Eine Welt dazwischen

von Aline Sax 
4,6 Sterne bei63 Bewertungen
Eine Welt dazwischen
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australiandreams avatar

Ich liebe dieses Buch, unbedingt lesen!!

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Inhaltsangabe zu "Eine Welt dazwischen"

New York 1910: Der 18-jährige Adrian erreicht auf einem Auswandererschiff das Gelobte Land. Allein und der Sprache nicht mächtig, muss er sich in der fremden Großstadt durchschlagen. Dabei entdeckt er nicht nur eine faszinierend neue Welt, sondern auch eine unerwartete Liebe: Die Liebe zu Jack, seinem besten Freund.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401500430
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:334 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:04.06.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor 2 Jahren
    Berührend ...

    Ein Monatshighlight. Was als ganz normaler Auswanderungsroman beginnt, entpuppt sich schnell als eine Geschichte mit sehr viel Tiefgang, die eine Problematik der ganz besonderen Art behandelt. Die Ausreise der Familie zum Neuanfang in Amerika ist von Anfang an mit mehr als den üblichen Problemen behaftet, so dass Adrian, der sich bis dahin ja mit seinem Zwillingsbruder Alexander immer als eine unzertrennliche Einheit gesehen hat, sich schlussendlich mutterseelensternalleine in New York wiederfindet. Das Leben dort ist unglaublich brutal und schonungslos, nur die Härtesten überleben. Doch nach einiger Zeit scheint Adrian Glück im Unglück zu haben …

    Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem es einem Autor so ausgezeichnet gelungen ist, mich direkt am Ort des Geschehens zu fühlen. Alines Schilderungen bei der Abreise in Rotterdam und auch bei der Ankunft in New York sind so lebhaft ausgeführt, dass ich meinte, die Hafenluft und den Gestank auf dem Schief riechen zu können. Sie schafft es außerdem die Gefühle der Ankömmlinge in Worte zu fassen, die ihresgleichen suchen. Bilder vom Auswanderermuseum, das ich letzten Sommer besuchen durfte, wurden in meinem Kopf lebendig. Ein wenig wurde ich auch an den Film In einem fernen Land erinnert, in dem Tom Cruise zusammen mit Nicole Kidman aus Irland nach Boston flüchtete.

    Ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen und freue mich auf den zweiten Teil, der natürlich gleich auf meiner Wunschliste gelandet ist.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Aline Sax

    Ich. Liebe. Dieses. Buch.
    Das Cover hat mich schon oft angelacht und den Klappentext fand ich auch super, aber es hat trotzdem drei Anläufe gebraucht, bis ich es jetzt gelesen hab.

    Die Geschichte fängt erstmal ziemlich...langweilig (?) an. Naja, nicht direkt langweilig, aber nicht so wirklich mit den Infos, die man gerne haben will.
    Ich persönlich hab sehr auf den Teil gewartet, in dem Adrian auf Jack trifft, das hat allerdings 150 Seiten gedauert. Trotzdem sind die ersten 150 Seiten nicht langweilig. Dadurch, dass es halt auch irgendwo ein historischer Roman ist, erfährt man auch viele interessante Sachen über die ganzen Menschen, die nach Amerika auswandern wollten. Über die Zustände auf Ellis Island und so. Das war wirklich sehr gut eingeflochten.

    Als Adrian dann in New York ankommt ist alles neu für ihn, er versteht kein Wort, kommt mit der Art der Leute nicht zurecht, hat keinen Job. Man leidet irgendwie mit ihm. Überhaupt konnte ich mich total gut in Adrian hineinversetzten - und er ist ein Junge. Gerade dann, als die Sache mit Jack anfängt, versteh ich ihn in allem, was er denkt.

    Jack. Jaa, Jack ist so ziemlich einer der tollsten Menschen, die jemals gelebt haben. Ob in Büchern, oder nicht.
    Ich könnte seinen Charakter gar nicht richtig beschreiben, aber er ist einem einfach sympathisch. Auch fand ich die Szenen, in denen was zwischen Jack und Adrian passiert nie abstoßend oder irgendwas. Die beiden sind einfach füreinander bestimmt. Ich hatte erst nicht ganz verstanden, warum Aline Sax noch diesen historischen Aspekt mit in das Buch passt, aber letztendlich ist das natürlich klar. Heute können Homosexuelle ja ganz frei leben.

    Im Laufe der Geschichte entwickelt sich Adrian so sehr. man merkt es erst gar nicht, aber als er dann wieder auf Alexander trifft, realisiert man schon, wie verschieden seine Vergangenheit und seine Gegenwart sind. Wie verschieden der alte und der neue Adrian sind.

    Das Buch hat nicht besonders viele Seiten, aber es kommt einem so vor, als wäre die Geschichte noch viel länger. Trotzdem liest es sich wirklich schnell und flüssig, das ist schön.

    Ich hatte mir so viel überlegt, was ich zu dem Buch sagen wollte, aber jetzt fällt mir das irgendwie alles nicht mehr ein -.-

    Fazit:
    In einem Wort: Einzigartig.
    Ich kann es einerseits gar nicht erwarten den zweiten Teil zu lesen und andererseits will ich ihn nicht lesen, weil ich nicht will, dass die Geschichte zu Ende geht.
    Jack und Adrian sind auf jeden Fall eines der besten Pärchen, seit langem. Mal sehen, was im zweiten Teil draus wird.

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    Ferrantes avatar
    Ferrantevor 7 Jahren
    Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Aline Sax

    Ich fand den schön aufgemachten Hardcover-Band in einer Wühlkiste und nahm ihn mit, da der Klappentext eine schwule Romanze versprach.

    Die Romanze stand dann nicht so sehr im Vordergrund, aber das Buch war viel mehr als das, nämlich eine spannende Schilderung der Abenteuer eines jungen Auswanderers, Adrian, in New York, der zunächst ganz auf sich allein gestellt ist. Das Ganze ist zum Teil düster, aber dann wieder lebenslustig und immer sehr detailreich und mit dem richtigen Gespür für die sozialen Verhältnisse, das New Yorker Leben zu der Zeit und die schwule Szene, in die sich Adrian begibt.

    Der Text hat auch viel mehr Tiefgang und ist besser geschrieben, als zum Teil die Jugendbücher, die sonst so auf dem Markt sind. Sensibel wird Adrians Ringen mit sich selbst um seine Sexualität erzählt. Ein spannender, rasanter aber auch bewegender Lesestoff, dessen Fortsetzung ich mir ebenfalls kaufen werde.

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    Korikos avatar
    Korikovor 7 Jahren
    Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Aline Sax

    Aline Sax’ Roman „Eine Welt dazwischen“ erschien 2006 in den Niederlanden und schon ein Jahr später in Deutschland beim Arena Verlag. Nicht nur, dass das Buch für mehrere Preise nominiert wurde und einige auch gewann, es erschien bereits ein Jahr später die Fortsetzung unter dem Titel „In einem Leben wie diesem“.

    Eigentlich ist Adrian De Belder der Letzte, der nach Amerika auswandern möchte. Er liebt den kleinen Hof und die Abgeschiedenheit, in der die kleine Familie in Belgien lebt. Doch leider brachten die letzten Missernten und der ewig nagende Hunger seine Eltern nahe an den Ruin, so dass sich Adrians Vater dazu entschlossen hat, die Chancen in dem neuen, unbekannten Amerika zu nutzen und dort nach den Sternen greifen möchte. So bricht Adrian zusammen mit seinem Zwillingsbruder Alexander, seiner Schwester Charlotte und seinen beiden Eltern auf ins neue Land, auf der Suche nach Glück und Wohlstand. Mit viel Mühe sammelte die Familie das Geld für die Überfahrt und eines morgens startet die Reise ins Ungewisse. Doch schon in Antwerpen werden der Familie die ersten Steine in den Weg geworfen. Bei der ärztlichen Untersuchung, der sich alle Auswanderer unterziehen müssen, wird festgestellt, dass Charlotte eine Lungenentzündung hat und daher das Schiff nicht betreten kann. Adrians Mutter, die neben ihrem Sohn am Allerwenigsten Belgien verlassen will, weigert sich ihre Tochter allein zu lassen und bleibt zusammen mit ihr zurück. Sie verspricht nachzukommen, wenn Charlotte wieder gesund ist. Adrian ist entsetzt, doch da Alexander und sein Vater dabei sein werden, besteigen sie zu dritt das Schiff. Zehn Tage dauert die Überfahrt und während sein Vater von Seekrankheit geplagt wird, erkunden Alexander und Adrian das Schiff. Als Reisende dritter Klasse ist ihre Überfahrt schwer und extrem unangenehm, doch die beiden ungleichen Brüder wissen sich ein wenig abzulenken. Es gelingt ihnen sogar, sich in die erste Klasse zu schleichen.
    Der nächste Schock, erwartet die Auswanderer, als sie in New York ankommen. Eine erneute ärztliche Untersuchung trennt Adrian und Alexander von ihrem Vater. Aufgrund der Sprachbarriere ist es den beiden jungen Männern fast unmöglich herauszufinden, was passiert ist und schließlich legt sich der temperamentvolle Alexander auch noch mit einem Italiener an. Die Zwillinge werden nach dem Zwischenfall getrennt und Adrian erfährt erst einige Tage später, dass sein Vater krank ist und sein Bruder als aggressiv und gewalttätig eingestuft wird. Beiden verweigert man die Einreise in die USA- lediglich Adrian darf bleiben. Adrian will mit dem Schiff ebenfalls zurück nach Belgien, doch die Behörden weigern sich eine Überfahrt zu zahlen, für jemanden der durch die Kontrolle gekommen ist.

    So wird Adrian gegen seinen Willen an Land gebracht und ist vollkommen auf sich allein gestellt. Ohne seine Familie und seinen Zwillingsbruder und ohne Kenntnisse über die englische Sprache, taucht Adrian in das geschäftige Leben New Yorks ein- eine Stadt, die Adrian aus tiefstem Herzen hasst. Ziellos irrt er durch die Straßen und zu allem Überfluss werden ihm am ersten Tag auch noch seine Habseligkeiten gestohlen. Niedergeschlagen ist er zufällig zur richtigen Zeit in der Nähe eines Hotels, als ein Küchenjunge entlassen wird und schon hat Adrian eine Arbeit gefunden. Glücklicherweise findet er dort jemanden, der niederländisch spricht und ihm die englische Sprache näher bringt. Zudem hilft ihm der Portier des Hotels dabei eine preiswerte Unterkunft zu finden und so beginnt Adrians Leben in der niemals schlafenden Stadt. Adrians Arbeit ist hart und das Leben alles andere als angenehm, doch er beißt sich durch und versucht von seinem Verdienst etwas zu sparen, um nach Belgien zu können.
    Er lernt in seiner Unterkunft die junge Tänzerin JoAnne kennen, mit der er sich ein wenig anfreundet und beginnt nach und nach die Sprache zu lernen. Leider ist ein Ausflug mit JoAnne daran Schuld, dass Adrian eines Tages zu spät zur Arbeit kommt und diese wieder los ist. Adrian ist verzweifelt und wieder einmal ist es der Portier, der ihm hilft. Er bietet ihm an, bei ihm unterzukommen und schon am Abend nimmt Adrian das Angebot des fremden Mannes an, der sich ihm als Jack vorstellt. Jack wird Adrians bester Freund und eine unersetzliche Stütze für den jungen Auswanderer, der ihm in allen Lebenslagen hilft. Er zeigt ihm New York, bringt ihm englisch bei und erklärt ihm den Umgang mit Geld. Zudem führt er Adrian in seinen Freundeskreis ein und schon bald entwickelt sich aus seiner Freundschaft zu Jack mehr. Und auch dieser scheint Interesse an Adrian zu haben. Doch als die beiden zusammenfinden, beginnen ihre Probleme erst. Adrian zweifelt an der Richtigkeit ihrer Taten, weiß er doch, dass es falsch ist sich in einen Mann zu verlieben. Doch Jack nimmt ihn erneut mit sich und zeigt ihm seine wirklichen Freunde, sein zweites Leben und Adrian taucht in ein vollkommen neues New York ein. Casey und Frenchy werden neue Bekannte und auch JoAnne gehört zu diesem Freundeskreis.
    Als Adrian einen Brief von Alexander erhält und erfährt, dass dieser erneut auf dem Weg nach New York ist, ist Adrian überglücklich, doch zeitgleich stellt sich ihm die Frage, wie er seinem Zwillingsbruder begreiflich machen soll, was er für Jack empfindet…

    „Eine Welt dazwischen“ ist ein, bis auf einige Schnitzer, gut recherchierter, historischer Jugendroman, der sich der Thematik Auswanderer im Jahr 1910 verschrieben hat. Sehr schön sind die Passagen auf dem Schiff geworden und auch die Träume und der Glauben an ein besseres Leben, dass wohl damals in den Köpfen der Menschen geherrscht haben muss, die nach Amerika aufbrachen. Auf diesen knapp 150 Seiten wirkt „Eine Welt dazwischen“ so authentisch und realistisch, dass man das Gefühl hat selbst an Bord des Schiffes zu sein. Auch die Anfangstage Adrians, seine Schwierigkeiten mit der Hektik und Sprache der Großstadt und seine Einsamkeit sind sehr schön geschrieben. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen und hofft, dass der Protagonist irgendwann einmal Glück hat.
    Mit Jack wird die erste große Wende eingeleitet und der Leser lernt zusammen mit Adrian ein neues New York kennen. Doch an diesem Punkt verliert der Roman plötzlich eine Menge Schwung. Ähnlich wie auch Adrian dabei ist zu stagnieren und sich treiben zu lassen, gerät die Geschichte ins Stocken. Sicherlich entwickelt sich die Beziehung zwischen Adrian und Jack weiter, dennoch gelingt es Aline Sax nicht mehr die Atmosphäre, die zu Beginn des Buches herrschte, einzufangen. Vielleicht liegt das daran, dass es über die schwule Kultur im Jahre 1910 kaum Bücher und Geschichten gibt und eine Recherche dahingehend schwierig gewesen sein dürfte. Erst als Alexander in New York auftaucht, wird das Buch wieder spannend.
    Charakterlich ist Adrian ein denkbar unpassender Hauptcharakter, da er ein sehr stiller und ruhiger junger Mann ist, der sich zu leicht unterordnet und sich selten gegen etwas auflehnt. Er ist nicht wie sein Bruder Alexander, der temperamentvoll und voller Träume seinen Weg beschreitet, sondern definiert sich sehr oft über andere. Man zweifelt zwar nicht daran, dass Adrian Jack aufrichtig liebt, doch immer wieder wünscht man sich, dass Adrian ein wenig aktiver in die Handlung der Geschichte eingreift. Zu oft lässt er sich treiben, nimmt alles hin und verlässt sich auf Jack, der in der Beziehung in jeglicher Hinsicht der aktive Part ist.
    Was beim Lesen zudem noch negativ auffällt, sind die Zeitsprünge der Kapitel. Gerade zum Ende hin, schließen sich etliche neue Kapitel nicht an das Ende des Vorgängers an, so dass es Sprünge in der Handlung gibt. Die Kontinuität fehlt und Aline Sax begeht den Fehler oftmals spannende Handlungsbögen, wie beispielsweise wichtige Gespräche der Charaktere, zu verhindern, indem das Kapitel noch vor der Aussprache endet. Im nächsten Abschnitt ist das Gespräch zumeist schon vorüber und wird lediglich als Rückblick betrachtet. Damit nimmt sie merklich den Schwung aus dem Text, was sehr schade ist. Damit verschenkt Aline Sax viel Potential, da sie gerade Adrian die Möglichkeit nimmt, sich weiter zu entwickeln.

    Ansonsten hat Aline Sax einen sehr schönen, einfachen Schreibstil, der sich nicht mit langen Beschreibungen und Hintergrundinformationen aufhält. Sie beleuchtet lieber Adrians Gefühle und seine Gedankenwelt.

    Insgesamt ist „Eine Welt dazwischen“ ein empfehlenswertes historisches Jugendbuch, das zwar einige Schwächen innerhalb der Recherche und der Kontinuität aufweist, jedoch ansonsten sehr schön und stimmungsvoll geschrieben ist. Ein Vergleich mit Floortje Zwigtmans „Adrian Mayfield“ – Reihe liegt sehr nahe, nicht nur weil in beiden Fällen die Protagonisten Adrian heißen und es sich um historische Bücher handelt. Im Vergleich zu Floortje Zwigtman ist Aline Sax’ Geschichte zwar noch nicht so ausgereift und fesselnd, doch wer bereits „Adrian Mayfield“ mochte, der kann mit „Eine Welt dazwischen“ nicht viel falsch machen. Zu empfehlen, jedem der homoerotische, historische Entwicklungsromane und Jugendbücher mag…

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Aline Sax

    Adrians Familie will nach Amerika auswandern, doch letztlich ist es allein Adrian der es schafft nach Amerika einzuwandern, er der als einziger in der Familie immer skeptisch war.
    Auf sich allein gestellt, ohne Geld oder eine Ahnung wie es weitergehen soll, hängt er sich an Jack einen Jugen in seinem Alter der ihm in der ersten Zeit unter die Arme greift.
    Doch bald scheint es mehr als blosse Freundschaft zu sein, die zwischen Adrian und Jack steht.
    Ein tolles und faszinierendes Buch, das sich sensibel einem oftmals ignorierten oder verpönten Thema nähert, der Homosexualität Anfang des 20. Jahrhunderts.
    Die Autorin schafft es offen und aufgeschlossen mit dem Thema umzugehen und wird zu keiner Zeit anzüglich oder abwertend. Dazu kommen noch die Schwierigkeiten die ein von der Familie getrennter Junge hat, der nicht einmal der Sprache des Landes mächtig ist, in dem er gestrandet ist.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und auch Fortsetzung steht dem ersten Teil in nichts nach.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Aline Sax

    Ein sehr schönes, gutes und fesselndes Buch!

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    heroinevor 9 Jahren
    Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Aline Sax

    Ehrlich gesagt erhoffte ich mir besseres von dem Buch. Es ist gut, keine Frage, aber doch zieht es sich am Ende etwas hin. Adrian weiß nicht wirklich, wie er sich verhalten soll - ganz alleine und ohne seinen geliebten Zwillingsbruder ist er in New York und lernt schnell die harte Realität kennen. Auch finde ich es schade, dass das Ende so plötzlich kommt und es offen ist, wie er sich entscheidet - sowas mag ich nicht und stört mich gerade bei diesem Buch ziemlich, aber vielleicht werde ich mir die Fortsetzung bald zulegen, denn diese Geschichte ist fesselnd, wenn man sich erst einmal hineingelesen hat.

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    merle81vor 10 Jahren
    Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Aline Sax

    Gefühlvoll schildert die junge Aline Sax die Geschichte einer Auswanderung nach Amerika. Sehr gut recherchiert.

    Eher für den anspruchsvollen Leser geeignet

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    nurvilyavor 11 Jahren
    Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Aline Sax

    Was für eine Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet Adrian in New York zurückbleiben muss, während sein Zwillingsbruder und sein Vater zurück nach Belgien verschifft werden. Mutter und Schwester wurden schon in Antwerpen, bei der ärztlichen Untersuchung, aussortiert.
    Und so muss sich Adrian allein in einem fremden Land durchschlagen. Er findet durch puren Zufall einen Job in der Küche eines Hotels, in dem auch Jack als Portier arbeitet. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. - Alles könnte gut werden, aber dann kommt Alexander, Adrians Zwillingsbruder, nach, und Adrians Liebe zu Jack wird zu "I am the love that dare not speak its name ...". - Die Fragmente aus "Leaves of Grass" von Walt Whitman und "Two Loves" von Lord Alfred Douglas haben mir besonders gut gefallen, und passten ganz hervorragend zur Geschichte und verdeutlichen die Gefühle von Adrian und Jack.
    Das einzige was mich an diesem Buch unglaublich stört, ist das vollkommen offene Ende.

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    buecherfans avatar
    buecherfanvor 11 Jahren
    Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Aline Sax

    Die belgische Autorin Alina Sax beschreibt die Geschichte einer Auswandererfamilie. Eine verarmte Bauernfamilie macht sich wie viele andere zu der Zeit - 1910 - auf, um nach Amerika auszuwandern. Doch die Mutter und die kleine Schwester werden aus gesundheitlichen Gründen schon in Antwerpen nicht aufs Schiff gelassen. Der Vater und einer der Brüder, Alexander, wird dann von Ellis Island, der Einwanderungsinsel vor New York wieder zurück geschickt. Übrig bleibt der 18jährige Adrian. Er schlägt sich, ohne Geld, ohne Englisch-Kenntnisse durch, arbeitet hart, nicht nur, um selbst zu überleben, sondern auch, weil er seinem Bruder Alexander noch einmal eine Fahrkarte kaufen möchte. Aber dann kommt Adrian, eine für die damalige Zeit, ungewöhnliche Liebe dazwischen, und er muss sich entscheiden: Zwischen seiner Familie und dem Traum von einer Farm im Westen und einem neuen Leben mit seiner großen Liebe in New York.
    Ein sehr spannend und einfühlsam geschriebens Buch, wo die Armut auch beim Leser gespürt werden kann. "Eine Welt dazwischen" ist in den Niederlanden für den Preis für das beste historische Jugendbuch nominiert worden.
    Ich denke dieses Buch gehört aber auch in die Abteilung für Belletristik und ist nicht nur ein Jugendbuch. Wer sich wie ich für die Geschichten, die in New York spielen interessiert, sollte diese Buch gelesen haben.

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