Alina Bronsky Und du kommst auch drin vor

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Inhaltsangabe zu „Und du kommst auch drin vor“ von Alina Bronsky

Kims Leben: Roman oder Realität? Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept ...

Ein Jungendbuch mit einer tollen Idee

— Odenwaldwurm
Odenwaldwurm

Verwirrend und doch begeistern zugleich.

— blaues-herzblatt
blaues-herzblatt

Gute Idee

— BlueVelvet
BlueVelvet

Verschenktes Potential. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

— IvyBooknerd
IvyBooknerd

Ein wirklich lustiges Buch für zwischendruch

— MaikeSoest
MaikeSoest

Das Klischee der "Jugend von Heute" wird hier voll erfüllt.

— Faltine
Faltine

leider hat es mich nicht überzeugt- zu oberflächlich

— lillylena
lillylena

Schöne Geschichte übers Lesen und schreiben. Und wieso kann ein Buch soviel über den Leser wissen?

— IrisBuecher
IrisBuecher

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Leider enttäuschend, sowohl die Charaktere als auch die Geschichte konnten zum Ende hin nicht überzeugen.

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  • Skurril, aber auch recht witzig

    Und du kommst auch drin vor
    Lilli33

    Lilli33

    21. August 2017 um 22:06

    Gebundene Ausgabe: 192 SeitenVerlag: dtv Verlagsgesellschaft (8. September 2017)ISBN-13: 978-3423761819empfohlenes Alter: 10 – 13 JahrePreis: 16,95€auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich Skurril, aber auch recht witzig Inhalt:Die vierzehnjährige Kim muss mit ihrer Klasse zu einer Autorenlesung gehen. Sie staunt nicht schlecht, als sie sich und ihr eigenes Leben in der Geschichte der Autorin Leah Eriksson erkennt, Neugierig darauf, wie es weitergeht, kauft sie sich das Buch in der nächsten Buchhandlung. Ab nun bestimmt das Buch zum Teil ihr Leben, vor allem, weil es für ihren Klassenkameraden Jasper böse aus geht. Dies will Kim zusammen mit ihrer besten Freundin Petrowna um jeden Preis verhindern. Meine Meinung:Von Alina Bronski habe ich schon „Scherbenpark“ mit Begeisterung gelesen und ein weiteres Buch, das mir auch gut gefallen hat. So war ich natürlich neugierig auf ihr neuestes Werk. Die Idee ist schon mal klasse. Wer wäre nicht gerne mal eine Romanfigur? Doch für Kim wirkt das alles mehr als gruselig, sind in dem Buch doch ihre eigenen Worte und Gedanken wortwörtlich zu lesen. Ihr Verlangen, mit der Autorin darüber zu sprechen, kann ich gut verstehen. Denn die kennt Kim doch gar nicht. Woher weiß sie so genau, was in deren Leben los ist? Der Schreibstil ist sehr einfach, was zur Altersempfehlung von 10-13 Jahren auch gut passt. Da Kim in der Ich-Form erzählt, ist die Sprache die einer Vierzehnjährigen, sodass die jungen Leser sich sicher gut in sie hineinversetzen können. Kim ist ein ganz normales Mädchen. Der Vater hat die Familie vor kurzem verlassen, was Kim noch nicht so ganz verdaut hat. In der Schule ist sie nicht besonders gut, aber dank ihrer besten Freundin Petrowna, die ihr in allem eine große Unterstützung ist und immer eine Lösung weiß, meistert Kim ihr Leben, so gut es eben geht. Noch besser als Kim gefiel mir die Figur der Petrowna. Sie ist ein herrlich schillernder Charakter. Mit der Autorin Leah Eriksson hatte ich aber meine Probleme. Sie benimmt sich total daneben, ist arrogant und unfreundlich, wofür es anfangs überhaupt keinen Grund gibt. Kim und Petrowna versuchen nun, das Buch quasi auszutricksen, indem sie bewusst Kims Leben verändern. Damit wollen sie Jasper retten. Wie die beiden das anstellen, ist recht witzig und unterhaltsam. Dabei ist es natürlich auch ein bisschen spannend, ob es ihnen gelingt, denn Jasper ist ein netter Kerl, dem keiner was Böses will. Fazit:Eine skurrile Geschichte, die bei den jugendlichen Lesern für ein paar unterhaltsame Stunden sorgt und dabei noch ein wenig Stoff zum Nachdenken gibt. ★★★★☆ Herzlichen Dank an den dtv Verlag und vorablesen für das Rezensionsexemplar.

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  • Schüerfreundschaft

    Und du kommst auch drin vor
    Odenwaldwurm

    Odenwaldwurm

    21. August 2017 um 08:06

    Kim ist 15 Jahre alt und ein ganz normales Mädchen ist und ihre Freundin Petrowna ist das Gegenteil und ist auffällig. Als ihre Schulklasse zu einer Bücherlesung geht, stellte Kim fest, das die Geschichte über sie handelt. Sie ist die Hauptperson in der Story und ist ganz gefesselt. Wie kann das sein? Sie ist doch ein ganz normales Mädchen. Sie und ihre Freundin lesen die Geschichte und müssen erfahren dass ein Klassenkamerad sterben muss. Jetzt beginnen die beiden Mädchen Pläne zu schmieden, wie sie das verhindern können. Wir es klappen? Eigentlich beschreibe ich kein Cover, aber dieses hat mir so gut gefalle. Es ist nicht nur Silber, man kann sich fast wie in einem Spiegel darin sehen und die vielen bunten Quadrate einfach toll. Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen, sie ist sehr gut und leicht zu lesen und sehr gut für Jugendliche geeignet. Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam geschrieben. Es gab keiner langweiligen Stelle im Buch. Die Charaktere sind sehr bildlich dargestellt und mir haben am besten die zwei Freundinnen gefallen. Man merkt sofort sie haben sich sehr gerne und kennen sich schon lange. Leah der Autorin finde ich nicht sehr sympathisch, aber das soll sicherlich auch so sein. Sie weicht immer wieder den Fragen der Kinder aus. Somit bleiben bis zum Schluss noch fragen offen, dass sehr schade ist. Hätte vielleicht der Geschichte gut getan. Die Grundidee des Buches hat wir aber sehr gefallen. Das Buch kann man empfehlen für zwischen durch. Wer ein anspruchschsvolles Buch möchte ist hier falsch. Es geht um Freundschaft und die erste Liebe. Aber nach dem die Zielgruppe junge Mädchen sind finde ich es sehr gut und unterhaltend. 

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  • Das Déjà vu

    Und du kommst auch drin vor
    blaues-herzblatt

    blaues-herzblatt

    20. August 2017 um 14:47

    Alina Bronskys  neuer Roman lädt in die Welt der 15-jährigen Kim ein, ein Mädchen das in Berlin ihr durchschnittliches Dasein als Trennungskind fristet, bis sie auf einer Schullesung höchst ungewöhnliches erlebt. Das Mädchen aus dem vorgelesenen Buch entspricht ihr und ihrem Leben haarklein.  Ich bin ein außerordentlich großer Liebhaber von Alina Bronskys Büchern und war daher sehr gespannt auf diese neue Erscheinung von ihr.  Mein Fazit: die Handlung ist verstrickt und doch so luftig leicht, dass das lesen sich wie ein Frühlingsspaziergang anfühlt.  Der Schreibstil ist kurz und knapp verfasst, ohne zu viele Worte zu vergeuden und beschreibt in Konturen ein lebendiges Leben ohne zu schwafeln. Also genau das was ich als Leser an Alina Bronski so schätze.  Die beiden Hauptfiguren Kim und Petrowna erschienen mir lebendig und lebensnah verwinkelt in ihren Eigenschaften.  An einigen Stellen musste ich in mich gehen um den tieferen Sinn hinter einem Kapitel nachvollziehen zu können, da der der Inhalt oberflächlich gesehen sehr einfach ist. Ich hatte das Gefühl dabei zu sein, teilzunehmen an der Geschichte und mit zu fiebern, da mir die Charaktere so lebensecht erschienen. Und auch die Wendungen im Buch, haben mich inhaltlich so überrascht, das mir nie langweilig wurde. Zusammenfassend wieder ein reiner Bücherschmaus, den ich vor allem auch jüngeren Lesen empfehlen kann, die gerne auch mal grübeln und hinter die oberflächliche Fassade schauen wollen.  

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  • Erwachsenwerden ist nicht leicht

    Und du kommst auch drin vor
    BlueVelvet

    BlueVelvet

    20. August 2017 um 14:09

    Für Jugendliche oder eben Leser von Jugendliteratur kann ich hier eine klare Empfehlung ausprechen! Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich wie so oft durch das Buchcover. Leider sieht es auf dem Leseexemplar etwas anders aus - oder das Foto im Netz hat einen anderen Eindruck erweckt. Allerdings tut das dem Inhalt keinen Abbruch. Die Protagonistin Kim kann man sich durch den anschaulichen Schreibstil wahnsinnig gut vorstellen und trotz des Altersunterschiedes kann man sich nach wenigen Seiten unglaublich gut mit ihr identifizieren. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, auch wenn es manchmal etwas unangenehm ist "Ausdrücke" in Jugendbüchern zu lesen - irgendwie macht es das Ganze realer. Trotzdem eine zauberhafte Geschichte für die ich 4 von 5 Sternen gebe!

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  • Verschenktes Potential und wenig überzeugend.

    Und du kommst auch drin vor
    IvyBooknerd

    IvyBooknerd

    20. August 2017 um 00:07

    Kim  ist ein ganz normaler Teenager, ein bisschen naiv vielleicht, sehr von sich selbst eingenommen und – auf gut Deutsch gesagt – nicht gerade die Klügste. Sie interessiert sich kaum für die Schule; generell interessiert sie sich kaum für etwas anderes als für sich selbst und im Grunde ist ohnehin alles irgendwie doof, was in ihrem Umfeld passiert und nichts mit ihr zu tun hat. Doch eines Tages passiert das Unfassbare: das Buch, aus der die Autorin auf der Lesung liest, handelt von niemand geringerem als ihr. Die Namen sind anders, die Leute sehen auch anders aus und die Details stimmen nicht zu 100 %, doch im Grunde wird in eben diesem Buch Kim’s Leben beschrieben, was das junge Mädchen unglaublich fasziniert und ihr gleichzeitig auch ziemliche Angst einjagt. Ihr Leben lang träumte sie davon, berühmt zu sein, im Mittelpunkt zu stehen, jetzt wo sie der Mittelpunkt dieses Buches zu sein scheint jedoch, ist sie gar nicht mehr so begeistert davon. Obwohl sie sich über diese Tatsache ärgert, kauft sie sich das Buch. Schnell findet sie hieraus, dass viele Dinge, die im Buch passieren auch in Wirklichkeit eintreten und um eine ganz bestimmte schreckliche Sache zu verhindern, bleibt ihr nur eine Möglichkeit: Sie muss ihr ganzes Leben umkrempeln.Die Idee hat mir gleich von Anfang an gefallen, auch die Leseprobe gefiel mir, auch wenn ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht ganz warm wurde. Doch wer von uns wollte nicht schon immer einmal die Hauptfigur in einem Buch sein? Die Geschichte klang spannend, originell und vor allen Dingen sehr amüsant, leider jedoch konnte das Buch in vielerlei Hinsicht meine Erwartungen nicht erfüllen. Ganz im Gegenteil, hin und wieder spielte ich sogar mit dem Gedanken, das Buch einfach abzubrechen.Unsere 15 jährige Protagonistin verhält sich die ganze Zeit über wie eine kleine, verwöhnte Göre. Sie hat keine eigene Meinung, sondern schließt sich immer der ihrer angeblich besten Freundin Petrowna an, eine Freundschaft, die zwar hier und da irgendwie echt und ehrlich wirkt, hauptsächlich aber doch ziemlich oberflächlich scheint. Manchmal hatte ich sogar den Eindruck, die beiden können sich gar nicht leiden. Auch wenn Petrowna teilweise ebenfalls arrogant wirkt, mochte ich sie lieber als Kim, denn im Gegensatz zu Kim wirkt sie nicht ganz so oberflächlich und unrealistisch. Sie hat nicht diesen Tunnelblick; sie wagt auch mal einen Blick über die Mauern. Vielleicht liegt es daran, dass Petrowna und Kim nicht unterschiedlicher sein könnten. Während Kim’s Eltern sehr wohlhabend sind und sie als Einzelkind aufwuchs, wohnt Petrowna als Tochter eines türkischen und kirgisischen Elternteils in einer kleinen Wohnung zusammen mit lauter Geschwistern, Cousinen, Tanten und Onkeln. Kim hingegen hat nichts Besseres zu tun als sich darüber zu beschweren, dass ihr Vater nun eine „schwarze Frau“ als Freundin hat.Auf der einen Seite finde ich es toll, dass die Autorin so viele verschiedene Charaktere in die Geschichte mit einbaut, auf der anderen Seite stört es mich ganz gewaltig, wie in dem Buch mit der Thematik umgegangen wird. Es zeigt natürlich das wahre Leben, so traurig es auch ist, aber gestört hat es mich dennoch, und zwar ganz gewaltig. Auch die Tatsache, dass Petrowna ständig als „das Mädchen mit dem Migrationshintergrund“ bezeichnet wird, hat mir negativ aufgestoßen. Wieso kann sie denn nicht einfach Petrowna sein? Wieso muss sie „das Mädchen mit dem Migrationshintergrund“ sein?Auch störten mich Aussagen wie folgende:„Du kannst deine Freundin, die asoziale Dicke, einladen.“[Seite 149]Muss das denn wirklich sein? Sprechen die Menschen heutzutage so miteinander? Oder sehe ich das Ganze einfach zu streng; bin ich zu empfindlich? Ich weiß allerdings mit hundertprozentiger Sicherheit, dass meine Mutter noch nicht einmal im Traum daran denken würde, solch eine Aussage zu treffen, über Niemanden und gegenüber Niemandem.Kim hingegen sorgt jedenfalls dafür, dass Petrowna viel sympatischer wirkt, dadurch, dass sie selbst so ein schrecklicher Mensch ist. Allgemein empfand ich die Charaktere als zu oberflächlich. Das Einzige was sie gut können ist es, über andere herzuziehen und sich über das Leben und alles andere zu beschweren. Im Nörgeln sind die beiden, insbesondere Kim, Weltmeister.Auch der Schreibstil gefiel mir nicht. Zu plump, zu – um die Worte der Autorin zu benutzen – asozial. Zumindest wirkte es so auf mich. Ich konnte dem Stil wirklich nichts abgewinnen, von den Dialogen ganz zu schweißen, mit Ausnahme der Tatsache, dass es wie die Fast aufs Auge zu den Charakteren passte. Das muss man der Autorin wirklich lassen; sie hat den Schreibstil ihren Figuren und deren Alter/Lebenssituation angepasst.Die Story an sich ließ allerdings leider ebenfalls zu wünschen übrig. Der Plot war wenig ausgearbeitet und ließ sehr viele Fragen offen. Hauptsächlich konzentrierte sich das Buch auf Kim und ihr Leben, allerdings hatte ich mir das Ganze etwas aufregender und spannender vorgestellt, immerhin wurde sie quasi zur Titelfigur eines Buches. Unrealistisch war es ebenfalls. Ohne irgendetwas verraten zu wollen passieren Dinge, die meiner Meinung nach viel zu weit hergeholt waren. Wieso wusste die Autorin so genau über Kims Leben Bescheid? Wie kam es dazu? Spannung wurde kaum bis gar nicht aufgebaut und im Grunde quälte ich mich durch die Seiten in der Hoffnung, dass doch noch etwas passieren würde, was meinen Erwartungen und Vorstellungen entsprach.Die Message, die das Buch vermittelt, wurde dennoch deutlich: Nur man selbst kann Dinge verändern und sich glücklich machen. Man muss das eigene Leben selbst in die Hand nehmen, um etwas zu verändern und nicht nur mit dem Strom schwimmen, weil es eben so viel bequemer ist. Eine sehr schöne Message wie ich finde, leider war sie doch sehr versteckt hinter all den schlecht ausgearbeiteten und oberflächlichen Charakteren und der langweiligen Story. Dennoch konnte man zum Ende hin tatsächlich eine Entwicklung erkennen, keine sehr große, doch es machte den Anschein, als wäre Kim nicht mehr nur diese kleine verwöhnte Göre von vorher.Das Ende hat mich sehr enttäuscht. Wie oben beschrieben bleiben sehr viele Fragen offen und auch das Buch spielt zum Ende hin keine sehr große Rolle mehr. Schade um das Buch; schade um das verschenkte Potential. Vorgestellt hatte ich mir etwas völlig anderes und meine Erwartungen offenbar viel zu hoch geschraubt.Auf dem Buchrücken steht „Der neue Roman von Alina Bronsky: schräg, witzig, hintergründig.“ Leider kann ich nichts davon unterschreiben. Ich würde das Buch auch nicht weiterempfehlen, nicht weil es ungemein schlecht ist, sondern eher, weil es nicht mal ein Buch nur zum wegträumen ist. Ich habe das Buch erst vor wenigen Stunden beendet und schon habe ich die Hälfte vergessen; definitiv nichts, was hängen bleibt; einen berührt oder zum Nachdenken anregt. Allen die sich unsicher sind würde ich empfehlen, die Leseprobe zu lesen und vielleicht in ein paar andere Rezensionen reinzulesen, denn offenbar gehen die Leseeindrücke in ihren Meinungen hier ziemlich auseinander.       

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  • Jugendbuch mit toller Idee aber mangelnder Umsetzung

    Und du kommst auch drin vor
    kris006

    kris006

    18. August 2017 um 16:07

    Kim ist 15 Jahre alt und ist weder besonders schlau noch sonst in einer anderen Weise auffällig. Ganz anders ihre beste Freundin Petrowna, die nicht nur ziemlich schlau ist sondern auch auffällig und schrill ist. Eigentlich zwei normale Teenies. Doch dann ändert sich Kids Leben von einem Tag auf den anderen. Ihre Klasse geht zu einer Lesung, doch anders als ihre Mitschüler ist sie gefesselt an diese Geschichte die da vorgetragen wird - es ist nämlich ihre eigene. Natürlich will Kim wissen wie ihre Geschichte ausgeht und erfährt das Jasper, ihr Klassenkamerad, am Ende des Buches stirbt.  Das möchte sie natürlich verhindern und beschließt ihr Leben komplett zu ändern um Jasper zu retten. Doch Petrowna ist von ihrer Idee gar nicht begeistert. Das Cover gefällt mir sehr gut, obwohl man viele Fingerabdrücke auf dem Hardcover erkennt. Auch der Titel und der Klartext haben mich sehr neugierig gemacht und dazu gebracht das Buch zu lesen. Innerhalb einer Stunden hatte ich es durchgelesen. Das Buch ist aus der Sicht der 15-jährigen Kim geschrieben, demnach ist es sehr einfach und jugendlich vom Stil. Leider waren mir bis auf Jasper sämtliche Charaktere in dem Buch unsympathisch, entweder waren sie zu dumm, naiv oder einfach zu passiv. Warum Leah so viel über Kim wusste, beziehungsweise warum das Buch so entstanden ist, hat man bis zum Schluss leider auch nicht erfahren. Die Idee hinter dem Buch finde ich super und innovativ, finde aber, dass man hätte viel mehr rausholen können. Es dümpelte die meiste Zeit vor sich hin ohne jeglichen Spannungsbogen. Dafür ist es aber in sich stimmig.Insgesamt finde ich es nett für zwischendurch, aber auch nicht mehr. Wahrscheinlich ist es aber eher für Jugendliche geeignet, die ich hier auch als Zielgruppe vorschlagen würde.

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  • Fack Ju Göhte in Buchform

    Und du kommst auch drin vor
    MaikeSoest

    MaikeSoest

    18. August 2017 um 13:18

                                                 Inhalt "Und was ist mit ihm? Hat er sich wiedererkannt?", fragte meine Freundin Petrowna, als Jasper sich strahlend zu mir umdrehte. "Denke nicht", antwortete ich. "Sonst hätte er wohl kaum behauptet, dass das Buch nicht so spannend ist." "Er weiß eben noch nicht, dass er am Ende stirbt." Kim, 15, leidgeplagtes Berliner Trennungskind, hat auf einer Schullesung ein Déjà vu: Alles, was die Autorin da liest, scheint von Kim zu handeln und ihr Leben widerzuspiegeln. Und leider geht die Geschichte gar nicht gut aus - vor allem nicht für ihren Klassenkameraden Jasper. Mit allen Mitteln versuchen Kim und ihre Freundin Petrowna, die drohende Katastrophe abzuwenden - mit unabsehbaren Folgen... Der neue Roman von Alina Bronsky: schräg, witzig, hintergründig. (Quelle: Klappentext)                                          Meine Meinung Ich habe dieses Buch als Vorab-Leseexemplar bekommen und sollte vielleicht an dieser Stelle erwähnen, dass es erst am 08.September.17 erscheinen wird, falls es jemand von euch auch gerne lesen würde. Ich fange wie immer mal mit den Charakteren an. Kim finde ich ziemlich selbstbezogen, ich glaube nicht, dass sie häufig an jemand anderen denkt, als an sich selbst. Sie ist ein reiches, verzogenes Kind, dass noch nie ein Buch in der Hand hatte, außer vielleicht in der Grundschule. Sie ist nicht besonders schlau und schreibt ihre Hausaufgaben immer bei ihrer besten Freundin ab. Petrowna ist meist ziemlich unfreundlich, aber irgendwie doch sehr sympathisch. Sie ist extrem schlau und weis das auch ganz genau, denn sie erwähnt es ziemlich häufig. Sie hat immer Hunger, was ich ziemlich witzig finde, sie hat quasi ständig was zu Essen im Mund. Ich weis nicht, was bei ihr schief läuft aber sie lügt die ganze Zeit und erzählt ihre Eltern wären Drogenbosse oder ihr Cousin würde eine Ausbildung zum Bombenleger machen, total merkwürdig, aber sehr lustig. Jasper kommt mir vor wie der allergrößte Langweiler auf diesem Planeten, ich will gar nicht groß über ihn reden, es gibt nichts zu sagen, außer dass er immer gut gelaunt ist und stinklangweilig. Das Buch ist sehr gut geschrieben, ich bin mal wieder nur so durch die Seiten geflogen. Die Art und Weise wie die Schüler miteinander reden und sich verhalten, erinnert mich total an den Film Fack Ju Göhte, was ich sehr toll fand, weil ich den Film liebe. Überhaupt war das Buch an einigen Stellen ziemlich witzig und hat mich oft zum lachen gebracht. Die Spannung wurde gut aufrechterhalten, weil man die ganze Zeit unbedingt wissen will, wie die Geschichte ausgeht. Vor allem als Kim zur Detektivin oder Einbrecherin wird, habe ich die ganze Zeit mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, ob sie erwischt wird und was dann passiert. Das Ende fand ich ziemlich überraschend und hatte ich so auf jeden Fall nicht erwartet, aber ich fand es ganz gut. Jeder der mich kennt weis, dass ich sehr hohe Ansprüche an ein Ende habe und dieses hier war mir leider noch etwas zu offen, aber es war absolut okay, ich hätte mir noch etwas mehr gewünscht, aber ich kann gut damit leben.                                                  Fazit Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen, weil es mir sehr gefallen hat, ich fand es allerdings etwas kurz und hätte mir ein ausführlicheres Ende gewünscht, ansonsten war ich sehr zufrieden damit.

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  • Locker und leicht für zwischendurch

    Und du kommst auch drin vor
    Sonjalein1985

    Sonjalein1985

    17. August 2017 um 17:05

    Inhalt: Die 15-jährige Kim ist ein ganz normaler Teenager. Bis sie sich bei einer Lesung in dem Roman wieder erkennt. Hat die Autorin etwa über sie geschrieben? Die Geschichte scheint ihr leben widerzuspiegeln. Und sie geht nicht gut aus. Vorallem nicht für ihren netten Klassenkameraden Jasper. Kim versucht mit allen Mitteln, und ihrer besten Freundin Petrowna, Jasper zu retten. Und lernt dabei einiges über sich selbst, Freundschaft, Familie und die Liebe.Meinung: „Und du kommst auch drin vor“ von Alina Bronsky ist ein heiterer Jugendroman, den man durch seine lockere Art und den flüssigen Schreibstil auch mal kurz zwischendurch lesen kann. Er ist witzig, schräg und unterhaltsam. Und vor allem punktet er durch die Grundidee, bei der sich ein Mädchen in dem Buch einer ihr völlig fremden Autorin wieder erkennt.Kim, um die es hier geht, ist 15 Jahre alt und ein ganz normaler Teenager. Ihre beste Freundin, die schlaue und vorlaute Petrowna, ist für sie das Wichtigste. Bei ihr findet sie, nach der Trennung ihrer Eltern, den Halt, den sie braucht. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Petrowna ihr ebenfalls bei dem Buch-Problem den Rücken stärkt. Die Freundschaft der beiden hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich an meine eigene Zeit als Teenie erinnert gefühlt.Kim selbst ist sehr schlagfertig, selbstkritisch und witzig. Ihre Gedanken und Gefühle konnte ich so als Leser noch besser miterleben.Im Laufe des Buches wird sie eine Spur reifer und findet einige wichtige Antworten auf die Fragen des Lebens.Es geht hier um Freundschaft, erste Liebe und Selbstfindung. Ausserdem eben um die Frage, wieso aus dem Buch alles zuzutreffen scheint.Das Buch ist sehr kurzweilig und hat mich gut unterhalten. Ich würde es allerdings wegen Schreibstil und Handlung vor allem jungen Mädchen im Alter der Protagonistin empfehlen. Fazit: Ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann und mich gut unterhalten hat. Vorallem für Leserinnen um die 15 Jahre zu empfehlen.

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  • Die Jugend von heute

    Und du kommst auch drin vor
    Faltine

    Faltine

    16. August 2017 um 20:11

    Es geht um Kim Josephine, die mit ihrer Klasse eine Buchvorlesung besuchen muss. Eigentlich liest sie, wenn überhaupt, nur ihre Bücher für die Schule, aber in der Lesung wird sie hellhörig: Alles was die Autorin vorliest, handelt von Kim. Dinge, Gespräche und Gedanken. Kim ist total panisch und kauft sich mit ihrer besten Freundin in der nächsten Buchhandlung besagtes Buch um es ganz zu lesen...nach einigem hin und her liest sie es dann auch zu Ende und stellt schockiert fest: am Ende des Buches stirbt der Klassenkamerad der in Kim verliebt ist...und das muss sie jetzt irgendwie verhindern. Aber wie? Als ich das Cover zum ersten Mal auf einem Bild gesehen habe, war ich überhaupt nicht davon angetan. Aber jetzt in echt gefällt es mir viel besser. Es glänzt sehr schön und passt zur schrillen, verrückten Art der Geschichte. Und man sieht jeden Fingerabdruck (meine Tochter hat sich gefreut) 😂. Mit dem Schreibstil kann man das Buch sehr schnell durch lesen, es hat aber auch nur knapp 190 Seiten. Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, ich bin aber absolut nicht mit Kim Josephine warm geworden. Bei ihr sind die Vorurteile die man bei dem Namen beim ersten Hören hat, Programm. Sie ist 15 und voll in der Pubertät, was ja ganz normal ist, aber ihre Art mit Erwachsenen zu sprechen...Himmel. Das wäre mir niemals eingefallen. Und ich bin erst 22. So unglaublich respektlos. Traurig. Da Kim die Geschichte selbst erzählt, kam ich nun auch leider nicht drum herum jeden ihrer Gedanken zu lesen. Wie gesagt, die Idee der Geschichte finde ich klasse, dadurch das ich aber überhaupt nicht mit Kim klar gekommen bin, hat mir das Buch nicht übermäßig gut gefallen. Es ist gut, aber ich springe nicht auf den Tisch und tanze Zumba, weil ich es so geil finde...Die einzige mir sympathische Person in dem Buch war die Buchhändlerin ganz am Anfang 😂 Das Ende hat mir gut gefallen, hatte mir aber mehr erhofft.

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  • leider viel zu oberflächlich

    Und du kommst auch drin vor
    lillylena

    lillylena

    16. August 2017 um 20:09

    Kim ist ein ganz normaler Teenager, sie interessiert sich kein Stück für die Schule und generell ist alles blöd, was in ihrem Umfeld geschieht. Eines Tages geht sie gemeinsam mit ihrer Klasse zu einer Lesung und ist total verwundert: Das Buch handelt von ihr! Diese Tatsache lässt sie einfach nicht los und sie kauft sich ein Exemplar. Ständig betont sie, dass sich eigentlich nicht liest, doch dieses Buch fasziniert sie. Und einige Dinge, die die Autorin beschreibt treten wirklich ein. Um aber eine Sache zu verhindern, die Kim gar nicht gefällt, stellt sie ihr ganzes Leben auf den Kopf.So weit so gut. Die Story finde ich eigentlich recht spannend und innovativ und die Leseprobe hatte mich auch eigentlich angesprochen, doch leider konnte das Buch meine Erwartungen aus vielerei Gründen nicht erfüllen. Zum einen war ich überrascht, wie dünn das Leseexemplar war- aber gut, das hätte ich wissen können, wenn ich nach der Seitenanzahl geschaut hätte. Aber dünne Bücher sind ja nicht unbedingt schlecht.Hier jedoch baut sich weder Spannung auf, noch werden irgendwelche Fragen beantwortet. Warum wusste die Autorin so genau über Kims Leben Bescheid? Zufall oder doch irgendwas anderes?Auch die Protagonistin selbst hat mir leider nicht gefallen. Kim soll laut Klappentext 15 Jahre alt sein, doch sie verhält sich meiner Meinung nach wie 10. Sie hat keine eigene Meinung, bewundert ständig ihre Freundin Petrowna (ebenfalls keine schöne Figur- da viel zu arrogant und unsympatisch) und sie ist tatsächlich irgendwie dumm. Selbst wenn man mit 15 mitten in der Pubertät ist, kann man ein Fahrrad aufpumpen, nur um ein Beispiel zu nennen ohne zu viel zu verraten. Einige Szenen werden sehr überspitzt dargestellt, sodass es noch unrealistischer wirkt. Mein Humor war es leider nicht.Ich gebe dennoch zwei Sterne, da man trotz der Oberflächlichkeit der Figuren eine leichte Entwicklung entdecken kann und ich meine zu erahnen, was die Autorin dem Leser sagen will, denn man sieht (oder liest) immer nur das was man sehen will, und man kann sein Leben selber und unabhängig in die Hand nehmen, was ich an sich eine schöne Idee finde. Ich schreibe sehr selten schlechte Kritiken und finde es tatsächlich sehr schade, dass mich das Buch- obwohl ich es innerhalb von wenigen Stunden durchgelesen habe- gar nicht überzeugen konnte.       

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