Alison Littlewood Winters Herz

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(0)
(3)
(1)
(2)

Inhaltsangabe zu „Winters Herz“ von Alison Littlewood

Die junge Cass zieht mit ihrem Sohn Ben nach Darnshaw: den Ort ihrer Kindheit, ein ruhiges und abgelegenes Städtchen. Die Bewohner empfangen sie herzlich. Doch schon bald drängen sie sich immer mehr in Cass' und Bens Leben. Ben beginnt sich zu verändern er wird feindselig und verschlossen. Als der Wintereinbruch Darnshaw auch noch von der Außenwelt abschneidet, geht der Albtraum richtig los: Cass muss Ben ganz alleine gegen die Bewohner verteidigen denn auf ihn haben sie es abgesehen.

Stöbern in Krimi & Thriller

Todesreigen

Wie alle Bücher der Reihe ein absolutes Muss für alle Thrillerfans.

Tina06

Ermordung des Glücks

Der Autor überzeugt mit guter Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen.

NeriFee

Totenstille im Watt

Interessante Perspektive, kurzweilig und ein sehr angenehmer Schreibstil. Leider nicht so fesselnd, wie man bei der Perspektive erwartet.

AreadelletheBookmaid

Nachts am Brenner

Grauner und Saltapepe ermitteln in der Vergangenheit. Solider Krimi am dunklen Brennerpass.

oztrail

Verfolgung

So toll wie der vierte Teil. Auch mit dem neuen Autor ist die Story um Mikael und Lisbeth spannend

Rahel1102

Durst

Durst hat einen guten Spannungsbogen, einen guten Fall an sich, eine schlüssige Auflösung und einen durchaus gelungen Effekt am Ende.

AenHen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Das kraftlose Schlagen von Winters Herz

    Winters Herz
    MikkaG

    MikkaG

    24. March 2014 um 13:31

    Cover und Titel haben mich direkt angesprochen und schienen angenehmen Grusel zu versprechen. Leider hat sich diese Erwartung im Endeffekt nur sehr halbherzig erfüllt. Die Geschichte erschien mir ein bisschen wie ein Flickwerk aus bereits bekannten Ideen: das einsame Dorf, das durch starken Schneefall von der Außenwelt abgeschottet wird, die merkwürdigen Schnitzereien an manchen Türen, die Kinder, die zunehmend feindselig und bösartig werden, die unheilvolle Vergangenheit der Kirche... Daraus hätte sicher dennoch Hochspannung entstehen können (denn mal ehrlich, viele gute Bücher bedienen sich an bewährten Ideen), und im ersten Drittel fand ich die Geschichte auch durchaus vielversprechend, aber danach habe ich die Seiten immer lustloser umgeblättert. Zum Großteil lag das sicher an Cass, der Protagonistin. Am Anfang wollte ich sie noch mögen, aber mehr und mehr ging sie mir auf die Nerven. Sie gibt sich unglaublich gerne die Schuld an Allem, tut aber nicht viel, um die Dinge zu ändern. Sie meidet Konfrontation, sogar und vor allem ihrem Sohn gegenüber. Ja, der benimmt sich zunehmend aggressiv und schwierig, aber sie gibt auch immer sofort klein bei und lässt ihn machen, was er will. Er spielt gewalttätige Computerspiele, darf ständig zu seinem besten Freund, obwohl der offensichtlich einen schlechten Einfluss auf ihn hat, er beschimpft und bespuckt seine Mutter, ohne dass er dafür mit wirklichen Konsequenzen rechnen muss... Stattdessen sagt sie sich, dass sie ihm wirklich mehr Freiheit lassen muss und kasteit sich dafür, dass sie nicht so tolle Getränke für ihn im Haus hat wie andere Mütter. Ständig heißt es: xyz hätte das besser gemacht, xyz würde jetzt wissen, was zu tun ist, xyz könnte das... Ich bin so dumm, ich habe versagt, es war meine Schuld... Fast hat man den Eindruck, dass sie sich selber gerne schlechtmacht. Das wird zwar irgendwie erklärt - sie hatte als Kind immer das Gefühl, für ihren Vater nicht gut genug zu sein -, aber trotzdem fand ich es zermürbend zu lesen und es bremst Spannung und Tempo immer wieder aus. Erst ganz gegen Schluss hat sie auf einmal für kurze Zeit Mut und Energie und benimmt sich wie die Eisbärenmutter, die ihr Junges verteidigt - und danach fällt sie in alte Verhaltensmuster zurück. Die Protagonistin, die sich im eigenen Versagen suhlt, und die wahllos zusammengewürfelten Elemente, die man aus vielen Gruselfilmen und -büchern schon kennt, haben das Buch für mich leider ruiniert.Wenn das Beste, was man über ein Buch sagen kann, ist: ich habe schon Schlechteres gelesen (aber nicht viel), dann liegt etwas im Argen.

    Mehr
  • Aus etlichen Horrorstories zusammengebastelte Geschichte

    Winters Herz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2013 um 16:53

    Angezogen vom durchaus interessant klingenden Klappentext und vom gelungenen Cover, musste ich dieses Buch einfach lesen. Doch leider wurden meine Erwartungen komplett enttäuscht: Lahm und langweilig beginnt die Story rund um eine junge Frau, die mit ihrem kleinen Sohn nach Jahren der Abwesenheit und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder in das abgelegene Dorf zieht, in dem sie ihre Jugend verbracht hat. Sie kann sich an ihr damaliges Leben dort allerdings kaum erinnern. Alleine diese Tatsache fand ich schon sehr unglaubwürdig, doch es wurde noch schlimmer. Schon nach dem ersten Auftauchen einer bestimmten Figur in diesem Buch wird sofort klar, auf was die ganze Sache hinausläuft. Und wer es als Leser trotzdem nicht sofort bemerkt, dem hilft der reizende alte Mann mit seinen Bemerkungen ganz schnell auf die Sprünge. Wie naiv und dumm sich die Hauptperson anhand der Vorkommnisse verhält, möchte ich hier gar nicht sagen. Die Autorin lässt hier wirklich kein einziges Klischee aus. Nur wer noch niemals zuvor eine Horror-/Mysterystory gelesen hat, wäre überrascht. Die unglaubwürdige Geschichte plätschert ohne erwähnenswerte Vorkommnisse vor sich hin und einzig das letzte Drittel des Buches sorgt noch für so etwas wie Spannnung. Ja und hier packt die Autorin wiederum alles hinein, von dem sie jemals im Genre Horror/Mystery gelesen und gehört hat. Ich könnte wetten, ich weiss welche Bücher und DVDs sie gelesen und gesehen hat. Leider ist wirklich alles schon einmal, und meistens besser, dagewesen. Ich kann dieses Buch nicht empfehlen.

    Mehr