Und du kommst auch drin vor

von Alina Bronsky 
3,2 Sterne bei13 Bewertungen
Und du kommst auch drin vor
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momkkis avatar

Teenies in voller Breitseite

lenikss avatar

En wunderschöne Hörbuch mit einer tollen Idee dahinter

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Inhaltsangabe zu "Und du kommst auch drin vor"

Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen ein paar andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783867423489
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Silberfisch
Erscheinungsdatum:29.09.2017
Das aktuelle Buch ist am 08.09.2017 bei dtv Verlagsgesellschaft erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MiGus avatar
    MiGuvor 5 Monaten
    Einige Längen

    Kurzbeschreibung
    Kim und Petrowna sind seit der ersten Klasse beste Freundinnen und machen alles gemeinsam.
    Doch als die beiden eine Schullesung besuchen, ändert sich alles. Während die anderen tuscheln, lästern und abgelenkt sind, glaubt Kim kaum ihren Ohren zu trauen. Denn was die Autorin da von sich gibt, handelt von ihr. Die Namen stimmen zwar nicht aber sonst gleicht das Leben der Protagonistin, dem von Kim!
    Doch das Buch nimmt kein gutes Ende, vor allem nicht für Jasper, Kims Schulkameraden.
    Um das zu verhindern muss Kim ihr Leben ändert und küsst dafür sogar Jasper. Doch das passt Petrowna ganz und gar nicht.

    Eindruck
    Alina Bronsky beschreibt mit viel Fantasie und Humor, die Geschichte der 15 jährigen Kim, die glaubt, ihr Leben in einem Buch wiederzuerkennen.
    Die Autorin nimmt sich dabei Alltagsproblemen an und thematisiert Scheidung, die erste Liebe, Pubertät und Freundschaft sowie gesellschaftliche Klassenunterschiede.
    Gleichzeitig gewährt sie Einblick in das Leben einer Schriftstellerin, die es scheinbar ihren Lesern nie ganz recht machen kann. Spricht zum Beispiel das Thema Rezensionen an und so manches Mal hatte ich das Gefühl, sie nimmt sich dabei selbst nicht ganz so ernst.

    Im weiteren Handlungsverlauf scheinen Grenzen zwischen Realität und Fantasie zu verschwimmen und man ist gespannt, welche Entwicklung die Figuren tatsächlich nehmen. Spannung ist da nur geringfügig vorhanden, dafür bleibt sie aber durchaus erheiternd und wird teilweise sogar etwas philosophisch.
    Dennoch gibt es einige langatmige Passagen, die trotz mancher Wendung das Gefühl vermitteln, auf der Stelle zu stehen.
    Für mich gab es aber auch einen kleinen Kritikpunkt im Erzählstil.
    Auch wenn die gesellschaftliche Stellung in dieser Geschichte thematisiert wird in dem Petrowna und Kim völlig unterschiedlich aufwachsen, gefiel mir die Ausdrucksweise teilweise nicht.
    Petrowas rauhe vorlaute Art war für mich in Ordnung, aber dass Kims Mutter Petrowa vor allem wegen ihrer Figur verbal sehr negativ betitelte, fand ich doch etwas hart, auch wenn dies glücklicherweise im weiteren Verlauf nicht mehr vorkam.

    Die Charaktere sind unglaublich detailliert beschrieben und unterscheiden sich sehr voneinander.
    Zugebenermaßen hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten mit Kim, die auf mich oftmals sehr ich-bezogen wirkte. Dabei ist sie eigentlich sehr liebenswert und mit ihrer schüchternen Art muss sie erst einmal lernen, über sich hinauszuwachsen.
    Doch es war ausgerechnet die temperamentvolle und schwierige Petrowna, die mit ihrem überaus schillernden Charakter, mein Herz im Sturm eroberte.
    Sie ist so unglaublich erfrischend und herzerwärmend, ich konnte gar nicht anders als sie zu mögen.
    Vielleicht lag es daran, dass sie einer Freundin aus meiner Jugend ähnelte und ich diese Dialoge zwischen ihr und Kim, unheimlich gut nachvollziehen konnte.
    Doch auch die Autorin ist mit ihrer fast schon flapsigen Art sehr gut dargestellt und so kann man durchaus sagen, dass die Figuren die Geschichte sehr belebten und authentisch wirkten.

    Jasna Fritzi Bauer liest die Geschichte mit einer hellen und klaren Stimme vor.
    Damit passt sie sehr gut zu den jungen Personen und bringt ihre lebhafte Art sehr authentisch rüber.
    Doch auch die älteren Figuren kann sie stimmlich anpassen und so macht es unglaublich Spaß, ihr auch längere Zeit zuzuhören.

    Fazit
    „Und du kommst auch drin vor“ ist ein Jugendroman mit einer unterhaltsamen Geschichte, die auch ernstere Themen anspricht und an die eigene Jugend erinnern kann.
    Sie erzählt von Freundschaft und der ersten Liebe und das es manchmal beides braucht, um über sich hinauszuwachsen.
    Besonders gelungen fand ich die Idee, eine Autorin ins Spiel zu bringen, die von ihren Lesern leicht genervt zu sein scheint.

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    sChiLdKroEtes avatar
    sChiLdKroEtevor 9 Monaten
    Jugendbuch, das mich als Erwachsene nicht überzeugen konnte

    Die fünfzehnjährige Kim geht mit ihrer Klasse zu einer Romanlesung. Während die anderen sich langweilen, wird Kim plötzlich hellhörig. Das, was die Autorin da vorliest, handelt von ihr. Es wurden zwar die Namen und ein paar unwichtige Details verändert, aber die Autorin spricht Kims Meinung nach über sie und ihr Leben. Für einen von Kims Klassenkameraden geht die Geschichte leider nicht gut aus. Er wird am Ende sterben. Kim will das mit aller Macht verhindern und stellt ihr Leben auf den Kopf.

    Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Kim erzählt. So erhält der Hörer einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Ich bin während des gesamten Handlungsverlaufs nicht mit der Protagonistin Kim warm geworden. Ich mochte sie einfach nicht und war über weite Strecken recht genervt von ihr.. Ihr Glaube, die Geschichte handle von ihr, grenzt zwischenzeitlich fast an Besessenheit. Die Idee, jemand könnte ausgerechnet ihr Leben interessant genug finden um ein Buch darüber zu schreiben, lässt sie ziemlich egozentrisch erscheinen.

    Die Stimme von Jasna Fritzi Bauer passte sehr gut zu der jugendlichen Protagonistin. Sie hat ihre Sache als Sprecherin sehr gut gemacht und der Protagonistin und der Handlung Leben eingehaucht.

    Ich muss vorweg sagen, dass ich dieses Hörbuch vermutlich nicht gehört hätte, wenn ich es nicht als Überraschungshörbuch bekommen hätte. Da der Klappentext nicht so schlecht klang, wollte ich dem Hörbuch eine Chance geben. Leider hat es mir nicht besonders gut gefallen. Die Handlung war für mich eher uninteressant und langweilig. Die Protagonistin war unsympathisch und nervig. Einzig die Leistung von Jasna Fritzi Bauer war gut.

    Fazit: Bei „Und du kommst auch drin vor“ von Alina Bronsky handelt es sich um ein Jugendbuch, das mich als Erwachsene nicht überzeugen konnte.

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    Lennys avatar
    Lennyvor 9 Monaten
    und du kommst auch drin vor

    Am Anfang fand ich die Idee der Geschichte total klasse. Kim ist mit ihrer Klasse zu einer Lesung und hat das Gefühl, dass die Autorin ihre Geschichte geschrieben hat. Anschliessend wird im Unterricht über den Besuch bei der Autorin diskutiert. Kim meldet sich für ein Referat an und so muss sie diese Geschichte komplett lesen. Alles was sie liest passiert auch in ihrem Leben......


    Total klasse Buchidee! Aber dann schweift die Autorin so komplett ab, die beste Freundin schreibt auch eine Geschichte, und wieder sieht sich Kim als Hauptperson! Das war mir alles to much! Auch wollte Kim sich unbedingt in Jasper verlieben und konnte es nicht. Das hat mich total genervt, da es ständig wieder Thema war! 


    Sorry, hier ist für mich nur das Cover hübsch, der Titel gelungen aber die Geschichte ist gegen die Wand gefahren! 

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    S
    saika84vor 9 Monaten
    Und du kommst auch drin vor

    Die 15 jährige Kim geht gemeinsam mit ihrer Klasse zu einer Vorlesung in die Bibliothek. Während alle anderen tuscheln und unaufmerksam sind, hört Kim ganz genau zu. Kim ist sich sicher, in dem Buch geht es um ihr Leben. Lediglich die Namen sind andere. Nach der Vorlesung muss Kim sich das Buch unbedingt kaufen. Für sie besteht kein Zweifel, dass es ihr Leben ist, über das die Autorin schreibt. Doch für ihren Mitschüler Jasper geht die Geschichte nicht gut aus. Kim und ihre beste Freundin Petrowna setzen alles daran das zu verhindern.

    Und du kommst auch drin vor von Alina Bronsky, wird in der Hörbuchversion von Jasna Fritzi Bauer gelesen. Für mich war es mein erstes Hörbuch. Ich war doch überrascht, wie gut es mir gefiel, mal einfach nur zuzuhören. Die Stimme ist sehr angenehm zu hören und die Sätze wurden der Stimmung entsprechend gut betont. Die Geschichte selbst gefiel mir anfangs ganz gut. Die Spannung wurde gut aufgebaut, denn es hatte schon was Gruseliges, dass eine fremde Autorin über Kims Leben schreibt, obwohl sie diese überhaupt nicht kennt. Ab der Mitte hat die Geschichte sich jedoch in länge gezogen. Mit den Charakteren konnte ich nicht warm werden. Kim ist sehr schwach und naiv dargestellt. Völlig unselbstständig und schüchtern. Petrowna hingegen das extreme Gegenteil dazu. Sie ist völlig von sich selbst überzeugt. Alles in allem kann man die Geschichte ganz gut lesen/hören. Sie ist nicht überragend aber was Leichtes für zwischendurch. Von mir 3 Sterne.

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    momkkis avatar
    momkkivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Teenies in voller Breitseite
    Eine nette Geschichte für junge Leser

    "Und du kommst auch drin vor" erzählt von Kim und Petrowna, zwei beste Freundinnen, die bei einem Schulausflug eine Autorin entdecken, die wie es scheint Kims Lebensgeschichte aufgeschrieben und veröffentlicht hat! Skandal! Nicht nur, dass sie alle Geheimnisse von Kim kennt - sie ermordet in ihrem Roman auch noch einen Mitschüler!

    Wie lässt sich das jetzt verhindern? Kim und Petrowna machen sich auf die Suche nach der Autorin und überlegen fieberhaft, wie das schreckliche Ende noch umgeschrieben werden kann.

    Mir hat gut gefallen, dass es neben der Handlung auch ganz viel Hintergrund-Aktion gab. Zum einen geht es natürlich um die Entwicklung der Teenies und auch viel um die Freundschaft zwischen Petrowna und Kim. Wie viel Raum gibt man sich? Wie werden "Klassenunterschiede" gelebt? Wie definiert man sich als beste Freundinnen?

    Am Ende verlierst sich Bronsky etwas in den verschiedenen Schauplätzen. Neben der Freundschaft wird dann noch das erste Verliebtsein, Patchwork-Familien und das Erwachsenwerden thematisiert. Viele große Themen und zu wenig Platz.
    Darunter hat mein Lesespaß etwas gelitten.

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor einem Jahr
    meine schlechteste Bewertung 2017

    Meine Meinung:

    Leider hatte ich von Anfang an Probleme mit dieser Geschichte:

    -Kim war mir von Anfang an sehr unsympathisch. Streckenweise dachte ich, sie wäre eingeschränkt, in irgendeiner Weise geistig behindert. Ein Mädchen in ihrem Alter kann doch nicht so handeln bzw. denken! Dazu passte dann aber wiederum nicht ihre normale Schullaufbahn. Mir gefiel auch ihr Benehmen gegenüber Jasper nicht. Sie gefiel mir insgesamt überhaupt nicht.

    -Petrowna ist ein komischer und sehr fragwürdiger Charakter. Aus ihr wurde ich die ganze Geschichte über überhaupt nicht schlau. Jedoch war sie interessant und clever. Sie konnte denken und auch 1 und 1 zusammenzählen.

    -Die Freundschaft der beiden Mädels war mir  überaus suspekt. Treffen durften sie sich nicht, sie wissen nur wenig voneinander, sie gehen teilweise miteinander um, als würden sie sich abgrundtief hassen, aber sie sind „beste“ Freundinnen.

    -Kims Eltern  – da weiß ich gar nicht, was ich sagen soll – sind beide komisch. Wer kümmert sich hier eigentlich um Kim? Sie ist schließlich immer noch ein Kind!

    -Die Autorin, um deren Buch es geht, wird die meiste Zeit nur depressiv oder negativ dargestellt. Ihr Leben scheint insgesamt nur aus Ärger und Dingen zu bestehen, die keinen Spaß machen und keinen Ertrag abwerfen.

    Dazu kommt noch, dass ich  der Geschichte auch kein Fazit oder eine Moral entnehmen kann, wie „Jeder ist seines Glückes Schmied“ oder so etwas! Denn dazu fand ich das Ende nicht passend und auch nicht gelungen genug. Es bleiben viel zu viele Fragen offen. Kims Geschichte hat für mein Verständnis gar kein Ende!

    Auf dem Booklet steht „Schräg, witzig, hintergründig“… Schräg ist die Geschichte irgendwie, aber für mein Verständnis nicht im positiven Sinne. Witzig fand ich hier kaum was, teils waren die Dialoge zwischen Petrowna und Kim ganz lustig. Das aber lag wiederum an Kims Naivität bzw. Dummheit.

    Ihr seht, ich suche geradezu nach positiven DIngen!

    Sehr gut ist die Sprecherin. Sie hat hier gekonnt gelesen und vorgetragen. Sie gab vor allem Petrowna eine sehr dominante und überhebliche Stimme, die ich sehr passend fand, ist doch Petrowna gegenüber Kim ein wahres „Denk-Genie“! An der Sprecherin habe ich überhaupt nichts auszusetzen, nur kann sie leider auch nicht mehr aus einer Geschichte herausholen als vorhanden ist.

    ******************

    Alles in allem gibt es von mir eine sehr schlechte Bewertung, da die Geschichte in keiner Weise bei mir punkten konnte: (1 / 5)

    Anmerkung: Die Sprecherin „Jasna Fritzi Bauer“ fand ich sehr gut. Sie versteht ihren Job und ist wahrscheinlich der Grund, warum ich das Hörbuch beendet habe. Das Buch hätte ich mit Sicherheit abgebrochen!

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    borgis avatar
    borgivor einem Jahr
    Roman oder Wirklichkeit?

    Die 15-jährige Kim Josephine besucht mit ihrer Klasse eine Lesung in einer Bücherei. Keiner der Schüler hört wirklich zu, alle sind mit ihren Smartphones beschäftigt oder sonstwie abwesend. Aber Kim ist wie elektrisiert: was die Autorin da vorliest, ist IHR Leben. Ab jetzt steht Kim unter ständigem Streß: sie besorgt sich das Buch, liest es und will herausfinden, ob sie mit der Autorin Kontakt aufnehmen kann. Der Titel "Und du kommst auch drin vor" ist passend gewählt, denn die Hauptproblematik für Kim ist, dass sie ihren Schulkamerad Jasper analog zu dem Jungen im Buch in unmittelbarer Lebensgefahr sieht.

    Unterstützung sucht Kim bei ihrer besten Freundin Petrowna. Sie ist vorlaut, sehr selbstbewusst, intelligent und war mir anfangs eher unsympathisch. Doch sie nimmt eine wichtige Rolle in der Geschichte ein, denn nur durch ihr Mitwirken kommt Kim überhaupt weiter. Die beiden nehmen Kontakt mit der Autorin des Buches, Leah Eriksson, auf. Ihr Ziel ist es, dieses Buch irgendwie zu ändern. Anfangs haben sie den Verdacht, die Autorin kennt Kim tatsächlich und hätte deren Geschichte benutzt. Ihre Erklärung, dass sie einfach eine durchschnittliche Schülerin mit normalen Alltagsproblemen wie Scheidung der Eltern u.ä. beschreibt, wollen die beiden nicht akzeptieren. Skurill ist natürlich, wie sie der Autorin die Dringlichkeit klarmachen wollen, dass diese Geschichte unbedingt geändert werden muss. Alle Argumente, dass die Personen ja nur fiktiv sind bzw. das Buch bereits veröffentlicht ist und nicht mehr geändert werden kann, perlen an den beiden ab.

    Ich glaube, dass diese Geschichte durch ihren lockeren, flapsigen Erzählstil jugendlichen Lesern sehr gut gefallen kann. Die Hörbuchsprecherin Jasna Fritzi Bauer ist mit ihrer jungen Stimme gut besetzt.

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    yellowdogs avatar
    yellowdogvor einem Jahr
    Leben und Fiktion

    Das Jugendbuch “Und du kommst auch drin vor” habe ich in der Silberfisch-Hörbuchfassung gehört.
    Es bringt in erster zwei Haupttopics.
    Zum einen, wie Literatur und Realität sich gegenseitig beeinflussen können, zum anderen wird intensiv und glaubwürdig das Leben von Jugendlichen Mädchen gezeigt.
    Darin finden sich noch mehr Themen, die geschickt im großen Ganzen aufgehen, zum Beispiel Freundschaft. Kim und Petrowna sind  eigentlich unterschiedlich, z.B. von der familiären Situation und Herkunft her, aber dennoch sind sie seit der Grundschule die besten Freundinnen. Die familiäre Situation von Kim befindet sich im Wandel, ihre Eltern haben sich getrennt, der Vater hat eine neue Frau, die sogar ein Baby erwartet.

    Das Kim sich und ihr Leben in einem Roman der Autorin Leah wiedererkennt, schockiert sie und sie sucht die Schriftstellerin auf.
    Durch diese Idee kann Alina Bronsky viel Handlung einbinden, damit das Buch als Jugendbuchfunktioniert. Für mich hätte es aber den abschließenden Einfall mit Jasper und der Gefahr, in der er sich angeblich befindet, nicht gebraucht. Das überdramatisiert zu viel, auch wenn es die Handlung zusammenhält. Ansonsten war ich mit dem Buch zufrieden, hoffe aber, dass Alina Bronsky als nächstes wieder für ein erwachsenes Publikum schreibt.
    Jasna Fritzi Bauer hat das Hörbuch gelesen und ihre jugendliche Stimme passt gut.

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    lenikss avatar
    leniksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: En wunderschöne Hörbuch mit einer tollen Idee dahinter
    Kim und Petrowna - toll erzählt

    Die Sprecherin dieses Hörbuches Jasna Fritzi Bauer kenne ich schon von anderen Hörbüchern. Ihr Erzählstil ist einfach Klasse. Sie gibt jeder Person ihre ganz eigene Stimme. Alina Bronsky ist mit diesem Buch/ Hörbuch ein schönes Kinder- und Jugendbuch gelungen. Kim und Petrowna gehen mit ihrer Klasse zu einer Buchlesung in der Bibliothek. Dabei entdeckt Kim das das Mädchen aus dem Buch, sie selbst ist. Stimmt das oder nicht. Mit Hilfe ihrer Freundin Petrowna versucht sie die Geschichte aus dem Buch zu verändern und somit ihr Leben in die richtige Bahn zu bekommen. Hervorragend geschrieben und in kürzester Zeit von mir gehört. Ob das schon was für eine zehnjährige ist, kann ich nicht sagen. Aber wenn das Kind es hören möchte, sollte man es lassen und eventuell erklären was hier passiert. Das Hörbuch umfasst drei CD's mit einer Gesamtlaufzeit von 216 Minuten. Von mir bekommt das Hörbuch fünf Sterne.

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    mysticcatvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super Buchidee, das letzte Drittel hat mir weniger gut gefallen als die ersten beiden
    Super Buchidee, das letzte Drittel hat mir weniger gut gefallen als die ersten beiden

    Von Alina Bronsky hatte ich vor "Und du kommst auch drin vor" nichts gelesen und nichts gehört und an die Sprecherin, Jasna Fritzi Bauer, kann ich mich zumindest nicht erinnern.

    Meine Meinung zur Sprecherin:
    Jasna Fritzi Bauer hat eine jugendliche Stimme und die Geschichte emotional und lebhaft erzählt. Gerne würde ich weitere Bücher hören, die sie gesprochen hat.

    Meine Meinung zur Handlung:
    Die 15 - Jährige Kim sitzt missmutig mit ihrer Schulklasse bei einer Lesung und ist plötzlich hellwach: Die Handlung, die die Autorin vorträgt, ist Kims eigenes Leben. Kim besorgt sich umgehend das Buch aus der Buchhandlung und beginnt, mit ein wenig Furcht, gleich zu lesen. Bis auf Kleinigkeiten passt alles perfekt – das Buch scheint ihre Zukunft zu kennen. Soll Kim weiterlesen? Sie ist neugierig und ängstlich zugleich – und dieser Zwiespalt und die Bedrückung kommen super beim Buch herüber! Ich habe während der gesamten Handlung mit Kim mitgefiebert, war neugierig und ängstlich und konnte mir sowohl die Umgebung wie auch ihr näheres Umfeld sehr gut vorstellen, die Personen sind für mich durch die Sprecherin so richtig lebendig geworden.

    Bis zum Schluss nicht warm geworden bin ich bei ihrer besten Freundin, von der sich Kim zwischendurch immer wieder distanziert hat und dann doch wieder angenähert hat. Meint sie es ernst mit Kim oder möchte sie nur wieder zurück in den Mittelpunkt des Geschehens? Wie geht sie damit um, dass Kim scheinbar plötzlich etwas Besonderes ist? Und kommt alles tatsächlich so, wie es das Buch vorhersagt?

    Für mich war es spannend zu hören und kurzweilig, da das ganze Hörbuch nicht ganz vier Stunden dauert, was aber für dieses Buch gut gepasst hat, es hat gar nicht länger sein müssen.

    Ohne die Handlung zu spoilern kann ich nicht mehr zu dem Buch schreiben, außer, dass mir die Sprache und die Handlungsdichte gut gefallen haben, die ersten beiden CDs aber spannender anzuhören waren als die letzte, da hätte ich mir ein anderes Ende gewänscht.

     

    Fazit: Gute Buchidee!

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    Pressestimmen

    "Jasna Fritzi Bauer liest die Story mit einer unverbraucht jugendlich wirkenden Stimme, lotet dabei die Zwischentöne aus und macht das Hörbuch zu einem uneingeschränkten Vergnügen.", Kölner Stadt-Anzeiger, 03.11.2017

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