Alisha Bionda

 4.1 Sterne bei 145 Bewertungen
Autor von Der ewig dunkle Traum, Kuss der Verdammnis und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Kuss der Verdammnis (ISBN: 9783898403528)

Kuss der Verdammnis

 (15)
Erschienen am 01.05.2005
Cover des Buches Das Reich der Katzen (ISBN: 9783940235794)

Das Reich der Katzen

 (8)
Erschienen am 01.05.2009
Cover des Buches Der Schattenkelch (ISBN: 9783898403559)

Der Schattenkelch

 (8)
Erschienen am 01.04.2006
Cover des Buches Calvin (ISBN: 9783898403566)

Calvin

 (8)
Erschienen am 01.04.2006

Neue Rezensionen zu Alisha Bionda

Neu

Rezension zu "Dark Ladies 1" von Alisha Bionda

Dark Ladies
Elenas-ZeilenZaubervor 4 Monaten

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘

Schon mal eine Dark Lady getroffen? Wer weiß, vielleicht habt ihr es nur nicht bemerkt. 

Die unterschiedlichen Stories entführen den Leser und vielfältige Welten. Manchmal wurde ich an Märchen erinnert, manchmal an die Realität.

Aber egal wohin es ging, es war immer spannend und immer wieder überraschte mich ein Twist oder eine unerwartete Wendung. 

Die unterschiedlichen Facetten des menschlichen Charakters wurden gezeichnet und trotz aller Fantasy finde ich, gibt es immer einen realen Bezug. Man kann die Geschichten einfach lesen oder seine Gedanken wandern lassen und darüber nachdenken. 

Alle Autoren schreiben locker-flockig und man fliegt nur so durch die Seiten. 

Die Längen der Stories sind so gut gewählt, dass man abends vor dem Einschlafen ein bis zwei lesen kann, je nach Grad der Müdigkeit.

Ich wurde gut unterhalten und gebe gern 5 Dark-Sterne.

 

‘*‘ Klappentext ‘*‘

Geheimnisvolle Dunkle Damen wandeln unerkannt unter uns und spielen ihre Macht aus über die Menschen. Sie verstehen sich auf ganz besondere Reize und Verführungskünste, sie nehmen die Auserkorenen manchmal mit auf eine große Reise, manchmal wartet aber auch der Tod am Ende des Abenteuers.

Sie sind Feen, Superheldinnen, Außerirdische, Göttinnen, Geister, Magierinnen und vieles mehr. Sie sind den Menschen zugetan oder ihnen ausgeliefert, manchmal rachsüchtig, manchmal gütig. Sie können durch Zeit und Raum reisen, machen Märchen wahr oder zerstören einen Traum.

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Rezension zu "Meisterdetektive / Sherlock Holmes und die Tochter des Henkers" von Alisha Bionda

Sehr wechselhafte Eindrücke
Mabji-Goosevor 7 Monaten

In diesem Buch wurden vier Kurzgeschichten gebündelt. Meine Gesamtwertung ergibt sich aus dem Durchscnitt der Einzelwertungen. Im folgenden werde ich auf jede Geschichte einzeln kurz eingehen:

1: Das Rätsel des radfahrenden Affen
Wertung 3 von 5 Sternen
Ein interessanter Fall rund um Schmuck, der aus einem verschlossenen Raum verschwidnet, ohne des jemand etwas gesehen hat. Aber da war doch dieser Affe, welcher nur wenige Stunden vorher im Park gesehen wurde. Die Endlösung war sehr überraschend. War ganz nett für zwischendurch.

2: Holmes und die Selbstmörder von Harrogate
Wertung 2,5 von 5
In einem Heilbad erschießen sich immer wieder Menschen in demselben Raum und immer mit derselben Waffe. Das können keine Selbstmorde sein. Holmes fährt hin und ermittelt.
EIgentlich hat mir dieser Fall echt spaß gemacht. Leider gab es für mich auch einige große Fehltritte... Moriarty ist zwar nicht selbst der Schurcke, aber sein Sprössling. Ich finde es immer etwas fantasielos, wenn man Moriarty wieder aus der Kiste holt.
Dazu passt es leider überhapt nicht, dass Holmes sich mit der Masseurin einlässt und regelrecht von ihr schwärmt! Holmes und Frauen passen einfach nicht zusammen.

3: Die Tochter des Henkers
Wertung 2,5 von 5
Die Tochter des Henkers beauftragt Holmes und Watson herauszufinden, wie ihr Vater ermordert wurde, obwohl der Yard davon ausgeht, dass dessen Tod ein Unfall war.
Leider macht die Ausgangssituation im Nachhinein so gut wie keinen Sinn. Im Anbetracht der Lösung benimmt die Tochter sich unlogisch. Dazu kommt, dass der Teil der Geschichte, welcher aus Holmes Sicht geschrieben ist, auf mich sehr lieblos wirkt. Holmes mag nicht sehr emotional sein, aber zumindest etwas Taktgefühl hat er.
Dafür war die zweite Hälfte der Story aus Watsons Sicht dann wieder ganz süß.

4: Die Wahrheit über Sherlock Holmes
Wertung 1 von 5
Ich weiß nicht recht, was ich sagen soll. Zunächst einmal nervt es mich immer, wenn Autoren versuchen fiktionale Charaktere in die Realität unserer Welt zu zwingen, indem Sie so tun, als hätte es die Menschen tatsächlich gegeben.
Dann hat es mir die Art der Erzählweise über halb abgefackelte Briefe gar nicht zugesagt. Es war dadurch einfach nur wirr und unzusammenhängen. Ich konnte mich gar nicht einfinden.
Und zur Stroy selbst: Holmes, der in Wahrheit ein Irrer in einer Anstallt ist, Watson als sein Irrenarzt und Doyle als ein Bekannter, der manche Aussagen von Holmes einfach zu Geschichten umspinnt. Hat mir einfach nicht gefallen.

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Rezension zu "Moriturus" von Alisha Bionda

Moriturus
Elmar Hubervor einem Jahr

„Als ich zum ersten Mal einen Zombie gesehen habe, war ich noch keine zehn Jahre alt. Es war Angst einflößend und makaber. Es war abstoßend. Aber es war auch unglaublich faszinierend. Die Szenerie ging mir sehr nahe. Sie berührte mich tief in meiner Seele. Und sie ließ mich mein gesamtes Leben lang nicht wieder los.“
(Stefan Lindner: Doc Zombie)

Stefan Lindner: Doc Zombie
Während seine Kollegen nach einem Serienmörder fahnden, der sich auf Prostituierte spezialisiert hat, soll Ethan Parker den Fall eines in New Orleans verschwundene deutschen Arztes untersuchen. Josef Meese, Kind einer Deutschen und eines G.I., denn Wurzeln nach New Orleans reichen. In den Aufzeichnungen des Verschwundenen schildert er, wie er als Kind Zeuge eines Voodoo-Rituals wurde, bei dem ein Toter wiederbelebt wurde. Eine Erfahrung, die offenbar auch sein medizinisches Wirken beeinflusst hat. Wegen seiner Experimente und Thesen nannte man Meese ‚Dr. Frankenstein‘.

Michael Siefener: Kult
Eines Tages erhält der alleine lebende Edgar Mandelkern unvermittelt den Brief eines jungen Fans, eines Bewunderers seiner raren schriftstellerischen Arbeiten, deren Veröffentlichung bereits an die zwanzig Jahre zurück liegt. Ein zweiter Brief, fordernder formuliert, wirkt regelrecht bedrohlich auf Mendelkern. Ebenso wie die geheimnisvollen Graffiti, die seit Kurzem überall in seiner Umgebung auftauchen. Zeigen zwei davon nicht sogar seine verstorbene Frau und Tochter?

Marc-Alastor E.-E.: Der Letzte heißt nicht Tod
Müde nach all seinen Reisen und einsam nach dem Tod seiner Frau, will sich Dietrich Cappenberg für seinen Lebensabend in ein Haus am Comer See zurückziehen. Sein Weg dorthin ist von einigen merkwürdigen Ereignissen begleitet. Auch scheint sein neues Refugium keinen guten Leumund zu genießen. Eine zufällige Beobachtung lässt ihn schließlich das Geheimnis entdecken, das das Haus verbirgt.

Bernd Rümmelein: »Z«
„Z“ hat die Stadt voll im Griff. Wie aus dem Nichts hat sich die Krankheit rasend schnell ausgebreitet und die Toten wandeln nun auf den Straßen, auf der Jagd nach lebendem Fleisch. Mitleid an falscher Stelle hat auch David infiziert und zu einem Zombie gemacht, ebenso wie seine Freundin. Gemeinsam folgen sie nun dem Ruf, den nur die lebenden Toten vernehmen können. Dem Ruf von „Z“.

Lukas Hainer: Ratten
Seit frühester Kindheit leben Amy, Toby und Sid auf der Müllhalde von Nine Tails, wo sie alles zum Überleben finden. Ein angenehmes Leben ist das nicht, und so greift Amy zu, als ihr ein Anzugmann eine Ampulle mit Unsterblichkeitsserum überreicht. Mit dem Mittel wird nicht nur das Schmerzempfinden betäubt, sie überleben auch die heftigsten Verletzungen. Im Gegenzug soll das Trio ins Talnot-Labor eindringen und einige Ratten aus einem Glaskäfig stehlen. Doch dazu müssen sie eine Reihe tödlicher Verteidigungsmechanismen überwinden.

Thomas Vaucher: bCrown
Fast die Hälfte der Menschheit besitzt inzwischen eine bCrown, ein per Gedanken gesteuertes Gerät, das Handy, Fernsehapparat, Uhr, Computer, etc. ersetzt und Bilder und Töne direkt ins Gehirn projiziert. Connor gehört zu den wenigen Menschen, bei denen das Gerät Kopfschmerzen verursacht und der dankend darauf verzichtet. So ist auch er es, der bemerkt, wie sich die Menschen um ihn herum, plötzlich verändern, grundlos aggressiv werden und sogar zu töten bereit sind.

Alex »Lex« Wohnhaas: Der Fluch aus dem Amazonas
Nachdem Annabelle Wagenstein am Amazonas von einem Käfer gebissen und immer schwächer wird, beschließt ihr Mann, Dr. Albertus Wagenstein, ins heimatliche Bayern zurück zu kehren, um seine Frau zu pflegen. Die unbekannte Krankheit bringt sie Tag für Tag den Tod näher, die schulmedizinischen Untersuchungen des Doktors bringen keine Fortschritte. Erst ein unorthodoxes Experiment bringt eine Besserung zutage. Doch nun legt Annabelle einen unerklärlichen Blutdurst an den Tag, einher gehend mit einer schmerzhaften Abneigung gegen das Tageslicht.

Dieter Winkler: Feuervogel
Ausgerechnet vor dem Gig, der den Durchbruch für die Band bedeuten könnte, wird Sängerin Conny aus der Garderobe entführt. Während der Rest der Band auf der Suche nach ihr ist, taucht plötzlich ausgerechnet der finstere Typ in ihrem Gefängnis auf, der sie schon einige Tage verfolgt. Er erzählt ihr vom Seelenfänger und den Jägern, die ihm schon seit Generationen auf der Spur sind.

Tanya Carpenter: Das gläserne Gefängnis
Nach einer alarmieren Nachricht, macht sich Cassandra auf die Suche nach ihrem Verlobten Dan, der in New Orleans für einen Zeitungsartikel über Voodoo recherchieren wollte. Für die Polizei vor Ort besteht kein Grund tätig zu werden, so dass Cassandra Dans Spuren auf eigene Faust folgt und sich dabei immer tiefer in das Geflecht dieser Religion und ihrer Vertreter verstrickt. Fast scheint es, als wäre Dan auf der Suche nach den übelsten Auswüchsen des Voodoo-Kultes gewesen.

„Der parasitäre Einzeller ist mutiert, hat eine neue Form angenommen und scheint nun aggressiv Annabelles rote Blutkörperchen anzugreifen, was zu einer akuten Blutarmut führt, die auch ein äußerst skurriles, ja, entsetzliches Ereignis erklärt. Vor zwei Nächten hörte ich aus Annabelles Zimmer ein schauriges Schluchzen und Schmatzen. Ich eilte in großer Sorge zu ihr und da sah ich sie in schlafwandlerischer Trance, wie sie ihren Wellensittichen die Köpfe abbiss und ihr Blut trank.“
(Alex »Lex« Wohnhaas: Der Fluch aus dem Amazonas)

MEINUNG
Etwas andere Zombie-Anthologie kündigt Herausgeberin Alisha Bionda im Vorwort an. ‚Schöngeistig‘, also weniger „The walking dead“ und mehr „Ich folgte einem Zombie“. Zwar sind nicht alle Beiträge besonders poetisch zu nennen, doch gelingt es den Autorinnen und Autoren dem arg strapazierten Thema überwiegend noch einige originelle Seiten abzugewinnen. Als weitere Besonderheit wurden einige Stories von Musikern verfasst (Gebrüder Thot, Mitglieder von „Emerald“, „Wolfsherz“, „Megaherz“).

Schon Stefan Lindners „Doc Zombie“ gefällt mit seiner Hard Boiled-Attitüde und der Tatsache, dass man als Leser am Ende selbst seine Schlüsse aus dem gelesenen ziehen muss, wobei sich ein bedrückendes Gefühl einstellt. Auch Michael Siefener pflegt mehr die surreale Stimmung, die man von seinen Geschichten gewohnt ist, als dass er kübelweise Blut vergießt. Atmosphärisch ähnlich präsentiert sich die Titelgeschichte von Marc-Alastor E.-E., in der der Autor eine unwirkliche und eindringliche ‚Zwischenreich-Stimmung‘ aufzubauen vermag und die in ihrem altertümlichen Duktus an Edgar Allan Poe erinnert.

Bernd Rümmeleins Untote aus „Z“ entsprechen am ehesten den ‚modernen‘ Zombies, was die Geschichte innerhalb der Sammlung am wenigsten originell macht. Auch Lukas Heiner und Thomas Vaucher bewegen sich in modernen Gefilden, doch haben beide sehr viel eigenständigere Ideen. „Ratten“ gefällt außerdem mit seinem ordentlichen Erzähltempo, ‚lebendigen‘ Charakteren und einem fiesen finalen Story-Twist, „bCrown“ mit seiner Weiterentwicklung der ‚Smombies‘.

Lex Wohnhaas beackert wieder historisches Terrain und sein „Der Fluch aus dem Amazonas“ könnte eine profane Vampirgeschichte sein, würde dieses Horror-Drama nicht über die subjektiven Tagebucheinträge zweier verschiedener Personen – eine davon die Untote selbst – erzählt, was die Eindringlichkeit erheblich gesteigert.

Urban Fantasy liefert Dieter Winklers „Feuervogel“. Die Story, die in der Musiker-Szene spielt, hinterlässt für die Kürze einen überladenen und unausgereiften Eindruck.

Tanya Carpenters „Das gläserne Gefängnis“ spielt wie „Doc Zombie“ in New Orleans und zeigt sich zu Anfang auch im Aufbau ähnlich, bevor sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung entwickelt. Damit schließt sich der Kreis der Erzählungen sehr schön, so dass „Moriturus“ auf angenehme Art rund und abgeschlossen wirkt.

Die vorliegende ebook-Version ist etwas abgespeckt, die parallel erhältliche Hardcover-Ausgabe ist zusätzlich illustriert – jede Geschichte enthält eine Entry-Grafik - und von den Autorinnen und Autoren signiert.

FAZIT
Die etwas andere Untoten-Sammlung, die mit einigen ungewöhnlichen Settings und Stimmungen überrascht.

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Hallo Herr Müller, ich habe gehört, dass es einen 2.Teil zu die Herrin der Dornen geben wird! Wann soll dieser denn auf den Markt kommen?
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