Alison Croggon Land des Todes

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Inhaltsangabe zu „Land des Todes“ von Alison Croggon

Linas Leben steht unter einem unheilvollen Stern. Kurz nach ihrer Geburt färben sich ihre Augen violett und offenbaren ihr wahres Wesen: Lina ist eine Hexe. Im rauen Norden ist Magie jedoch allein den Männern vorbehalten, und nur der Stand ihres Vaters schützt sie. Als er stirbt, wird Lina unter dem neuen Verwalter zu einer Bediensteten degradiert. Ihr Ziehbruder Damek hält als einziger zu ihr und will alles tun, um sie zu beschützen. Doch seine obsessive Liebe droht sie beide in den Abgrund zu stürzen.

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  • Rezension zu "Land des Todes" von Alison Croggon

    Land des Todes

    Ines_Mueller

    05. August 2014 um 10:54

    "Nach dem letzten langen Winter musste ich so weit wie möglich weg aus der Stadt. Erschöpfung und Abscheu erfüllten mein Leben. Ich war ihrer überdrüssig, der endlosen, im Lampenschein der Kaffeehäuser geführten Gespräche mit überkultivierten Ästheten, wie ich selbst einer bin." Alison Croggons "Land des Todes" habe ich als Mängelexemplar erworben und dementsprechend kaum Erwartungen gehegt. Dass es sich aber letztendlich als der Abklatsch eines Klassikers erwies, den ich selbst nicht mag, kam überraschend.  Was dem Leser sofort ins Auge fällt, ist der Schreibstil, der zwar altmodisch, aber wunderschön ist. Ich stelle es mir sehr schwer vor, den Stil vergangener Jahrhunderte zu imitieren, weswegen ich an dieser Stelle ein Lob an die Autorin aussprechen muss. Tatsächlich erwies sich der Schreibstil als einzige Konstante, die mir zumindest ein Minimum an Freude an "Land des Todes" vermittelte. Denn kaum hatte ich die ersten Kapitel gelesen, stellte sich ein vertrautes Gefühl ein. Irgendwie hatte ich das Gefühl, alles schon einmal gelesen zu haben, bis mir dann nach kurzem Überlegen die Parallelen zum Klassiker "Sturmhöhe" auffielen. Und tatsächlich, mit jeder weiteren Seite wurden die Gemeinsamkeiten deutlicher und häuften sich. Letztenendes stellte sich sogar heraus, dass die Handlung eins zu eins aus dem Klassiker übernommen wurde, abgesehen von dem kleinen phantastischen Element. Schwach, war alles, was mir dazu einfiel und das Buch sank noch weiter in meiner Achtung, vorallem da ich kein Fan von "Sturmhöhe" bin. Die Geschichte besteht aus mehreren Erzählungen verschiedener Personen, wird aber zumeist von der Haushälterin Anna erzählt. Dadurch fällt es dem Leser sehr schwer, sich in der Geschichte zu verlieren, da man ständig glaubt, diese durch eine Glaswand zu beobachten. Die Charaktere selbst sind bis auf zwei Ausnahmen schlichtweg unerträglich und unsympathisch. Lina ist aufgesetzt, hochnässig und so wankelmütig wie ein Blatt im Sturm, sodass ich bereits nach ihrem ersten Auftritt eine Abneigung gegen sie entwickelte. Damek ist unscheinbar, hinterhältig und schlichtweg bösartig - weder interessant noch sympathisch. Die Geschichte selbst plätschert vor sich hin und lebt von den Gesprächen, die die verschiedenen Charaktere untereinander führen. Im Mittelpunkt stehen natürlich Lina und Damek, was mich diese Szenen mehr überfliegen als genießen ließ. Höhepunkt hat die Geschichte kaum aufzuweisen, dafür aber unzählige Momente, in denen man die Protagonisten am liebsten aus dem Fenster schmeißen würde. Fazit: "Land des Todes" ist ein Abklatsch des Klassikers "Sturmhöhe" - allerdings genauso unerträglich und fade wie das Original.

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  • Schaurig schön und düster romantisch

    Land des Todes

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2013 um 14:11

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Mit ihrem Roman “Land des Todes” hat Autorin Alsion Croggon den Klassiker “Wuthering Heights” (Sturmhöhe) in ein neues Gewand gekleidet. Unglücklicherweise muss ich bei jeder Erwähnung des Brontë-Klassikers an “Twilight” denken, eine Assoziation, die mich selbst tierisch nervt und die dummerweise auch dafür sorgt, dass ich direkt einen gewissen Widerwillen gegenüber allem empfinde, das sich mit diesem Stoff auseinandersetzt. Zum Glück war mir vorher allerdings nicht bewusst, dass sich die Autorin mit diesem Buch an einer fantastischen Neuerzählung des klassischen Stoffs versucht. Ein Versuch, der meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist. Dabei ist der Einstieg erst einmal schwierig, zumindest wenn man nicht weiß, dass es sich hier um eine Nacherzählung handelt bzw. Wutherhing Heights nicht gelesen hat. Denn von Lina und Damek, die man anhand der Inhaltsangabe ja als Protagonisten vermuten würde, ist die ersten knapp 50 Seiten nichts zu sehen. Stattdessen beginnt die Geschichte aus Sicht von Oskar Hammel, der genug vom Stadtleben hat und ein Anwesen auf dem Land gemietet hat. Und genau dort, im hohen Norden, im Land des Todes, stolpert er dann über die Geschichte von Lina und Damek und ihrer unglücklichen Liebe. Zur Geschichte will ich gar nicht viel mehr sagen, wer die Vorlage für diesen Roman kennt, wird ungefähr wissen, wie es weiter geht und die kleinen aber feinen Unterschiede, die es gibt, will ich hier jetzt nicht verraten. ;) Zur Umsetzung allerdings möchte ich durchaus noch ein bisschen was sagen, denn die hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ja, die Geschichte ist, wenn man Wuthering Heights kennt, nicht unbekannt, aber was Alison Croggon daraus gemacht hat, hat mich doch durchaus begeistert. Sie versucht nicht den Stil des Originals nachzuahmen, sondern entwickelt ihren eigenen, der zwar die grundlegende Atmosphäre der Geschichte aufnimmt, aber trotzdem die Stimme der Autorin klar und deutlich einfängt. Die Geschichte ist dabei von einer faszinierenden, düster-melancholischen Atmosphäre umhüllt, die das Buch zu einem schaurig-schönen Lesevergnügen macht. Ja, die Geschichte hat ihre Höhen und Tiefen und wer ein Werk voll funkelnder Magie, feuerspeiender Drachen und magischer Einhörner oder ähnliches erwartet, wird wohl eher enttäuscht sein, aber wenn man mit etwas Geduld an die Sache herangeht und sich auf die Geschichte und die Welt, die Croggon hier geschaffen hat, einlässt, entwickelt sich das Buch zu einem ganz feinen Leseschmankerl, perfekt für die langen, verregneten Winterabende, die uns jetzt ja leider wieder bevorstehen. Alles in allem gibt es daher eine dicke Empfehlung für dieses Buch, das in meinen Augen etwas ganz besonderes ist, allerdings gleichzeitig zu den Büchern gehört, bei denen die Meinungen wahrscheinlich völlig auseinander gehen. Mir zumindest hat “Land des Todes” von Alison Croggon allerdings ausgesprochen gut gefallen.

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  • Fesselnd mit ein paar Tiefschlägen

    Land des Todes

    Cat_Crawfield

    05. August 2013 um 15:18

    Land des Todes — so heißt der raue Norden, in dem die Magie noch wild und gefährlich ist. Hier wachsen Lina, die Tochter des Lords, und ihr adoptierter Ziehbruder Damek gemeinsam auf. Zwischen ihnen entsteht eine innige, fast obsessive Freundschaft. Doch Linas Leben steht  unter einem unheilvollen Stern: Sie ist eine geborene Hexe — und im Norden ist Magie nur Männern erlaubt. Allein der mächtige Stand ihres Vaters schützt Lina. Als er stirbt, beginnt für sie eine Zeit der Demütigung. Doch Damek, der Lina abgöttisch liebt, sieht nicht tatenlos zu ... Inhalt: Hammel wagte seine Reise ins Land des Todes. Er war die Stadt so leid und wollte ein wenig Abstand von seinem  bisherigen Leben nehmen. So mietete er ein Haus inklusive Angestellter um seinen Inneren Frieden zu finden. Fest entschlossen den Hausherrn  Damek einen besuch abzustatten, macht er sich auf den Weg zu dessen Haus. Doch darin erwartet ihn schreckliches. Durch ein Unwetter ist er gezwungen in dem Haus seines Vermieters und dessen Frau Lina zu übernachten. Das ihm aber eine Frau im Spiegel erscheint, eine Hexe, in einem Zimmer in dem er nicht eingeschlafen war, macht ihm zu schaffen. Wer war diese Hexe im Spiegel und wer waren Damek und Lina wirklich. Ein Dunkles Geheimnis umgab die Beiden Eheleute. Gemeinsam mit seiner Hausangestellten  Anna erkundet Hammel die düstere Geschichte der jungen Lady Lina. Eine Geschichte die von Blut, Gewalt und Totschlag erzählt. Und einer Liebe, die so eigen ist, wie die Beiden Liebenden selbst... Meine Meinung: Fesselnd! Land des Todes ist ein mehr als fesselndes Buch. Hin und wieder gab es passagen, da hätte ich es am liebsten weggelegt, doch ich konnte es nicht. Die verwirrende Geschichte von Lina hat mich in ihren Bann gezogen! Lesenswert, doch man muss etwas Geduld beweisen, denn das Buch hat seine Höhen und Tiefen!

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  • nette liebesgeschichte...

    Land des Todes

    MonaMayfair

    01. June 2013 um 12:51

    eine nette liebesgeschichte, die mich irgendwie immer ein bisschen an 'wuthering heights' erinnerte..
    kaltes, totes land.. düstere gestalten.. ein bisschen magie ist auch noch dabei.. für ein verregnetes wochenende genau das richtige!

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