Alison Lurie Affären

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Inhaltsangabe zu „Affären“ von Alison Lurie

Vinnie Miner, Amerikanerin, nach ironischer Selbsteinschätzung 'alt, klein, unattraktiv und nicht verheiratet', ein Mensch, den alle übersehen, reist mit einem Forschungsstipendium nach London. Dorthin ist auch ihr attraktiver junger Kollege Fred Turner - gerade von seiner Frau getrennt und pleite - unterwegs. Beide sind allein. Keiner der beiden ist auf eine 'Affäre' aus.

Ein meiner Meinung nach zu recht preisgekrönter Roman von literarischer und psychologischer Raffinesse.

— Ruby Summer
Ruby Summer

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    Affären
    Ruby Summer

    Ruby Summer

    20. February 2017 um 15:59

    In Affären von Alison Lurie begegnen wir Freddy Turner wieder, dem Sohn der Turners, die sich in Liebe und Freundschaft zunächst auseinander liebten, um sich am Ende doch wieder füreinander zu entscheiden. Aus Freddys Mund erfahren wir, wie es der Familie ergangen ist und dass Freddy mit Danielle Zimmerns Tochter Ruth verheiratet ist. In dem Glauben, dass seine Ehe nicht mehr zu retten sei, kommt er mit einem Forschungsstipendium nach London und stürzt sich in eine leidenschaftliche Beziehung mit einer exzentrischen Schauspielerin. Um viele Erfahrungen reicher macht er sich am Ende wieder auf in sein vertrautes, überschaubares Corinth. Ebenso ergeht es Vinnie Miner, die um einige Jahre älter während ihres Forschungsaufenthalts überraschend der Liebe ihres Lebens begegnet. Leider geht auch diese Geschichte nicht im klassischen Sinne „gut” aus, aber auch Vinnie reist schließlich bereichert und vielleicht sogar ein klein wenig glücklicher als zuvor zurück ins heimische Neuengland. In einer Nebenrolle tritt in diesem Roman außerdem Barbie Mumpson auf, die wir aus Luries letztem Roman Sommer in Key West kennen. Ohne zu viel verraten zu wollen, schließt sich an dieser Stelle für mich auf befriedigende Weise ein Kreis. Ich habe dieses Buch – ähnlich wie jedes andere der Autorin – sehr gern gelesen. Etwas besonderes stellt es für mich da, weil es das erste ist, was ich von Lurie entdeckt habe. Erst nach diesem habe ich mir auch alle anderen angeschafft und erst im Laufe meiner Leseerfahrungen ist es mir möglich geworden, die handelnden Personen ihrer diversen Romane miteinander zu verknüpfen. Ein Vergnügen und ein Gefühl von Ganzheit ist für mich damit verbunden. Die Erwähnung Paul Cattlemans in einem Nebensatz lässt mich direkt wieder an Nowhere City denken: an Pauls anderen Affären, an sein Scheitern, seine Stärken und Schwächen. Indem die Autorin so viele Leben miteinander verknüpft, ohne dabei Fortsetzungen im eigentlichen Sinne zu verfassen, schafft sie meiner Meinung nach ein großes und besonderes Werk, das neben den persönlichen Schicksalen auch soziale Entwicklungen unserer Gesellschaft nachzeichnet.

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  • Rezension zu "Affären" von Alison Lurie

    Affären
    PattyS

    PattyS

    16. August 2011 um 18:53

    Eine Geschichte über zwei Amerikaner, die sich in England verlieben. Zuerst dachte ich, daß sie sich ineinander verlieben - doch weit gefehlt! Eigentlich muß es also heißen: zwei Geschichten über zwei Amerikaner, die sich in England verlieben und da sie Arbeitskollegen sind, werden die Geschichten einfach in einen Roman zusammengefaßt. Der Roman ist zeitweise sehr langatmig und ich mußte mich durch die Seiten kämpfen aber bei einem Ende einer Liebesgeschichte konnte ich mir ein paar Tränen nicht verkneiffen. Eins will ich verraten: das ist kein Roman für jemanden, der ein (oder zwei) Happy-End erwartet! Fazit: aber einmal lesen genügt!

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