Alisha Yarden Mein Herz gehört nur dir (Nobility)

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Inhaltsangabe zu „Mein Herz gehört nur dir (Nobility)“ von Alisha Yarden

Alte Rechtschreibung !!! Überarbeitete Ausgabe! Ein Roman der Nobility-Reihe Endlich im Trocknen! Laura seufzte erleichtert auf, obwohl sie furchtbar aussehen mußte mit dem vom Wind zerzausten Haaren, den nassen Sachen und den schmutzigen Händen. Aber immerhin stand sie nicht mehr hilflos im Regen vor einem kaputten Auto. Baron Paulsen, der sie 'gerettet' hatte, brachte sie zu einer schmalen Tür an der Treppe. "Hier ist das Bad", sagte er. "Sie werden dort alles finden, was Sie brauchen." Laura wollte eben die Tür schließen, als von oben her kleine Füße die Treppe nach unten polterten. "Onkel Michael, wer ist denn das?" rief eine helle Stimme. "Ist das ein Gast? Warum hat mir keiner gesagt, daß wir Besuch bekommen?" Ein Lächeln glitt über Lauras Züge. Nicht nur die Stimme des Kindes berührte ihr Herz, viel mehr noch das warme Lachen des Mannes, der doch gerade erst in ihr Leben getreten war... Schon bald merkt Laura, daß auf Schloß Paulshof nicht alles eitel Sonnenschein ist. Ihre Liebe zu dem jungen Baron wird auf eine harte Probe gestellt. Haß, Mißgunst und Eifersucht machen ihr das Leben schwer. Leseprobe: Michael Baron Paulsen steckte den Brief, den er gerade geschrieben hatte, in einen Umschlag und klebte ihn zu, bevor er ihn in den Postkorb auf seinem Schreibtisch warf. Sein Blick wanderte zu Claudias Bild in seinem silbernen Rahmen. Wie immer, wenn er dieses Foto betrachtete, ergriff ihn eine unerträgliche Sehnsucht, und der Haß auf den Mann, der Claudias Tod zu verantworten hatte, drohte ihn zu ersticken. Er preßte die Fäuste gegen die Brust. "Eines Tages, Claus Lang, eines Tages ..." murmelte er. Gewaltsam riß er sich zusammen. Er stand auf und trat ans Fenster. Sein Blick fiel auf Evelyns Spielplatz. Womit hatte Hartmut nur eine Tochter wie Evelyn verdient? Michael konnte sich nicht erinnern, daß sein Bruder die Kleine auch nur ein einziges Mal liebevoll in die Arme genommen hätte. Gut, Hartmut hatte sich einen Sohn und Erben gewünscht, aber inzwischen hätte er längst über seine Enttäuschung hinweg sein müssen. Er fuhr herum, als er ein Geräusch hinter sich hörte. "Ach, du bist es", meinte er dann gleichgültig. "Michael, ich muß mit dir sprechen." Baron Hartmut war wie gewöhnlich ohne anzuklopfen in das Arbeitszimmer seines Bruders gekommen. "Bitte, ich stehe dir jederzeit zur Verfügung." Michael wies auf einen der bequemen Ledersessel, die vor dem Kamin standen. "Kann ich dir etwas anbieten?" "Danke, bemüh dich nicht." Der Schloßherr nahm vor dem Kamin Platz. "Nur eine einfache Frage: Warum hast du diese junge Frau hierher gebracht?" "Frau Hofmann brauchte dringend Hilfe", erwiderte Michael. Er erzählte, wie er Laura getroffen hatte. "Ich hätte sie unmöglich bei dem drohenden Unwetter ihrem Schicksal überlassen können." "An unsere Familie hast du wohl wieder einmal überhaupt nicht gedacht." Hartmut Baron Paulsen schlug wütend mit der flachen Hand auf die Sessellehne. "Was ist, wenn diese Frau ..." "Sich am Familiensilber vergreift?" fragte sein jüngerer Bruder spöttisch. "Du weißt genau, worum es mir geht", fuhr Baron Hartmut wütend auf. "Mir gefällt es nicht, daß du dich mit Hinz und Kunz gemein machst. Wie ich dich kenne, würdest du dich sogar am liebsten mit unseren Gutarbeitern verkumpeln. Ich ..." "Hartmut, mach dich nicht lächerlich", fiel ihm Michael scharf ins Wort. "Glaubst du denn, nur weil wir Paulsens sind, stehen wir weit über allen anderen? Dein Standesdünkel wird mit jedem Jahr unerträglicher. Wenn ..." Der Schloßherr sprang auf. "Was du für Standesdünkel hältst, mein lieber Bruder, ist nicht mehr als der Wunsch, unserer Familie den ihr zukommenden Platz zu erhalten. Heute ist es noch eine Ehre, auf Paulshof zu Gast zu sein, aber wenn jetzt auch Leute von der Straße dieses Privileg genießen, dann ..." "Ich habe keine Lust, mir diesen Unsinn noch länger anzuhören, Hartmut", fiel der junge Baron ihm erneut ins Wort. "Du hörst dich an, als wärst du um ein paar Jahrhunderte zu spät geboren worden."

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