Alina Bronsky Und du kommst auch drin vor

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Inhaltsangabe zu „Und du kommst auch drin vor“ von Alina Bronsky

Kims Leben: Roman oder Realität?

Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept ...

leider konnte mich das Buch nicht überzeugen

— traumweltlesen

Hat mich dann doch irgendwie nicht mitgerissen.

— Seelensplitter

Ist von vorne bis hinten leider so gar nicht mein Fall gewesen, obwohl es sehr vielversprechend klang...

— Edition_S

Eine tolle Idee, die an der Umsetzung hinkt...

— Philippa-Florentine

Tolle Idee, sehr schwache Umsetzung.

— booklovingballerina

Nett für Zwischendurch mit einer originellen Idee, aber auch irgendwie seltsam und mit wenig Tiefe

— ali-buchfreak

Tolle Idee, die ruhig noch mehr in die Tiefe gehen kann

— SillyT

Ein Buch mit viel Potenzial, das leider nicht vollständig genutzt wurde.

— SophLovesBooks

Viel verschenktes Potential einer Story aus der man wirklich etwas großartiges machen hätte können. Es war okay, oberes Mittelmaß.

— bibliophilehermine

Schwacher Anfang, gutes Ende. Ein Buch für zwischendurch. Nett, aber das war es auch schon.

— MaraTa57

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  • Seltsam unterhaltsam trotz nerviger Protagonistin

    Und du kommst auch drin vor

    MiHa_LoRe

    07. December 2017 um 16:05

    InhaltKim kann es nicht glauben: Das was diese Autorin da vorliest, beschreibt ihr eigenes Leben!Wie kommt diese komische Leah an ihr Leben, an ihre Gedanken? Kim muss dem auf den Grund gehen, denn das Buch beschreibt aktuelle Geschehnisse - und auch die Zukunft.Und zu der beschriebenen Zukunft darf es nicht kommen, denn das würde bedeuten, dass einer ihre Klassenkameraden wegen ihr sterben wird - das können sie und ihre beste Freundin Petrowna nicht zulassen ...Cover und TitelWas man bei dem Bild nicht erkennt: der silberne Teil reflektiert sehr, so dass man sich selbst auf dem Cover sehen kann. Das fand ich sehr kreativ, denn das passt ja gut zum Inhalt des Buches, bei dem sich die Protagonistin im Buch sieht.ProtagonistenKim ging mir manchmal etwas auf die Nerven. Sie sieht sich selbst im Zentrum allen Geschehens, auch wenn ihr klar ist, dass ihre beste Freundin Petrowna beliebter und interessanter ist. Aber das scheint ihr nicht viel auszumachen, sie hat es akzeptiert und findet es auch nicht weiter schlimm, so lange sie bei Petrowna ihre Hausaufgaben abschreiben kann.Wenn es um dieses mysteriöse Buch geht, in dem Kims Leben geschildert wird, dann wird Kim plötzlich sehr hysterisch. Zwar will sie sonst nicht auffallen, vor allem nicht negativ, aber da dreht sich plötzlich alles um sie und das trifft sie sehr unerwartet. Sie wendet sich da natürlich sofort an ihre beste Freundin, weil sie sonst keine Ahnung hat.Ich fand Kim sehr oberflächlich, denn sie hat kaum eine eigene Meinung oder eigene Gedanken. Sie richtet sich nach anderen und ohne Petrownas Hilfe tut sie nichts.Petrowna ist superschlau, superhübsch, und einfach cool. Ich fand aber, dass sie eine Klugscheißerin ist. Sie hat offensichtlich ein paar Schwierigkeiten in der Familie, und dazu erfindet sie immer wieder seltsame Geschichten, die Kim ihr auch irgendwie glaubt. Sie öffnet sich ihrer besten Freundin kaum und hat viele Geheimnisse vor ihr, was ich ziemlich traurig fand.Handlung und SchreibstilIrgendwie hat mich erstaunt, wie angenehm alltäglich manche Sachen wirkten. Durch Erwähnung bekannter Dinge, wie z. B. Chefkoch.de, oder durch die normalen Beleidigungen, die Freundinnen sich so gegenseitig zurufen, fand ich das Buch schon sympathischer und realistischer, so verrückt es auch war.Weniger realistisch fand ich manche Charaktere und ihre Handlungen. Die Jugendlichen benehmen sich übertrieben unreif und seltsam, die Erwachsenen sind irgendwie alle in der Midlife-Crisis und total überfordert von allen Kindern. Am Anfang fand ich das Buch daher sehr anstrengend und war drauf und dran, es wegzulegen, aber dann habe ich mich langsam an den Schreibstil gewöhnt und konnte weiterlesen, wenn auch mit Augenrollen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich zwischendurch lachen musste, weil es lustig war oder lächerlich. Wenn das lächerliche Absicht war, dann fand ich es doch ganz gelungen.Vielleicht hätte das Buch jüngeren Lesern besser gefallen, wobei ich sagen muss, dass ich gerne total reife Protagonisten hatte, die die Welt retteten oder so ;) Aber vielleicht kann man sich so besser in sie hineinversetzen.Mir ist letztendlich gar nicht genau klar, was jetzt die Botschaft des Buches ist, denn ich sehe da durchaus etwas, aber eher unterschwellig, daher bin ich mir nicht sicher, ob das auch die Intention war. Das Buch, um das es geht, ist ja mehr oder wenige eine gewöhnliche Geschichte aus dem Leben einer beliebigen Jugendlichen, und es soll ja auch mal so sein, dass man sich angesprochen fühlt, damit man eine bessere Verbindung zum Buch aufbauen kann, aber bei Kim ist es ja etwas stärker. Ich dachte erst, sie übertreibt einfach sehr, aber manche Dinge waren dann doch zu speziell um Zufall zu sein. Wie kann so etwas passieren und wie reagiert man darauf? Die Ausgangslage ist ziemlich verrückt, aber die ebenfalls verrückten Charaktere kommen damit irgendwie klar.Fazit"Und du kommst auch drin vor" kam mir oft etwas überdreht und sehr verrückt vor, dazu konnte ich die Protagonistin und ihre beste Freundin einfach nicht leiden. Es war aber seltsam unterhaltsam.

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  • Humorvolle Geschichte mit Tiefgang

    Und du kommst auch drin vor

    Gise

    07. December 2017 um 08:34

    Eher zufällig nimmt Kim an der Lesung einer Jugendautorin teil – und entdeckt sich so sehr selbst in diesem Buch, dass sie es lesen muss. Dabei liest sie, dass in diesem Buch eine der Figuren sterben muss – und das will Kim nun unbedingt im realen Leben vermeiden. Nur: was soll sie tun, damit die Geschichte im Buch sich so verändert, wie sie ihr Leben gerne hätte?Autorin Alina Bronsky lässt in ihrem Buch eine Jugendliche agieren, die mitten in der Pubertät steckt und durch die Trennung der Eltern noch mehr Boden unter den Füßen verloren hat. Sehr realistisch wird Kims Situation dargestellt, bis dahin, wie sie versucht, mit der Autorin in Kontakt zu kommen, damit diese ihr Buch abändert. Mit leichter Feder erzählt Alina Bronsky eine Geschichte mit viel Tiefgang, die sehr humorvoll daherkommt. Die Lebenswelt der Jugendlichen ist gut getroffen, ihre Fragen und Probleme bekommen den ihnen zustehenden Rahmen. Ein spannendes Buch, das sich durch einen flotten Schreibstil auszeichnet und augenzwinkernd, aber nicht wertend eine Geschichte aus der Welt der Jugendlichen für Jugendliche und alle jung Gebliebenen erzählt.

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  • Ich hatte was anderes erwatet

    Und du kommst auch drin vor

    traumweltlesen

    27. November 2017 um 09:47


  • Falsche Erwartung

    Und du kommst auch drin vor

    Seelensplitter

    25. November 2017 um 20:13

    Meine Meinung zum Jugendbuch:Und du kommst auch drin vorAufmerksamkeit:Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog.Inhalt in meinen Worten:Ein Mädchen von knapp 15 Jahren geht mit seiner Schulklasse zu einer Lesung, das Leben von ihr ist sowieso schon tierisch anstrengend, dann wagt es auch noch die Autorin ihr Leben nieder zu schreiben und nicht wirklich gut verlaufen zu lassen, somit muss sich Kim mit Dingen herum schlagen, die ihr keine Freude machen und anstatt den richtigen Schritt zu gehen, bringt sie erst einmal ziemlich viele Dummheiten auf den Plan.Wie ihre Geschichte endet muss Kim euch selbst erzählen.Wie ich das Buch empfand:Durch dieses Buch hab mich gequält, obwohl ich auf gar keinen Fall wollte, dass ich es abbreche, weil es mir nun einmal wärmstens empfohlen wurde, musste ich mich anstrengen um dieses Buch nicht immer wieder an die Wand zu werfen und den Kopf zu schütteln.Warum das so war? Das versuche ich euch in den nächsten Zeilen näher zu bringen, ich hoffe das mir das gelingt, ohne das ich einen reinen Zerriss euch liefere.Schreibstil:Die Autorin lässt die Geschichte aus Kims Augen erzählen und schreibt in der ICH Form. Dabei kommt man Kim nahe und sieht wie gesagt die Welt durch ihre Augen.Geschichte:Ich finde es krass wie negativ das Lesen und Autoren in diesem Buch davon kommen und Leser sind ja eh alle nur doof. Zumindest war das die Botschaft die mir nahe gebracht wird, wenn ich dieses Buch lese. Autoren sind unordentlich und dem Schicksal sind wir alle die wir ein Buch lesen ausgeliefert. Fand ich erschreckend und irgendwie verschenkte Zeit.Meine Erwartung an dieses Buch war mir wirklich zu hoch angesteckt worden und ich weiß nicht, was das Buch wirklich vermitteln möchte. Außer eben das Autoren wirklich unordentlich und unorganisiert leben. Sie eigentlich keine Lust auf Bücher schreiben haben, denn das Buch wird ja eh nicht gelesen und obendrein ist Jammern viel besser als zu handeln.Die einzige Charakterin in diesem Buch ist die beste Freundin von Kim die mir wirklich an das Herz gewachsen ist, obwohl ich leider viel zu wenig wirklich von ihr erfahren habe. Allgemein blieben die Charaktere im Buch blass, bis auf Kim und die Autorin.Für mich ist meckern und jammern keine Option, hin und wieder falle ich auch da rein, aber für ich ist die Devise, aufstehen, das beste aus der Situation machen und wenn es nicht geht, dann etwas neues zu machen. Die Angst die Kim wegen ihren Klassenkameraden entwickelt hatte, kenne ich und hier ist es einfach wichtig, dass man nicht der Angst verfällt sondern die Angst konstruktiv umformen lernt. Leider kommt das aber im Buch nicht wirklich durch, es blitzt hindurch aber richtig konstruktiv lernt Kim nicht mit der Situation umzugehen und verheddert sich in den Fallstricken die sie sich selbst dauernd zusammensetzt.Was ich denke:Diese Geschichte hat Potenzial. Jedoch wird diese nicht völlig ausgeschöpft, entweder bin ich schon zu alt für diese Geschichte oder meine Empfindung, dass das Buch einfach zu sehr im Jammertal zu Hause ist stimmt. Das soll aber jeder Leser für sich selbst herausfiltern. Für mich ist die Geschichte auf jeden Fall nicht das gewesen, was ich gebraucht und mir gewünscht hätte.Empfehlung:Es gibt selten bis gar keine Bücher die ich euch nicht weiterempfehlen möchte, vielleicht ist es sogar das erste Buch, das ich euch nicht weiter empfehlen möchte. Jedoch würde ich nicht noch einmal zu diesem Buch greifen, sondern es abschütteln und mir wünschen, das dieses Buch Leser finden, für die diese Geschichte wirklich passend ist.Dennoch bin ich froh das ich nicht aufgab und das Buch zu Ende brachte, weil ich merkte, das mein Weg, den ich jetzt gehe, raus aus dem Jammertal und hinein in das Danken schützt vor Wanken und Loben zieht nach oben so wie das ich mich nicht mehr in die Ängste verfallen lassen möchte ein guter Weg ist.Bewertung:Öhm tja, das ist jetzt für mich wirklich nicht einfach. Aber dieses Buch war einfach nicht mein Fall und ich quälte mich mehr durch, als das ich das Gefühl hatte unterhalten zu werden und deswegen gebe ich diesem Buch nur zwei Sterne und hoffe, dass euch meine Kritik jetzt nicht zu sehr von diesem Buch abschreckt.

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  • Originelle Buchidee

    Und du kommst auch drin vor

    sheena01

    24. November 2017 um 02:09

    Inhalt: Als die 15jährige Kim zusammen mit ihrer Schulklasse eine Autorenlesung besucht, ist sie wie vom Donner gerührt: Als Protagonistin dieses Buches wird eindeutig sie beschrieben, in diesem Buch scheint die Autorin Leah Eriksson bestens über ihr Leben Bescheid zu wissen, denn bis auf die Namensgebung stimmt in der Geschichte alles mit dem tatsächlichen Leben Kims überein! Kims Neugierde ist geweckt, doch als sich herausstellt, dass die Geschichte für einen von Kims Klassenkameraden tödlich ausgeht, setzt Kim alles daran, zusammen mit ihrer recht exzentrischen Freundin Petrowna, die Autorin kennenzulernen, um diese zu einer Änderung des Schlusses zu bewegen, um irgendwie das vermeintliche Schicksal des Jungen zu beeinflussen.Handlung:Eine sehr gruselige Vorstellung, sein eigenes Leben, bis ins kleinste Detail erzählt, in einem Buch vorzufinden! Verständlich, dass einen diese Erkenntnis erstmal völlig aus der Bahn wirft. Kim sieht sich von der Autorin ihres eigenen Lebens beraubt und versucht mit allen Mitteln, dem vorgegebenen Schicksal zu entrinnen, was sie zu recht kuriosen und erfrischend einfallsreichen Methoden greifen lässt, zu denen nur Teenager imstande sind. An diesem Punkt beginnen Realität und Fiktion zu verschwimmen, als Leser fragt man sich, inwieweit bildet sich das Mädchen alles nur ein, oder vermag die Autorin tatsächlich Einfluss auf Kims Leben zu nehmen?Schreibstil:Alina Bronsky bedient sich hier einer sehr modernen Sprache, von der ich mir vorstellen kann, dass sie sehr gut von Jugendlichen angenommen wird. Die Geschichte selbst wird in einer recht einfachen, aber sehr lockeren und erfrischenden Art aus der Sicht einer typischen 15jährigen erzählt, und wirkt dadurch sehr authentisch, sodass ich die 190 Seiten dieses Buches „in einem Rutsch“ gelesen habe.Charaktere:Die aus reichem Haus stammende Protagonistin Kim mit ihrer doch recht ich-bezogenen Art wirkt nicht unbedingt sympathisch, zumal sie die Tendenz hat, die Schuld für alles Negative, das ihr in ihrem bisherigen Leben passiert, bei anderen zu suchen und in keinster Weise bereit ist, Eigenverantwortung für ihr Tun zu übernehmen. In krassem Gegensatz dazu steht ihre beste Freundin Petrowna, die ganz augenscheinlich zwar daran zu knabbern hat, aus sehr ärmlichen Verhältnissen zu stammen, dies aber mit viel Originalität und Einfallsreichtum überspielt. Obwohl gleich alt, scheint sie in ihrem Tun wesentlich reifer zu sein als Kim, nicht zuletzt aufgrund ihrer Intelligenz und ihrem Empathievermögen, die denen einer durchschnittlichen 15jährigen weit übersteigen.Cover:Das Cover wirkt verspielt und dem Inhalt entsprechend jugendlich gestaltet. Sehr originell die Verwendung einer silbernen Spiegelfolie, mit der man den Titel hinterlegt hat, durch die Reflexion des eigenen Spiegelbildes hinter dem Schriftzug wirkt dieser wie ein versteckter Hinweis, der direkt an den Leser gerichtet ist.Autorin:Alina Bronsky wurde 1978 im russischen Jekaterinburg geboren, verbrachte ihre Jugend in Marburg und Darmstadt. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Berlin-Charlottenburg.Meinung:Ich fand die Idee für diese Geschichte sehr originell, in ein Buch mit seinem eigenen Leben konfrontiert zu werden. Trotz aller - zum Teil wirklich grotesken - Situationen, in die Kim hier gerät und die einen schmunzeln lassen, wird in diesem Buch aber auch ganz alltäglichen Teenager-Problemen Raum gegeben. So bekommt man Einblick in die Gedankenwelt eines Trennungskindes, das versucht mit den neuen Lebenspartnern der Eltern klarzukommen, und in das Gefühlschaos, in das Heranwachsende bei ihren ersten Kontakten mit dem anderen Geschlecht geworfen werden. Fazit:Ein Jugendbuch mit der Botschaft, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, um es aktiv zu gestalten und sich nicht irgendwelchen widrigen Umständen schicksalsergeben zu unterwerfen, und damit seine Möglichkeiten zu verspielen, in den Fluss des Lebens korrigierend einzuwirken.

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  • Hörbuch: Und du kommst auch drin vor...

    Und du kommst auch drin vor

    Philippa-Florentine

    12. November 2017 um 16:14

    Um ehrlich zu sein, bin ich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen - genauergesagt an das Hörbuch, denn für dieses hatte ich mich ja beworben. Mich hat die Idee fasziniert, dass jemand ein Buch liest, das von seinem eigenen Leben handelt! Die Geschichte wird auf 3 CDs vorgelesen. Die Stimme von Jasna Fritzi Bauer passt meiner Meinung nach recht gut zu der Geschichte, sie klingt jung und zurückhaltend und dies sind ja auch Eigenschaften der Hauptperson. Das Buch ist im jugendlichen Stil geschrieben, das heißt eher knappe Sätze etc. Zu Beginn sagte mir das noch sehr zu, doch mit der Zeit gefiel mir der Schreibstil der Autorin immer weniger. Die Art wie sie schreibt besitzt so etwas 'Negatives', es war nie so, dass ich beim Stoppen der CD irgendwie happy war, sondern eher neutral bis etwas niedergeschlagen. Das mag daran liegen, dass Kims Leben wahrlich kein Zuckerschlecken ist, aber leider kann ich auch nicht behaupten, dass sich bei mir so etwas wie Spannung aufgebaut hat. Von Track zu Track wurde mir die Hauptperson emotionsloser und ihre Handlungen unlogischer. In dem Buch wird mir insgesamt zu wenig auf die Gründe der Handlungen und auf die Emotionen der Hauptperson eingegangen, so wird beispielsweise ihre Reaktion auf die Tatsache, dass die neue Freundin ihres Vater (kurz nachdem Kim sie kennenlernte) bereits schwanger ist, nur kurz angeschnitten und dann wieder fallengelassen... Ich glaube nicht, dass sich eine Jugendliche auf einschneidende Dinge in ihrem Leben wie diese so reagiert... Insgesamt: eine tolle Idee, die jedoch in der Umsetzung hinkt...

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  • Leider keine Leseempfehlung

    Und du kommst auch drin vor

    booklovingballerina

    06. November 2017 um 17:56

    Rezension: Und du kommst auch drin vor   Autor/in: Alina Bronsky Seitenanzahl : 190 erschienen: 08.09.2017 Verlag: dtv-Verlag Inhalt/ Klappentext: Kim, 15, leidgeplagtes Berliner Trennungskind, hat auf einer Schullesung ein Déjà vu: Alles, was die Autorin da liest, scheint von Kim zu handeln und ihr Leben widerzuspiegeln. Und leider geht die Geschichte gar nicht gut aus- vor allem nicht für ihren Klassenkameraden Jasper. Mit allen Mitteln versuchen Kim und ihre Freundin Petrowna, die Katastrophe abzuwenden- mit unabsehbaren Folgen… Meine Meinung: Der Inhalt hört sich meiner Meinung nach sehr spannend und vor allem auch sehr originell an, weswegen dieses Buch auch direkt auf meine Wunschliste gewandert ist. Jetzt habe ich es gerade eben beendet und bin mehr als nur ein bisschen enttäuscht. Die Protagonisten hat mich extrem genervt. Sie ist einfach die Ich-bezogenste Figur, die mir seit langem mal begegnet ist. Auch ihre ‚beste‘ Freundin Petrowna ist kein Stück besser! Keine Figur in diesem Buch hat Tiefgang und alles ist sehr oberflächlich beschrieben. Ich habe viele Handlungen der Protagonistin nicht nachvollziehen können und ständig beim lesen den Kopf geschüttelt und gedacht ‚Ehrlich jetzt?‘. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und überhaupt nichts für mich. Teilweise dachte ich, dass es ‚mal so nebenbei‘ geschrieben wurde. Ohne es böse zu meinen, kam es mir vor als hätte einfach jemand völlig lieblos Wörter aneinandergereiht. Ich hatte mir wirklich viel von diesem Buch erhofft, und wollte es wirklich mögen. Es bekommt 2 Sterne von mir für diese sehr coole, nur leider, in meinen Augen richtig schlecht umgesetzte, Idee. Leider, leider kann ich für dieses Buch absolut keine Leseempfehlung aussprechen.

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  • Wenn ein Buch plötzlich von deinem Leben handelt...

    Und du kommst auch drin vor

    ali-buchfreak

    03. November 2017 um 13:15

    Inhalt:Die fünfzehnjährige Kim kann es gar nicht glauben: Die Autorin, die gerade eine Lesung für ihre Klasse gibt, liest gerade ihr Leben vor. Zumindest kommt es Kim so vor, als handle dieses Buch von ihr.Als sie es dann zu Ende liest, erfährt sie, dass es für den Verehrer der Protagonistin nicht gut ausgehen wird. Das muss ja dann Jasper sein, der offensichtlich auf sie steht. Doch er hat es nicht verdient zu sterben, also versuchen Kim und ihre Freundin Petrowna die Katastrophe zu umgehen...Meine Meinung:Ich war sehr gespannt, was es mit dieser Idee auf sich hat und wie die Autorin es umsetzen wird, doch leider war ich eher enttäuscht von dem Buch...Kim wohnt in Berlin bei ihrer Mutter, die eine Diät nach der anderen macht. Ihre Eltern sind geschieden und ihr Vater hat eine neue Frau, mit der er ein Kind erwartet. Letzteres findet Kim furchtbar und anstatt sich für ihren Vater zu freuen oder der neuen Frau wenigstens eine Chance zu geben, lästert sie am nächsten Tag erstmal über die dunkle Hautfarbe der Frau ab. Wie alt ist sie? Acht?Kim hat sich in meinen Augen einfach nicht wie eine fünfzehnjährige verhalten, sie hat unreif und unüberlegt gehandelt.Nach der Lesung hat Kim versucht, das Buch bei der Autorin zu kaufen. Als diese ihr dann erklärt hat, sie habe keine Bücher zum Verkauf dabei, sagte sie ihr gleich, sie könne doch froh sein, dass überhaupt jemand ihre Bücher lesen wolle. Die Autorin war vielleicht nicht die freundlichste Person, aber Kims Reaktion war einfach kindisch. Und so in der Art ging es das ganze Buch über.Auch ihre Freundschaft zu ihrer besten Freundin Petrowna war komisch, die beiden haben sich eigentlich die ganze Zeit nur angezickt und das dann Freundschaft genannt. Petrowna war zwar auch etwas seltsam, beispielsweise erzählt sie ständig Geschichten, die sich nachher als gelogen rausstellen, aber sie hat sich wenigstens etwas reifer wie ihre Freundin verhalten. Und genau dieser Unterschied hat auch oft zu Streitigkeiten geführt.Jasper war mir dann aber zur Abwechslung mal sympathisch, er hat sich wirklich um Kims Aufmerksamkeit bemüht und hatte viel Geduld mit ihren Launen.Und was macht sie? Behandelt ihn auch wie Dreck. Auch wenn sie nichts von ihm will, muss sie sich doch nicht gleich so verhalten - ein weiteres Besipiel für ihre Reife. Insgesamt gibt es nicht so viel über die einzelnen Charaktere zu sagen, denn sie wurden alle eher oberflächlich gehalten, wie auch die Beziehungen der Charaktere untereinander.Die Grundidee der Autorin hat mir zwar gefallen, aber die Umsetzung war nicht so meins. Ich habe lange über die Geschichte nachgedacht, doch ich habe immer noch keine Ahnung, was mir das Buch jetzt eigentlich sagen will. Klar, die Moral der Geschichte ist, dass mein sein Leben in die Hand nehmen soll und auch mal komplett untypische Dinge tun soll, aber dennoch ist Kims Geschichte ein großes Fragezeichen für mich. Wieso war die Geschichte, die sie gelesen hat, denn so ähnlich zu ihrem eigenen Leben? Letztendlich ist ihr Leben doch anders verlaufen, als es in dem Buch beschrieben wurde, also wie soll das alles zusammenhängen?Vielleicht liegt es auch einfach an mir, aber ich fand dieses Buch wirklich komisch.Fazit:Eine schöne Idee, doch die Umsetzung war in meinen Augen mangelhaft und oberflächlich und die Charaktere haben sich nicht dem Alter entsprechend verhalten. Vielleicht für jüngere nett zu lesen und mal was anderes für Zwischendurch, aber meinen Geschmack hat es nicht getroffen.

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  • Als Teenie hat man es nicht leicht (3,5 Sterne)

    Und du kommst auch drin vor

    SillyT

    31. October 2017 um 13:13

    Kim ist fünfzehn Jahre alt und ist bereits seit der ersten Klasse mit der sehr exzentrischen Petrowna befreundet. Diese ist es gewohnt, im Mittelpunkt zu stehen und den Ton anzugeben, sie ist klug, witzig und alles das, was Kim gar nicht ist. Denn Kim mag es, sich ein wenig im Schatten ihrer besten Freundin zu verstecken. Doch dann gehen sie gemeinsam mit ihrer Klasse zu einer Lesung und das, was sie da hört, kann sie kaum glauben, denn der Text, den die Autorin vorliest, scheint ihr Leben wiederzuspiegeln, zwar stimmen die Namen nicht überein, aber das ist dann wohl der schriftstellerischen Freiheit zu verdanken. Nun macht Kim etwas, was sie zuvor noch nie gemacht hat, denn sie kauft sich dieses Buch und dann kommt in diesem Buch etwas vor, dass sie regelrecht schockiert. Meine Meinung: Bei diesem Jugendbuch machte mich das hübsche, glänzende Cover neugierig und die Geschichte, die der Klappentext beschreibt, klang nach einer witzigen Story. Der Einstieg fiel recht leicht, denn Alina Bronsky schreibt sehr flüssig und gut verständlich, aber auch sehr jugendlich. Dementsprechend ist dieses Buch absolut für seine Zielgruppe geeignet und bietet Jugendbuchliebhabern eine witzige und teilweise auch zum Nachdenken anregende Lektüre.Das Buch lässt sich schnell lesen, was natürlich auch an dem geringen Umfang liegt, aber auch an der Geschichte an für sich, die durchaus amüsant ist. Alina Bronsky spiegelt hier, meiner Meinung nach perfekt, einen bockigen Teenager wieder, die gewohnt ist, materielle Dinge zu bekommen und der es an für sich an nichts fehlt. Das ganze paart die Autorin mit einer guten Portion Alltagssituationskomik und flotten Dialogen und ich musste durchaus hier und da schmunzeln. Das sich eine fünfzehnjährige allerdings so in den Inhalt eines Buches verbeißt, so dass sie glaubt, dass dieses Buch wirklich von ihr handelt, war für mich nicht hundertprozentig glaubhaft. Allerdings sorgt natürlich genau das für komische Situationen und Gedankengegänge. Was für mich hier relativ gut glaubwürdig ist, ist die gesamte Beschreibung der Situation, in der sich Kim befindet. Die Eltern trennen sich, der Vater hat eine Neue und da gibt es dann auch noch ein Geheimnis, die Mutter hat eine Art Midlifecrisis und so steht Kim in einer völlig neuen Situation für sie da. Erzählt wird Kims Geschichte durch einen Ich-Erzähler aus der Perspektive der Protagonistin. So hat man doch einen guten Einblick in den Charakter des Teenies und ja, ob sie dadurch sehr sympathisch wirkt... Nicht unbedingt, aber irgendwie sieht man doch hier eindeutig den Teenager.Kim ist so ein richtig typischer Teenager, sie denkt selten mal über etwas nach, scheint oberflächlich und versteckt sich gerne hinter ihrer klugen Freundin. Dabei ist sie von zu Hause aus eher verwöhnt und es gewohnt, alles zu bekommen. Aber da gibt es auch etwas, an dem Kim eher zu knabbern hat, auch wenn es auf den ersten Blick gar nicht so scheint: die Trennung der Eltern. Man erfährt hier eher subtil von dem Gefühlsleben des Mädchens, denn an ihren Gedanken lässt sie den Leser nur ansatzweise teilhaben, zumindest was ihre Gefühle betrifft. Hier hätte ich einfach gerne ein wenig mehr noch hinter die Fassade geschaut, denn so blieb sie mir nur wenig sympathisch, da sie doch sehr gerne nur sich sieht und meint, dass es bei allen und allem um sie geht.Petrowna war ein sehr spannender Charakter und ich war entsetzt, wie wenig Kim wirklich von ihrer Freundin wusste. Petrowna ist klug, sie ist vorlaut und gewohnt, im Mittelpunkt zu stehen. Man spürt, dass sie meist selbstsicher scheint, aber auch hinter ihr steckt noch viel mehr, als man auf dem ersten Blick sieht und mit dem selbst Kim überrascht wird.Neben den beiden Mädchen gibt es nur wenige Nebencharaktere, z. B. Jasper, der ein wenig wie der nette Schwiegersohnanwärter von nebenan scheint. Die Schriftstellerin Leah war mir sehr suspekt, eine komische Gestalt, die mir nur wenig näher gebracht werden konnte, aber hier irgendwie gut hineinpasste.Mein Fazit: Ein Jugendbuch voller Situationskomik und mit jugendlichem Sprachstil, bei dem sich Teenager durchaus finden können. Es ist leicht geschrieben und lässt sich flott lesen, allerdings hätte ich mir hier ruhig ein wenig mehr Tiefgang gewünscht, der eher offensichtlich ist, so musste man doch einiges zwischen den Zeilen lesen und das ließ mich auf Abstand zu den Charakteren. Was Alina Bronsky auf jeden Fall gelingt, ist die Darstellung eines "typischen" Teenagers aus gut situierter Familie und deren Alltagsprobleme. Ein Buch für den jungen Leser und die, die gerne mal in Jugendbüchern abtauchen.

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  • Und du kommst auch drin vor

    Und du kommst auch drin vor

    Thrillertante

    30. October 2017 um 08:07

    Mit "Und du kommst auch drin vor" ist Alina Bronsky ein recht ungewöhnlicher Jugendroman gelungen. So oft kommt es vor, dass ich meine mich in einem Buch wiederzuerkennen, allerdings lange nicht so, wie es Kim zu glauben scheint. Es gibt tatsächlich viele Paralellen zu ihr und ihrem eigenen Leben, dass es schon fast unheimlich ist. Kim liest, wasfür sie sehr ungewöhnlich ist, das Buch und versucht sogar Kontakt zu der Autorin aufzunehmen, was mehr schlecht als recht gelingt. Ihr Wunsch wäre, dass die Autorin das Buch umschreibt, denn Kim ist sich sicher, dass diese ihr Leben mehr oder weniger "geklaut" hat. "Und du kommst auch drin vor" ist ein kurzweiliger Jugendroman, der die Zielgruppe sicherlich begeistern wird. Ich selber habe das Buch in einem Rutsch an einem Vormittag gelesen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie und ob Kim es gelingt, mit dem Geschriebenen zurecht zu kommen. Die Charaktere wurden liebevoll von Alina Bronsky gezeichnet, wobei mir Petrowna ein bisschen zu quirlig, sie erzählt Geschichten über ihre Familie, die offensichtlich frei erfunden sind. Kim bewundert ihre Freundin und ist mir ein bisschen zu naiv. Sie fühlt sich neben ihrer Freundin ziemlich klein aber jetzt hat eine Schriftstellerin tatsächlich ihr Leben beschrieben! Nur das Ende gefällt Kim überhaupt nicht und zusammen mit Petrowna versucht sie das zu verhindern. Was hat das Buch für eine Aussage? Ich glaube - und das ist auch ganz gut so - "Bleib` immer du selbst und verstell`dich nicht - alles andere geht sowieso nach Hinten los!" Mir hat das Buch ganz gut gefallen und wenn ich eine Tochter im Alter von 10 - 14 Jahren hätte, würde ich ihr sicherlich das Buch schenken! Deshalb gibt es von mir auch eine Leseempfehlung! 

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  • Mal was anderes

    Und du kommst auch drin vor

    ferruccio

    29. October 2017 um 10:38

    Das Cover lässt vorab keinesfalls auf den Inhalt schließen. Im Nachhinein allerdings könnte man die vielen Steine als Puzzle oder Mosaik interpretieren, das sich zwar so nach und nach zusammensetzt, doch letztendlich nicht unbedingt ein stimmiges Bild ergeben muss. Die Jugendlichen werden somit auch dem Ende der Handlung mehr abgewinnen können als erwachsene Leser. Das Buch ist leicht lesbar – keine langen und schwierigen Sätze, eher vielsagend mit einfachen Worten. Das Lesepublikum kann also auch etwas jünger sein als die Hauptakteure. Kim und Petrowna, beide um die 15 Jahre alt, sind die besten Freundinnen. Gegen die mit allen Wassern gewaschene Petrowna wirkt Kim regelrecht naiv, obwohl auch sie nicht auf den Mund gefallen ist, kann sie ihre beste Freundin dennoch nicht in Derbheit und Rigorosigkeit übertreffen. Sie selbst gehen miteinander allerdings schon milder und verständnisvoller um, als sie es beispielsweise mit ihren Klassenkameraden tun. Der Beginn der Geschichte ist mysteriös. Eine Autorin liest aus ihrem neuen Roman „Dinge, die du nie erfährst“. Kim ist sich auf Anhieb sicher, dass es in der Geschichte genau um ihr Leben geht. Kann so etwas überhaupt möglich sein? Sie muss dieses Buch also unbedingt haben. Als Leser ist man nicht minder neugierig auf das Buch als Kim selbst. Ganz wie nebenbei treten im Verlauf der Handlung Ansichten und Herangehensweisen von Heranwachsenden zutage, mit denen man als Erwachsener gar nicht rechnet oder ahnt. Der junge Leser hingegen wird sich sehr verstanden fühlen. Besonders Scheidungskinder werden diesem Buch einiges mehr abgewinnen können, erzählt doch Kim ganz offen, wie man sich dabei fühlt und in welche Situationen man dabei kommen kann, eine Thematik, die in vielen Jugendbüchern eher nur unterschwellig behandelt wird, wenn überhaupt. Eine tolle Buchidee. Beim Lesen hatte zumindest ich oft das Gefühl, dass man daraus hätte mehr machen können. 

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  • schönes Jugendbuch

    Und du kommst auch drin vor

    michaela_sanders

    25. October 2017 um 15:10

    Gleich das erste Kapitel hat mich neugierig gemacht: Kim muss zu einer Lesung und in dem Buch geht es scheinbar um ihr Leben. Es ist ihr furchtbar peinlich und sie blickt sich um, ob die anderen was merken. Ein wirklich witziger Plot wie ich finde. Um diesen Kern dreht sich das Buch, man erfährt von ihrer besten Freundin, ihren Eltern und einem Jungen, der scheinbar sterben soll, laut dem Buch. Nun versucht sie alles zu machen, damit das Buch nicht Wirklichkeit wird. Der Schreibstil ist leicht und locker und trifft die Sprache und Ausdrucksweise der Jugend sehr genau. Ein sehr unterhaltsames Buch, dass mir große Freude beim Lesen bereitete. Besodners gefällt mir, dass das Buch eine wichtige Botschaft enthält: Lass dir von niemanden Vorschreiben wie dein Leben auszusehen hat. So das es das hintergründige Thema der Identitätsfindung sehr witzig und unterhaltsam streift. Einen kleinen Abzug erhält das Buch, weil mir das Ende nicht sehr gefallen hat, es wirkt etwas erzwungen. Und es gibt einen Konflikt zwischen den Freundinnen, der für meinen Geschmack etwas zu seicht dargestellt wurde.

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  • nette Grundidee, Protagonistin schwierig, Umsetzung nicht so meins/ 2,5 Sterne

    Und du kommst auch drin vor

    hexe2408

    22. October 2017 um 17:03

    Teenager in der Schule für Bücher zu begeistern, ist nicht unbedingt einfach. Viele Themen interessieren sie einfach nicht oder der Inhalt kann nicht so rüber gebracht werden, dass die Lust mitzuarbeiten und mehr darüber zu erfahren, erwacht. So geht es auch Kim und ihren Mitschülern, als sie zu einer Lesung einer eher unbekannten Autorin geschleppt werden. Kaum jemand hört sich den Text an, nur Kim, sie wird hellhörig, den die Geschichte im Buch scheint ihr wie auf den Leib geschrieben. Was diese Lesung in Kims Leben alles verändern könnte, das hätte wahrlich niemand erwartet.   Kim und ihre Freundin Petrowna sind schon seit vielen Jahren unzertrennlich. Obwohl die beiden recht unterschiedlich sind, gehen sie gemeinsam durch Dick und Dünn und meistern die Probleme, die so anstehen. Dabei ging es schon häufig um Themen, die die Schule betroffen haben, doch die aktuelle Situation ist wirklich neu. Kim hat sich in den Kopf gesetzt, mehr über das Buch und die Autorin herauszufinden, die schließlich genau ihre Geschichte erzählt. Da der Ausgang des Werkes so gar nicht in das Erwartungsbild der jungen Protagonistin passt, möchte sie alles versuchen, um das Unglück irgendwie abzuwenden. Dabei ist sie so stur und verbohrt, dass ihr ziemlich jedes Mittel recht ist. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Kim geschildert, trotzdem ist es mir sehr schwer gefallen, mit der Figur warm zu werden. Ihre verbohrte Art, die Art, wie ihre Freundin und sie miteinander umgehen und auch ihre charakterliche Entwicklung konnten mich einfach nicht richtig mitnehmen und überzeugen. Petrowna ist definitiv die Intelligentere und Clevere der beiden, aber auch bei ihr schlummern einige Geheimnisse und nicht ganz einfache Familienverhältnisse. Die beiden Mädchen in der Kombination sind nicht uninteressant, aber es war einfach nicht so meins. Vielleicht konnte ich mich auch mit dem Umfeld und der an die Protagonisten angepassten Sprache nicht recht anfreunden. Um ihr ziemlich engstirniges Vorhaben zu erreichen, erlebt Kim viele Dinge, die sie vorher noch nie gemacht hat und erfährt dabei auch einige Dinge über sich selbst. Für ihre Entwicklung und den Blick auf einige Situationen ist es sicherlich förderlich, weil jede Erfahrung einen prägt und oft auch reifer werden lässt. Manchmal hätte ich sie aber trotzdem gern geschüttelt und ihr entgegen gerufen, dass sie endlich mal richtig nachdenken und die Augen aufmachen soll. Auf der anderen Seite wäre das natürlich nicht förderlich für den Verlauf der Handlung gewesen, da sonst der Rest nicht mehr zusammen gepasst hätte. Der Aufbau war schon recht konsequent durchgezogen und man konnte den Faden erkennen, der sich durch das Buch zieht. Da Kim so ist, wie sie ist und so reagiert und agiert, muss das gewisse Dinge nach sich ziehen. Gut gefallen haben mir einige Entwicklungen, die Petrowna gemacht hat. Sie entdeckt ebenfalls neue Seiten und nutzt die Recherche rund um Buch und Autorin, um selbst ein wenig zu probieren und sich auszutesten.   Die Grundidee finde ich gar nicht schlecht. Sich selbst in einem Buch wiederzuerkennen und herausfinden zu wollen, wie das sein kann, ist eine interessante Konstellation – entwickelt sich das Buch, wie man selbst, weil man sich anpasst oder wusste das Buch etwa wirklich, wie das eigene Leben weiter geht?!  Mit der sprachlichen Umsetzung und den Figuren bin ich allerdings nicht so richtig warm geworden.

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  • Nettes Buch für zwischendurch

    Und du kommst auch drin vor

    SophLovesBooks

    21. October 2017 um 14:58

    Als Kim mit ihrer Klasse eine Autorenlesung besucht, traut sie ihren Ohren nicht: Was die Autorin da liest, spiegelt haargenau ihr eigenes Leben wieder! Und auch als sie das Buch selbst liest, gibt es erschreckend viele Parallelen zwischen ihr und der Protagonistin des Buches. Einen Haken hat die ganze Sache allerdings: Falls die Ereignisse des Buches tatsächlich eintreten, stirbt ihr Klassenkamerad Jasper. Kim muss nun alles in Bewegung setzen, um ihn zu retten... Das Cover hat mich wirklich überzeugt. Auf der Abbildung sieht es ziemlich langweilig aus, doch in Wirklichkeit schimmert und glänzt es silbern. Auch die pastellfarbenen Pixel gefallen mir sehr gut. Kim mochte ich meistens gerne, insbesondere ihr Humor hat mich großartig unterhalten. Gestört hat mich nur, dass sie, obwohl andere Personen mehrfach betont haben, dass sie zu egoistisch sei, keinen Handlungsbedarf gesehen und sich kaum verändert hat. Ihre Freundin Petrowna war mir außerordentlich sympathisch, vor allem da sie immer an Kims Seite war und doch nicht so tough ist, wie sie vorgibt zu sein. Diesen weichen, verletzliche Kern mochte ich, ebenso aber ihre direkte Art. Jasper schien ebenfalls nett zu sein, in meinen Augen blieb er allerdings etwas blass. Leahs Handlungen fand ich seltsam, sie konnte ich einfach nicht durchschauen. Von dem Ende war ich nicht so begeistert, da hätte man das Potenzial des Buches definitiv weiter ausschöpfen können, denn die Grundidee ist super! Obwohl das Buch keine wirklichen Höhepunkte hatte, fand ich es dennoch spannend und unterhaltsam, der Schreibstil war ebenfalls angenehm. Insgesamt ein gutes Buch, dessen Potenzial man noch etwas hätte ausschöpfen können.

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  • Und du kommst auch drin vor

    Und du kommst auch drin vor

    nellsche

    18. October 2017 um 22:35

    Die 15 jährige Kim ist ein relativ normaler Teenager und verbringt ihre Zeit am liebsten mit ihrer Freundin Petrowna. Als sie mit ihrer Klasse bei einer Lesung ist, traut sie ihren Ohren kaum: Die Geschichte, die die Autorin vorliest, handelt von ihr. Wie kann es sein, dass die Autorin so genau über Kims Leben Bescheid weiß? Und woher kann die Autorin wissen, was in Kims Leben demnächst geschieht? Doch das Schlimmste ist, dass die Geschichte nicht gut ausgeht, denn Kims Klassenkamerad Jasper wird am Ende sterben - sofern das Buch die Wahrheit sagt.Zuerst muss ich das großartig gestaltete Cover loben, das sofort meinen Blick auf sich zog. Als ich den Klappentext gelesen habe war klar, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte, denn die Idee klang interessant und unterhaltsam.Kims Eltern haben sich vor kurzem getrennt, worunter ihre Mutter sehr leidet. Ihr Vater dagegen hat bereits eine neue Freundin. Keine tolle Situation für Kim. Ich konnte sie und ihr Verhalten durchaus verstehen, allerdings war sie nicht der sympathischste Charakter. Manchmal empfand ich sie doch recht nervig. Anders ihre Freundin Petrowna, die ein außergewöhnlicher Charakter ist. Sie ist sehr intelligent, aber auch exzentrisch und laut. Sie gefiel mir von den beiden Mädchen einfach besser.Der Schreibstil ist locker-leicht und sehr passend zum Alter der Protagonisten. Die Seiten flogen regelrecht dahin, so dass ich das Buch ganz fix fertig gelesen hatte.Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich bin prima ins Buch gestartet. Zwischendurch fand ich die Geschichte allerdings etwas in die Länge gezogen, was mir ein wenig Lesespaß genommen hat. Trotzdem musste ich weiterlesen, denn ich wollte ja wissen, was es mit Kims Geschichte in dem Buch auf sich hat und ob sie und Petrowna Jasper retten können.Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, trotz kleiner Länge und einer nicht allzu sympathischen Hauptprotagonistin. Ich vergebe 3 von 5 Sternen. 

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