Alison Lurie

 4 Sterne bei 54 Bewertungen
Autor von Affären, Paare und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Alison Lurie

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Alison LurieAffären
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Affären
Affären
 (8)
Erschienen am 01.11.2001
Alison LurieVon Kindern und Leuten
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Von Kindern und Leuten
Von Kindern und Leuten
 (7)
Erschienen am 01.08.1994
Alison LurieDie Wahrheit über Lorin Jones
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Die Wahrheit über Lorin Jones
Die Wahrheit über Lorin Jones
 (7)
Erschienen am 01.02.2009
Alison LuriePaare
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Paare
Paare
 (7)
Erschienen am 20.05.2010
Alison LurieSommer in Key West
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Sommer in Key West
Sommer in Key West
 (6)
Erschienen am 01.01.2003
Alison LurieEin ganz privater kleiner Krieg
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Ein ganz privater kleiner Krieg
Ein ganz privater kleiner Krieg
 (5)
Erschienen am 01.02.2009
Alison LurieNowhere City
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Nowhere City
Nowhere City
 (4)
Erschienen am 01.02.2009
Alison LurieVarna
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Varna
Varna
 (2)
Erschienen am 01.09.1990

Neue Rezensionen zu Alison Lurie

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Rezension zu "Affären" von Alison Lurie

Ringelpiez mit Anfassen
Ruby Summervor 2 Jahren

In Affären von Alison Lurie begegnen wir Freddy Turner wieder, dem Sohn der Turners, die sich in Liebe und Freundschaft zunächst auseinander liebten, um sich am Ende doch wieder füreinander zu entscheiden. Aus Freddys Mund erfahren wir, wie es der Familie ergangen ist und dass Freddy mit Danielle Zimmerns Tochter Ruth verheiratet ist.

In dem Glauben, dass seine Ehe nicht mehr zu retten sei, kommt er mit einem Forschungsstipendium nach London und stürzt sich in eine leidenschaftliche Beziehung mit einer exzentrischen Schauspielerin. Um viele Erfahrungen reicher macht er sich am Ende wieder auf in sein vertrautes, überschaubares Corinth.

Ebenso ergeht es Vinnie Miner, die um einige Jahre älter während ihres Forschungsaufenthalts überraschend der Liebe ihres Lebens begegnet. Leider geht auch diese Geschichte nicht im klassischen Sinne „gut” aus, aber auch Vinnie reist schließlich bereichert und vielleicht sogar ein klein wenig glücklicher als zuvor zurück ins heimische Neuengland.

In einer Nebenrolle tritt in diesem Roman außerdem Barbie Mumpson auf, die wir aus Luries letztem Roman Sommer in Key West kennen. Ohne zu viel verraten zu wollen, schließt sich an dieser Stelle für mich auf befriedigende Weise ein Kreis.

Ich habe dieses Buch – ähnlich wie jedes andere der Autorin – sehr gern gelesen. Etwas besonderes stellt es für mich da, weil es das erste ist, was ich von Lurie entdeckt habe. Erst nach diesem habe ich mir auch alle anderen angeschafft und erst im Laufe meiner Leseerfahrungen ist es mir möglich geworden, die handelnden Personen ihrer diversen Romane miteinander zu verknüpfen. Ein Vergnügen und ein Gefühl von Ganzheit ist für mich damit verbunden. Die Erwähnung Paul Cattlemans in einem Nebensatz lässt mich direkt wieder an Nowhere City denken: an Pauls anderen Affären, an sein Scheitern, seine Stärken und Schwächen. Indem die Autorin so viele Leben miteinander verknüpft, ohne dabei Fortsetzungen im eigentlichen Sinne zu verfassen, schafft sie meiner Meinung nach ein großes und besonderes Werk, das neben den persönlichen Schicksalen auch soziale Entwicklungen unserer Gesellschaft nachzeichnet.

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Rezension zu "Nowhere City" von Alison Lurie

Was zählt?
Ruby Summervor 2 Jahren

Die Protagonistin Kathy geht davon aus, dass nichts, was in Los Angeles geschieht, wirklich zählt. Alles erscheint ihr so unwirklich und übertrieben – im Gegensatz zu Neuengland, woher sie mit ihrem Mann, einem Cambridge Historiker, zugezogen ist – dass sie schließlich eine Affäre mit ihrem Vorgesetzten, einem Psychiater, der einen Lehrauftrag an der UCLA innehat, beginnt. Aber sie ist nicht die Einzige: Auch ihr Mann Paul versucht sich an einem Seitensprung mit Ceci, einer sogenannten Beatnik.

Doch während Kathy wächst, sich verändert und schließlich zu Kay wird, einer Frau, die sich frei in der ihr zuvor verhassten Stadt bewegt, die sich kleidet und redet wie eine Einheimische, kann Paul nicht von seiner Sozialisation abweichen. Konsequenterweise bricht er seine Zelte nach anderthalb Jahren ab und geht zurück an eine Universität nach Neuengland, während Kathy sich für ein Leben in LA entscheidet.

Wie so oft bei Alison Lurie sind es anfangs die weiblichen Hauptfiguren, die schwach und unselbstständig daher kommen, sich aber im Laufe der Geschichte ändern und in der Regel auch in ein besseres, freieres Leben starten. Die männlichen Hauptfiguren wirken oft unbeweglicher und entlocken mir auch in diesem Fall nur ein schulterzuckendes „Tja!”

Hätte Paul sich wirklich mit seiner Frau auseinander gesetzt, statt sie als hübsches Anhängsel zu betrachten, vielleicht wäre die Geschichte dann anders ausgegangen. Bezeichnend ist an dieser Stelle die Szene, in der Kathy ihren Mann nach allen Regeln der Kunst verführen will. Paul kann nicht glauben, dass sie darauf tatsächlich Lust hat und geht davon aus, dass sie ein Buch gelesen habe, in dem erklärt wird, wie man eine gute Ehefrau wird. Durch sein allzu gönnerhaftes Gerede vergeht Kathy schließlich die Lust und Paul steht allein da.

Das Los Angeles der 60er Jahre fungiert als interessanter Rahmen für diese äußerst amüsante, kluge Beziehungsgeschichte.

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Rezension zu "Ein ganz privater kleiner Krieg" von Alison Lurie

Nicht wirklich, oder doch?
Ruby Summervor 2 Jahren

„Ein ganz privater kleiner Krieg”
dokumentiert die Ehekrise von Erica und Brian Tate. Das Ende bleibt
offen und vielleicht ist es gut so. Denn nachdem Brian seine Frau mit
einer Studentin betrogen hat und Erica mit einem alten Collegefreund
auf einen LSD-Trip gegangen ist, kann nichts mehr so sein, wie es
einmal war. Was als Ehekrieg begann, weitet sich in der kleinen Stadt
Corinth zu einem Krieg zwischen Mann und Frau, alt und jung,
Studenten und Professoren aus. Mit viel Humor und scharfsinnigen
psychologischen Charakterstudien beschreibt die Autorin die
Veränderungen und Herausforderungen, die ihre Protagonisten
durchleben.





Alison Lurie schreibt im Präsens –
das ist mutig, aber sie kann es sich leisten. Die Rückblicke im
Präteritum lesen sich kurzweilig und sind geschickt über den Roman
verteilt. Perspektivenwechsel sind meiner Meinung nach sowieso ihre
große Stärke und sorgen auch bei vielen Rückblicken für einen
lockeren Stil.


Einerseits ist der Roman mittlerweile
wohl als historisch zu betrachten – immerhin liegt die Handlung
gute fünfzig Jahre zurück. Andererseits sind die Probleme der
Akteure universell und wenn Erica mit Ende dreißig plötzlich vor
dem Spiegel „diese alte Frau” entdeckt oder wenn Brian die Angst
vor der „vier Uhr morgens Fütterung” seines ungeborenen Kindes
plagt, dann hat sich daran doch bis heute nicht viel verändert.





Ein wunderbarer, fetziger,
abenteuerlicher Roman, der mich trotz des offenen Endes (was ich
eigentlich nicht so gern mag) mit einem guten Gefühl zurück lässt.

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