Rezension zu "Die Schulfreundin: Ein absolut süchtig machender Psychothriller" von Alison James
coffee2goDer Psychothriller entwickelt sich in raschem Tempo, was als Alltagsgeschichte beginnt, wendet sich sehr schnell in ein Konstrukt aus Geheimnissen, toxischen Beziehungen und mehr oder weniger überraschende Wendungen, sodass man als Leser*in in einen Sog gezogen wird und das Buch kaum aus der H and legen kann. Die Geschichte wechselt sich in der Zeitperspektive ab und verbindet Ereignisse aus der Vergangenheit mit der Gegenwart.
Lucy verkörpert nach außen hin das perfekte Leben, doch sie wird von ihrem Ehemann kontrolliert und manipuliert. Sie selbst hat auch keine reine Weste, sondern Geheimnisse aus der Vergangenheit, von der nur ihre beste Freundin Adele weiß, oder doch nicht? Die beiden haben damals einen Pakt geschlossen. An manchen Stellen ist mir Lucys Verhalten und ihr Charakter zu anstrengend, sie wirkt naiv oder passiv, sodass es schon fast inszeniert erscheint. Auch die vielen Twists und Wendungen waren mir an manchen Stellen zu gehäuft, hier hätte ich es besser gefunden, weniger Wendungen, aber dafür glaubwürdige und überzeugende, nicht so viel Veränderung wie nur irgendwie möglich, um die Spannung hochzuhalten. Ich fühlte mich teilweise nahezu überfordert mitzuhalten.









