Alison Gaylin Aschebraut

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Inhaltsangabe zu „Aschebraut“ von Alison Gaylin

Brenna Spector hat eine besondere Gabe: Sie kann sich an alles erinnern, jeden Moment ihres Lebens sehen, riechen, hören, schmecken. In ihrem Job als Privatdetektivin ist das ein Segen, für sie persönlich ein Fluch. Ihr neuester Fall: ein vermisstes Mädchen. Brenna gerät schnell in einen Strudel aus Obsessionen, Sex, Schuld und Mord – und privaten Alpträumen. Ist die Vermisste etwa Brennas vor Jahren spurlos verschwundene kleine Schwester?

Man findet schwer in den zweiten Teil rein, auch Spectors Fähigkeit ist schwach umgesetzt, Spannung und tolle Figuren sind jedoch gegeben.

— marcelloD

Gute Idee, doch im Endeffekt läuft alles auf das Verschwinden von Brennas jüngerer Schwester hinaus - erinnert an TV-Serie "Unforgettable"

— cybersyssy

Als TV - Serie bestimmt der Knaller!!

— humsumy

Unglaublich spannend, und in bester Thrillerqualität! Muss man lesen!

— Denraprom

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  • Brenna, die Zweite

    Aschebraut

    Trucks

    19. August 2015 um 11:22

    Brenna Spector ist eine ganz besondere, junge Frau, die mit einer Gabe gesegnet ist, die sie selbst allerdings nicht immer so als Segen ansieht: sie hat ein autobiographisches Gedächtnis, d.h. sie kann nichts vergessen und sich auch noch an weit zurückliegende Dingen sehr gut erinnern. Sie arbeitet als Privatdetektivin und „Aschebraut“ ist nach „Dornröschenschlaf“ bereits der zweite Krimi um Brenna. Vor Jahren verschwand ihre kleine Schwester Clea spurlos und seitdem lässt ihr Verschwinden Brenna nicht zur Ruhe kommen... Als sie mit dem Fall der verschwundenen Lula Bella betraut wird, wittert sie eine Verbindung zu Clea. Den zweiten Fall um Brenna Spector finde ich zwar spannender als den ersten, aber auch hier hat mir ein kontinuierlicher Spannungsaufbau ein wenig gefehlt. In Teilen war mir die Geschichte ein wenig „gestockt“. Die Protagonistin ist aber so charismatisch gewählt, dass man darüber schon fast hinwegsehen kann. Sie gerät in einen Strudel von Ereignissen, die den Leser anfangs ein wenig überfordern könnten, wenn man nicht konzentriert am Ball bleibt. Ein wenig wirr schon fast. Aber alles in allem kann ich hier vier Sterne von fünf vergeben.

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  • Nur durchschnittlich

    Aschebraut

    marcelloD

    23. July 2015 um 13:50

    „Aschebraut“ ist bereits der zweite Fall, dem sich Brenna Spector, die Frau, die nie etwas vergisst, widmet. Ihr alter Auftragsgeber, ebenfalls Detektiv, aber spezialisiert auf Ehebrüche, bietet Brenna einen Auftrag an. Eine junge Frau, die sich als Performance-Künstlerin bezeichnet, ist verschwunden. Zunächst ist Brenna skeptisch, aber spätestens, als sie eines der Videos der jungen Frau sieht und hört, was diese in den Videos berichtet, lässt der Fall sie nicht mehr los. Denn sie vermutet, dass die verschwundene Frau wohlmöglich ihre vermisste ältere Schwester Clea sein könnte. Das größte Manko dieses Thrillers ereignet sich in meinen Augen direkt schon zu Beginn der Handlung. Bereits in der Leseprobe hatte ich angemerkt, dass es für Leser, die den ersten Fall nicht gelesen habe, schwer ist, in die Story hineinzufinden, da jegliche Zusammenfassungen vorherige Ereignisse nicht auftauchen. Selbst wenn Charaktere das erste Mal auftauchen, wird mit keinem Wort erwähnt, in welcher Verbindung sie zu Brenna, der Protagonistin stehen. Dies ist wirklich schade, vor allem, weil es in mehrteiligen Krimis und Thrillern nicht unüblich ist so zu verfahren. Daher ist meine Empfehlung an dieser Stelle, den ersten Teil unbedingt auch zu lesen, denn ich hatte wirklich an einigen Stellen das Gefühl, das mir etwas entgeht, weil ich das Wissen aus dem ersten Teil nicht habe. Die Idee an sich eine Detektiv zu haben, die seit einem einschneidenden Erlebnis in ihrer Kindheit nichts mehr vergessen kann, finde ich großartig. Die Umsetzung in diesem Thriller finde ich aber weniger gelungen. Gerade zu Beginn hatte Brenna einige Erinnerungen, die für den Verlauf der Geschichte überhaupt keinen Nutzen hatten. Sie schienen dort nur platziert worden zu sein, um zu betonen, dass Brenna auch wirklich gar nichts vergisst. Gegen Mitte wurde es dann besser, denn ab da brachten die Erinnerungen die Ermittlungen deutlich weiter. Die Handlung an sich gestaltete sich spannend. Mir war nie langweilig und die Auflösung gestaltet sich schlüssig und auch so, dass die Thematik in weiteren Teilen noch mal aufgegriffen werden könnte. Kritisch könnte man noch sehen, dass sich die Auflösung meiner Meinung etwas zu schnell ereignete. Am Ende geschah alles Schlag auf Schlag, so dass ich die Auflösung noch ein zweites Mal gelesen habe, nur um sicher zu gehen, dass ich beim ersten Lesen alles richtig verstanden habe. Die Charaktere waren gelungen, wenn man außer Acht lässt, dass die Basisinformationen über eine Brenna, über einen Trent, über eine Maya und über einen Nick sicherlich im ersten Teil erfolgten und in „Aschebraut“, wie schon zu Beginn erwähnt, nicht noch mal aufgegriffen wurden. Vor allem Trent hat mit seiner Art das Geschehen immer wieder aufgelockert und ist mir echt ans Herz gewachsen, weil seine Charaktereigenschaften konsequent durchgezogen wurden. Fazit: „Aschebraut“ hat seine Stärken und seine Schwächen. Die fehlenden Informationen über den ersten Teil wurden von mir wirklich vermisst. Die interessante Idee mit dem Nichts vergessen wurde eher dürftig umgesetzt. Dafür haben gute Charaktere eine spannende Handlung mitgetragen. Da sich die Schwächen und Stärken dieses Thrillers in der Waage halten, gebe ich somit drei Sterne!

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  • TV-Serien-Vorlage?

    Aschebraut

    cybersyssy

    16. July 2015 um 20:14

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Der zweite Band mit und über Brenna Spector dreht sich zwar oberflächlich gesehen um eine Vermisste, doch es geht wieder nur um Brennas verschwundene kleine Schwester. Das nervte mich total, dass sie überall Hinweise darauf sehen will, was an manchen Stellen stimmte, aber an anderen halt nicht. Die Rückblenden wurde in kursiv vom anderen Text optisch abgesetzt und diese Passagen nervten mich dann auch, weil sie auch häufig eine Wiederholung darstellten. Die Figuren waren mir auch nicht sympathisch und da mal wieder Klischees bemüht wurden, war es dann auch häufig vorhersehbar, wie sie handeln und was dann kommt. Dies nahm dann auch dem Buch in vielen Fällen die Spannung, weil mir klar war, wer nun wie handelt und Zusammenhänge vorhersehbar waren. Die Idee ist mal wieder gut gewesen, doch die Umsetzung hat mich nicht überzeugt. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, aber häufig verliert sie sich in epischen Beschreibungen oder in Brennas Rückblenden. Als ich letztens im TV „Unforgettable“ schaute, kam mir sofort Brenna Spector in den Sinn. Ob das Buch für die TV Reihe die Vorlage ist? Ich weiß es nicht, aber die Serie gefällt mir um Längen besser als die Bücher. Ich vergebe wohlwollend zwei Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Brenna Spector hat eine besondere Gabe: Sie kann sich an alles erinnern, jeden Moment ihres Lebens sehen, riechen, hören, schmecken. In ihrem Job als Privatdetektivin ist das ein Segen, für sie persönlich ein Fluch. Ihr neuester Fall: ein vermisstes Mädchen. Brenna gerät schnell in einen Strudel aus Obsessionen, Sex, Schuld und Mord - und privaten Alpträumen. Ist die Vermisste etwa Brennas vor Jahren spurlos verschwundene kleine Schwester?

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  • Aschebraut

    Aschebraut

    harakiri

    01. October 2014 um 14:51

    Brenna Spector hat vor Jahren ihre Schwester verloren. Seitdem ist sie auf der Suche nach ihr. Brenna hat eine Gabe, sie knan sich an alles erinnern, was sie jemals erlebt hat – und zwar mit allen Sinnen. Gary Freeman – ein alternder Agent für Jugendliche, engagiert Brenna, um eine verschwundene Internetperformancekünstlerin, namens Lula Belle zu finden. Brenna findet heraus, dass gleichzeitig mit ihr ein Mann verschwunden ist. Immer wieder trifft sie auf eine Spur, die zu ihrer Schwester führt Ist Lula Belle ihre Schwester Clea? Zugegeben, der Einfall mit der Performance ist nett, das Buch lässt sich auch schnell und flüssig lesen. Allerdings fühlte ich mich irgendwie allein gelassen. Ständig neue Spuren, aber keine führte richtig weiter – nur in neue Nebenhandlungen. Ständige Rückblicke, teils wiederholt dieselben, von Brenna – irgendwie ist der Funken bei diesem Buch bei mir nicht übergesprungen. Zumal am Ende auch noch alles offen geblieben ist. Hier soll dann wohl der Bogen zu einem weiteren Band gespannt werden. Allerdings hatte ich mir schon eine abgeschlossene Handlung erwartet – zumal alles so auf die Auffindung von Clea ausgelegt war. Verpflichtungen der Mutter zurückbleibt. Auch Trent, der als sehr witziger Typ beschrieben wurde und so manchen Schmunzler entlockte, fand ich sehr gelungen. Alle anderen Personen, einschließlich Brenna, wurden eher oberflächlich behandelt

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  • All about Clea

    Aschebraut

    walli007

    Seit die Schwester von Brennan Spector vor über zwanzig Jahren verschwand, kann sich die Detektivin an jede Einzelheit erinnern. Leider nicht an die Zeit davor als sie selbst noch ein Kind war. Hätte sie als Kind etwas tun können, damit Clea hätte gefunden werden können? Sie weiß es nicht und das bestimmt ihr Leben, das und ihr absolutes Gedächtnis, das sie manchmal in die Vergangenheit zieht. Als dann ein Fall auftaucht, bei dem Begebenheiten die Erinnerung an Clea wecken, ist Brennan Feuer und Flamme die Ermittlungen aufzunehmen. Was hat es mit der geheimnisvollen Performance-Künstlerin Lula Belle auf sich?  Dieser zweite Fall um die Detektivin Brennan Spector hat es schon in sich - eigentlich. Brennan setzt alles daran, hinter das Rätsel zu kommen und dabei bringt sie sich und andere in Gefahr. Gibt es tatsächlich eine Spur ihrer Schwester oder ist alles nur ein grausames Spiel? Gewisse Hinweise wecken eigentlich sofort Misstrauen, auch wenn dieses eher ein Gefühl ist, das sich nicht wirklich zuordnen lässt. Doch gerät man beim Lesen in die Schwierigkeit, sich Gedanken zu machen, ob  diese Störung des Gehirn wirklich einen derartigen Einfluss auf Leben, Arbeit, Gefühle haben kann. Gerade in einigen Momenten, wenn Brennan sehr rücksichtslos handelt, fragt sich der Leser, ob das wirklich so sein muss, ob die Vergangenheit die Gegenwart dermaßen überdecken kann. Am Ende bleibt man etwas schlauer, aber nicht weiser zurück und ist auf der einen Seite fast gezwungen auf einen dritten Band zu warten, hofft aber anderseits auch, dass dieser Teil des Lebens der Brennan Spector dann endlich zur Ruhe kommt.

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    • 2

    Arun

    14. March 2014 um 21:45
  • Geheimnissen auf der Spur

    Aschebraut

    cvcoconut

    20. November 2013 um 07:30

    Ein neuer Fall für Brenna und noch spannender als der erste. Die Sucher nach ihrer Schwester ist aktueller denn je und begleitet den Leser das ganze Buch durchweg. Durch eine neue Spur stürzt sie sich voll in einen neuen Fall und gerät schnell in Gefahr. Was auch in der Geschichte wieder sehr deutlich wird, dass ihr Gedächtnis keine Gabe, sondern eher ein Handikap ist. Gerade im Umgang mit ihrer Familie und Freunden. In dem Buch lernt man immer mehr von Brenna ihrem Leben und ihrer Kindheit kennen und das Geheimnis um ihre Schwester scheint wie verschleiert. Immer wenn es scheint, dass sie ein Stück näher kommt, tappt sie wieder im Dunkeln. Dadurch wird man als Leser sehr gefesselt und muss einfach immer weiter lesen.

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  • Der 2. Fall für Brenna Spector

    Aschebraut

    Buechersuechtig

    11. November 2013 um 22:27

    DIE GESCHICHTE... Seit der Entführung ihrer Schwester Clea hat Brenna Spector die Fähigkeit, sich an jedes Detail ihrer Vergangenheit zu erinnern und niemals etwas zu vergessen, was sie seit 28 Jahren gerochen, gesehen oder gesagt hat. Diese äußerst seltene Gabe kommt Brenna bei ihrem Job zugute, denn sie hat sich als Privatdetektivin auf die Suche nach vermissten Menschen spezialisiert. Im Internet findet Brenna durch ihren eigenwilligen Assistenten Trent Auftritte der erfolgreichen Performancekünstlerin Lula Belle, die vor kurzem verschwunden ist. Während Lula Belle Geschichten aus ihrer Kindheit erzählt, sieht der Zuschauer dabei nur ihre Silhouette. Und Brenna kennt diese Geschichten schon, denn sie hat alles gemeinsam mit Clea erlebt. Deshalb ist sich die Privatdetektivin sicher, dass Lula ihre Schwester ist und macht sich auf die Suche nach ihr... MEINE KURZMEINUNG: Kauf-/Lesegrund: Neugier auf Band 2 Reihe: 2. Band der Brenna Spector-Reihe Handlungsschauplatz: Als Schauplatz dient die Kleinstadt Tarry Ridge im Staat New York. Hauptpersonen: Brenna Spector, 39, "leidet" seit fast 3 Jahrzehnten unter dem hyperthymestischen Syndrom, d.h., dass sie seit dem Verschwinden ihrer Schwester alles abgespeichert hat, was sie seitdem gehört oder gesehen hat. Die geschiedene Privatdetektivin lebt mit ihrer 13-jährigen Tochter Maya, die eine begabte Zeichnerin ist, zusammen. Brenna ist eine überaus interessante Hauptperson mit einer außergewöhnlichen Begabung und vielen Facetten. Nebenfiguren: Brennas durchgeknallter Assistent & Paradiesvogel Trent La Salle interessante Persönlichkeiten. Der 42-jährige Detective Nick Morasco sieht mit seiner schlaksigen Figur und seinen Tweed-Sakkos eher wie ein Professor aus und fühlt sich zu Brenna hingezogen. Der Preis für die beste Nebenfigur geht an den exzentrischen Trent - dieser Charakter ist einfach genial. Romanidee: Faszinierende Grundidee (das hyperthymetische Syndrom in einen Thriller einzubauen),  die ansprechend umgesetzt wurde. Erzählperspektiven: Neben Haupterzählerin Brenna schildern auch andere Nebenfiguren die rasanten Geschehnisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel. Brenna lässt uns erneut an ihren Erinnerungen aus der Vergangenheit teilhaben, die nicht mehr so ausführlich wie im Vorgänger sind. Handlung: Spannende & interessante Geschichte mit verschiedenen Handlungssträngen und Erzählperspektiven,  überraschenden Wendungen und einigen Längen sowie detaillierte Schilderungen, die den Lesefluss manchmal etwas bremsen. Die Geschichte enthält relativ wenig Blut & Leichen (was aber nichts macht), ist abgeschlossen und macht dank ein paar offener Fragen Lust auf eine Fortsetzung.  Schreibstil & Co:  spannungsgeladene, emotionsgeladene Schreibweise mit amüsanten Dialogen FAZIT: In "Aschebraut" bekommt es Brenna Spector mit einem brisanten Fall zu tun: Eine vermisste Internet-Perfomancekünstlerin erzählt Dinge aus ihrer Kindheit, die eigentlich nur ihre vor vielen Jahren vermisste Schwester wissen kann. Auch wenn "Aschebraut" kleine Schwächen birgt, so hat mich dieser Thriller von Alison Gaylin dank der reizvollen Idee, der mit einer speziellen Gabe ausgestatteten Hauptperson sowie durch den ausdrucksstarken Schreibstil sehr gut unterhalten. Für diesen leisen Thriller vergebe ich bemerkenswerte 4 STERNE.

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  • Rezension zu "Aschebraut" von Alison Gaylin

    Aschebraut

    LaDragonia

    31. July 2013 um 20:38

    Der zweite Fall für Brenna Spector – die Ermittlerin mit dem unschlagbaren Gedächtnis. Zum Inhalt: In Brenna Spectors neuesten Fall geht es um eine vermisste Frau, die im Internet nackt vor einem Paravent posiert hat. Die Ermittlungen erweisen sich als sehr viel komplizierter und gefährlicher, als Brenna je gedacht hätte. Sie gerät in einen Strudel aus Obsessionen, Sex, Schuld und Mord – und muss sich schockierenden Erkenntnissen stellen. Ist die Vermisste etwa Brennas vor Jahren spurlos verschwundene kleine Schwester? (Auszug aus dem Klappentext) Meine Meinung: Aschebraut ist wie oben bereits beschrieben, das zweite Buch der Autorin Alison Gaylin um die Privatdetektivin Brenna Spector. Ich habe dieses Buch gelesen ohne den Vorgänger „Dornröschenschlaf“ zu kennen und muss ehrlich sagen, man hat wirklich nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben, nur weil man den Vorgänger nicht gelesen hat. Das Buch ist in sich abgeschlossen und die Autorin erzählt alles wichtige Vorangegangene in den immer wieder eingefügten kleinen gedanklichen Rückblenden der Protagonistin. Das Buch ist von der ersten Seite an schön spannend geschrieben und dieser Spannungsbogen zieht sich wirklich bis zum finalen Höhepunkt durch das ganze Buch. Und auch die eben schon erwähnten Rückblenden tun diesem keinen Abbruch, sondern bringen die Handlung und die Ermittlungen in dem Buch dadurch eher sogar noch vorwärts. Die Protagonistin war mir sehr symphatisch und sie wird auch durch ihre Gabe nicht als Übermensch dargestellt, sondern eher mit vielen Ecken, Kanten und Fehlern, was sie nur noch menschlicher gemacht. Fazit: Alles in allem ein wirklich gelungener Krimi, der auch für Liebhaber des Genres die es nicht ganz so blutig mögen hervorragend geeignet ist. Spannend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.

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  • Alison Gaylin: Aschebraut

    Aschebraut

    rosebud

    23. July 2013 um 14:08

    Inhalt: Brenna Spector kann sich an jeden einzelnen Moment ihres Lebens erinnern. Als Privatdetektivin ist dies ein Segen, aber in ihrem Privatleben erscheint es ihr als Fluch. In ihrem neusten Fall, geht es um eine vermisste Frau, die im Internet nackt vor einem Paravent posiert. Niemand kennt ihren Namen, niemand ihr Gesicht. Und Brenna kennt nicht einmal die Person, die Brenna den Auftrag gegeben hat,die Frau zu finden. Doch die Vermisste hat in ihren Videos immer wieder Geschichten aus Brennas Kindheit erzählt. Dies kann eigentlich nur ihre Schwester wissen. Allerdings ist die als Kind verschwunden und Brenna hat sie seit dem nie mehr gesehen. Ist die vermisste Frau also vielleicht Brennas verlorengeglaubte Schwester? Aufmachung: Das Cover ist in eher dunkleren Farbtönen gehalten (Schwarz und Blau). Die Blüte jedoch ist in einem hellen Rosa bzw. Grün. Sie kann man, wenn man mit der Hand über das Cover fährt, ertasten, ebenso den Namen der Autorin. Auf dem Buchrückseite steht über dem Klappentext drei Sätze, wovon der dritte inhaltlich falsch ist und mich dadurch am Anfang beim Lesen etwas irritiert hat. Etwas was jetzt weniger mit der Aufmachung zu tun hat, aber trotzdem hier einmal angemerkt gehört, ist, dass ich nicht verstehe, warum der Titel „Aschebraut“ lautet. In dem Buch kommt das Wort kein einziges Mal vor. Auch keine „Braut“ oder „Asche“.Zudem verstehe ich auch den Sinn der Blüte nicht. Sie schaut zwar schön aus – genauso wie das ganze Cover – jedoch hat auch sie nicht wirklich etwas mit dem Inhalt zu tun, denn auch sie kommt nicht in der Geschichte vor. Das einzige, was evtl. eine Erklärung sein könnte, dass auch schon auf dem ersten Teil der Reihe eine Blüte (in dem Fall ist es eine Rose), abgebildet ist. Doch da heißt das Buch eben auch „Dornröschenschlaf“, was eine Erklärung für die Rose abgibt. Aufbau, Schreibstil und Perspektiven: Das Buch ist in 23 Kapitel, einen Prolog und einen Epilog gegliedert, die leider meist etwas zu lang sind. Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut und flüssig lesen. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Hauptperspektive ist natürlich die von Brenna Spector, aber auch andere Haupt-/Nebencharaktere bekommen eine Perspektive, die entweder bei dem Leser neue Fragen aufwirft oder leider etwas vorweg nimmt, was dann etwas an der Spannung zehrt. Meine Meinung: Ich habe mich richtig auf das Buch gefreut, da mir der erste Teil dazu (Dornröschenschlaf) wirklich sehr gut gefallen hat und ich mir so einiges von „Aschebraut“ erhofft habe.Aber, um das schon einmal vorweg zu nehmen, er ist nicht so gut wie der erste Teil, aber immer noch gut. Doch während ich die Rezension hier so geschrieben habe, bin ich mit meiner Wertung leider immer weiter nach unten gegangen, da ich einfach viel zu viel Negatives gefunden habe, um dem Buch volle Punktzahl zu geben, wie es mir mein Gefühl eigentlich sagt. Der Prolog hat mich nicht nur verwirrt und mir den Einstieg erschwert, nein, er nimmt der Geschichte auch viel zu viel vorweg. Lange rätselt Brenna an dem, was dem Leser schon auf den ersten 16 Seiten offenbart wird. Nichtsdestotrotz ist das Buch unheimlich spannend. Teilweise klebt man regelrecht an den Seiten und kann sich einfach nicht mehr losreißen. Man möchte nun endlich wissen, was es mit dieser geheimnisvollen Frau auf sich hat und ob sie wirklich Brennas Schwester ist. Brenna ist mir, wie auch im ersten Buch, sehr sympathisch. Man kann ihre Handlungen stets nachvollziehen und auch ihr Verhalten bei gewissen Dingen – die ich jetzt nicht nennen darf, um nicht zu spoilern – macht sie einem sehr sympathisch.Lediglich die gedanklichen Sprünge in die Vergangenheit, die man durch ihre besondere „Gabe“ miterlebt, sind teilweise etwas nervig. Oft habe ich sie auch einfach nur überflogen, weil sie meistens nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Idee mit dem perfekten Gedächtnis, die ja wirklich gut ist und auch nicht so oft vorkommt, besser genutzt wird, indem sie z.B. den Verlauf der Geschichte vorantreibt oder neue Fragen aufwirft, die den Leser neugierig machen. Die Idee von der Geschichte und besonders auch die vom Fall fand ich jedoch sehr interessant, da man so etwas nun wirklich nicht so oft findet.Am Anfang gibt es einige Handlungsstränge, die scheinbar ohne sich zu überschneiden neben einander herlaufen. Später dann, als man immer mehr und mehr über die Vorgeschichten der Personen erfährt, erkennt man doch Verbindungen unter den einzelnen Personen, bis am Ende ihre Geschichten zu einem – im positiven Sinne – undurchdringbaren Netz zusammenlaufen, das sich dann jedoch ganz zum Schluss aufklärt. Mein Fazit: „Aschebraut“ hat mir im Großen und Ganzen eigentlich ganz gut gefallen, wenn auch nicht so gut wie ihr Vorgänger, da ich doch einige kleine Kritikpunkte gefunden habe, wie zum Beispiel der schwierige Einstieg in die Geschichte. Dennoch: Jeder der „Dornröschenschlaf“ gelesen hat, sollte auch unbedingt die Fortsetzung „Aschebraut“ lesen. Auch ich werde die Reihe weiter verfolgen.

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  • Aschebraut

    Aschebraut

    harakiri

    15. July 2013 um 07:48

    Brenna Spector hat vor Jahren ihre Schwester verloren. Seitdem ist sie auf der Suche nach ihr. Brenna hat eine Gabe, sie knan sich an alles erinnern, was sie jemals erlebt hat – und zwar mit allen Sinnen. Gary Freeman – ein alternder Agent für Jugendliche, engagiert Brenna, um eine verschwundene Internetperformancekünstlerin, namens Lula Belle zu finden. Brenna findet heraus, dass gleichzeitig mit ihr ein Mann verschwunden ist. Immer wieder trifft sie auf eine Spur, die zu ihrer Schwester führt Ist Lula Belle ihre Schwester Clea? Zugegeben, der Einfall mit der Performance ist nett, das Buch lässt sich auch schnell und flüssig lesen. Allerdings fühlte ich mich irgendwie allein gelassen. Ständig neue Spuren, aber keine führte richtig weiter – nur in neue Nebenhandlungen. Ständige Rückblicke, teils wiederholt dieselben, von Brenna – irgendwie ist der Funken bei diesem Buch bei mir nicht übergesprungen. Zumal am Ende auch noch alles offen geblieben ist. Hier soll dann wohl der Bogen zu einem weiteren Band gespannt werden. Allerdings hatte ich mir schon eine abgeschlossene Handlung erwartet – zumal alles so auf die Auffindung von Clea ausgelegt war. Verpflichtungen der Mutter zurückbleibt. Auch Trent, der als sehr witziger Typ beschrieben wurde und so manchen Schmunzler entlockte, fand ich sehr gelungen. Alle anderen Personen, einschließlich Brenna, wurden eher oberflächlich behandelt

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  • Aschebraut

    Aschebraut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. June 2013 um 10:05

    Die Gabe, sich an alles erinnern zu können, was einmal in seinem gesamten Leben bereits passiert ist; jeder Geruch, alles Gesagte, alles Gesehene und alles Geschmeckte. Das muss doch wahnsinnig toll sein! Als ich die Beschreibung des Buches gelesen habe, dachte ich mir: Ich denke, dass es zugleich Segen und Fluch ist, sich an alles zu erinnern. Da nicht nur gute Dinge im Leben passieren, ist es sicher schrecklich, sich an grausame Dinge zu erinnern, die man lieber aus seinem Leben gestrichen hätte. Brenna Spector hat genau diese Gabe. Sie ist Privatdetektivin. Die Performancekünstlerin Lula Belle ist verschwunden. Im Internet finden sich Auftritte von ihr, wobei man nur ihre Schatten-Silhouette sieht und kein einziges Mal ihr Gesicht. Bei jedem ihrer Auftritte erzählt sie Geschichten aus ihrer Kindheit. Brenna kennt diese Geschichten. Ist es ihre Schwester Clea? Das Buch ist gekennzeichnet durch ständige Rückblicke und Erinnerungen von Brenna, was mich an diesem Buch ziemlich gestört hat. Des Weiteren kommen sehr viele Personen vor, sodass ich mich etwas schwer mit dem Buch getan habe. Mir hat das Buch eher verwirrt, als das es mir gefallen hat. Ich war mir von Anfang an nicht sicher, ob dieses Buch etwas für mich sein wird. Dennoch habe ich mich darauf eingelassen und muss aber leider sagen, dass es mir nicht so gut gefallen hat. Das Cover und der Buchtitel hatten mir sehr gut gefallen, wobei ich nicht weiß, wieso das Buch „Aschebraut“ heißt, da es in dem Buch keinen Anhaltspunkt für diesen Buchtitel gibt. Leider kann ich dem Buch nur 3 von 5 Sternen geben. 3 deswegen, weil das Buch eine sehr durchdachte Geschichte hatte und der Schreibstil sich sehr leicht und flüssig lesen ließ.

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  • Der zweite Teil der Serie um Brenna Spector

    Aschebraut

    nihnih

    16. May 2013 um 14:26

    Aschebraut ist der zweite Teil um die Privatdetektivin Brenna Spector. Seit dem verschwinden ihrer Schwester Clea in ihrer Kindheit ist sie mit einer besonderen Gabe versehen. Dem hyperthymestischen Syndrom. Das heißt, sie kann sich an alles erinnern. Für ihren Job oft hilfreich, aber im Privatleben nicht immer postiv. Leider sind diese Erinnerungen nicht beeinflussbar. In ihrem neuen Fall, den sie von Trent ihrem Mitarbeiter hat, vermittelt durch ihren ehemaligen Chef Ludlow, sucht sie die Performance Künstlerin Lula Belle. Auftraggeber ist der Agent Gary Freeman, der alles sehr diskret halten möchte. Erst ist sie nicht sehr daran interessiert, da sie mit Ludlow schlechte Erinnerungen verbindet, den Fall zu übernehmen. Doch Dank des Einsatzes von Trent und nachdem sie ein solches Internetvideo gesehen hat, ist ihr Interesse geweckt. Lula Belle nur als Schatten sichtbar erzählt unter anderem Geschichten. Woher weiß Lula Belle soviele Einzelheiten aus ihrer Vergangenheit? Nun ist es auch eine persönliche Angelegenheit und sie ist nicht mehr von diesem Fall abzukriegen. Sie möchte ihre lang vermisste Schwester finden. Dadurch wird im kompletten Buch über die Spannung hoch gehalten. Denn vorhersehrbar war dieses Ende nicht. Diesen Teil kann man auch ohne das man den ersten Teil gelesen hat ohne Probleme lesen. Durch Brennas Erinnerungen findet man sich gut in das Thema ein. Man bekommt einen Bezug zu den Personen die ihr Nahe stehen. Wirklich gut gefallen hat mir wieder ihr Kollege Trent LaSalle, der flippig und selbstbewusst daher kommt. Im ganzen sind alle sehr glaubwürdig und sympathisch von der Autorin beschrieben. Am Anfang hat sich die Geschichte etwas hingezogen, aber einmal drin im Strudel um Clea und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Meine Neugierde war einfach zu groß. Alison Gaylin schreibt schlüssig und nicht langweilig und ihr Schreibstil ist flüssig und unkompliziert zu lesen. Der Titel Aschebraut klingt wirklich gut, aber ich konnte keinen Bezug zum Inhalt feststellen. Das Cover gefällt mir sehr gut und ich freue mich auf einen weiteren Fall mit Brenna.

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  • Aschebraut

    Aschebraut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. April 2013 um 13:23

    Eindruck: Die Leseprobe und der Buchrücken klangen ziemlich interessant, weshalb ich mich auch zum vorablesen auf vorablesen.de angemeldet habe. Das Buch kam schon wenig später bei mir an und ich habe mich gleich darauf gestürzt. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Zeilen kann man flüssig lesen und man kommt ziemlich gut voran. Gleichzeitig empfand ich die Geschichte auch als ziemlich interessant. Brenna Spector war mir sympathisch, noch besser aber fand ich Trent, der zwischen den Kapiteln immer ein bisschen Spaß mit reingebracht hat, damit man nicht vollends auf der Fall-Entwicklung war. Cover & Titel: Das Cover zeigt eine Blume die längst den Kopf hängen gelassen hat, ähnlich wie eine verdorrte Schönheit die nicht mehr die gleiche Ausstrahlung hat, wie noch vor ein paar Jahren. Definitiv ein schönes Cover und es erinnert mich ein wenig an die Vermisste, Lula Belle. Mit dem Titel kann ich nicht allzu viel anfangen. Gut, möglicherweise könnte man "Asche" auf die Schatten und das Verstecken in den Videos deuten, aber mir persönlich ist das ein wenig zu weit hergeholt. Eine Frau im Schatten hätte es auf dem Cover vermutlich besser getan, aber das ist ja Geschmackssache. Ich hätte mir das Buch definitiv auch gekauft, hätte ich es im Laden gesehen, schon allein weil Cover, Titel und Inhaltsangabe prinzipiell gut klingen. Fazit: Insgesamt ein recht gutes Buch, dass mich gut unterhalten hat. Ich kannte den Vorgänger nicht, bin also mit Band 2 eingestiegen, aber selbst das ist nicht weiter wild, weil ich nicht das Gefühl hatte, als hätte ich jetzt groß etwas verpasst, oder als ob ich dringend vorher den ersten Band lesen müsste. Die Geschichte war toll, zeitweise für mich aber ein klein wenig langatmig, aber sobald man die (wirklich wenigen) Stellen überwunden hat, geht es gleich wieder gut weiter. Es gab keinen Charakter, den ich nicht gemocht habe. Einige waren mir sympathischer, andere weniger, aber das ist ja immer so. Ob ich das Buch wirklich als „Thriller“ betiteln würde, sei mal dahin gestellt, für mich war es mehr ein Kriminalroman.

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  • Wo ist Lula Belle?

    Aschebraut

    humsumy

    24. April 2013 um 14:55

    Zum Inhalt: Brenna Spector ist Privatdetektivin. Sie leidet seit ihrem elften Lebensjahr unter dem hyperthymestischen Syndrom, eine seltene Störung, aufgrund derer sie sich mit allen Sinnen an jede Minute ihres Lebens erinnern kann. Ursache war eine Gehirnanomalie und ein traumatisches Erlebnis. Sie hat zwei Arten von Erinnerungen, die Verschwommenen, bzw. die von vor dem Auftreten der Störung und die Klaren, die nachdem die Störung aufgetreten ist. Deswegen kann sie sich weder richtig an ihrem Vater, der schon früh die Familie verlassen hat, noch an ihre Schwester, die verschwunden ist, erinnern. Brenna und ihr Assistent Trent La Salle kümmern sich hauptsächlich um vermisste Personen. In ihrem neuen Auftrag geht es um die verschwundene Lula Belle. Doch bei der Suche gibt es einige Schwierigkeiten. Denn Lula Belle ist eine Performance Künstlerin, die online ihre Seele entblättert. Sie ist auf den Aufnahmen immer nur als Schatten zu sehen und aus ihren Geschichten kann man keine Rückschlüsse auf ihre Person nehmen. Selbst Brennas Auftraggeber, Lula Belles Manager, kennt nicht die Person hinter dem Schatten. So muss sich die Privatdetektivin durch unzählige Videoaufnahmen kämpfen um doch noch irgendwelche Hinweise auf das Verschwinden Lula Belles oder gar ihre wahre Identität zu finden. Dabei fällt Brenna auf, dass die Künstlerin Geschichten aus Brennas Vergangenheit erzählt. Aber das ist doch nicht möglich!! Außer Lula Belle kennt Brennas verschwundene Schwester oder ist sie gar Clea? Somit wird dieser mysteriöse Fall zu einer ganz privaten Angelegenheit für die Privatdetektivin, die nichts vergisst. Meine Meinung: Als ich von der Privatdetektivin mit der seltenen Störung gelesen habe, dachte ich, dass das mal was neues ist und auch spannend werden könnte. Aber ich kam irgendwie nicht in die Geschichte rein. Zum einen waren es für mich zu viele Personen mit eigenen Schicksalen und Geschichten. Zum anderen haben mich die ständigen Rückblicke, die sehr gut verdeutlichen wie schlimm so eine Störung sein muss, ziemlich gestört. Trotz allem fand ich die Idee gut und zum Ende hin wird es doch noch etwas spannend. Wirklich toll finde ich den Assistenten Trent. Der ist so richtig sympathisch und hat das Herz am richtigen Fleck! Fazit: Ich hatte das Gefühl, das das etwas fürs Fernsehen wäre. Unter anderem auch weil die Rückschauen im Fernsehen nur kurz wären, aber im Buch einfach zu lang sind. Alles in allem leider nur drei Sterne!

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  • Neues von der Frau mit dem absoluten Gedächtnis

    Aschebraut

    TochterAlice

    23. April 2013 um 14:10

    Brenna Spector ist wieder da - mit einem neuen Fall, alten wie auch neuen Problemen, mit ihrem Umfeld - der Tochter Maja, dem Assistenten Trent, Kommissar Nick Morasco und ihrem Exmann Jim - und nicht zuletzt mit ihrer Vergangenheit. Wie habe ich mich auf das neue Buch gefreut, denn die Autorin Alison Gaylin hat mit der Privatdetektivin Brenna eine aus meiner Sicht überaus charismatische und aus der Masse der Thriller-Protagonisten herausragende Figur geschaffen, für die ich mich bereits in "Dornröschenschlaf", dem ersten Band der Reihe, begeistern konnte. Und darum gehts: Ein neuer Star am Filmhimmel - das hätte zumindest RJ gerne, der von einer Karriere als Regisseur von Spielberg-Format träumt und zur Sache kommen will - nun soll sein erster Film gedreht werden. Die Realität ist eher ernüchternd - RJ ist eher ein Verlierertyp , sein "Studio" liegt inmitten einer Kloake, dort wird er Lula Belle, einem Star der Porno-Szene erwartet, die auch der Star seines Films werden soll - und von einer anderen Person, mit der in wenig angenehme Erinnerungen verbinden. Genau diese Lula Belle findet sich wieder auf einem Video, das Brenna Spector und ihr Assistent Trent betrachten - ein neuer Fall, den Trent Brenna unterjubeln will. Fall? Ja, denn Lula Belle gilt nun als vermisst und als Brenna erfährt, dass der Fall von ihrem ehemaligen Chef Errol Ludlow, der alles andere als ein verantwortungsbewußter Vorgesetzter war, kommt, will sie nichts damit zu tun haben... doch etwas an Lula Belle weckt in ihr Erinnerungen an Familiäres - und sie lässt sich breitschlagen. Und das hat ganz schöne Folgen: für Brenna, ihren Auftraggeber Gary und nicht zuletzt für Errol - der Fall erhält Windungen, von denen Brenna und Trent nicht mal ahnten, dass sie existieren. Und wie ist es mit meiner Begeisterung? Nun, auch dieser Fall hat mir gefallen, doch bleibt er ein wenig hinter dem ersten Band zurück - warum eigentlich? Aus meiner Sicht liegt es vor daran, dass hier das absolute Aha-Erlebnis von Band Eins, diese Überwältigung anlässlich der neuen Protagonistin, der anderen gleichfalls sehr charismatischen Figuren nicht mehr getoppt werden kann. Dabei gibt es Auflösungen zu Erzählsträngen, die bereits im ersten Band angerissen wurden und somit lange zurückliegen. Zudem ist die Schilderung von Brennas privater Situation, die maßgeblich mit in den Fall spielt, ein wenig schwammig - das hätten sich viele Leser sicher anders gewünscht. Insgesamt jedoch ein rundes Ding mit ein paar aufsehenerregenden Ergebnissen und eben auch ein paar weniger aufregenden Resultaten.

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