Alina Bronsky Spiegelkind

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Inhaltsangabe zu „Spiegelkind“ von Alina Bronsky

Im Leben der 15jährigen Juli ist alles geregelt. Auffallen ist gefährlich, wer der Norm nicht entspricht, wird verfolgt. Doch dann verschwindet Julis Mutter plötzlich spurlos und der Vater zittert vor Angst. Nach und nach kommt Juli hinter das Geheimnis ihrer Familie: Ihre Mutter ist eine der wenigen Pheen, die wegen ihrer besonderen Fähigkeiten in der Gesellschaft der totalen Normalität gefürchtet und verachtet werden. Gehört auch Juli bald zu den Ausgestoßenen? Zusammen mit ihrer neuen Freundin Ksü und deren Bruder Ivan macht sie sich auf eine gefährliche Suche - nach der verschwundenen Mutter, der verbotenen Welt der Pheen und der Wahrheit über sich selbst.

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Also ich fasse nochmal kurz zusammen, ein sehr gutes Buch was mich unterhalten konnte, mich jedoch gleichzeitig an ein paar andere Dystopien

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    Spiegelkind
    Letanna

    Letanna

    22. January 2014 um 17:41

    Eigentlich hält sich Juli für völlig normal. Ihre Eltern haben sich gerade getrennt und  jetzt wechseln sich ihre Mutter und ihr Vater mit der Betreuung ab. Dann verschwindet ihre Mutter einfach und niemand scheint sich dafür zu interessieren. Juli versteht die Welt nicht mehr als sie herausfindet, dass ihre Mutter eine Phee ist. Pheen werden in Julis Welt nicht gerne gesehen und deshalb interessiert es niemand, dass ihre Mutter verschwunden ist, selbst ihr Vater kümmert sich nicht darum. Gemeinsam mit ihrer neuen Mitschülerin Ksü und deren älteren Bruder Ivan kommt  Juli langsam hinter das Geheimnis ihrer Mutter. Das Hörbuch hat mich doch sehr positiv überrascht. Ich hätte nicht so eine interessante Story erwartet. Juli hat bisher keine Ahnung davon gehabt, dass es Pheen wirklich gibt. Ihre Eltern haben sie bisher von all dem fern gehalten. Das Verhältnis zwischen den Pheen und den Menschen ist sehr angespannt. So richtig erfährt man zwar nicht warum, aber das gibt dem ganzen etwas Mysteriöses und Geheimnisvolles. Juli und ihre Familie gehört zu den "Normalen", hier ist alles ganz ordentlich und es gibt ziemlich viele Regeln und Vorschriften. Dann gibt es aber noch die "Freaks" zu denen auch Julis neue Freundin Ksü gehört. Die Freaks sympathisieren mit den Pheen, das ist auch der Grund, warum Juli Hilfe von von Ksü bekommt. Die Charaktere sind alle sehr interessant und auch sehr ungewöhnlich. Die Handlung ist Das ganze ist eine Mischung aus Dytopie und Fantasy und konnte mich überzeugen. Den 2. Teil habe ich hier schon liegen und bin sehr gespannt wie es weiter geht.

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  • Rezension zu "Spiegelkind" von Alina Bronsky

    Spiegelkind
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    05. February 2013 um 18:40

    INHALT: (Quelle: Arena) Im Leben der 15jährigen Juli ist alles geregelt. Auffallen ist gefährlich, wer der Norm nicht entspricht, wird verfolgt. Doch dann verschwindet Julis Mutter plötzlich spurlos und der Vater zittert vor Angst. Nach und nach kommt Juli hinter das Geheimnis ihrer Familie: Ihre Mutter ist eine der wenigen Pheen, die wegen ihrer besonderen Fähigkeiten in der Gesellschaft der totalen Normalität gefürchtet und verachtet werden. Gehört auch Juli bald zu den Ausgestoßenen? Zusammen mit ihrer neuen Freundin Ksü und deren Bruder Ivan macht sie sich auf eine gefährliche Suche - nach der verschwundenen Mutter, der verbotenen Welt der Pheen und der Wahrheit über sich selbst. AUTORIN: (Quelle: Arena) Alina Bronsky, Jahrgang 1978, war Medizinstudentin, Werbetexterin und Redakteurin bei einer Tageszeitung, bis sie eines Tages ein Manuskript an drei Verlage schickte und auf Anhieb die Zusage bekam. Ihr Debüt »Scherbenpark« gehörte zu den meist beachteten Debüts des Jahres 2008 und wurde für diverse Preise nominiert, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis. Ihr zweiter Roman »Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche« stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Die Rechte an Bronskys Romanen wurden in über zehn Länder verkauft, sie erscheinen unter anderem in den USA und Italien. SPRECHERIN: (Quelle: Arena) Die Schauspielerin Jule Böwe ist neben ihrem Engagement an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz im Kino und im Fernsehen („Torpedo“, „Carlos“, „Tatort“ u.a.) zu sehen. EIGENE MEINUNG: Schon zum zweiten Mal bin ich versunken in der Geschichte der 15-jährigen Juli, deren Leben sich schlagartig verändert, als ihre Mutter verschwindet und sie feststellen muss, das diese eine Phee ist. Eines der Wesen, die über besondere Fähigkeiten verfügen und sich damit von der breiten Masse der Gesellschaft abheben. Damit werden sie zu Außenseitern. Gefürchtet, gejagt und weggesperrt ins Dementio, einem Ort, den noch keine Phee wieder lebend verlassen hat. Ein Inhalt, der uns so ähnlich bekannt vorkommt und sowohl geschichtliche Ereignisse widerspiegelt, als auch in die Gegenwart übertragbar ist. Anders sein ist unerwünscht, besonders sein sowieso. Ausgrenzung ist da leider oft noch das harmloseste Übel … „Spiegelkind“ habe ich vor etwa genau einem Jahr gelesen. Auf der Frankfurter Buchmesse hat Alina Bronsky daraus vorgelesen und bevor ich in dieser Woche mit „Spiegelriss“ beginnen werde, musste ich unbedingt noch mal die Geschichte verinnerlichen. Das wusste ich schon bei Alina Bronskys Lesung, die mir wieder einmal verdeutlicht hat, wie intensiv die Autorin schreibt, wie tiefgründig und komplex. Ich habe ganz viel neues im Roman entdeckt, Gedankengänge, Handlungen, Gefühle, die mir zuvor verschlossen geblieben waren und die sich jetzt auf geheimnisvolle Weise zu öffnen scheinen. Ich habe das Gefühl den Eingang in Lauras Quadren und die Welt der Pheen gefunden zu haben. Alle Geheimnisse kenne ich jedoch noch lange nicht ... Sprecherin Jule Böwe hat eine sehr markante, etwas kratzige Stimme. Daran musste ich mich zunächst etwas gewöhnen, da ich in Hörbücher besonders gerne samtige Stimmen mag. Doch irgendwie passt das zum Thema. Die Art der Schauspielerin fällt auf, sticht heraus und beschreibt allein durch Tonfall, Aussprache und Eigenheit gekonnt den Inhalt des Textes. FAZIT: Ich kann gar nicht genau sagen, ob es sich bei „Spiegelkind“ eher um einen Fantasyroman oder eher um eine Dystopie handelt. Irgendwie typisch für Alina Bronsky, dass sich nicht nur ihre Protagonisten nicht in eine Schublade stecken lassen, sondern auch der Roman an sich nicht. Zauberhaft und erschütternd zugleich schreibt und beschreibt sie eine Gesellschaft, in der Normen als Werte gelten und die Frage nach richtig oder falsch auf den Kopf gestellt wird. Fesselnd und eindringlich geht diese Geschichte bis ins tiefste Mark. Während der gesamten letzten CD hatte ich Gänsehaut und am Ende wollte und wollte der Kloß im Hals einfach nicht verschwinden. Emotionen überkommen und bedrücken mich. Beim zweiten Mal hat mich die Geschichte mit noch mehr Intensität erreicht und gepackt als beim ersten Mal. Und doch stelle ich mir am Ende die selben Fragen und habe immer noch keinen blassen Schimmer, wie es in „Spiegelriss“ weitergeht. Ein Romanende wie ich es mir wünsche.

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  • Rezension zu "Spiegelkind" von Alina Bronsky

    Spiegelkind
    78sunny

    78sunny

    21. November 2012 um 00:26

    4,6 von 5 Sternen Inhalt: Juliane, 15, lebt mit ihrem Vater, ihrer Mutter und ihren kleinen Geschwistern zusammen in einer Welt, die sich in Normale (das Angestrebte), den Freaks und Pheen aufteilt. Als sie eines Tages von der Schule zurückkehrt, ist ihr Haus verwüstet und ihre Mutter verschwunden. Merkwürdig ist, dass dies niemanden außer sie zu interessieren scheint. Ihre kleinen Geschwister reagieren relativ gleichgültig, ihr Vater verstrickt sich in Lügen und die Polizisten machen merkwürdige Andeutungen. Auch sonst scheint Juli ihr Leben lang mit Scheuklappen durch die Gegend gelaufen zu sein, denn plötzlich lernt sie immer mehr Geheimnisse der Gesellschaft kennen, lernt mehr über die verhassten Pheen und versucht ihre Mutter wieder zu finden. Wie kam das Buch zu mir Eine Freundin hat mir das Hörbuch ausgeliehen, aber ich hatte bereits davor von dem Buch gehört und es klang interessant. Aufmachung/Qualität Die 5 Cds sind in einer stabilen Plastehülle untergebracht. Das Cover finde ich nicht besonders ansprechend, aber auch nicht hässlich. Zur Geschichte passt es leider auch nicht sonderlich. In der Hülle befindet sich noch ein kleine Heftchen mit Infos zur Autorin und zur Sprecherin. Meinung: Ich habe lange hin und her geschwankt, ob ich dem Buch nun 4 oder 5 Sterne geben soll. Das Problem war einfach, dass es zu viele Ungereimtheiten und dann auch noch viele offene Fragen gab. Aber das Buch hat mich gepackt und ich habe mich wirklich wohlgefühlt beim Zuhören und das hat dann doch den ausschlaggebenden Impuls gegeben dem Buch 5 Sterne zuzusprechen. Die Grundidee ist recht simple, aber wirkte für mich daher gut. Es ist dystopisch und geht schon ziemlich in die Richtung „Die Auswahl“ von Ally Conie aber ohne die Liebesgeschichte. Das System in dem Juli, die Hauptprotagonistin, lebt strebt ebenfalls auf Perfektion und die Abgrenzung von allem was nicht als Normal angesehen wird. Es leben neben den Normalen auch noch Freaks und Pheen in dem System. Freaks leben einfach so wie sie wollen, sind Freidenker und lassen sich nicht einengen. Sie leben in anderen Bezirken, aber ansonsten noch innerhalb des Systems. Pheen dagegen sind magische Wesen, die gefürchtet werden und als abstoßend und verachtenswürdig angesehen werden. Warum dies so ist, müsst ihr selbst lesen. Auf jeden Fall machen sie den Fantasyanteil der Geschichte aus, der nicht sehr hoch ist. Der dystopische Inhalt ist deutlich im Vordergrund. Man ist am Anfang genauso unwissend wie Juli, die Hauptprotagonistin, die von ihrer Mutter und ihrem Vater die ganze Zeit in eine Art Unwissenheitsschutzschild gehüllt wurde. Das war ein Teil, der etwas unglaubwürdig wirkte, da Juliane wirklich schrecklich unwissend war und plötzlich nach dem Verschwinden ihrer Mutter bemerkte, dass es noch andere Wesen außer Menschen gab, obwohl anscheinend jeder andere davon schon lange wusste. Nach und nach findet man dann mit ihr heraus, was es mit dem Verschwinden der Mutter auf sich hat und wie sich das System aufbaut. Richtig packend wird die Handlung dann durch Julis Freunde und ihre langsame Entwicklung, die sich durch den Roman zieht. Zum Schreibstil äußere ich mich ungern bei Hörbüchern und möchte hier nur sagen, dass mich die Geschichte gepackt und emotional angesprochen hat. Die Sprecherin, Jule Böwe, hat mich nicht umgehauen, aber gehörte für mich zum guten Mittelmaß der Hörbuchsprecher. Ihre Stimme war manchmal etwas monoton, aber sehr beruhigend. Ich persönlich fand das Buch recht spannend und habe es dann ab der zweiten CD komplett durch gehört. Ich wollte unbedingt wissen, was nun mit Julis Mutter passiert ist und was alles dahinter steckt. Auch das Geheimnis um ihre Freunde war sehr interessant und daher konnte mich die Geschichte packen. Es gab keine Stelle an der ich mich gelangweilt fühlte. Die Emotionen wurden meiner Meinung nach gut vermittelt. Ich konnte mich in Juli hineinversetzten und fühlte ihre Verzweiflung darüber, dass niemand ihr helfen oder gar zuhören wollte. Was mir nicht so gut gelang, war allerdings mich in ihre Naivität hineinzuversetzen. Es wurde leider nicht richtig erklärt warum sie so unwissend war. Die Charaktere waren sehr sympathisch und interessant. Es machte daher Spaß den Hauptcharakter auf ihrer Suche zu begleiten und ihre neuen Freunde kennenzulernen. Auch das Mysterium um Juli war sehr interessant geschildert und es wurden immer wieder Hinweise und Andeutungen im Laufe der Geschichte verteilt. Leider wurde es auch am Ende nicht aufgelöst und man blieb mit mehr Fragen als Antworten zurück. Eine Liebesgeschichte gibt es hier nicht! Sie war für mich auch nicht wichtig in der Geschichte. Das Ende war extrem offen, was ich gar nicht mag. Die Geschichte hat aber auch noch eine Menge Potenzial für eine Fortsetzung und daher gebe ich für dieses offene Ende keinen Punktabzug. Ich hoffe nur, dass ein zweiter Teil bald folgt. Punktabzug gab es aber für die vielen Ungereimtheiten im Buch. Ich kann hier nicht viel dazu schreiben, ohne zu spoilern, aber mir fielen einige Dinge auf, die so logisch gewesen wären, dass selbst die naive Juli sie hätte tun können, um ans Ziel zu kommen. Bei Hörbüchern tue ich mich schwer das dem Autor anzukreiden, da es ja auch an der gekürzten Fassung liegen kann. Mir hat die Geschichte so gut gefallen, dass ich mir wahrscheinlich das gedruckte Buch nachkaufen werde, bevor der zweite Band erscheint und es dann noch einmal zu lesen werde. Vielleicht klären sich dann sogar noch einige Ungereimtheiten. Grundidee 4,5/5 Schreibstil 4,5/5 Unterhaltswert 5/5 Spannung 4,5/5 Emotionen 4,5/5 Charaktere 5/5 Lesergruppe: Ich empfehle dieses Buch Lesern, die gern Dystopien lesen und ein wenig Fantasy dabei haben möchten. Außerdem solltet ihr damit Leben können, dass es hier keine Liebesgeschichte gibt, sondern das Hauptaugenmerk auf Freundschaft und die Entwicklung des Hauptcharakters liegt. Fazit: 4,6 von 5 Sternen Dies ist ein wirklich interessantes Jugendbuch mit dystopischen Inhalt, gespickt mit etwas Fantasy. Eine tolle Freundschaft macht das Buch zu etwas ganz besonderem. Ein kleines Manko sind einige Ungereimtheiten, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie an der Geschichte oder an der Kürzung des Hörbuches liegen.

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  • Rezension zu "Spiegelkind" von Alina Bronsky

    Spiegelkind
    Rebekka_NP

    Rebekka_NP

    20. November 2012 um 14:42

    Juli ist 15 und lebt in einer Welt, in der "Normalität" das höchste Ziel ist und jede Abweichung gefährlich. Eines Tages verschwindet Julis Mutter und keiner scheint sich daran zu stören. Es stellt sich heraus, dass Julis Mom eine Phee ist, eine gefährliche und magisch begabte Abweichlerin. Doch wo befindet sie sich? und was heißt das für Juli? Das Buch lässt sich schwer kategorisieren und enthüllt nur langsam worum es eigentlich geht. Diese Art der Spannungserzeugung könnte einige Leser nerven - mich aber hat sie fasziniert. An die Hörbearbeitung musste ich mich erst gewöhnen, da Julis Stimme dabei eine sehr rauhe ist. Gegen Ende konnte ich mir die Umsetzung aber gar nicht mehr anders vorstellen.

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  • Rezension zu "Spiegelkind" von Alina Bronsky

    Spiegelkind
    darkstar9

    darkstar9

    30. October 2012 um 11:22

    Inhalt: Juli ist 15 Jahre alt und lebt ein, wie sie selbst sagt, recht langweiliges Leben. Die Eltern haben sich scheiden lassen und teilen sich die Wochen untereinander auf. Eine Woche die Mutter und eine Woche der Vater, immer abwechselnd. Eines Tages kommt Juli aus der Schule. Ihr Vater ist da, obwohl es nicht seine Woche ist, die Polizei beseitigt gerade ein Chaos im Wohnzimmer und ihre Mutter ist spurlos verschwunden. Doch nachdem die Polizei alle Spuren beseitigt haben, war es das. Keiner sucht nach ihrer Mutter, ihr Vater benimmt sich eigenartig und sagt sie wäre einfach gegangen. Juli ist verzweifelt. Nur ihre neue Freundin Ksü und deren älterer Bruder Ivan helfen ihr bei der Suche und was sie herausfinden ist verstörend für sie. Sie kommt hinter die wohl gehüteten Geheimnisse ihrer Eltern und ihre Weltanschauung gerät ins wanken. Doch was bedeutet es für Julis weiteres Leben? Wie kam das Buch zu mir? Ich habe mir eine Leseprobe des Buches bei der Leipziger Buchmesse mitgenommen und fand sie sehr interessant. Da ich im Moment nicht viel Zeit hab zum lesen, habe ich mir das Hörbuch zum Geburtstag gewünscht und bekommen. Meinung Das Hörbuch ist ja nur eine gekürzte Fassung vom Original, doch die Story an sich ist spannend und mitreißend. Man kann sehr gut dem Geschehen folgen, ohne das der Gedanke oder das Gefühl aufkommt, dass man etwas nicht mitbekommen hat. Leider wird das Ganze überschattet von der monotonen Stimme der Jule Böwe. Ich habe mir vorher ein Hörbuch angehört, da war der Sprecher Simon Jäger, also war ich sehr verwöhnt. Fairer Weise hab ich mir dann extra noch ein anderes Hörbuch und eine CD mit Hörproben angehört. Doch auch hier war die Intensität der verschiedenen Sprecher wesentlich besser. Meiner Meinung nach sollte die Jule Böwe für Hörbücher nicht mehr gebucht werden. Es gibt einige Wendungen in der Story, die man so nicht vorausahnen kann, daher ist es teilweise auch überraschend. Was mich etwas gestört hat, war das allzu offene Ende, ich weiß, es ist eine Trilogie, aber ich dachte wirklich, da kommt noch eine CD... so etwas mag ich nicht wirklich, da bin ich danach immer etwas unbefriedigt vom Ganzen. Die Charaktere sind gut dargestellt, obwohl Juli teilweise etwas schwer von Begriff ist. Dadurch ist sie manchmal etwas nervig. Mein Lieblingscharakter ist Ksü, sie hat viel erlebt, doch trotzdem hat sie sich ihre Fröhlichkeit und Herzlichkeit bewahrt. Bei dem Vater erkennt man den, für einige Männer, typischen verletzten Stolz aus seinen Handlungen heraus. Die Mutter finde ich etwas antriebslos, normal ist doch eigentlich für eine Mutter, wenn man von seinen Kindern getrennt wird, dann versucht man alles Mögliche um Kontakt zu ihnen aufzunehmen, oder? Sie versucht das nicht, was für mich etwas Unverständnis hervorruft. Naja, vielleicht ist das ja typisch für eine Phee. Fazit Ich würde Jeden raten sich lieber das Buch zu holen, als das Hörbuch. Bin am überlegen, ob ich mir auch lieber noch das Buch kaufe.

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  • Rezension zu "Spiegelkind" von Alina Bronsky

    Spiegelkind
    Schnuffelchen

    Schnuffelchen

    11. October 2012 um 12:08

    Inhalt: Bis heute war die Welt der 15-jährigen Juli völlig in Ordnung. Sie ging auf eine sehr gute Schule und tat nie etwas Falsches. Doch als sie heute nach Hause kommt, verändert sich ihre ganze Welt. Ihr Mutter ist spurlos verschwunden, ihr zu Hause verwüstet und die Polizei räumt auf, anstatt zu ermitteln. Ab sofort wird sie mit Fragen konfrontiert, die in ihrem bisherigen Leben noch keine Rolle spielen. Was sich die Phee und warum sind sie etwas schlimmes. Was hat das alles mit ihrer Mutter und ihrem Verschwinden zu tun? Und was verbirgt ihre neue Freundin? Meine Meinung: Die Roman hat mir richtig überrascht. Bei einer Empfehlung ab 12 Jahren hätte ich so etwas nicht erwartet. Die Geschichte ist gut aufgebaut und kommt mit viel Tiefe daher. Die Charaktere sind vielschichtig und interessant. Sie wachsen im Laufe der Geschichte und geben ihre Geheimnisse nur nach und nach Preis. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten und darüber hinaus. Auch die Welt die von der Autorin geschaffen wurde, ist nachvollziehbar und man spürt die Gefahren, die darin liegen. Zwar habe ich kleine Logik-Schwächen erkannt, bis aber auch schon etwas älter als 12 und habe daher schon eine etwas anderen Blick auf gewisse Dinge. Viel Mehr möchte ich jetzt eigentlich auch gar nicht erzählen, da ich befürchte sonst zuviel von der Geschichte zu verraten. Vielleicht noch so viel. Wirklich Positiv hat mich die Geschichte in Sachen Liebe überrascht. Zwar gibt es diese im Buch, doch nicht die romantische, allumfassende große Liebe, die leider in fast jedem aktuellem Jugendbuch vorkommt. Es geht um die Liebe zur Familie, zu Freunden und der Faszination an anderen Lebensweisen. Das hebt dieses Buch gegenüber Anderen seines Genres hervor.

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