Aline Kiner Galgenmann

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Inhaltsangabe zu „Galgenmann“ von Aline Kiner

Rätselhafte Symbole auf dem Friedhof von Varange, eine mysteriöse Statue und eine jungeFrau, brutal ermordet und in einer Felsspalte verborgen. Ein schwerer erster Fall für Kommissar Simon Dreemer, der soeben aus Paris in die Provinz strafversetzt worden ist. Die Ermittlungen führen ihn in einen Sumpf aus Verrat, Gewalt und Eifersucht. Denn die Bewohner des lothringischen Dorfes hüten ein dunkles Geheimnis, das weit in der Vergangenheit liegt und bis heute Opfer fordert.

Ruhiger Provence Krimi

— KlaasHarbour
KlaasHarbour

Ruhiger und teils schwermütiger Krimi, der vor allem von der Beschreibung des Lebens im ehemaligen lothringischen Bergarbeiterdorf lebt

— EmilyE
EmilyE

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  • Ruhiger Provence-Krimi 4/5 Sterne

    Galgenmann
    KlaasHarbour

    KlaasHarbour

    01. August 2016 um 21:21

    Der Schreibstil war sehr gut und benutzte eine ausgewählte Sprache, was das ganze Buch in eine ruhige Stimmung setzte, die selbst dann noch anhält, als der Mörder mit einem seiner Opfer in einem einstürzenden Stollen Psycho-spielchen treibt. Obwohl so ein Schreibstil das Buch zerstören könnte, gibt es dem ganzen eine entspannte Stimmung und passt zum französischen Provence-Setting. Das Cover ist der Hammer!! 4/5 Sterne

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  • Provinzkrimi mit kleiner Geschichtslehrstunde

    Galgenmann
    yesterday

    yesterday

    12. June 2016 um 23:31

    Der Prolog steht lange für sich und man hat im Verlauf der Geschichte schon fast vergessen, was zu Beginn angedeutet wurde. So ist es dann eine nette Überraschung, als die Autorin dann diesen Prolog in die aktuelle Handlung miteinfließen lässt und damit den Kreis schließt. Ansonsten beginnt der Roman fast klassisch: Ein Polizist, Simon Dreemer, wird strafversetzt und landet in der Provinz, wo er sich erst behutsam an seine neuen Kollegen herantasten muss. Im Dorf Varagne wird ein Mädchen ermordet in einer Felsspalte gefunden. Und während die Ermittler mühsam schweigsame Dorfbewohner befragen, passiert ein ähnliches Verbrechen. Zart spinnt die Autorin die Fäden zwischen den Polizisten, den Morden, den Zeugen und auch der Vergangenheit sowohl des Dorfes als auch einer der Polizistinnen, die aus eben jedem Dorf stammt und das am liebsten vergessen würde. Sollte sie nicht am ehesten in der Lage sein, Aussagen zu bekommen? Müssten ihr die Leute denn nicht freudig entgegenkommen? Für den strafversetzten Polizisten kommt es dann zum doppelten Happy-End: Er löst den Fall, findet den Mörder und wird in seiner ehemaligen Dienststelle durch einen Zufall rehabilitiert. Wie es aussieht, wird es also keinen weiteren Krimi mit Dreemer in der Provinz geben. Man merkt, dass die Autorin selbst aus einer solchen Gegend, einem ähnlichen Ort stammt wie dem fiktiven Varagne. Auch wenn wenig Positives in der Schilderung im Roman steckt, skizziert sie dies dennoch verständlich und lässt die Straßen, Häuser und Personen real wirken und trotz der Bosheit und Bitterkeit blitzen immer wieder gute Eigenschaften durch und auch die Hilflosigkeit der Leute kann der Leser gut nachvollziehen. Auch wenn einiges schief läuft im Ort (und auch in der Vergangenheit schief lief), grundsätzlich böse und widerwärtig ist in dieser Geschichte eigentlich niemand. So wird sich jeder Leser wohl Personen finden, mit denen er sich in ähnlichen Situationen wie im Roman identifizieren könnte.

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  • Galgenmann

    Galgenmann
    Themistokeles

    Themistokeles

    29. February 2016 um 09:25

    Von dem Buch hatte ich mir nach den ersten Seiten ganz eindeutig mehr erwartet, da der Anfang noch angenehm spannen und auch ein wenig mysteriös war, genau wie der Klappentext es versprach. Jedoch nahmen Spannung, als auch Mysteriöses sehr schnell ab, so dass der Roman nach nur wenigen Seiten eigentlich nur noch so vor sich hinplätscherte. Meine Erwartungen zeigten sich dadurch natürlich sehr schnell als hinfällig. Spannung kam nämlich den gesamten Roman eigentlich nicht mehr wirklich vor, da er trotz seines eigentlichen Krimicharakters oft in historischen Ausschweifungen aufging, die zwar nicht uninteressant waren, aber auch nicht wirklich Spannung aufkommen lassen wollten. Unter anderem blockierten für mein Empfinden auch sehr die Kommissare die Spannung, da sie eine für mich oftmals sehr seltsame Art zu ermitteln hatten, zwischen ihnen scheinbar kaum Kommunikation stattfand und ich die ganze Zeit das Gefühl hatte eigentlich zwei Kommissaren zu folgen, die miteinander nichts zu tun haben. Persönliches kam bei beiden Protagonisten, trotz mancher Erläuterungen nicht wirklich auf, da sie sehr fremd, unnahbar und auch vollkommen gefühlskalt auf mich wirkten. Eine Charaktertiefe, die einem als Leser hilft, die Persönlichkeiten näher zu verstehen, konnte ich nämlich gar nicht feststellen. Insgesamt konnte ich einfach nicht nachvollziehen, was sie wann warum taten und das hat dem Ganzen, neben der Wirkung der Kommissare, dass sie alle am liebsten gar nichts tun würden, da sie so lustlos wirkten, extrem die Spannung genommen. Allgemein hatten die Ermittlungen etwas sehr dumpfes an sich, als wäre über allem eine dicke Staubschicht, die erstmal durchdrungen werden müsste, um wirklich an die Charaktere, ihr Verhalten und vor allen Dingen auch ihre Motivation zu gelangen und das nicht nur bei den Protagonisten und Ermittlern, sondern eigentlich bei allen. Diesen Elan der Ermittler, der auch mich als Leser gefangen nimmt und zum Rätseln bringt, hat mir einfach extrem gefehlt und dadurch konnte eigentlich nichts die fehlende Spannung bzw. fehlende interessante Gegebenheiten wettmachen. Vom Stil her war der Roman daher ganz eindeutig nicht meins, denn mir fehlte einfach zu viel, was für mich einen guten Krimi ausmacht, denn weder war er spannend, noch wollte ich miträtseln, noch hatte ich auch nur im Ansatz am Ende, bei der Auflösung des Ganzen einen AHA-Effekt. Auch wenn wenigstens die Auflösung einer gewissen Logik nicht entbehrte, die man auch halbwegs verstehen konnte, auch wenn ich mir beim Täter nicht sicher gewesen wäre, also wenigstens eine kleine Überraschung blieb. Ein Roman, den ich für Zwischendurch vollkommen in Ordnung fand, der aber nicht in meinem Gedächtnis haften bleiben wird, da er weder etwas besonderes, noch interessante Charaktere hatte, sondern simpler Durchschnitt war. Und sollte die Autorin planen weitere Romane mit diesen Charakteren zu schreiben, wünsche ich mir, dass die Charaktere dann wenigstens schon mal verständlicher und dem Leser näher sind, denn das wäre ein ganz großer Fortschritt.

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  • zu dicht gedrängte Handlung ohne Spannung

    Galgenmann
    gesil

    gesil

    19. January 2016 um 08:35

    Ich gebe zu, mit diesem Kriminalroman habe ich mich schwergetan. Er beginnt mit einem Prolog an Heiligabend im Jahr 1944, um dann ins Jahr 2004 zu wechseln: Eine junge Frau wurde ermordet in einer Felsspalte gefunden und ein Galgenmännchen in der Nähe einer steinernen Figur gibt Räsel auf. Kommissar Simon Dreemer versucht mit Hilfe seiner Kollegin Jeanne den Fall zu lösen, stößt mit seiner direkten Art aber oft auf eine Mauer des Schweigens. Und auch als eine zweite Tote gefunden wird, ergeben sich mehr Verdachtsmomente, als dass sich eine heiße Spur herauskristallisiert. Doch was verbindet die beiden Morde mit einem Vorfall, der 60 Jahre zurückliegt? Zwei Dinge haben es mir erschwert, mit diesem Buch zurecht zu kommen. Da waren zum einen die vielen französischen Namen, die ich kaum einer Figur zuordnen konnte und so immer überlegen musste, wer da nun wer ist. Zum anderen war mir Simon Dreemer als Protagonist einfach unsympathisch. Selbst wenn er möglicherweise öfter den richtigen Riecher hatte - auch in dem Fall, der zu seiner Versetzung nach Varange geführt hat -, so wurde ich mit seiner Art nicht warm. Sein Grundsatz, dass eines der Opfer sich später als Täter entpuppen könnte und er alle unter Generalverdacht stellt, war mir zu zynisch. Auch die Handlung selbst, die sich innerhalb von wenigen Tagen entwickelt, war mir zu dicht gedrängt. Vielleicht war dies ein Mittel der Autorin, um Spannung erzeugen zu wollen, doch davon habe ich nichts bemerkt. Ich hätte mir gewünscht, dass nicht alles so schnell hintereinander geschieht und die Autorin ihren Protagonisten Zeit gibt, sich zu entwickeln, sodass sie einem als Leser nicht so fremd bleiben. Doch scheint mir der Fokus in erster Linie auf der Aufklärung des Falles zu liegen, was nicht generell falsch ist, mir hier jedoch zu wenig. „Galgenmann“ soll Simon Dreemers erster Fall sein, doch ob (für mich) weitere folgen, wage ich zu bezweifeln.

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  • zu dicht gedrängte Handlung ohne Spannung

    Galgenmann
    gesil

    gesil

    19. January 2016 um 08:35

    Ich gebe zu, mit diesem Kriminalroman habe ich mich schwergetan. Er beginnt mit einem Prolog an Heiligabend im Jahr 1944, um dann ins Jahr 2004 zu wechseln: Eine junge Frau wurde ermordet in einer Felsspalte gefunden und ein Galgenmännchen in der Nähe einer steinernen Figur gibt Räsel auf. Kommissar Simon Dreemer versucht mit Hilfe seiner Kollegin Jeanne den Fall zu lösen, stößt mit seiner direkten Art aber oft auf eine Mauer des Schweigens. Und auch als eine zweite Tote gefunden wird, ergeben sich mehr Verdachtsmomente, als dass sich eine heiße Spur herauskristallisiert. Doch was verbindet die beiden Morde mit einem Vorfall, der 60 Jahre zurückliegt? Zwei Dinge haben es mir erschwert, mit diesem Buch zurecht zu kommen. Da waren zum einen die vielen französischen Namen, die ich kaum einer Figur zuordnen konnte und so immer überlegen musste, wer da nun wer ist. Zum anderen war mir Simon Dreemer als Protagonist einfach unsympathisch. Selbst wenn er möglicherweise öfter den richtigen Riecher hatte - auch in dem Fall, der zu seiner Versetzung nach Varange geführt hat -, so wurde ich mit seiner Art nicht warm. Sein Grundsatz, dass eines der Opfer sich später als Täter entpuppen könnte und er alle unter Generalverdacht stellt, war mir zu zynisch. Auch die Handlung selbst, die sich innerhalb von wenigen Tagen entwickelt, war mir zu dicht gedrängt. Vielleicht war dies ein Mittel der Autorin, um Spannung erzeugen zu wollen, doch davon habe ich nichts bemerkt. Ich hätte mir gewünscht, dass nicht alles so schnell hintereinander geschieht und die Autorin ihren Protagonisten Zeit gibt, sich zu entwickeln, sodass sie einem als Leser nicht so fremd bleiben. Doch scheint mir der Fokus in erster Linie auf der Aufklärung des Falles zu liegen, was nicht generell falsch ist, mir hier jedoch zu wenig. „Galgenmann“ soll Simon Dreemers erster Fall sein, doch ob (für mich) weitere folgen, wage ich zu bezweifeln.

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  • Galgenmann

    Galgenmann
    aftersunblau

    aftersunblau

    30. November 2015 um 11:28

    Weihnachten 1942 im Kirchgarten ein Mann erhängt aufgefunden. 2004 wird ein Mädchen ermordet in einer Felsspalte entdeckt. Neben der Leihe sind merkwürdige Zeichen gelegt. Während der Ermittlungen wird ein weiteres Mädchen tot aufgefunden. Wieder in einer Felsspalte und wieder sind Zeichen ausgelegt. Die Ermittler vermuten nun dass auch das Mädchen, welches vor 11 Jahren tot aufgefunden, und dessen Tot als Unfall eingestuft wurde, ermordet wurde. Haben diese Verbrechen etwas mit dem erhängten von damals zu tun und welche Rolle spielt die stillgelegte Mine dabei? Im Vordergrund steht der Zusammenhalt der Leute im Dorf, die alle ihre Geheimnisse haben und etwas seltsam sind. Die Geschichte hat sich flott lesen lassen und war immer interessant. Leider viel zu kurz, denn so blieben alle Charaktere flach und ich konnte zu keiner der Figuren eine Beziehung aufbauen. Der Mörder und sein Motiv ist bis zum Ende geheim geblieben und so wurde man immer wieder zum weiter lesen angespornt .Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, es ist aber kein Buch dass mir lange in Erinnerung bleiben wird.

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  • Der Galgenmann

    Galgenmann
    Isabell47

    Isabell47

    02. June 2015 um 11:27

    In diesem Buch wird die Geschichte eines Dorfes zu zwei unterschiedlichen Zeiten erzählt - einmal zu Ende des Krieges und das andere Mal ist Heute. Es wird über die Menschen und das Leben in einem Dorf, was durch den Bergbau bestimmt ist, berichtet. Welche Folgen er für die Gesundheit der Menschen und für das Dorf als solches hat. Als die Leiche eines Mädchens in einer Erdspalte gefunden wird, wird er mitder damaligen Mord an einem Mann, der aufgehangen wurde, in Verbindung gebracht. Simon, ein Kommissar, der strafversetzt wurde, wird gemeinsam mit einer einheimischen Polizistin mit der Aufklärung des Mordes betraut. Der Krimi ist sehr gefühlvoll, da er sich mit den tiefverborgenen Gefühlen der Menschen und den Geschehnissen in der Vergangenheit auseinandersetzt. Mir hat der Krimi gut gefallen, auch wenn ich finde, daß manchmal nur an der Oberfläche gekratzt worden ist und mir manches zu lapidar erklärt wird. Ich hätte mir oft noch mehr Tiefgang gewünscht und hätte gerne noch mehr über das Privatleben der Polizisten erfahren.

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  • Ruhiger und teils schwermütiger Krimi

    Galgenmann
    EmilyE

    EmilyE

    12. April 2015 um 16:33

    „Galgenmann“ ist ein ruhiger Krimi, den ich eher noch in die Kategorie „Roman“ einordnen würde, als ihn wirklich als Krimi zu bezeichnen. Der eigentliche Kriminalfall ist nicht wirklich das spannende und fesselnde Element in diesem Buch, sondern eher die Darstellung der Menschen und deren Leben im lothringischen Dorf Varange, sowie der Krieg und der Bergbau sie und ihr Leben im Dorf letztendlich beeinflusst haben. Beides hat die Menschen verändert, hat Wunden hinterlassen und schmerzliche Erinnerungen. Durch das gesamte Buch zieht sich eine gewissen Traurigkeit und Melancholie, eine alles durchdringende Schwermütigkeit. Zumindest war dies mein Empfinden während des Lesens – und doch konnte ich das Buch einfach nicht aus der Hand lesen. Es hat mich gepackt und hätte ruhig noch ein paar Seiten länger sein können. Dann hätten vielleicht auch die Charaktere noch etwas detaillierter ausgearbeitet werden können. So erfährt man zwar bereits einiges persönliches von Dreemer und Modover, aber da ist noch viel Spielraum. Viele Fragen sind noch unbeantwortet. Fazit Mit „Galgenmann“ hat Aline Kiner einen ruhigen und unblutigen Kriminalfall geschrieben, der zugleich eine Erzählung über das (frühere) Leben der Bergarbeiter in Lothringen, und trotz der ruhigen Schreibweise zu fesseln vermag. Ein bißchen mehr Tiefe bei den Protagonisten sowie generell ein paar mehr Seiten für das Buch wären wünschenswert gewesen. Wer auf schnelle blutige Thriller aus den USA steht (à la McFadyen), wird mit diesem Buch wohl nicht viel anfangen können. Mir hat das Buch jedoch sehr gefallen - ich würde es weiterempfehlen und hoffe auf eine Fortsetzung. 

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  • bisschen kurz

    Galgenmann
    harakiri

    harakiri

    01. October 2014 um 15:12

    1944, Weihnachten. Ein Toter hängt in einem Baum. 2004, Winter - mehrere Morde an jungen Mädchen erschüttern ein Dorf in der Varange (Frankreich). Ein merkwürdiges Rätsel liegt jeweils in der Nähe der Toten. Will der Mörder Aufmerksamkeit? Und wie hängen die Geschehnisse zusammen? Ich hätte gern mehr gelesen. Das Buch ist mit 250 Seiten, von denen einige zum Kapitelwechsel zudem noch weiß sind, recht kurz. Die Charaktere bleiben dadurch bedauerlicherweise etwas flach. Lediglich die Verschrobenheit und der Zusammenhalt der alten Leute im Dorf wird schlüssig und eingehend behandelt, was mir sehr gut gefallen hat. Der wahre Mörder bleibt unerkannt bis zum Schluss, auch seine Motive. Das gefiel mir sehr gut. Auch dass die Spannung am Ende kontinuierlich zunahm fand ich ziemlich gelungen. Nur wie gesagt: es war dann so schnell vorbei. Fazit: ein gelungener Krimi mit unerwarteten Wendungen und vielen GEheimnissen, dem ein paar weitere SEiten nicht geschadet hätten

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  • Mädchenmorde in Varange

    Galgenmann
    klaraelisa

    klaraelisa

    06. July 2014 um 18:32

    Der Kriminalroman „Galgenmann“ (im Original: Le jeu du pendu) von Aline Kiner spielt in Lothringen, einer Region im Nordosten Frankreichs. Der Prolog beginnt im Jahr 1944. Es ist bitterkalt am Heiligabend, und in der vollbesetzten Kirche in dem kleinen Dörfchen Varange wird das erste Weihnachtsfest seit der Befreiung gefeiert. Kurz vor Mitternacht, der Gottesdienst ist gerade zu Ende, verliert Mathilde Ziegler ihren Ehemann Johann aus den Augen. Sie glaubt, dass er zum Grab seiner Eltern gegangen ist, das sich im oberen Teil des Friedhofs befindet. In der Nähe der Statue des Dieu Piteux – dem Gott des Erbarmens – sieht sie ihn, erhängt an einer Eiche, davor ein Schild mit der Aufschrift: Der Strick für Kollaborateure. 60 Jahre später entdeckt der pensionierte Dorfpfarrer Louis Sugères bei einem Spaziergang im Waldgebiet von Puits-Renard die Leiche der 17jährigen Nathalie Caspar. Sie liegt in einer Erdspalte, um ihren ganzen Körper ist ein Seil gebunden, um Brust, Handgelenke und Knöchel. Fast zeitgleich kommt der aus Paris strafversetzte Kommandant Simon Dreemer in Metz an. Er hatte die Mutter eines angeblich durch Selbstmord umgekommenen Kindes zu hart verhört, weil er ihr nicht traute. Die Mutter hatte daraufhin einen Selbstmordversuch unternommen. Während seiner Zugfahrt wird er auf eine Nachricht im Lokalteil der Zeitung aufmerksam, in der es um Demonstrationen gegen die Flutung geht. Es ist die Rede von Einstürzen, die auf die Stilllegung der Eisenbergwerke zurückzuführen ist. In Lothringen ist das allerdings nichts Ungewöhnliches, hier dominierte der Bergbau. Mit Kowalski, Dreemers neuem Chef, Mauduit und Tellier geht es sofort zum Tatort in das zwanzig Kilometer entfernte Varange, wo Dreemer mit seiner ortskundigen Kollegin Jeanne Modover die Ermittlungen aufnimmt. Jeanne entdeckt im Archiv des Departements, dass 1993, also vor elf Jahren, die 17jährige Alice Mayer unter ähnlichen Umständen ums Leben kam. Ihr Adoptivvater Joseph Mayer geriet damals auch wegen Inzestgerüchten ins Visier der Ermittler. Später wurde die Sache als Unfall zu den Akten gelegt. Jetzt wird er erneut befragt. Wie gut kannte er Nathalie, und schenkte er ihr das teure Parfüm, das Dreemer in ihrem Zimmer fand? Wenige Tage später wird die 15jährige Odile Monchau gleichfalls tot in einer Erdspalte gefunden. Wie hängt das alles zusammen? Auf dem Dorffriedhof werden rätselhafte Symbole entdeckt, die möglicherweise im Zusammenhang mit den Morden stehen können. Den entscheidenden Hinweis bekommen die Ermittler von Armand Keller, dem alten Dorfarchivar, dessen Interesse historischen Dokumenten gilt. Als er 1945 aus dem Konzentrationslager Struthof nach Varange zurückgekehrt ist, war nichts mehr so wie früher, denn nach dem Abzug der Deutschen fing das Schlimmste erst an. „Die Verdächtigungen und Vergeltungsakte.“ (S. 39) „Armand setzte seine Brille wieder auf und ließ seinen Blick über die auf den Regalen gestapelten Aktenordner gleiten. Ja, wenn es einmal geschrieben steht, kann man es nicht mehr auslöschen.“ (S. 127) Er versucht, eine Verbindung zwischen dem Lynchmord an Johann Ziegler und den aktuellen Morden herzustellen, aber die Wahrheit, die ans Licht kommt, ist eine andere, als Ermittler und Leser erwarten. Aline Kiner weiß, worüber sie in ihrem Kriminalroman „Galgenmann“ schreibt. Sie ist die Tochter eines Minenarbeiters und gleichfalls in Lothringen aufgewachsen. Schon dadurch ist sie mit den örtlichen Gegebenheiten und historischen Geschehnissen bestens vertraut. Das Dorf Varange steht stellvertretend für alle anderen Orte, wo die Menschen durch ihre Tätigkeit in den Minen geprägt wurden und es zu persönlichen Tragödien kam. Mir gefällt, wie die Autorin Landschaft und Geschichte in ihren Roman einbezieht, obwohl dadurch streckenweise die Morde in den Hintergrund geraten, und die Aufklärung ins Stocken gerät. Ihre Protagonisten sind gut gezeichnet. Dreemer und Modover bilden ein interessantes Ermittlerteam, dem ich gerne wieder begegnen würde. Ein empfehlenswerter Debütroman.

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  • Verrat/ Eiffersucht und eine Menge Tote!

    Galgenmann
    bird-su

    bird-su

    31. August 2013 um 14:29

    Inhalt: Eine junge Frau ist ermordet und in einer Felsspalte verborgen gefunden worden. Kommissar Simon Dreemer ist in die Provinz Varange strafversetz worden und muss den Fall lösen. Die Ermittlungen führen ihn in einen Sumpf aus Verrat, Gewalt und Eifersucht. Fast alle Mitbewohner hüten ein dunkles Geheimnis was den Ermittlungen nicht leichter machen. Meinung: Die Geschichte ist recht kurz und trocken geschrieben so das die Spannung total gefehlt hat. Dafür hat die Autorin die Umgebung recht gut beschrieben. Man erfährt auch recht wenig über die einzelnen Personen, dass man ein Bezug aufbauen könnte. Man erfährt kurz neben bei etwas über die Haupt Charaktere. Gut fand ich, dass man den Täter nicht sofort erkennt, obwohl am Anfang was beschrieben wird, wo man vielleicht danach den Person verdächtigen würde, aber mir fiel es bis zum Schluss nicht auf. Die Geschichte ist nett gepackt und liest sich total schnell jedoch ohne Spannung.

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  • Wanderbuch: Galgenmann (Aline Kiner)

    Galgenmann
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Mein Buch: Galgenmann von Aline Kiner soll auf Wanderschaft gehen. ** Wie das Wanderbuch funktioniert ** Ihr sagt einfach hier Bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste ein. Ich schicke es an den Ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Ist das Buch nach 2 Wochen (ab Versandtag, der hier gepostet werden muss)noch nicht beim nächsten Empfänger angekommen, müssen wir davon ausgehen, dass es verloren gegangen ist, in diesem Fall teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues bzw. gleichwertiges Exemplar. Es gelten natürlich die üblichen Wanderbuch Regeln: - Jeder geht mit dem Buch um als wäre es das Eigene - Jeder sagt bitte Bescheid, wenn es angekommen bzw weitergeschickt wurde - Jeder hat 2 Wochen Zeit, das Buch zu lesen, bevor er es weiter schickt - Ihr kümmert euch selbst um die Weitergabe der Anschriften!! chatty68 verschickt am: 1.) 2.) Marakkaram 3.) gamaschi 4.) LaDragonia 5.) Eskarina zurück an chatty68

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    • 18
  • Rezension zu "Galgenmann" von Aline Kiner

    Galgenmann
    kessi

    kessi

    30. January 2013 um 15:49

    Zum Inhalt Da das Buch nicht sehr dick ist, konnte man es in einem durchlesen. Es handelt sich hier um zwei Zeitstränge, gamals am 24. Dezember 1944 und dann 60 Jahre später, also im jetzt. Der strafversetzte Kommissar Simon bekommt seinen ersten Fall in dem Dorf Varange, wo sich jetzt sein Arbeitsbereich befindet. Die Leiche einer jungen Frau, Nathalie wird im Wald brutal ermordet aufgefunden. Mit seiner neuen Kollegin, Jeanne, gilt es nun den Fall auf zu klären. Doch das stellt sich als eine große Herausforderung dar. Denn die Dorfbewohnern sind ins Schweigen gefallen. Nur langsam machen die beiden Ermittler Fortschritte und dann geschieht noch ein weiterer Mord. Die Bewohner des Dorfes scheinen ein dunkles Geheimnis zu wahren. Wird es den beiden Ermittler gelingen den Fall zu lösen? Meine Meinung Da ich die Autorin noch nicht kannte und somit noch nicht von ihr gelesen habe, hatte ich keinen Vergleich. Die Story beginnt sofort, man muss keine ewig lange Vorgeschichte lesen, sondern ist gleich in dem Geschehen drin. Als Leser habe ich mich gleich mit auf die Suche nach der Lösung gemacht. Der Schreibstil ist nicht ausschweifend, so das man dem Geschehen leicht folgen kann. Die Autorin hält sich nicht an Nebensächlichkeiten auf, so das es einem leicht fällt allem zu folgen und man wird nicht in ein Verwirrspiel verwickelt. Ich gebe dem Buch vier Punkte, da mir ein wenig der Pepp gefehlt hat.Aber für zwischendurch war es ganz gut.

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  • Rezension zu "Galgenmann" von Aline Kiner

    Galgenmann
    Lese_gerne

    Lese_gerne

    30. December 2012 um 20:56

    Im Dezember 2004 wird die blonde Nathalie auf mysteriöser Weise ermordert. Der Dorfpfarrer findet sie eingeklemmt in einer Felsspalte. Das Buch beginnt genau 60 Jahre zuvor. An Heiligabend nach der Christmesse wird ein junger Mann von der Dorfgemeinschaft erhängt. Ihm wird Kollaboration vorgeworfen. Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen. Neid und Missgunst wird ihm zum Verhängnis. Keiner gönnt dem anderen was. Nicht alle sind für die Lynchjustiz doch macht sich unter den Dorfeinwohnern das "Vogel-Strauß-Syndrom" breit. Einer schürt, alle anderen machen mit. Hat dieser Mord eine Gemeinsamkeit mit dem Mord an Nathalie? Meiner Meinung nach hätte das Buch etwas spannender sein können. Es wird viel über die Polizeimitglieder und Dorfbewohner erzählt, da bleibt bei fast 250 Seiten nicht mehr viel Platz für "Action". Ebenso wird auch viel über die Arbeit der früheren Bergarbeiter erzählt, bei denen es zu einigen Unfällen kam. Aber da es sich um einen Krimi handelt, sollte die Spannung im Vordergrund stehen.

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  • Rezension zu "Galgenmann" von Aline Kiner

    Galgenmann
    J_muhs

    J_muhs

    27. November 2012 um 09:54

    Simon Dreemer muss das schöne Paris verlassen,und wird nach Lothringen versetzt. In seiner alten Heimat hatte er sich selbst einige Probleme gemacht,die ihn auch nach seinem Umzug noch schwer im Magen liegen. In Lothringen findet man eine tote Frau,gequetscht in eine Felsspalte. Dreemer bekommt mit seiner neuen Kollegin Jeanne Modover eine gute Ermittlerin an die Seite gestellt,und beide nehmen sich diesen äußerst heiklen und mysteriösen Fall an. Immer wieder stolpern die beiden über Galgenmännchen,und das hat schon ein komisches Gefühl ausgelöst,denn es wird immer enger,erstrecht,nachdem sich nun die Morde häufen,und sogar Kinder mit ins Spiel kommen. Aber nicht nur Dreemer hat mit der Vergangenheit zu kämpfen,sondern auch der Ort,den er seit kurzem sein Zuhause schimpft,hat vor langer Zeit etwas unter den Teppich gekehrt,was heute noch vertuscht wird. Und dafür geht man hier auch über Leichen. Meine Meinung: Mich hat das Buch gepackt. Es hat super Spannung aufgebaut,und auch wenn Dreemer ein eigenwilliger Kerl ist,schien er mir sehr sympathisch. Mit seiner Kollegin Jeanne harmoniert er ganz gut,das man mal aneinander gerat,bleibt in diesem Beruf sicher nicht aus. Hier ist das Zusammenspiel von Spannung,Nervenkitzel und Überraschungen durchaus gelungen,und ich hätte mich an dem guten Erzählstil noch länger erfreuen können. Meinetwegen hätte das Buch noch einige Seiten mehr haben können,aber Ende ist Ende! Und das hatte es hier nochmal in sich!

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