Aline Feuvrier-Boulanger Mein Herz, das schlägt, gehört nicht mir

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Inhaltsangabe zu „Mein Herz, das schlägt, gehört nicht mir“ von Aline Feuvrier-Boulanger

Aline ist achtzehn Jahre alt und hat ihr Leben noch vor sich. Doch ihr Herz ist schwach, kann nicht mehr mit ihr mithalten. Die junge Frau kämpft gegen den Tod. Ohne zu wissen, wie nah er wirklich ist. Als ihr Herz seinen Schlag dramatisch verlangsamt und sie keine Luft mehr bekommt, wird sie umgehend auf die Intensivstation eingeliefert. Sie hat nur eine einzige Chance: ein neues Herz. Eines, das passt und ihr das Leben zurückgeben kann. Das Herz eines Fremden, der erst sterben muss -

Tolle Geschichte über ein starke Frau! Macht jedem Mut der ein ähnliches Schicksal hat und lässt einem achtsamer mit seinem Herz umgehn.

— Fuchur
Fuchur

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  • Achte auf dein Herz, denn es ist ein kostbares Geschenk

    Mein Herz, das schlägt, gehört nicht mir
    Fuchur

    Fuchur

    08. January 2015 um 13:27

    Eine herzzerreißende Geschichte (in diesem Fall eine durchaus treffende Formulierung, da man aus Alinas Sicht mitbekommt wie viel uns ein gesundes Herz doch ermöglicht und wie gefangen wir doch in unserem Körper sind, wenn es das nicht mehr ist), die auf einer wahren Begebenheit beruht, über ein starkes Mädchen/ Frau, die bis zum Letzten um ihr Leben kämpft und an ihren Träumen festhält auch, wenn es aussichtlos scheint. Wirklich sehr berührend, musste tatsächlich bei manchen Passagen weinen, also Tempos griffbereit halten. Dieses ist jedem ans Herz zulegen, der selbst kein hundertprozentig gut arbeitendes Herz hat oder aber mehr darüber erfahren will wie scih solche Menschen fühlen, welche Einschränkungen es gibt. Was Transplantationen mit sich bringen. Das Buch ist offen, ehrlich und berührend und ein großartiger Appell, seinen Herzschlag nicht als selbstverständlcih zu sehn, sondern es als einen Schatz zu achten. Und bringt einen auch zum nachdenken dieses nach dem Tod nicht mit einem selbst unter der Erde verroten zu lassen, sondern in einem anderen Menschen als Geschenk weiter zuschlagen lassen. Dieses buch hat meiner Einstellung zu Organspende grundlegend verändert, ich habe keine Angst mehr davor, es wird mir ja eh nur entnommen, wenn ich selbst nichts mehr damit anfangen kann, aber die Spende gibt mir die Möglich keit etwas gutes zu vollbringen und in gewisserweise weiterzuleben in der Brust eines andern. Ich hoffe ihr findet es genauso toll wie ich viel Spaß damit:)!

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  • Rezension zu "Mein Herz, das schlägt, gehört nicht mir" von Aline Feuvrier-Boulanger

    Mein Herz, das schlägt, gehört nicht mir
    monja1995

    monja1995

    27. July 2012 um 16:11

    Klappentext: Aline ist achtzehn Jahre alt und hat ihr Leben noch vor sich. Doch ihr Herz ist schwach, kann nicht mehr mit ihr mithalten. Die junge Frau kämpft gegen den Tod. Ohne zu wissen, wie nah er wirklich ist. Als ihr Herz seinen Schlag dramatisch verlangsamt und sie keine Luft mehr bekommt, wird sie umgehend auf die Intensivstation eingeliefert. Sie hat nur eine einzige Chance: ein neues Herz. Eines, das passt und ihr das Leben zurückgeben kann. Das Herz eines Fremden, der erst sterben muss. Mein Umriss: Aline muss schon als Kind erfahren, dass gerade für sie eine regelmäßige Kontrolle des Herzens überlebenswichtig ist. Schon ihr Vater und ihr Großvater starben recht jung an einer Herzkrankheit, die im Volksmund Holzschuhherz genannt wird. Im Laufe dieser Erkrankung vergrößert sich die linke Herzkammer und das Herz nimmt die Form eines Holzschuhs an. Medizinisch korrekt wird diese Erkrankung dilative Kardiomyopathie genannt und früher wurde angenommen, dass dies eine erworbene Missbildung des Herzens ist. Bereits ihr Vater und ihr Großvater starben recht jung an dieser Erkrankung. Mittlerweile ist klar, dass es sich um eine Erbkrankheit handelt, von der auch Aline betroffen ist. Als sie dreizehn ist, werden die ersten schwachen Anzeichen der Erkrankung festgestellt. Die Symptome waren zu dem Zeitpunkt jedoch nicht besorgniserregend und bedurften nur der jährlichen Kontrolle. Mit 18, als Aline mitten in den Abiturvorbereitungen steckt, fühlt sie sich von Tag zu Tag kraftloser und müder. Sie ist nicht mehr belastbar. Schon die kleinsten körperlichen Anstrengungen rufen bei ihr Atemnot und Beklemmungsgefühle hervor. Sie schiebt es auf den Abiturstress und kämpft sich über Wochen durch. Tagsüber ist sie müde, nachts findet sie keinen Schlaf. Dazu kommen noch Magenprobleme, durch die sie nichts mehr bei sich behalten kann. Als sie sich ihrer Mutter mitteilt ist es schon fast zu spät und die Ereignisse überschlagen sich. Aline muss in eine vier Autostunden entfernte Klinik in Paris. Dort wird der mittlerweile sehr schlimmer Zustand ihres Herzens festgestellt. Sie bekommt ein künstliches Herz und wird auf die Warteliste für eine Transplantation gesetzt. Schon ein paar Stunden später steht ein Transplantat zur Verfügung. Jetzt braucht Aline viel Geduld…. Mein Eindruck: Recht nüchtern erzählt Aline die Geschichte ihrer Krankheit, die sie als solche schwer akzeptieren kann. Ihre Ungeduld mit sich und ihrem kranken Herzen und dann wiederum die Freude, als ein Spenderorgan zur Verfügung steht. Sie beschreibt sehr detailgetreu ihren Herzstillstand und ihre Reanimation, sowie die Gefühle, die im Nachhinein von ihr Besitz ergreifen. Immer wieder geht sie auf ihre Zukunftsträume und –wünsche ein und wie sie sich an ihre Ziele klammert. Zu keinem Zeitpunkt hat der Leser das Gefühl, dass das Mädchen in Selbstmitleid zerfließt. Sie versucht anderen Betroffenen mit diesem Buch Mut zuzusprechen und zeigt ihnen, dass das Leben zu schön ist, um es aufzugeben. Auch heute, Jahre nach ihrer Transplantation leistet Aline Aufklärungsarbeit an Schulen und für diverse Institutionen um die Menschen davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, der Organspende positiv gegenüber zu stehen. Mein Fazit: Nicht unbedingt leicht zu verdauen, wenn man bedenkt, dass es sich um keine erfundene Geschichte, sondern um das Schicksal einer jungen Frau handelt, die gerade eben den Kinderschuhen entwachsen ist. Aber ein Buch, das Mut machen soll. Mut, bei Erkrankung nicht aufzugeben und Mut, durch Organspende nach dem eigenen Tod andere Menschen zu retten.

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  • Rezension zu "Mein Herz, das schlägt, gehört nicht mir" von Aline Feuvrier-Boulanger

    Mein Herz, das schlägt, gehört nicht mir
    variety

    variety

    03. February 2009 um 22:22

    Aline Feuvrier-Boulanger erzählt von ihrem Schicksal, mit einem "Holzschuherz" (oder medizinisch als "dilative Kardiomyopathie" diagnostiziert) geboren zu sein. Sie schildert plastisch und persönlich, wie sie das Warten auf ein Spenderherz und die Aufenthalte im Spital erlebte. Das liest sich alles flüssig und angenehm. Auch der erste "Tod" von ihr geht unter die Haut. Trotzdem blieb sie mir fremd, vielleicht auch, weil sie niemanden nah an sich herankommen lassen möchte. Schwachpunkte des Buches sind das Schlusskapitel "Mein Herz möchte Ihnen noch etwas sagen" (wo ich etwas mehr Tiefgang erwartet hätte) sowie die fehlende Auseinandersetzung mit der Thematik Spenderherz bzw. -ausweis. Sie spricht das zwar an, vertieft es jedoch nicht.

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