Alison Benjamin Welt ohne Bienen

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Inhaltsangabe zu „Welt ohne Bienen“ von Alison Benjamin

Weltweit sterben ganze Stämme von Honigbienen. Anfang 2008 blieb in Amerika ein Drittel aller Bienenstöcke unbewohnt; in Frankreich liegt die Sterberate sogar bei 60 Prozent. Der britische Agrarminister warnt davor, dass die Honigbiene bereits in zehn Jahren ausgestorben sein könnte. Wenn die Welt ihre schwarz-gelben Arbeiter verliert, verschwindet nicht nur der Honig vom Frühstücksbrot, sondern alles, was auf der Bestäubung von Bienen beruht. Ein Drittel unserer essbaren Pflanzen, aber auch Futtermittel für Nutztiere und pflanzliche Rohstoffe sind damit in Gefahr. Was steckt hinter der Katastrophe? Sind es Viren, Pestizide, die Chemiekonzerne oder klimatische Bedingungen? Oder sind sogar die Imker selbst Schuld? In diesem Buch gehen zwei leidenschaftliche Imker diesen und anderen Fragen nach. Und stellen die dringende Frage: Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, die Honigbienen vor dem Aussterben zu retten – und mit ihnen die Welt, wie wir sie kennen?

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  • Rezension zu "Welt ohne Bienen" von Alison Benjamin

    Welt ohne Bienen
    Sokrates

    Sokrates

    05. October 2011 um 22:05

    Bereits seit einigen Jahren mehren sich die Fälle verendender Bienenvölker. In manchen Jahrgängen sterben rund 2/3 des Bestandes bei amerikanischen Imkern. Die Ursachen sind bisher zum Teil noch unbekannt. In einigen Fällen konnte eine Milbenart als der Auslöser gefunden werden; die Ursache für das massivste Sterben von Bienenvölkern konnte jedoch noch nicht gefunden werden. So haben weltweite Forschungseinrichtungen bereits mit der akribischen Ursachenforschung begonnen. Gleichzeitig stellen sich jedoch andere Probleme: einerseits stören sich die traditionellen Bienenvölker an den massiven Monokulturen in der Landwirtschaft, die sie durch entsprechende Positionierung ihrer Bienenhäuser „bestäuben“ sollen. Andererseits gibt es „Reproduktionsprobleme“: der Großteil der amerikanischen Bienenvölker stammt nur von einer überschaubaren Ausgangspopulation ab, sodass der Genpool der vorherrschenden Bienenvölker massiv übereinstimmt und deshalb ebenfalls anfällig für Virenerkrankungen und Milbenbefall ist. . Die beiden Autoren Benjamin und McCallum, beide Hobby-Imker in London (!), erschrecken mit diesem Buch, denn sie machen auf ein uns massiv bedrohendes Problem: der Wegfall der Bienenbestäubung in der Landwirtschaft. Die wenigsten Menschen werden jemals aktiv darüber nachgedacht haben, wie Obst und Gemüse überhaupt Früchte trägt. Sicher haben wir das alle in der Schule gelernt, sicher beobachten wie auch in Frühling und Sommer umhersummende Bienen in den vielen Obstbäumen unserer Dörfer und Städte – aber was die Folgen eines weltweiten Bienensterbens wären, darüber hat noch keiner in ganzer Konsequenz nachgedacht. Die beiden Autoren hingegen tuen dies und stellen pessimistisch fest, dass der „Bestäubungsausfall“ real durch den Menschen nicht ersetzbar ist; massive Lebensmitteleinbrüche wäre zu verzeichnen; die maschinelle Befruchtung wäre nur durch einen Milliardenbetrag durch Menschenhand ersetzbar, was ebenfalls nicht finanzierbar wäre. Das Buch ermahnt dringend zu mehr Problembewusstsein, zu mehr Interesse an einer insgesamten Problemlösung und hofft auf eine alsbaldige Lösung durch die nach den Ursachen für das Bienensterben forschende Wissenschaft.

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