Kennt ihr schon Kinderbücher, in denen ein Chamäleon die Hauptrolle spielt? Wir bisher noch nicht. Der Titel „Wie das Chamäleon seine Farbe verlor“ hat uns direkt neugierig auf die Geschichte gemacht, und das Cover mit dem kleinen Protagonisten ist einfach zu süß.
Inhalt: Chamäleon Farbi ist nun groß genug, um sein wohlbehütetes Elternhaus zu verlassen und sich auf seinen eigenen Weg zu machen. Es liegt ihm sehr am Herzen, Freunde zu finden. Doch Farbi scheint bei all seinen Bemühungen immer das Falsche zu tun. Als er die Hoffnung fast verliert und am liebsten allein sein möchte, passiert etwas Wunderbares.
Fazit: Ich finde, die Geschichte liest sich wie ein Gleichnis. Farbi geht durch einen Prozess, den wir wohl alle mehr oder weniger beim Erwachsen werden durchmachen auf der Suche nach dem: „Wer bin ich?“ und dabei auch Fehler machen. Die Botschaft des Buches ist „Lass dich nicht verbiegen, schaue nicht auf Äußerlichkeiten!“ wird auf Kinderaugenhöhe und mit bezaubernden Bildern vermittelt. Die Antwort finden wir nicht im Aussen, sondern nur im Innern, was die Autorin als „kleinen, inneren Zauberer“ bezeichnet. Das Büchlein eignet sich durch die große Schrift und die vereinzelten, bunten Bilder gut zum Vorlesen, auch wenn es etwas mehr Text ohne Kapiteleinteilung ist ( uns hat das nicht gestört, man kann ja selbst beliebig eine Pause machen ). Ich empfehle das Buch von Herzen, nicht nur weil der gesamte Erlös der „Kinderkrebshilfe Schweiz“ zugute kommt. 💕


