Alisa Bowman

Lebenslauf von Alisa Bowman

Alisa Bowman ist Beziehungsexpertin. In ihrem beliebten Blog, der im Monat um die 100.000 Besucher anzieht, gibt sie Anekdoten und Rat weiter. Daneben schreibt sie für renommierte Magazine und Zeitschriften wie First, Redbook, Better Homes & Gardens, Pregnancy und Women's Health. Außerdem ist sie Co-Autorin eines NYT-Bestsellers.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alisa Bowman

Cover des Buches Mein Kind ist transgender - und jetzt? (ISBN: 9783432109619)

Mein Kind ist transgender - und jetzt?

 (1)
Erschienen am 09.10.2019
Cover des Buches Stop Aging, Start Living (ISBN: 0307382370)

Stop Aging, Start Living

 (1)
Erschienen am 30.12.2008

Neue Rezensionen zu Alisa Bowman

Cover des Buches Mein Kind ist transgender - und jetzt? (ISBN: 9783432109619)
TraeumenVonBuecherns avatar

Rezension zu "Mein Kind ist transgender - und jetzt?" von Michele Angello

Empfehlenswert!
TraeumenVonBuechernvor 3 Jahren

Was mir gefallen hat:

  • In „Mein Kind ist transgender“ werden so viele wichtige Themen angesprochen! Anzeichen, dass ein Kind transgender sein könnte, wichtige Begriffe, soziale und medizinische Transition, Geldangelegenheiten… Alles wird ausführlich thematisiert, und es gibt viele hilfreiche Informationen und Tipps.
  • Es geht auch um nicht-binäre Geschlechter, und diese werden nicht als weniger wichtig als binäre Geschlechter dargestellt! Als nicht-binärer Mensch war mir das sehr wichtig.
  • Das Buch eignet sich nicht nur für Eltern von Kleinkindern, sondern auch von älteren Kindern und Jugendlichen.
  • Besonders toll fand ich das Kapitel „Es ist nicht nur eine Phase“. Mir selbst wurde schon oft gesagt, dass meine Identität nur eine Phase ist oder dass ich nur Aufmerksamkeit haben will. Deswegen hat mir dieses Kapitel richtig gutgetan, und ich glaube, dass es auch für andere trans Menschen sehr hilfreich sein könnte.
  • Obwohl das Buch (soweit ich weiß) von zwei cis Menschen geschrieben wurde, kamen auch viele trans Menschen und deren Familien zu Wort. 
  • Die Leser*innen werden immer wieder dazu ermutigt, sich für ihr trans Kind einzusetzen und es in seinem Geschlecht zu bestärken. Meine Lieblingskapitel dazu sind „Es darf gefeiert werden“ und „Es wird wirklich besser“.
  • Es gibt aber auch Kapitel, die sich sehr stark auf die Eltern/Familienangehörigen des Kindes fokussieren und versuchen, ihnen den Umgang mit dem Thema zu erleichtern (z.B. das Kapitel „Gute Trauer – Sechs Phasen der Trauer um den Verlust eines Kindes, das Sie eigentlich nie hatten“).
  • Besonders interessant fand ich die Idee, die soziale Transition des Kindes während eines Urlaubs auszuprobieren. Dort kennt einen (normalerweise) niemand und das Kind kann neue Namen, Pronomen und Kleidung austesten, ohne Angst davor zu haben, von den Nachbarn, Verwandten etc. verurteilt zu werden.
  • Ich hatte befürchtet, dass es im Kapitel „Glaubensangelegenheiten“ nur um das Christentum gehen würde, das war aber zum Glück nicht der Fall.
  • Am Ende des Buches werden sehr viele Bücher, Webseiten und andere Ressourcen aufgelistet.


Was mir nicht gefallen hat:

  • Das Adjektiv transgender wird in diesem Buch als Substantiv verwendet (z.B. Transgender-Frau statt transgender Frau). Das mag zwar auf den ersten Blick nicht weiter schlimm sein, stört mich aber trotzdem. Man sagt ja auch „blonde Frau“ und nicht „Blond-Frau“. Lustigerweise wird es im Titel aber richtig verwendet.
  • Die Definition von asexuell ist leider auch falsch. Hier werden asexuelle Menschen als „Menschen, die sich nicht als schwul, heterosexuell oder mit einer anderen sexuellen Orientierung identifizieren“ (Kapitel 3.18) beschrieben. Asexualität bedeutet aber nicht, dass man sich keiner sexuellen Orientierung zuordnet, sondern dass man keine oder nur wenig sexuelle Anziehung empfindet. Das ist ein wichtiger Unterschied. Ich bin aber trotzdem froh, dass Asexualität überhaupt erwähnt wird.
  • Da es sich um eine Übersetzung handelt, fokussiert sich das Buch sehr stark auf die USA. Es wäre schön gewesen, wenn bei der Übersetzung noch mehr deutschsprachige Beispiele und Informationen hinzugefügt worden wären.
  • Ich fände es besser, wenn das Buch die Leser*innen duzen statt siezen würde. Das ist aber nur meine persönliche Präferenz. Außerdem klingt die Übersetzung an manchen Stellen ein wenig merkwürdig, meiner Meinung nach ist das aber nicht weiter schlimm.

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