannend und wirft bereits am Anfang viele Fragen auf: Wo kommen eigentlich diese Narben auf Julis Rücken her? Und was hat sie gesehen, was sie nicht sehen sollte? Und wieso war es kein Traum? Und wenn es keiner war, was war es dann? Im Laufe der Geschichte stellen sich immer mehr Fragen. So viele, dass man am Ende leider gar nicht mehr sicher sein kann, welche davon eigentlich beantwortet wurden und welche noch offen sind. „Spiegelkind“ ist ein Roman, den man leider viel zu schnell ausliest, und über den man stundenlang diskutieren könnte. Spiegelt die Romanwelt unsere Gesellschaft dar oder nur einen Bruchteil davon? Oder alles nur Zufall? „Spiegelriss“ steht bereits auf meiner Wunschliste. Denn eins wird deutlich am Ende des ersten Romans: „Spiegelkind“ stellt nur den Anfang dar. Es wird noch viel krasser werden! Fazit: Für die einen ein Jugendbuch, für die anderen ein Abriss unserer Gesellschaft. Ein Roman, der in die All-Age-Ecke zielt und genau ins Schwarze trifft.

    Mehr
  • Spiegelkind von Alina Bronsky

    Spiegelkind

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2013 um 16:09

    Zum Bloggertreffen des Arena Verlags hat jede Teilnehmerin eines von zwei Büchern aus dem aktuellen Verlagsprogramm geschickt bekommen, so dass wir eine gemeinsame Grundlage zum Diskutieren über Rezensionen hatten. Ich gehörte zu der Gruppe, die Spiegelkind von Alina Bronsky gelesen hatte. Autor: Alina Bronsky Titel: Spiegelkind Verlag: Arena Verlag Seiten: 302 Juli, die Ich-Erzählerin, ist ein Teenager in einer dystopischen Gesellschaft, die vermutlich in unserer Zukunft liegt. Alles und jeder ist darauf ausgerichtet “normal” zu sein. Und normal zu sein bedeutet angepasst zu sein, nicht aufzufallen, alles so zu machen, wie es auch alle anderen tun. Juli lebt ihr Leben und macht sich um all das keine Gedanken. Selbst die Scheidung ihrer Eltern nimmt sie hin und hält sie für normal, bis eines Tages ihre Mutter verschwindet. Alles deutet darauf hin, dass sie entführt wurde, doch die Polizei scheint der Sache nicht nachgehen zu wollen. Ihr Vater wirkt seltsam zufrieden mit der neuen Situation und ihre Großmutter väterlicherseits beginnt das Haus von den Bildern, Quadren genannt, die Julis Mutter gemalt hat, zu befreien und es ganz normal herzurichten. Juli ist unglücklich – und sie ist damit allein. Die Erwachsenen in ihrem Leben scheinen plötzlich nicht mehr auf ihrer Seite zu stehen, ihren beiden kleinen Geschwistern will sie nicht belasten und Freunde hat sie nicht. Nur Bekanntschaften sind normal. Doch dann kommt Ksü auf das Lyzeum, die Eliteschule, auf die auch Juli geht. Und die ist so anderes, dass sie fast wie ein Freak – eine gefährliche Sekte gesetzloser Herumtreiber – wirkt. Juli will nichts mit ihr zu tun haben, doch ehe sie sich’s versieht, ist Ksü ihre einzige Verbündete. Und die einzige, die ihr mehr über die geächtete, gefürchtete Rasse der Phee erzählen kann, zu der ihre Mutter gehört. Der Aufbau von Spiegelkind ist wirklich kunstvoll konstruiert. Kleine Texte zum Beginn der Kapitel, die wie Zitate wirken und Schlaglichter auf das Geschehen werfen, tauchen am Ende des Buchs wieder auf und ergeben einen kompletten Abschnitt. Außerdem wird mit den Erzählzeiten gespielt. Der Großteil des Buchs ist in der klassischen Erzählzeit Präteritum geschrieben, doch am Ende kommt die Geschichte dort an, wo auch die Heldin gerade ist. Nun sind wir mit ihr in ihrer Gegenwart und die Erzählzeit wechselt ins Präsens, wodurch Spannung aufgebaut wird. Dies ist keine Rückschau mehr, wir sind mitten drin – auch als Leser. Ebenso ist es am Anfang. Es gibt eine Szene im Präsens. Der Leser wird wie Juli Zeuge von etwas, das gerade passiert, und doch ist es schon lange her. Durch dieses Paradoxon wird die Hauptfigur Juli von Beginn an in ein besonderes Licht gestellt. Der Roman liest sich flüssig und leicht; die Sprache ist klar und verständlich, wie bei einem Jugendbuch zu erwarten. Das Worldbuilding – bei einer Dystopie sicherlich ein elementares Bauteil der Geschichte – gelingt der Autorin sehr gut. Viele nebenbei erwähnte Kleinigkeiten malen in umfassendes Bild und erschaffen im Leser ein Gefühl für die ordentliche Eintönigkeit und langweilige Normalität, in der Juli lebt. Ebenso wird klar, wie schrecklich es ist “anderes” zu sein und welchen Preis man dafür in dieser Gesellschaft zu zahlen hat. Aus Nebensätzen kann der Leser schließen, dass es sich dabei um eine Zukunftsvision unserer Welt handelt – wären da nicht die Pheen, die die Geschichte in das Phantastische befördern. Juli ist als Ich-Erzählerin natürlich im Fokus der Geschichte. Und sie ist gut beschrieben. Sie sagt selbst von sich, dass sie am Anfang nicht so nett ist, aber im Laufe der Geschichte wächst sie einem ans Herz. Ihre Sorgen, ihr Unverständnis, ihr ganzes plötzlich auf den Kopf gestelltes Leben ist für den Leser gut nachzuvollziehen. Und auch Ksü liest sich blitzschnell in das Herz des Lesers. Nachdem man schon so viel schreckliche Normalität erlebt hat, ist sie einfach nur herzerfrischend mit ihrer offenen und freundlichen Art. Schade, dass es bei beiden Figuren ein Bruch gibt – Juli, die sich plötzlich total verändert, und Ksü, die unangepasst bleibt, obwohl sie um die Konsequenzen weiß. Die Nebenfiguren – Julis Vater, ihre Geschwister, ihre Großmutter und Schulbekanntschaften – bleiben seltsam farblos und ohne echte Tiefe. Das ist schade, denn sie könnten sie könnten die Frage klären, warum die Gesellschaft so überzeugt davon ist, dass Normalität gut ist. Dass es ihnen an Tiefe fehlt, weil sie allesamt Vertreter der Normalität sind und die per se schlecht ist, wird dadurch widerlegt, dass auch Ksüs Bruder Ivan und Julis Mutter oberflächlich bleiben. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ihre Geschichten und ihr Tiefgang erst in den folgenden zwei Bänden ausgelotet wird. Und das ist die echte Schwachstelle von Spiegelkind. Es wird so viel aufgebaut, so viele Fragen aufgeworfen, so viele Handlungsstränge begonnen und sie enden (fast) alle im Nichts der Fortsetzung, auf die noch lange zu warten ist. Diese Atmosphäre des Nicht-Wissens spiegelt natürlich auch gut die angstvolle und frustrierende Situation von Juli wieder, die nicht weiß, wo ihre Mutter ist, und die nichts über die Phee, die anscheinend der Schlüssel zum Geheimnis sind, herausbekommt. Doch irgendwann ist der Punkt erreicht, wo Juli in das Wissen eintaucht, der Leser jedoch nicht. Ihm werden keine oder nur sehr wenige Fragen beantwortet und das schränkt bei diesem ansonsten lesenswerten und zum Nachdenken anregenden Buch den Lesespaß etwas ein.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks