Alison Leslie Gold Erinnerungen an Anne Frank

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Inhaltsangabe zu „Erinnerungen an Anne Frank“ von Alison Leslie Gold

Hannah Pick-Goslar erinnert sich an ihre Kindheit mit Anne Frank. Im Juni 1942 verschwinden Anne und ihre Familie aus Amsterdam und wie alle glaubt auch Hannah, dass die Franks in die Schweiz entkommen konnten. Doch dann trifft sie ihre Freundin Anne im KZ Bergen-Belsen - ein Wiedersehen im Angesicht des Todes.

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    Erinnerungen an Anne Frank
    Maditipapiti

    Maditipapiti

    29. June 2016 um 23:01

    Ich habe dieses Buch geliebt! Dementsprechend hielt es sich auch nur zwei Tage auf meinem Nachttisch bis es ausgelesen war. Dies lag nicht daran dass es recht kurz war sondern viel mehr daran dass man, obwohl man das Schicksal der Anne Frank eigentlich kennt, bis zum letzten Moment mitfiebert. 

  • Ein kleines Ravensburger-Taschenbuch mit einem ganz und gar nicht kleinen Inhalt

    Erinnerungen an Anne Frank
    TanteGhost

    TanteGhost

    28. December 2013 um 10:07

    Auf dem Umschlag ist vorne ein nicht unbekanntes Bild von Anne Frank zu sehen. Man kennt es vom Cover ihres Tagebuches. Auf der Rückseite ist ein Foto von Hannah Pick-Goslar zu sehen, wie sie aussah, zu der Zeit als sie mit Anne Frank in Amsterdam befreundet war. Es handelt sich um schwarz-weiß Fotos, wie zu damaliger Zeit üblich nicht irgendwie ausgeschmückt oder verändert. Authentisch eben. Der Inhalt ist recht schnell umschrieben: Hannah Pick-Goslar ist in Amsterdam die beste Freundin von Anne Frank. Beide Familien sind vor den Nazis aus Deutschland geflohen und die Mädchen haben sich zusammen gerauft, weil sie beide vor dem Problem standen, in einen Kindergarten zu gehen, ohne Niederländisch zu können. Doch die Nazis weiten ihre Macht aus und auch in den Niederlanden beginnt die Judenverfolgung. Die Menschen dürfen nicht mehr auf Parkbänken sitzen, keine Schwimmbäder oder Kinos besuchen und nicht mehr in allen Läden einkaufen. Eines Tages will Hannah dann ihre beste Freundin von zu Hause abholen, findet aber nur noch eine leere Wohnung und den Kater vor. Anne ist weg und man glaubt, dass die Familie in die Schweiz fliehen konnte. - Was allerdings keiner weiß, die Familie ist nach vor in Amsterdam. Und zwar in einem Versteck. (Die Geschichte ist sicherlich fast jedem geläufig. Es gibt ja schließlich das Tagebuch der Anne Frank) Die Zeiten werden für die Juden immer schwerer und dann stirbt Hannahs Mutter bei der Geburt ihres jüngsten Kindes. Auch das Kind überlebt es nicht... Hannah muss nun die Rolle der Hausfrau übernehmen. - So lang, bis auch ihre Familie deportiert wird. Hannah und ihre Familie stehen aber auf der zweiten Palästinaliste. Das bedeutet, dass sie nicht direkt in die Vernichtungslager deportiert werden. Ihnen bleibt der Gastod oder Arbeit bis zur völligen Erschöpfung erspart. - Trotzdem fristen sie ihr Dasein unter hygienisch katastrophalen Bedingungen. Hannah erkrankt während ihrer Gefangenschaft einmal an Gelbsucht und an Typhus... doch sie hat Glück und überlebt beides. Als sie ihren Vater verliert, bricht für sie auf der einen Seite eine Welt zusammen. Auf der anderen Seite ist ihr aber auch bewusst, dass sie überleben muss, weil sie nun Vater und Mutter für ihre kleine Schwester sein muss. In Bergen-Belsen, hinter dem Stacheldrahtzaun ist ein neues Lager eingerichtet worden. Die Gefangenen hier haben das schlimmste Los von allen. Es sind Juden, die in einem Versteck gefunden wurden. Diese werden am schlechtesten Behandelt. Und genau hier hört Hannah eines Nachts wieder etwas von Anne. - Anne ist nicht in Sicherheit, in der Schweiz. Sie ist da interniert, wo es allen am schlimmsten geht. Was aus Anne geworden ist, sollte ja bekannt sein. Hannah hingegen überlebt die schreckliche Zeit. Sie verliert ihren Vater und ihre Großeltern in den Lagern und ist selber lungenkrank, als die Befreiung endlich da war... Ein Buch, was Menschen mit zarten Gemütern wirklich ein Schauer nach dem anderen über den gesamten Körper jagt. Mir jedenfalls hat es einmal mehr bewusst gemacht, wie verblendet doch all jene waren, die sich den Nazis damals angeschlossen haben und diese Rassenideologie unterstützt haben. Alles ist mit einfachen Worten beschrieben. Beim Lesen hatte ich Bilder vor Augen. Bilder von zwei glücklichen Mädchen, von zwei verängstigten Mädchen und dann von den zwei Mädchen, die am Zaun stehen, hoffen nicht entdeckt zu werden und doch noch versuchen, einander zu helfen. - Das muss Freundschaft sein. Es handelt sich hier „nur“ um ein kleines Taschenbuch. Genau so dick, dass man gut einen Nachmittag lang etwas zu lesen hat. Aber was man da liest, hat man mit Sicherheit nicht an einem Nachmittag verdaut. Das wäre ein Unding. Die Schrift ist augenfreundlich und die Seitenaufteilung wirkt locker, durch das immer wiederkehrende Motiv der Bretterwand mit dem durchscheinenden Licht aber auch irgendwie bedrückend. Dauerlesen ist hier möglich. Und das ist auch gut so. Denn hat man dieses Buch einmal begonnen, ist es kaum noch möglich, es aus den Händen zu legen. - Mir zumindest ging es so. Und obwohl ich um das Schicksal der Anne Frank wusste, so habe ich doch immer und immer wieder gehofft, dass die Mädchen wirklich eines Tages wieder gemeinsam in die Schule gehen können... Unbedingt lesen!!!

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  • Rezension zu "Erinnerungen an Anne Frank" von Alison L Gold

    Erinnerungen an Anne Frank
    Ana_Banana

    Ana_Banana

    08. December 2008 um 21:57

    Bewegend und schön geschrieben.

  • Rezension zu "Erinnerungen an Anne Frank" von Alison L. Gold

    Erinnerungen an Anne Frank
    Caro88

    Caro88

    20. May 2007 um 14:06

    Ein sehr bewegendes Buch...ich denke das Thema spricht da für sich.