Alison Croggon Die Krähe

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Inhaltsangabe zu „Die Krähe“ von Alison Croggon

Die ganze Erde ist durchtränkt von Verderbtheit, und die Macht des Namenlosen wächst von Tag zu Tag. Das Baumlied - der Schlüssel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts - ist verloren. Der Jungbarde Hem flieht aus der Stadt Turbansk, die unter dem Angriff der finsteren Heerscharen erzittert. Um die Geheimnisse des Feindes zu ergründen, schleicht er sich in ein gegnerisches Ausbildungslager ein. Bald schon zeigt sich, dass sein Schicksal enger mit dem magischen Baumlied verknüpft ist, als er bislang ahnte ...

Hat etwas gedauert bis die Story zum Schluss hin dann doch sehr packend wurde.

— Dani_S
Dani_S

Der erste Teil ein wenig langatmig, überzeugt dann jedoch zum Schluss mit Spannung und Wendungen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Die Krähe
    Eidechse

    Eidechse

    18. February 2015 um 11:28

    Das Buch habe ich auf einem Flohmarkt erstanden und eigentlich hat mich vor allem das Titelbild angesprochen. Erst beim Lesen habe ich gemerkt, dass es sich ja um den dritten Teil einer Serie von vier Büchern handelt. Dennoch war ich schnell in der Story drin. Dies liegt vor allem daran, dass es sich nicht um die Geschichte der Hauptprotagonistin Maerad handelt, sondern um eine Nebengeschichte um den Bruder, die dann wohl im vierten Teil zusammenfließen wird. Die Story an sich ist spannend und hat alle Elemente, die eine Fantasy-Geschichte braucht - Reisen, Magie, gute und böse Charaktere, Schlachten und ein Held, der keiner sein will. Dumm ist eigentlich nur, dass einer der wichtigen Darsteller das Buch nicht überlebt. Ich werde mir auf alle Fälle nun die Teile 1, 2 und 4 anschaffen, um die ganze Geschichte zu lesen... 

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  • Rezension zu "Die Krähe" von Alison Croggon

    Die Krähe
    Favole

    Favole

    08. November 2012 um 10:35

    Band 3 der Saga überrascht mit neuer Perspektive aber nicht weniger spannender Handlung. Inhalt: Nachdem sich die ersten beiden mit der Entdeckung, Entwicklung und dem Weg von Maerad beschäftigt haben, welchselt nun die Perspektive zu ihrem Bruder Hem. Was ist mit ihm passiert als sich von seiner Schwester getrennt hat und mit Saliman nach Suderain geritten ist? Ihr Weg führte sie zunächst in Salimans Heimat Turbansk bevor es Hem bis ins Feindesland verschlägt. Meinung: Der Perspektivwechsel war durchaus für mich überraschend und es dauerte ein paar Seiten bis ich mich wirklich in die Geschichte eingefunden hatte. Aber danach ist es sehr spannend zu erfahren, was an den Grenzen und auch im Feindesland wirklich geschieht. Auch die Entwicklung von Hem, nun als Protagonist, sowie den anderen wichtigen Figuren wie Saliman, Zelika und Irc ist sehr schön erzählt. Es fiel mir nicht schwer mit ihnen, vor allem natürlich Hem, mitzufühlen, ob im Guten oder Schlechten. Sprache und Stil haben sich zu den ersten beiden Bänden nicht verändert.Die Story ist spannend mit schönen Details erzählt und das Buch bzw. die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Wie auch bei den ersten Bänden gibt es allerdings noch ein umfangreiches Vorwort sowie Anmerkungen, die ich als lästig empfinde. Es wird so dargestellt, dass in Marokko Aufzeichnungen zu all jenem gefunden wurden und dadurch dann die Geschichte zusammengestellt wurde. Dabei wird versucht "wissenschaftlich" zu wirken. Dies gelingt auch in gewisser Weise, passt aber überhaupt zu einer Geschichte aus dem Fantasybereich. Zudem geben diese Teile keine wirklich interessanten Informationen zur Geschichte selbst, sodass ich sie wie schon im zweiten Band nur überflogen habe. Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist, dass ich das Buch nur schwer wieder aufnehmen konnte. Wenn ich es einmal weggelegt hatte, vor allem wenn es für mehr als einen Tag war, hatte ich nur bedingt Motivation es sofort weiterzulesen. Dabei habe ich es an sich gar nicht gern weglegen wollen. Wenn ich einmal drüber war, hat es mich völlig fasziniert. Nur ist diese Faszination recht schnell verflogen, wenn es einmal weggelegt war. Besonders gut: der tolle Hauptcharakter und sein treuer Begleiter Eher schlecht: nervige & sinnlose Anmerkungen inkl. Vorwort Fazit: Ein gelungener dritter Band einer spannenden Trilogie mit toller neuer Perspektive. Für Fans dieser Fantasy auf jeden Fall empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Die Krähe" von Alison Croggon

    Die Krähe
    FantasyBookshelf

    FantasyBookshelf

    20. June 2012 um 00:05

    Titel: Die Krähe Originaltitel: the Crow Autor: Alison Croggon Seitenzahl: 576 Verlag: Bastei Lübbe Erschienen: 8. Januar 2010 ISBN-13: 978-3404200023 Preis* Taschenbuch 1-4: 13,00€ Taschenbuch 1-4: 8,99€ *Es gibt irgendwie zwei Taschenbuchauflagen des Bastei Lübbe-Verlages. Die eine, die teurere ist aber teilweise nicht mehr normal bie Amazon käuflich und auch früher erschienen. Klappentext: Die ganze Erde ist durchtränkt von Verderbtheit, und die Macht des Namenlosen wächst von Tag zu Tag. Das Baumlied - der Schlüssel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts - ist verloren. Der Jungbarde Hem flieht aus der Stadt Turbansk, die unter dem Angriff der finsteren Heerscharen erzittert. Um die Geheimnisse des Feindes zu ergründen, schleicht ersich in ein gegnerisches Ausbildungslager ein. Bald schon zeigt sich, dass sein Schicksal enger mit dem magischen Baumlied verknüpft ist, als er bislang ahnte... Rezension: Dieses Buch ist gänzlich anders, als die vorangegangenen Bücher, da hier aus Hems Sicht, dem Jungen, den Cadvan und Maerad auf den Valverras-Ebenen gefunden haben, geschrieben wird. Er ist zwölf oder dreizehn, glaube ich und ist nun mit Saliman, einem alten Freund Cadvans, dem er anvertraut wurde, in Turbansk, einer großen, blühenden Stadt des südlich von Annar liegenden Suderain angekommen. In der dort bestehenden Bardenschule soll Hem nun ausgebildet werden, jedoch findet er durch seine misstrauische Art keine Freunde und hat nicht viel Spaß am lernen. Saliman ist sein einziger Freund und Ansprechpartner, bis Hem eine weiße Krähe vor einem Angriff schwarzer Krähen rettet und sie zu seinem ständigen Begleiter wird. Diese Krähe nennt er Irc. Hem, seine Krähe Irc und Saliman wachsen einem im Verlauf des Buches immer mehr ans Herz. Man kann ihre Handlungen und in Hems Fall auch Gedanken immer nachvollziehen und ich kann wirklich nichts finden, dass ich an ihnen auszusetzen hätte. Ein weiterer erwähnenswerter Charakter ist Zelika, ein stures, kämpferisches Mädchen, das Hem nach der Evakuierung Turbansks von der Straße aufgabelt. Sie ist ein Flüchtling aus Baladh, einer bereits vom Namenlosen, dem Bösen dieses Buches, der besiegt werden muss, eingenommene Stadt. Die beiden sind die einzigen Kinder, die in der Stadt verblieben sind. Die Charaktere sind einfach nur toll. Es kommt auch zu einer kleinen, aber traurigen Liebesgeschichte. In diesem Buch geht es sehr viel um Krieg, die Opfer die man dafür bringen muss, das Leid, das man dabei erfährt und die Grausamkeiten, die man in solchen Kriegen einsetzt. Das Buch ist wirklich episch und hat mir von allen Büchern bisher am besten gefallen. Hem kommt auch nach Dén Raven (gesprochen Don Raven), wo sich der Sitz des Namenlosen befindet. Er erlebt viele große Ereignisse mit, befindet sich im Auge des Krieges und hilft in Turbansk zunächst den Heilern beim Versorgen der Verwundeten und geht dann später selbst auf eine gefährliche Mission. Das Buch war einfach toll, ich bin begeistert, es gab überraschende Wendungen, mit denen man nie gerechnet hätte, es war spannend und schön geschrieben und hat wiedereinmal total viel Weisheit und Moral vermittelt. Alle Bücher besitzen eine große Tiefe, wie man schon an den unterschiedlichen Themen der Bücher absehen kann. In dem ersten geht es um Wahrheit und Selbstfindung, im zweiten um Liebe und im dritten um Krieg. Es handelt zwar nicht ausschließlich von diesen Themen, hat aber meiner Meinung nach diese Schwerpunkte in der Vermittlung von Moral und reg einen total zum Nachdenken an. Hier habe ich allerdings kein so schönes Zitat, weil es hier nicht einmal kurz zusammengefasst wird sondern "nur" im gnazen Buch vermittelt wird und man Ereignisse vorweggreifen müsste, die zu große Spoiler enthalten würden. Die Langatmigkeit war in diesem Buch für mich fast gar nicht mehr zu spüren, es kommt einem trotzdem vor als fehle etwas. Es ist auch nicht ganz die Langatmigkeit, sondern eher das Gefühl, das noch etwas viel größeres kommt, dass mich das sagen lässt. Der Schreibstil ist weiterhin so schön und tiefgründig wie in den ersten beiden Bänden. Den einzigen Kritikpunkt, den man vielleicht haben könnte, ist, dass Hem manchmal schon fast zu viel Glück hat, aber das ist wirklich ein mickriger Kritikpunkt. Eine letzte Anmerkung wollte ich noch machen: Ich würde vielleicht sogar empfehlen, dass dritte Buch vor dem zweiten zu lesen, da Maerad sowieso nicht weiß, was mit Hem passiert, Hem jedoch im dritten Band den Brief bekommt, den sie ihm zweiten geschrieben hat, man dann jedoch schon weiß, was mit ihr passiert ist, weil beide Bücher zu parallelen Zeiten handeln. Dadurch wäre in Bezug auf Maerad auch viel mehr Spannung vorhanden. Man muss dann allerdings auch auf jedenfall das Vorwort der Autorin weglassen, indem sie die vorangegangenen Bücher immer noch einmal zusammenfasst. Durch diese Vorworte (und die schon erwähnten umfangreichen Anhänge, die übrigens in jedem Buch komplett unterschiedlich sind) erfährt man auch warum das so ist. Wie ich schon einmal erwähnt habe, sollen diese Bücher nur eine Übersetztung der Autorin der Geschichte darstellen. Sie hat immer zwei Bücher zusammengefasst und da nur der 4. und 6. Band der "richtigen Reihe" aus Hems Sicht sind, war es wahrscheinlich logischer, diese beiden Bücher zu einem zusammenzufassen. Alle Bücher sind immer in sich selbst noch in vier Teile eingeteilt, vielleicht wäre es so auch am besten, erst die Hälfte des Buches "Das Rätsel", danach die Hälfte vom Buch "Die Krähe" und dann "Das Rätsel" und danach die Krähe zuende zu lesen. Ich glaube jetzt habe ich ein wenig zu wirr geredet, aber ich hoffe ein paar haben es trotzdem verstanden xD. Ich würde gern noch viel mehr schreiben, aber dann würde ich leider sehr viel aus den ersten beiden Bänden vorwegnehmen müssen oder noch einmal wiederholen, was ich in den vorangegangenen Rezensionen bereits geschrieben habe. Auf jeden Fall liebe ich dieses Buch der Reihe bis jetzt am meisten ♥. Fazit: Ein Buch, das seine Vorgänger noch übertrifft ♥. Ich schwanke zwischen 9 und 10 Punkten, werde jetzt aber neun geben, weil die Langatmigkeit wirklich noch etwas zu oft durchkam. Die Reihe schafft es wirklich immer mehr mich zu begeistern. (9/10)

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  • Rezension zu "Die Krähe" von Alison Croggon

    Die Krähe
    Lilly_McLeod

    Lilly_McLeod

    16. January 2012 um 18:19

    Pellinor-Saga Band III Die Krähe von Alison Croggon Inhaltsangabe: Eine Welt, in der Barden Magier sind. Ein Mädchen, in dem eine unglaubliche Gabe schlummert. Und ein Rätsel, das alles verändern könnte. Die ganze Erde ist durchtränkt von Verderbtheit, und die Macht des Namenlosen wächst von Tag zu Tag. Das Baumlied ═ der Schlüssel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts ═ ist verloren. Der Jungbarde Hem flieht aus der Stadt Turbansk, die unter dem Angriff der finsteren Heerscharen erzittert. Um die Geheimnisse des Feindes zu ergründen, schleicht er sich in ein gegnerisches Ausbildungslager ein. Bald schon zeigt sich, dass sein Schicksal enger mit dem magischen Baumlied verknüpft ist, als er bislang ahnte ... Cover: Zunächst war ich sowohl vom Titel als auch vom Cover irritiert. Bisher war ja immer Maerad auf dem Cover abgebildet (oder wenigstens vermute ich das) und als ich las, das es im Band III der Geschichte, um ihren Bruder Hem gehen soll, habe ich natürlich erwartet, ihn in irgendeiner Form auf dem Cover wiederzufinden. Von der Aufmachung her wurde das Cover wie die ersten beiden erstellt. Man findet diesen 'Pellinortypischen' Nebel wieder. Das helle weiß-grau und als Kontrast dazu die blauschwarze Krähe. Von der Aufmachung her also genauso ansprechend wie die anderen Cover. Trotz anfänglicher Verwirrung oder auch Überraschung erkennt man im Laufe des Lesens, wieso diesmal Titel des Buches und Cover des Buches so gewählt wurden und im Anschluss an das Buch finde ich beides mehr als passend. Leseeindruck: Ich muss zugeben, dass in Band III natürlich eine gewisse Erwartung gewachsen ist. Man kennt die Autorin mittlerweile, man hat Zugang zu ihrer Welt, der Geschichte und den Figuren gefunden und man erwartet natürlich einen gewissen Stil wiederzufinden, den sie davor entwickelte oder präsentierte. Was den Fortgang der Geschichte angeht, lag das Hauptaugenmerk auf Hem. Dass es um den Bruder von Maerad gehen soll, wurde durch den Klappentext deutlich und war also darauf vorbereitet. Dennoch hatte ich erwartet, dass auch Maerad in dem Buch vorkommt. Aber dazu später mehr. Ersteinmal war die Sprache genauso angenehm wie immer, der Lesefluss weiterhin harmonisch. In diesem Band konnte man etwas mehr schmunzeln und lachen, weil Hem das als Figur einfach mehr hergibt. Dennoch gab es auch wie gewohnt viel Nachdenklichkeit, Ernst und auch traurige Stellen im Verlauf des Buches. So traurig, dass sie mir persönlich sogar die Lesefreude trübten, aber das ist sicher Geschmackssache. In jedem Fall bietet Band III eine neue Seite der Saga, indem durch Hem ein Teil der Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet wird. Man gewinnt neue Eindrücke und bekommt wie gewohnt weitere Puzzlestücke zum Lösen des großen Rätsels, wenngleich man im Prinzip nicht richtig weiterkommt, weil natürlich Maerad die große Trägerin des Rätsels ist und in diesem Teil überhaupt nicht auftritt. Das war auch der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Band habe. Mich haben die Ereignisse um Hem interessiert, amüsiert und ich habe sie durchaus spannend gefunden, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass das Buch aufgeteilt worden wäre und so eine Hälfte Maerad zugesprochen gewesen wäre. Ich weiß in Band IV werden dann wohl die letzten Fragen geklärt und man wieder bei Maerad sein, aber trotzdem haben sie und Cadvan mir als Storyträger gefehlt. Fazit: Es bleibt weiter spannend und noch viel zu klären, doch gerade wegen der ganz neuen Perspektive und dem unterhaltsamen neuen Hauptprotagonisten: lesenswert!

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  • Frage zu "Die Assassine" von Joshua Palmatier

    Die Assassine
    Aniday

    Aniday

    Hallo, eine Freundin von mir (22) sucht neuen Lesestoff, am liebsten etwas ähnliches wie Sonea von Trudi Canavan. Sie hat auch sonst schon alles von ihr gelesen. Leider kenne ich selbst bisher nichts davon und kann nur raten, was dem nahe kommt. Wie stehts mit dem angehängten Buch oder "Die Heilerin" von Janice Hardy, ist das vielleicht vergleichbar? Habt ihr Vorschläge für sie? Es sollten Reihen sein. Bis(s) und Evermore kennt sie schon.

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  • Rezension zu "Die Krähe" von Alison Croggon

    Die Krähe
    Bereth

    Bereth

    07. April 2011 um 16:10

    Eigene Meinung: Der dritte Teil der Pellinor Saga ist im Gegenteil zu den beiden vorherigen Bänden, aus der Sicht von Hem, Maerads Bruder geschrieben. Nach den beiden Büchern aus Maerads Sicht fand ich dies sehr erfrischend, zumal es mich brennend interessierte was in Turbansk geschah. Es dauert auch nicht lange bis der Krieg, der langsam über Annar zieht, sein Gesicht zeigt und Schrecken und Leid über die Menschen Suredains bringt. Turbansk ist eine interessante exodische Stadt und ich bedaure das man sie nicht in voller Blüte zu sehen bekam, dennoch hat es gereicht um sich ein Bild von den Menschen und dem Land zu machen. Die Menschen Turbansk sind stark und weichen nicht zurück obwohl sie wissen das sie ihre Stadt nicht halten können. Besonders ihre Königin hat mich mit ihrere Einstellung und der Stärke die sie gezeigt hat sehr beeindruckt. In diesem Band lernt man viele neue Charaktere kennen. Manche nur flüchtlig und manche die eine größere Rolle in der Schlacht gegen den Namenlosen bekommen. Hem entwickelt sich von einem 12 jährigen Jungen innerlich fast zu einem Erwachsenen. Was angesichts der Sachen die er miterleben muss (wie z.B die vielen Verletzten in den Hallen der Heilern wo er tatkräftig mithilft) nicht sonderlich verwunderlich ist. Er zeigt eine innere Stärke von der ich nicht wusste das er sie besaß, auch wenn ich ihn manchmal wegen seinen Entscheidungen am liebsten geschüttelt und angebrüllt hätte. Saliman lernt man näher kennen und man merkt deutlich das Hem und er schon nach der kurzen Zeit in Liebe miteinander verbunden sind. Der ältere Barde ist oft Hems Fels in der Brandung und bestimmt wäre er das ein oder andere Mal ohne ihn einfach zerbrochen. Dieser Band ist wegen des Krieges den man aus nächster Nähe mitbekommt, sehr düster. Dennoch gibt es auch hier einige Momente der Freude und Szenen die einen zum lachen bringen. Vor allem die weiße Krähe Irc, die Hem findet und gesund pflegt, sorgt hier für viele unterhaltsame Momente. Anfangs nur auf das Essen fixiert wird er für Hem schnell ein wichtiger und treuer Freund, der vor allem gegen Ende des Buches eine sehr große Rolle spielt. Zum ersten Mal lernt man auch das Land des Feindes aus nächster Nähe kennen, denn Hem schleicht sich in das Ausbildungslager der Kindsolaten ein und kommt so nach Den Raven. Ein düsteres und spannendes Buch das viele Seiten des Krieges zeigt und das Rätsel um das Baumlied noch weiter löst. Dennoch bin ich froh im vierten Band "Das Baumlied" auch endlich wieder etwas über Maerad und Cadvan zu erfahren. 3,5/5 Sternen

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  • Rezension zu "Die Krähe" von Alison Croggon

    Die Krähe
    samea

    samea

    02. April 2011 um 11:05

    Der dritte Band von der Pellinor-Saga handelt von Hem, dem Bruder von Maerad. Es ist genauso sorgfältig geschrieben und liest sich genauso gut wie die vorhergehenden beiden Bände. Obwohl hier von direkten kriegerischen Auseinandersetzungen berichtet wird, verzichtet die Autorin darauf, Verstümmelungen oder blutende Wunden in epischer Breite zu schildern. Solche Pseudo-spannungselemente hat sie auch nicht nötig, denn sie baut ohne Probleme einen Spannungsbogen auf, der das ganze Buch hindurch trägt. Das Handlungsgeschehen des zweiten und dritten Bandes ist parallel. Dieses verdeutlicht die Autorin auf sehr gelungene Weise, in dem sie Hem die Briefe, die Mearad im zweiten Band geschrieben hat, ihn nun im dritten Band lesen lässt. Die beiden Bücher bilden auf diese Weise eine Einheit und verdeutlichen die Zusammengehörigkeit der Geschwister. Beide Handlungsstränge werden im letzten Band zusammengeführt werden. Ich freue mich schon darauf es zu lesen.

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  • Rezension zu "Die Krähe" von Alison Croggon

    Die Krähe
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    04. February 2010 um 22:23

    Ich war zuerst sehr enttäuscht, als ich las, dass dieser Teil nur von Hem handelt. Aber es stellte sich heraus, dass dies der bisher spannendste Teil wurde. Er ist aber auch sehr blutrünstig und viele Charaktere müssen sterben. Danach muss man auf jeden Fall noch den vierten Teil lesen!

  • Rezension zu "Die Krähe" von Alison Croggon

    Die Krähe
    Renrew

    Renrew

    23. April 2009 um 14:18

    Hem und die Krähe sind eine gelungene Konstruktion

  • Rezension zu "Die Krähe" von Alison Croggon

    Die Krähe
    BTOYA

    BTOYA

    12. March 2009 um 21:19

    3. Band des Fantasy-Zyklus "Die Pellinor-Saga". Vorwort: DIE KRÄHE ist der dritte Teil meiner Übersetzung des acht Bände umfassenden klassischen annarischen Textes >>Naraudh Lar-Chanë<< (Das Rätsel des Baumlieds). Die begeisterten Reaktionen der Leser bisher bestätigen mein ursprüngliches Gefühl, dass diese Geschichte auch außerhalb der Kreuzgänge akademischer Hallen zu bewegen und somit ihren eigentlichen Zweck zu erfüllen vermag. Diesen kennen wir deutlich aus einer Anmerkung, die Cadvan von Lirigon zugeschrieben wird und sich im Vorwort einer der vorhandenen Versionen findet: Der Zweck des Naraudh Lar-Chanë bestehe laut ihm darin, "alle Hörer zu erfreuen" und "jenen, die mit bardischem Weistum nicht vertraut sind, die Wege und Tugenden des Gleichgewichts näherzubringen". Der lehrreiche Aspekt war damals wichtig für jene, die den Text für ihre Zeitgenossen verfassten; doch die erste Absicht dahinter war "Freude". Was den Lehrgehalt betrifft: Wie beim Rest der verwirrend riesigen Fülle an Dokumenten aus Pergament und Reetpapier, die 1995 in Marokko gefunden wurden und zunehmend irreführenderweise als die Annaren-Schriftrollen bekannt sind, lohnt sich auch das Studium dieses Textes. Er stellt eine der üppigsten Einzelquellen dafür dar, was wir über das tägliche Leben in Edil-Amarandh wissen, und zeichnet ein klares und lebendiges Bild über viele seiner Völker, von den komplexen Bardenkulturen im Süden bis hin zu den verschiedenen Gesellschaften der gefrorenen Ebenen des Nordens. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass der Text in seiner ursprünglichen Zeit demselben Zweck diente, den er für uns erfüllt – dass er teilweise verfasst wurde, um die Bewohner Annars von der Vielschichtigkeit der Kulturen zu unterrichten, unter denen sie lebten; ungeahnte Jahrtausende später haben diese Auskünfte eine besondere Würze angenommen, zumal sie eine Zivilisation auferstehen lassen, die längst vom Antlitz der Erde verschwunden ist. Die von mir präsentierte Übersetzung kann sich nicht anmaßen, sämtliche Feinheiten des ursprünglichen Textes in modernes Englisch übertragen zu haben, was ich sehr bedauere; aber ich hoffe, zumindest einen Teil seiner Schönheit und Spannung erfasst zu haben. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet weitere Informationsquellen in den Anhängen, die ich jedem Band hinzugefügt habe. Die beiden ersten Bände von Pellinor, DIE GABE und DAS RÄTSEL, befassen sich mit Maerad von Pellinor, einer jungen Bardin, die feststellt, dass sie die prophezeite Ausersehene ist, die ihre Welt von der aufsteigenden Finsternis des Namenlosen retten soll. DIE GABE schildert ihre Begegnung mit ihrem Mentor und Freund Cadvan von Lirigon sowie ihre zunehmend gefährliche Reise nach Norloch, Zentrum des Lichts in Annar, um ihre Bestimmung zu offenbaren und die Macht ihrer bardischen Gabe zu entfalten. Im Verlauf ihrer Suche findet Maerad durch Zufall oder Schicksal ihren Bruder Cai von Pellinor, den sie lange tot gewähnt hatte, und enthüllt die Korruption, die in das Zentrum des Lichts in Annar Einzug gehalten hat. DAS RÄTSEL verfolgt ihre Abenteuer mit Cadvan, als die beiden vor den Kräften sowohl der Finsternis als auch des Lichts quer durch die grünen Länder von Annar und die gefrorene Öde des Nordens fliehen, wo Maerad vom Winterkönig Arkan gefangen genommen wird, einem mächtigen Elementarwesen. Das Buch endet am Mittwintertag und … DIE KRÄHE – ursprünglich die Bücher IV und VI des >>Naraudh Lar-Chanë<< - verlagert das Augenmerk von Maerads Geschichte auf jene ihres Bruders Cai, auch als Hem bekannt. Zuletzt sind wir Hem bei seinem Abschied von Maerad gegen Ende von DIE GABE begegnet, als sie aus Norloch flohen; nun greifen wir die Geschichte bei seiner Ankunft in der bevölkerungsreichen und uralten Stadt Turbansk mit dem Barden Saliman wieder auf. Hier erleben wir eine Gesellschaft, die sich – trotz des einenden Aspekts der bardischen Befehlsgewalt – in vielerlei Hinsicht von Annar unterscheidet, und zwar durch die naiven Augen eines verwirrten Jungen und vor dem zunehmend düsteren Hintergrund eines sich zusammenbrauenden Krieges. Der Kampf gegen die Verwüstung des Namenlosen spitzt sich zu, als der unsterbliche Despot von Dén Raven (im Süden bekannter unter seinem Gebrauchsnamen Sharma) sämtliche Kulturen des Lichts in Edil-Amarandh zu vernichten droht. Wie in den vorherigen Bänden habe ich auch bei diesem Text Annaren als Pendant zu Englisch behandelt und einige Begriffe aus anderen Sprachen, im vorliegenden Fall zumeist Suderain – der sowohl im Suderain als auch auf der Halbinsel Amdridh verwendeten Verkehrssprache – unübersetzt gelassen. Einige Annaren-Experten haben diese Entscheidung mit der Begründung in Frage gestellt, dass ich dadurch ein falsches Gefühl der zentralen Stellung des Annaren vermittle und impliziere, dass es eine Imperialsprache wie Englisch gewesen sei, was es trotz seiner weit verbreiteten Verwendung nicht war. Ich kann ihre Einwände nur hier vermerken und darauf erwidern, dass es mir zu jenem Zeitpunkt als die beste Lösung erschien. Anmerken möchte ich jedoch, dass auch der ursprüngliche Text in Annaren verfasst wurde. Während der Arbeit am Text war es mir unmöglich, der Versuchung zu widerstehen, darüber nachzudenken, wie viele Parallelen es zwischen unserer Zeit und dieser uralten Geschichte gibt. Unsere Welt hat sich in den frühen Jahren des einundzwanzigsten Jahrhunderts erheblich verfinstert, was dem Leser zumindest eine zeitgenössische Relevanz einiger der Beschreibungen des Krieges in den Bänden näherbringt, von denen DIE KRÄHE handelt. Gleichermaßen aktuell scheint die unterschwellige Auseinandersetzung des >>Naraudh Lar-Chanë<< mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur. Teils liegt dies an der Universalität aller Kunst; dennoch kann ich nicht umhin, traurig darüber nachzudenken, was es über die menschliche Rasse aussagt, dass wir der Lösung dieser Fragen heute nicht näher sind als in den Tagen, in denen Barden und das Gleichgewicht herrschten. Ich habe der Aufgabe dieser Übersetzung mittlerweile so viel Zeit gewidmet, dass es mir beinahe unmöglich geworden ist, mir das Leben ohne sie vorzustellen; und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass mir, als ich mit der Übersetzung von DIE GABE begann, nicht bewusst war, wie einschneidend sich dieses Projekt auf mein Leben auswirken würde. Und dabei ist die Arbeit längst nicht abgeschlossen: Die beiden letzten und schwierigsten Bände liegen noch vor mir. Doch ich beklage mich keineswegs: Die zahlreichen Stunden, die ich mit der Erörterung der Komplexität der Syntax des Annaren oder der Feinheiten bardischer Ethik verbracht habe, die Tage, die ich in Bibliotheken über uralten Schriftrollen oder Mikrofilmen gebrütet habe, um zu versuchen, geheimnisvolle Einzelheiten des Lebens im verschwundenen Reich von Edil-Amarandh zu entschlüsseln, zähle ich zu den lohnendsten meines Lebens. Zudem hat mir diese Arbeit zahlreiche Freunde beschert, sowohl Leser als auch Personen, die mir bei meinen Nachforschungen geholfen und mein Leben unermesslich bereichert haben. … (Alison Croggon, Melbourne, Australien, 2006) *** Eine Welt, in der Barden Magier sind ... Ein dunkler Herrscher, dessen Wiederkehr bevorsteht ... Und ein Rätsel, das alles verändern könnte ... Die ganze Erde ist durchtränkt von Verderbtheit, und die Macht des Namenlosen wächst von Tag zu Tag. Das Baumlied - der Schlüssel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts - ist verloren. Der Jungbarde Hern flieht aus der Stadt Turbansk, die unter dem Angriff der finsteren Heerscharen erzittern. Um die Geheimnisse des Feindes zu ergründen, schleicht er sich in ein gegnerisches Ausbildungslager ein. Bald schon zeigt sich, dass sein Schicksal enger mit dem magischen Baumlied verknüpft ist, als er bislang ahnte ... Zur Autorin: Alison Croggon ist eine preisgekrönte Dichterin, deren Arbeiten in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften sowohl in Australien als auch im Ausland veröffentlicht worden sind. Ihr jüngster Gedichtband, The Common Flesh, erschien 2003 bei Arc Publications. Außerdem schreibt sie für das Theater, und ihre Stücke und Opernlibretti werden in ganz Australien aufgeführt. Ferner ist sie als Herausgeberin und Kritikerin bekannt. "Die Gabe", das erste Buch des Pellinor-Zyklus, war ihr erster Fantasy-Roman. Er wurde für zwei Aurealis Awards nominiert. "Das Rätsel" und "Die Krähe" sind die mit Spannung erwarteten Folgebände der Reihe. Alison lebt mit ihrem Mann Daniel Keene, einem Dramatiker, und ihren drei Kindern in Melbourne. Weitere Informationen zur Autorin unter www.alisoncroggon.com.

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