Aline Kiner

 3.3 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Galgenmann.

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Aline KinerGalgenmann
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Galgenmann
Galgenmann
 (32)
Erschienen am 10.08.2012

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KlaasHarbours avatar

Rezension zu "Galgenmann" von Aline Kiner

Ruhiger Provence-Krimi 4/5 Sterne
KlaasHarbourvor 2 Jahren

Der Schreibstil war sehr gut und benutzte eine ausgewählte Sprache, was das ganze Buch in eine ruhige Stimmung setzte, die selbst dann noch anhält, als der Mörder mit einem seiner Opfer in einem einstürzenden Stollen Psycho-spielchen treibt. Obwohl so ein Schreibstil das Buch zerstören könnte, gibt es dem ganzen eine entspannte Stimmung und passt zum französischen Provence-Setting.

Das Cover ist der Hammer!!

4/5 Sterne

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yesterdays avatar

Rezension zu "Galgenmann" von Aline Kiner

Provinzkrimi mit kleiner Geschichtslehrstunde
yesterdayvor 2 Jahren

Der Prolog steht lange für sich und man hat im Verlauf der Geschichte schon fast vergessen, was zu Beginn angedeutet wurde. So ist es dann eine nette Überraschung, als die Autorin dann diesen Prolog in die aktuelle Handlung miteinfließen lässt und damit den Kreis schließt.
Ansonsten beginnt der Roman fast klassisch: Ein Polizist, Simon Dreemer, wird strafversetzt und landet in der Provinz, wo er sich erst behutsam an seine neuen Kollegen herantasten muss. Im Dorf Varagne wird ein Mädchen ermordet in einer Felsspalte gefunden. Und während die Ermittler mühsam schweigsame Dorfbewohner befragen, passiert ein ähnliches Verbrechen. Zart spinnt die Autorin die Fäden zwischen den Polizisten, den Morden, den Zeugen und auch der Vergangenheit sowohl des Dorfes als auch einer der Polizistinnen, die aus eben jedem Dorf stammt und das am liebsten vergessen würde. Sollte sie nicht am ehesten in der Lage sein, Aussagen zu bekommen? Müssten ihr die Leute denn nicht freudig entgegenkommen?
Für den strafversetzten Polizisten kommt es dann zum doppelten Happy-End: Er löst den Fall, findet den Mörder und wird in seiner ehemaligen Dienststelle durch einen Zufall rehabilitiert. Wie es aussieht, wird es also keinen weiteren Krimi mit Dreemer in der Provinz geben.

Man merkt, dass die Autorin selbst aus einer solchen Gegend, einem ähnlichen Ort stammt wie dem fiktiven Varagne. Auch wenn wenig Positives in der Schilderung im Roman steckt, skizziert sie dies dennoch verständlich und lässt die Straßen, Häuser und Personen real wirken und trotz der Bosheit und Bitterkeit blitzen immer wieder gute Eigenschaften durch und auch die Hilflosigkeit der Leute kann der Leser gut nachvollziehen. Auch wenn einiges schief läuft im Ort (und auch in der Vergangenheit schief lief), grundsätzlich böse und widerwärtig ist in dieser Geschichte eigentlich niemand. So wird sich jeder Leser wohl Personen finden, mit denen er sich in ähnlichen Situationen wie im Roman identifizieren könnte.

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Themistokeless avatar

Rezension zu "Galgenmann" von Aline Kiner

Galgenmann
Themistokelesvor 3 Jahren

Von dem Buch hatte ich mir nach den ersten Seiten ganz eindeutig mehr erwartet, da der Anfang noch angenehm spannen und auch ein wenig mysteriös war, genau wie der Klappentext es versprach. Jedoch nahmen Spannung, als auch Mysteriöses sehr schnell ab, so dass der Roman nach nur wenigen Seiten eigentlich nur noch so vor sich hinplätscherte. Meine Erwartungen zeigten sich dadurch natürlich sehr schnell als hinfällig.

Spannung kam nämlich den gesamten Roman eigentlich nicht mehr wirklich vor, da er trotz seines eigentlichen Krimicharakters oft in historischen Ausschweifungen aufging, die zwar nicht uninteressant waren, aber auch nicht wirklich Spannung aufkommen lassen wollten. Unter anderem blockierten für mein Empfinden auch sehr die Kommissare die Spannung, da sie eine für mich oftmals sehr seltsame Art zu ermitteln hatten, zwischen ihnen scheinbar kaum Kommunikation stattfand und ich die ganze Zeit das Gefühl hatte eigentlich zwei Kommissaren zu folgen, die miteinander nichts zu tun haben. Persönliches kam bei beiden Protagonisten, trotz mancher Erläuterungen nicht wirklich auf, da sie sehr fremd, unnahbar und auch vollkommen gefühlskalt auf mich wirkten. Eine Charaktertiefe, die einem als Leser hilft, die Persönlichkeiten näher zu verstehen, konnte ich nämlich gar nicht feststellen. Insgesamt konnte ich einfach nicht nachvollziehen, was sie wann warum taten und das hat dem Ganzen, neben der Wirkung der Kommissare, dass sie alle am liebsten gar nichts tun würden, da sie so lustlos wirkten, extrem die Spannung genommen.

Allgemein hatten die Ermittlungen etwas sehr dumpfes an sich, als wäre über allem eine dicke Staubschicht, die erstmal durchdrungen werden müsste, um wirklich an die Charaktere, ihr Verhalten und vor allen Dingen auch ihre Motivation zu gelangen und das nicht nur bei den Protagonisten und Ermittlern, sondern eigentlich bei allen. Diesen Elan der Ermittler, der auch mich als Leser gefangen nimmt und zum Rätseln bringt, hat mir einfach extrem gefehlt und dadurch konnte eigentlich nichts die fehlende Spannung bzw. fehlende interessante Gegebenheiten wettmachen.

Vom Stil her war der Roman daher ganz eindeutig nicht meins, denn mir fehlte einfach zu viel, was für mich einen guten Krimi ausmacht, denn weder war er spannend, noch wollte ich miträtseln, noch hatte ich auch nur im Ansatz am Ende, bei der Auflösung des Ganzen einen AHA-Effekt. Auch wenn wenigstens die Auflösung einer gewissen Logik nicht entbehrte, die man auch halbwegs verstehen konnte, auch wenn ich mir beim Täter nicht sicher gewesen wäre, also wenigstens eine kleine Überraschung blieb.

Ein Roman, den ich für Zwischendurch vollkommen in Ordnung fand, der aber nicht in meinem Gedächtnis haften bleiben wird, da er weder etwas besonderes, noch interessante Charaktere hatte, sondern simpler Durchschnitt war. Und sollte die Autorin planen weitere Romane mit diesen Charakteren zu schreiben, wünsche ich mir, dass die Charaktere dann wenigstens schon mal verständlicher und dem Leser näher sind, denn das wäre ein ganz großer Fortschritt.

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Gespräche aus der Community

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ChattysBuecherblogs avatar

Mein Buch: Galgenmann von Aline Kiner soll auf Wanderschaft gehen.

** Wie das Wanderbuch funktioniert ** Ihr sagt einfach hier Bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste ein. Ich schicke es an den Ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Ist das Buch nach 2 Wochen (ab Versandtag, der hier gepostet werden muss)noch nicht beim nächsten Empfänger angekommen, müssen wir davon ausgehen, dass es verloren gegangen ist, in diesem Fall teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues bzw. gleichwertiges Exemplar.

Es gelten natürlich die üblichen Wanderbuch Regeln:
- Jeder geht mit dem Buch um als wäre es das Eigene
- Jeder sagt bitte Bescheid, wenn es angekommen bzw weitergeschickt wurde
- Jeder hat 2 Wochen Zeit, das Buch zu lesen, bevor er es weiter schickt
- Ihr kümmert euch selbst um die Weitergabe der Anschriften!!

chatty68 verschickt am:

1.)

2.) Marakkaram

3.) gamaschi

4.) LaDragonia

5.) Eskarina

zurück an chatty68

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Letzter Beitrag von  LaDragoniavor 6 Jahren
Sehr schade, vor allem auch für dich, wenn das Buch weg ist. :-(
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