Aline Sax

 4,4 Sterne bei 117 Bewertungen
Autor*in von Eine Welt dazwischen, In einem Leben wie diesem und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Aline Sax

Cover des Buches Eine Welt dazwischen (ISBN: 9783401500430)

Eine Welt dazwischen

 (68)
Erschienen am 04.06.2008
Cover des Buches In einem Leben wie diesem (ISBN: 9783401501451)

In einem Leben wie diesem

 (42)
Erschienen am 01.06.2009
Cover des Buches Das Mädchen und der Soldat (ISBN: 9783941787704)

Das Mädchen und der Soldat

 (7)
Erschienen am 29.02.2016
Cover des Buches Grenzgänger (ISBN: 9783825151799)

Grenzgänger

 (0)
Erschienen am 20.03.2019

Neue Rezensionen zu Aline Sax

Cover des Buches Eine Welt dazwischen (ISBN: 9783401500430)
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Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Aline Sax

Hineingeworfen in ein neues Leben
Zitronenbaum_blockadevor einem Monat

Bei Adrian läuft nahezu nichts wie geplant: statt mit seiner Familie ins erträumte Amerika auszuwandern, steht er schließlich ganz alleine und fast ohne Geld in einem Land, dessen Sprache er nicht mächtig ist und in dem er sich hoffnungslos verloren fühlt. Doch er gibt nicht auf und kämpft immer weiter, wodurch er sich auch weiterentwickelt und selber besser kennenlernt.

Ich habe das Buch unfassbar gerne gelesen und es hat mich sehr in Atem gehalten. Ich konnte mich immer wieder in Adrian wiederfinden und Aline Sax schafft es sehr gut seine Situation so zu beschreiben, dass auch Menschen, die nicht ausgewandert sind, sich mit der Situation identifizieren können. Die Liebesgeschichte mit Jack ist genauso, wie eine Beziehung sein sollte. Trotzdem kommen Adrians Verwirrungen und Verunsicherungen nicht zu kurz und werden Ernst genommen. Das Buch ist znheimlich schlüssig und spiegelt ganz wundervoll wieder, wie es ist, wenn man sich immer mehr von seiner Familie entfernt und wie hart es ist, eine Entscheidung zu treffen.

Wer sich für historische Romane interessiert und einen leisen möchte, der sich dennoch stark von anderen unterscheidet, ist hier auf jeden Fall bestens aufgehoben, auch wenn manche Szenen, wie der Einzug bei Jack etwas unrealistisch sind.

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Cover des Buches In einem Leben wie diesem (ISBN: 9783401501451)
Aniyas avatar

Rezension zu "In einem Leben wie diesem" von Aline Sax

Hätte großartig sein können
Aniyavor 7 Jahren

Hätte großartig sein können, ist es aber leider nicht. Die beiden Bücher um Adrian und Jack haben mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen.

Was mir gefallen hat:

Auf einer Seite schafft es Aline Sax schon, eine gute Geschichte zu erzählen. Die Charaktere sind irgendwie interessant und man möchte mehr über sie erfahren.
Außerdem bewundere ich die Fähigkeit der Autorin, sehr viel Story auf verhältnismäßig wenig Seiten zu packen.
Die Bücher lesen sich wahnsinnig schnell und relativ flüssig.

Übrigens mochte ich die Idee des jungen Belgiers, der mit seiner Familie nach Amerika auswandert und dann plötzlich alleine dasteht sehr.

Was nicht so toll war:

Leider war der Schreibstil oft sehr simpel und an eine doch eher jüngere Leserschaft gerichtet. Das stand im Gegensatz zu den doch schon kräftigen Ausdrücken, die an manchen Stellen verwendet werden.

Einige Charaktere, die ich anfangs gerne hatte, entwickelten sich dann im zweiten Band sehr zum Negativen.

Zum einen ist da JoAnne, die nervige und bedürftige "beste Freundin" der Jungs. Sie hatte die ganze Zeit Angst, von der Gruppe ausgeschlossen zu werden, vor allem da sie ihre Freunde nicht mit Sex an sich binden konnte (da die nun mal nicht auf Frauen stehen). Das hält sie trotzdem nicht davon ab, immer mal wieder mit dem ein oder anderen intim zu werden, in der Hoffnung, dass da doch noch was geht. Offenbar hat sie keine Ahnung, was sie sonst mit sich anfangen soll und eine riesen Angst, dass sie außer Brüsten nichts zu bieten hat. Ich fand das so wahnsinnig traurig, vor allem, das sie die einzige weibliche Figur mit einer relevanten Sprechrolle in diesem Buch war. 

Frenchy, zu Anfang noch so interessant, entwickelte sich im Laufe der Geschichte zu einer Mischung aus Lord Alfred Douglas (Bosie) und einem der Stricher, die Oscar Wilde damals in den Ruin trieben.
Höchst unsympathisch.

Adrian selbst wirkte die ganze Zeit eher blass, ich konnte weder ihn, noch Jack ganz greifen (und die Beziehung der beiden schon gar nicht).
Die beiden sprechen davon "exklusiv" zu sein, aber nie so richtig von Liebe. Es gibt Eifersucht und Betrug und letzten Endes hat man das Gefühl, der eine würde den anderen sofort zurück lassen, um seine eigene Haut zu retten.

Alle Figuren fingen irgendwann an, völlig seltsam und irrational zu handeln, wurden sogar höchst kriminell und hatten fast nie ein schlechtes Gewissen.
Ich habe nichts gegen Antihelden, aber bei so wenig Seiten fehlt wohl einfach die Weiterentwicklung und Charakterbildung, um bestimmte Handlungen und Gedankengänge nachvollziehen zu können. Zudem bricht Aline Sax ihre Story bei jedem Kapitelübergang vollkommen ab, reißt den Leser aus der aktuellen Situation, Stimmung und teilweise sogar wichtigen Gesprächen heraus und macht irritierende Zeitsprünge.

Das Ende, was sicher vielen missfallen hat, war für mich der glaubwürdigste Teil der Geschichte.
Was Adrian und Jack hatten, war in meinen Augen niemals Liebe und ich war ehrlich gesagt erleichtert, dass sich Adrian irgendwie davon loslösen konnte.
Angebliche Liebe hin oder her, das war das einzig Vernünftige!

Fazit: Kann man definitiv lesen und es gibt weitaus Schlechteres da draußen.
Wer sich für die Thematik interessiert, dem empfehle ich dann aber doch eher die grandiose und um Klassen bessere Adrian- Mayfield-Trilogie von Floortje Zwigtman.








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Cover des Buches Eine Welt dazwischen (ISBN: 9783401500430)
engineerwifes avatar

Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Aline Sax

Berührend ...
engineerwifevor 7 Jahren

Ein Monatshighlight. Was als ganz normaler Auswanderungsroman beginnt, entpuppt sich schnell als eine Geschichte mit sehr viel Tiefgang, die eine Problematik der ganz besonderen Art behandelt. Die Ausreise der Familie zum Neuanfang in Amerika ist von Anfang an mit mehr als den üblichen Problemen behaftet, so dass Adrian, der sich bis dahin ja mit seinem Zwillingsbruder Alexander immer als eine unzertrennliche Einheit gesehen hat, sich schlussendlich mutterseelensternalleine in New York wiederfindet. Das Leben dort ist unglaublich brutal und schonungslos, nur die Härtesten überleben. Doch nach einiger Zeit scheint Adrian Glück im Unglück zu haben …

Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem es einem Autor so ausgezeichnet gelungen ist, mich direkt am Ort des Geschehens zu fühlen. Alines Schilderungen bei der Abreise in Rotterdam und auch bei der Ankunft in New York sind so lebhaft ausgeführt, dass ich meinte, die Hafenluft und den Gestank auf dem Schief riechen zu können. Sie schafft es außerdem die Gefühle der Ankömmlinge in Worte zu fassen, die ihresgleichen suchen. Bilder vom Auswanderermuseum, das ich letzten Sommer besuchen durfte, wurden in meinem Kopf lebendig. Ein wenig wurde ich auch an den Film In einem fernen Land erinnert, in dem Tom Cruise zusammen mit Nicole Kidman aus Irland nach Boston flüchtete.

Ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen und freue mich auf den zweiten Teil, der natürlich gleich auf meiner Wunschliste gelandet ist.

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