Alison McGhee

 3.6 Sterne bei 57 Bewertungen
Autorin von Ich lebe, lebe, lebe, winterschwester und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alison McGhee

In allen Genres ein Erfolg: Alison McGhee ist 1960 in New York geboren und lebt heute an verschiedenen Orten der USA, beispielweise in Minneapolis und Kalifornien. Schon ihr erstes Buch, „Rainlight“, wird ein voller Erfolg und findet zahllose begeisterte Leser. Das Debüt wird mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Minnesota Book Award 1999. Ihr Buch „Winterschwester“, in dem ein junges Mädchen mit einem alten Mann für ein Schulprojekt Freundschaft schließt, ist sogar für den Pulitzer Preis nominiert. McGhee schreibt jedoch nicht nur Romane, sondern folgt jeder Idee, die sie inspiriert. Gemeinsam mit verschiedenen Illustratoren veröffentlicht sie Kinderbücher und schreibt zudem Jugendbücher und Lyrik. Ihre Bücher wurden in über 20 Sprachen übersetzt. Neben ihrer Arbeit als Schriftstellerin unterrichtet Alison McGhee zusätzlich Creative Writing an der Metropolitan State University in Minnesota.

Neue Bücher

Wie man eine Raumkapsel verlässt

Erscheint am 21.08.2020 als Hardcover bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Alison McGhee

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Cover des Buches Ich lebe, lebe, lebe9783423249348

Ich lebe, lebe, lebe

 (31)
Erschienen am 01.10.2012
Cover des Buches winterschwester9783423248464

winterschwester

 (13)
Erschienen am 19.08.2011
Cover des Buches Liebe Schwester9783957283580

Liebe Schwester

 (4)
Erschienen am 21.02.2020
Cover des Buches Komm, wir fliegen zum Mond9783446253018

Komm, wir fliegen zum Mond

 (2)
Erschienen am 26.09.2016
Cover des Buches Julia Gillian und der Hund ihrer Träume9783423624763

Julia Gillian und der Hund ihrer Träume

 (1)
Erschienen am 01.04.2011
Cover des Buches Pablo und Birdy9783423640596

Pablo und Birdy

 (1)
Erschienen am 19.07.2019
Cover des Buches Julia Gillian und die Kunst der Hellseherei9783423624336

Julia Gillian und die Kunst der Hellseherei

 (1)
Erschienen am 01.02.2010
Cover des Buches Julia Gillian und die Suche nach dem Glück9783423624602

Julia Gillian und die Suche nach dem Glück

 (1)
Erschienen am 01.09.2010

Neue Rezensionen zu Alison McGhee

Neu

Rezension zu "Liebe Schwester" von Alison McGhee

Lustig und berührend zugleich. Eine große Empfehlung!
Damarisvor 3 Monaten

"Liebe Schwester: Briefe an meine kleine Nervensäge" hat zuerst meine Tochter (10) gelesen. Es war ihr erster Briefroman, und sie kam mehrfach zu mir, um mir Stellen zu zeigen, die sie lustig fand und über die sie herzlich lachen musste. Viel zu schnell hatte sie es ausgelesen. Sie war überrascht, dass nur anhand von Briefen eine Geschichte erhält werden kann. Danach war ich dran. In Erwartung eines humorvollen und kurzweiligen Kinderbuches habe ich es aufgeschlagen. Das Thema des Buches ist das Band zwischen Geschwisters, an dem Liebe und Zuneigung ebenso entlangfließen, wie Streit und nervenzehrende Auseinandersetzungen. Diese Situationen kennen Kinder und Eltern. Und weil das so gut nachvollziehbar ist, ist das Buch praktisch für alle Altersgruppen geeignet, auch wenn es wahrscheinlich mit unterschiedlicher Gewichtung gelesen wird (gut so!). Und ja, es ist lustig und ein bisschen selbstironisch. Ich hatte aber keine Ahnung, welche warmherzige und liebevolle Geschichte sich in diesem Briefroman verbirgt.

Ein Junge, wir kennen seinen Namen nicht, schreibt Briefe und kleine Notizen an seine jüngere Schwester, die hier ebenfalls namenlos ist. Die Briefe beginnen mit "Liebe Schwester" und enden mit "Von Bruder". Schließlich ist sich der Junge mit acht Jahren noch nicht sicher, ob er diese schreiende Nervensäge überhaupt lieb hat. (Ich darf hier vorwegnehmen, dass sich das im Laufe des Buches langsam und auf sehr rührend-fesselnde Art und Weise ändern wird.) Über mehrere Jahre geht das so, ab Geburt der Schwester, bis zum Auszug des Bruders. Dem Jungen geht viel im Kopf herum. Oftmals ist er genervt oder fühlt sich zurückgesetzt, und manchmal ist er auch überrascht, wie sich Gegebenheiten und Gefühle ändern können. Und vielleicht schreibt er am Ende ja wirklich an eine Schwester, die er aus vollem Herzen lieb hat.

Aus den Briefen, Bildern und Textschnipseln, die der Junge an seine Schwester schreibt, entsteht eine Geschichte, die eine Zeitspanne von zehn Jahren umfasst. Natürlich nur grob umrissen, aber doch so akzentuiert, dass Leser*innen hautnah mitbekommen, wie sich die Beziehung zwischen Bruder und Schwester verändert. Vieles ist dann dem Alter/Reife zuzuschreiben, anderes Erfahrungen und Erlebnissen. Ich hätte es nicht gedacht, aber das ist so herzbewegend und berührend erzählt, vor allem auch am Ende, dass ich das Buch mit einem dicken Klos im Hals zugeklappt habe. Die Illustrationen zu den Texten sind witzig und gefühlvoll zugleich. Sie passen perfekt zum Thema und Ausdruck des Buches, und ich könnte mir keine besseren dafür vorstellen.

Fazit ...

Viele Kinderbücher berühren mein Herz. "Liebe Schwester: Briefe an meine kleine Nervensäge" ist das in besonderem Maße gelungen. Das Thema, die Verbindung zwischen Geschwistern, wird in Form eines Briefromans wiedergegeben und ist für große und kleine Leser*innen nachvollziehbar. Meine Tochter empfand das Buch als herrlich lustig und niedlich, auch aufgrund der idealen Illustrationen. Mir erging es ebenso, und zusätzlich war ich überrascht, wie liebevoll und herzergreifend gefühlvoll es umgesetzt wurde. Am Ende ganz besonders stark. Eine große Empfehlung dafür von uns!

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Rezension zu "Liebe Schwester" von Alison McGhee

Humorvoll, herzerwärmend, wunderbar witzig - ein zauberhaftes Kinderbuch!
CorniHolmesvor 3 Monaten

Beim Durchstöbern des neuen Programms des Knesebeck Verlags ist mir „Liebe Schwester “ sofort ins Auge gesprungen. Der Klappentext klang einfach nur bezaubernd und das witzige Cover konnte meine Neugierde ebenfalls auf Anhieb wecken. „Liebe Schwester“ wanderte daher umgehend auf meine Wunschliste.


Eine kleine Schwester kann so schrecklich nervig sein! Wenn sie ein Baby ist, schreit sie nur rum, ist eine Meisterin im Windel befüllen und liebt es dem großen Bruder an den Haaren zu ziehen oder ins Auge zu piksen. Wenn sie etwas älter ist, will sie bei allem dabei sein und ständig, wirklich ständig, dasselbe Buch vorgelesen bekommen. Eine kleine Schwester kapiert einfach nicht, was Nein heißt und was privat bedeutet. Sie bekommt immer ihren Willen und hört einfach nicht damit auf lästige Fragen zu stellen. Da fällt es einem als großer Bruder echt sehr, sehr schwer, seine kleine Schwester zu lieben. Mit den Jahren aber wird der Bruder noch merken, dass so eine kleine Schwester gar nicht so schlimm ist...


Eigentlich wollte ich spätabends, kurz vor dem Schlafgehen, nur mal ein bisschen in „Liebe Schwester“ reinlesen, war aber bereits von Beginn an so begeistert und fasziniert von dem Buch, dass aus ein paar Seiten plötzlich alle Seiten wurden. :D

Das Buch liest sich einfach nur fabelhaft und dank der kreativen Aufmachung irre schnell. Vielleser wie ich haben „Liebe Schwester“ wirklich im Nu durchgesuchtet. Ich glaube, ich saß tatsächlich nur eine gute halbe Stunde dran. Wie mir das Buch insgesamt gefallen hat? Nun, ich denke, das kommt jetzt wenig überraschend für euch: Mir hat es unglaublich gut gefallen! Ich bin hellauf begeistert von dieser süßen, humorvollen und außergewöhnlichen Geschichte, dem famosen Design und den vielen coolen Illustrationen. In meinen Augen ist Alison McGhee mit „Liebe Schwester“ ein ganz besonderes Kinderbuch gelungen, welches definitiv auch für deutlich ältere Bücherwürmer absolut lesenswert ist.


Das Buch besteht aus den Briefen des Bruders, die er regelmäßig seiner kleinen Schwester schreibt und ist von der Gestaltung her mit einem Comicroman zu vergleichen. Zudem erinnert es ein bisschen an ein Tagebuch, finde ich. Text ist insgesamt nur recht wenig vorhanden, sodass „Liebe Schwester“ für Lesemuffel hervorragend geeignet ist.

Die Namen der Geschwister erfahren wir übrigens nicht. Also nicht wundern, dass ich hier immer nur von Bruder und Schwester spreche.

Worüber wir Leser aber informiert werden, ist das Alter. Zu Beginn ist der Bruder acht Jahre alt und seine kleine Schwester wurde gerade geboren. Der Bruder ist anfangs mega genervt von seiner kleinen Schwester. Er hasst sie regelrecht. Insgesamt zehn Jahre begleiten wir die Geschwister und dürfen miterleben, wie aus der anfänglichen großen Ablehnung vonseiten des Bruders schließlich innige Zuneigung wird.


Ich habe die Geschichte quasi mit einem fetten Dauerlächeln auf den Lippen gelesen, weil ich sie so niedlich fand. Die Briefe des Bruders lesen sich einfach nur herrlich und die vielen super lustigen Zeichnungen haben mir auch immerzu ein breites Grinsen aufs Gesicht gezaubert. Einsame Spitze fand ich auch die Zeugnisse, die der Bruder seiner kleinen Schwester jedes Jahr ausstellt. Bei der Benotung für „Bruder an den Haaren ziehen“ musste ich total an meine eigene Kindheit denken. Meine kleine Schwester war früher auch ausgezeichnet in „An-den-Haaren-ziehen“. Ich gehe sehr davon aus, dass sich so mancher, der Geschwister hat, egal ob Groß oder Klein, in „Liebe Schwester“ in so einigen Situationen wiederfinden wird.

Genial fand ich auch, dass der Bruder von seinen Eltern immer nur als „Sie“ spricht und sie, als er etwas älter ist, sogar als „Wärter“ bezeichnet. Also ich bin während des Lesens wirklich gar nicht mehr aus dem Schmunzeln herausgekommen.


Herzerwärmend schön es ist mitzuerleben, wie sich die Beziehung der Geschwister mit den Jahren verändern wird. Zehn Jahre begleiten wir die beiden und am Ende, als der Bruder von zu Hause auszieht um aufs College zu gehen, hat sich seine Meinung über seine kleinen Schwester sehr gewandelt. Das Ende ist einfach nur zauberhaft und zutiefst bewegend. Die Briefe, die Bilder dazu – hach, wundervoll. Ich muss gestehen, dass ich am Schluss ein bisschen Pipi in den Augen hatte, weil ich so gerührt von dem Ende war.


Von der tollen Aufmachung des Buches könnte ich euch endlos etwas vorschwärmen. Ich finde sie grandios! Die Schrift, die wie eine Handschrift aussieht, die verschiedene Gestaltung der Briefe und dann natürlich noch die vielen, vielen brillanten Zeichnungen von Joe Bluhm – alles harmoniert einfach nur perfekt miteinander und beschert uns Leser ein einzigartiges Lesevergnügen.


Fazit: Humorvoll, emotional, wunderbar witzig – ein großartiges Kinderbuch! Mit „Liebe Schwester“ sind der Autorin Alison McGhee und dem Illustrator Joe Bluhm ein ganz besonderes Werk gelungen, welches ich jedem, egal ob Jung oder Alt, ob Bruder, Schwester oder Einzelkind, nur ans Herz legen kann. Das Buch erzählt auf eine super originelle und sehr warmherzige Weise von Hassliebe unter Geschwistern und ist in meinen Augen ein wahres Schätzchen. Ich habe eine wunderschöne Lesezeit mit „Liebe Schwester“ verbracht und vergebe sehr gerne volle 5 von 5 Sternen!

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Rezension zu "Liebe Schwester" von Alison McGhee

Wie Geschwister im Laufe der Jahre zusammen wachsen
sommerlesevor 3 Monaten

Alison McGhee erzählt in ihrem Buch "Liebe Schwester" von Geschwisterhass und -liebe. Das Buch enthält Zeichnungen von Joe Bluhm, erscheint im Knesebeck Verlag und richtet sich an Kinder ab 8 Jahren.  

In Briefen schreibt der große Bruder bei allen möglichen Gelegenheiten an seine "nervige" Schwester, er will ihr mitteilen, was sie doch für eine Nervensäge ist. Ständig heult sie und stört, weil sie überall dabeisein möchte. Schon als Baby kann der Bruder es kaum noch aushalten, diese ständige Heulerei und immer wird ihrem Willen nachgegeben, sie ist halt die Kleine. 


Dieses Buch ist ähnlich einem Tagebuch gestaltet, es beginnt zur Geburt der kleinen Schwester und endet mit dem Auszug des Bruders aus dem Elternhaus. Mit comicartigen Bilder und den entsprechenden Texten vom Bruder erlebt man das sich annähernde Verhältnis des Geschwisterpaares im Laufe der Jahre. Anfangs ist der Bruder noch genervt vom ständig brüllenden Baby, etwas eifersüchtig auf sie und später schon etwas netter bei ihrem ersten Schultag. Wir erfahren von Spielen, bei denen die Schwester die Dienerin sein muss und erleben, wie er später Trost bei seiner Schwester findet, als sein bester Freund Joe wegzieht und sie die Rolle des Freundes einnimmt.

Von der anfänglichen Abneigung entwickelt sich über die Jahre eine wunderbare Beziehung unter Geschwistern, die einer Liebeserklärung gleichkommt.

Mir haben die Zeugnisse sehr gut gefallen, in Schreien, Windelbefüllung und "Bruder an den Haaren ziehen" bekommt die Schwester zum Beispiel ein "Ausgezeichnet". Viele Äußerungen sind sehr witzig und Bilder der verschiedenen Lebensstationen kann man mit viel Spaß lesen. So werden die Eltern anfänglich noch "Sie" genannt, später im Pubertätsalter sind sie die "Wächter".  

Die vielfältigen Gefühle für die kleine, ewig heulende Schwester kann man dank der kleinen Briefe wunderbar miterleben. Wer Geschwister hat, wird das so oder in ähnlicher Form auch erlebt haben. Die Veränderung der Beziehung wächst mit zunehmenden Jahren zu einer Geschwisterliebe mit gegenseitigem Verständnis und das ist ein berührendes Erlebnis. Hier sprechen besonders die Bilder eine eindeutige Sprache. 

Auch wenn dies ein Kinderbuch ist, so werden auch Erwachsene ihre Freude daran haben.   


Eine humorvolle Liebeserklärung an diese ganz besondere Beziehung und Verbindung, die Geschwister zueinander haben.

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Zusätzliche Informationen

Alison McGhee wurde am 08. Juli 1960 in New York (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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