Alison McGhee Ich lebe, lebe, lebe

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Inhaltsangabe zu „Ich lebe, lebe, lebe“ von Alison McGhee

Sie hatten einen schrecklichen Unfall, Rose und ihre große Schwester Ivy. Jetzt liegt Ivy im Koma, und Rose verbringt jeden Nachmittag an ihrem Bett im Pflegeheim. Immer und immer wieder erlebt Rose den Zusammenprall ihres Autos mit einem Lieferwagen in einer vereisten Kurve, den Moment, der sie aus der Zeit katapultiert hat. Nur der Freund der Familie, William T., schafft es, an Rose heranzukommen. Und noch jemand ist da, der auf sie aufpasst: Tom. Lange sträubt sich Rose, sich ihre Gefühle für Tom einzugestehen, bis zu dem Moment, wo sie über ihre Verzweiflung und Einsamkeit mit ihm sprechen kann. Sie begreift, dass sie Ivy loslassen muss, um ins Leben zurückkehren zu können.

Schleppend langsam...

— Hannnah

das Buch hat mich gefesstelt! Der Schreibstil ist anderst als man es gewohnt ist, und die Geschichte berührt einen sehr tief.

— Seelensplitter

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    Ich lebe, lebe, lebe

    Sternenwanderer-01

    21. January 2014 um 11:55

    Klaus von Bookola.de führt mich regelrecht in Versuchung, auch mal in andere Genre reinzulesen. Ich bin ja mehr der Fantasyleser. Aber zu diesem Buch habe ich mich hinreissen lassen. Und ich fand es gut, habe mich in die Geschichte so richtig hineinversetzen können. Unfall, hellblauer Truck, Dämmerung, Kurve, das sind die Schlagwörter in diesem Buch. Rose versteht nicht, warum sich die Welt immer weiter dreht und jeder sein Leben lebt. Müsste die Welt nicht still stehen, oder sich zumindest langsamer drehen. Nach diesem Schicksalsschlag, bei dem Ivy schwer verletzt wurde, lebt Rose nur noch von Viertelstunde zu Viertelstunde. Ihre Mutter ist ihr keine Stütze und ihre Schulkameraden und Liebschaften auch nicht. Es ist einfach schwer loszulassen. Mich hat das Buch sehr nachdenklich gestimmt. Wenn einem ein Arzt erklärt die Maschinen abzuschalten, glaubt man ihm. Immerhin ist er der Experte. Oder klammert man sich an jeden Strohhalm und hofft das es bald wieder so ist wie früher. Ich glaube, man klammert am Anfang ganz sicher, aber mit der Zeit, sieht man, ob jemand dahinwegetiert oder sich doch erholt. Allerdings ist es auch schwer zu sagen, wenn nie in so einer Situation war. Rose muss loslassen, doch so einfach ist das nicht, doch die Gespräche mit einem Freund der Familie, der sie sehr unterstützt, hilft ihr beim Loslassen. Auch Tom, den sie kennenlernt, hilft. Doch die Beziehung ist angespannt, da Rose einfach nicht so locker ist. Einige Phrasen wiederholen sich sehr oft in der ganzen Geschichte. Es kommt für den einen so "nervig" rüber, aber ich interpretiere das anders. Es hilft ihr den Alltag zu meistern, sie will es nicht vergessen. Und sie kann es nicht vergessen. Bevor ich jetzt noch mehr schreibe, solltet ihr das Buch einfach lesen. Es ist mal eine Abwechslung zum Nachdenken. Die Bewertung versteht ihr wenn ihr das Buch gelesen habt.   Ich vergebe 4 von 5 Kranichen

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  • Wir alle laufen herum mit einem Stein in unserem Schuh

    Ich lebe, lebe, lebe

    MissStrawberry

    31. October 2013 um 21:17

    Ivy und Rose hatten einen unverschuldeten Unfall. Während Ivy im Koma liegt, ist Rose nicht viel geschehen und sie lebt mit so vielen Fragen in sich, mit Angst, mit Verzweiflung, mit Wut. Sie ist ein Teenager und allein, denn ihre Mutter kämpft selbst mit ihren Gefühlen. Auch der Freund von Ivy handelt für Rose unverständlich. Immer wieder versucht sie, ihre innere Leere zu füllen. In ihrer Einsamkeit kommt sie auf die irrwitzigsten Ideen, die keineswegs wirklich hilfreich sind. Im Gegenteil - sie wird zum Gerede. Aber in all dem Elend hat sie Freunde. Freunde, die sich durch nichts davon abbringen lassen, für Rose da zu sein. Und Rose lernt, dass es verschiedene Arten und Formen von Trauer gibt. Sie lernt auch, dass sie nicht die einzige ist, die trauert. Es geschehen Dinge, die den Atem rauben, aber die Welt dreht sich weiter. Jeder um sie herum trauert um etwas oder jemanden - das wird Rose klar. Wunderbar, wie Alison McGhee all die Facetten aufzeigt, die ein so einschneidendes Ereignis mit sich zieht, die Vielfältigkeit der Liebe beschreibt. Ein Buch, das starker Tobak ist, aber Jugendlichen viel geben kann, denn Jugendliche haben durchaus Verständnis für solche Situationen. Manchmal hilft lesen da mehr, als reden. Dieses Buch ist bewegend, zauberhaft, trösend und schlicht ein kleines Juwel. So traurig die Story ist, so schön ist sie geschrieben. William T. hat einen perfekten Satz dafür: "Wir alle laufen herum mit einem Stein in unserem Schuh!" Treffender kann man es nicht sagen.

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  • Ich lebe,lebe,lebe

    Ich lebe, lebe, lebe

    Seelensplitter

    23. August 2013 um 17:02

    Ist ein Buch, das tief fesselt- ich kann mit dem Mädchen dem der Abschied zur Schwester so schwer fählt, sogut nachvollziehen. Die Mutter die Depressive Schübe hat und kaum noch wirklich richtig am Leben aktiv ist, das ist mitnehmend. Wie die Freunde das Mädchen versuchen aufzupäppeln und letztlich nur zum Spielzeug geworden sind, wie dann letztlich Liebe aus dem Gefängnis des Hilflosen heraus führt. Es ist ein Buch voller Tragik, voller Gefühl, voller Spannung und doch auch voller Traurigkeit. Ich würde das Buch jedoch nicht schon für Jugendlich ab 14 Jahren frei geben, verstehen sie diesen Sinn denn schon? Auch was ich nicht so schön fand, waren gewisse Wiederholungen, andererseits brauchte es gerade das. Ich bin gespannt welche Wege dieses Buch noch finden wird, anderen Menschen Mut in ihrer schweren Geschichte zu machen.

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  • Loslassen

    Ich lebe, lebe, lebe

    HeikeM

    22. April 2013 um 09:27

    "Die Erde hätte aufhören müssen, sich zu drehen. Doch das tat sie nicht." Alison McGhee erzählt in ihrem Roman "Ich lebe, lebe, lebe" die anrührende Geschichte von Rose, die einen schweren Verkehrsunfall glimpflich überstanden hat, ihre ältere Schwester Ivy hingegen liegt im Koma, aus dem sie wohl nie wieder erwachen wird. Täglich besucht Rose ihre Schwester im Pflegeheim. Die Welt, die sie umgibt, ist nicht mehr die gleiche wie vor dem Unfall. Rose fühlt die Blicke ihrer Mitmenschen auf sich ruhen und hört, wie von ihrer Schwester als "lebendige Leiche" gesprochen wird. Der Stil der Autorin hat mir gut gefallen. Sie fasst ein schweres Thema auf sehr einfühlsame, metapherreiche und philosophische Weise an. Dabei ist das Buch leicht zu lesen und gleitet nicht ins Pathetische oder Sentimentale ab. Sehr gelungen fand ich die häufigen Wiederholungen der Unfallszene als Stilmittel. Das spiegelte sehr deutlich wieder, wie sich Rose' Gedanken im Kreis drehten. Sie hat bis auf ihren Nachbarn, der sich rührend um das Mädchen kümmert, und später dann Tom niemanden, der ihr helfen konnte, sie aus ihrem tiefen Loch, in das sie gefallen war, zu befreien. Auch bei der Mutter findet sie keinen Halt. Rose als Protagonistin ist gut charakterisiert, obwohl es mir schwer fiel, zu ihr wirkliche Nähe aufzubauen. Die anderen Figuren im Roman blieben mir sehr fremd, sie waren nur flüchtig gezeichnet. Das fand ich sehr schade, aber vielleicht boten die gut 150 Seiten nicht genügend Raum dafür. Dieser Roman ist als Jugendroman für die Altersgruppe 14 - 17 Jahre deklariert, ist aber vom Thema, vom Anspruch und vom Schreibstil her auch für ältere Junggebliebene empfehlenswert. Sehr interessant fand ich die inneren Betrachtungen Roses darüber, was sie alles hergeben würde, um ihre Schwester aus dem Koma zu holen. Alles! Wirklich Alles? Alison McGhee erzählt in ihrem Roman von Liebe, Verlust und Loslassen. Es ist ein Buch, das ein wenig traurig und nachdenklich stimmt und mit einer eindeutigen Botschaft versehen ist. Wer Romane über schwere Familienschicksale mag, wird mit diesem gut beraten sein.

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  • Rezension zu "Ich lebe, lebe, lebe" von Alison McGhee

    Ich lebe, lebe, lebe

    ginnykatze

    Komm schon, gehen wir ein Stück… Zum Inhalt: Nach einem schweren Autounfall liegt die achtzehnjährige Ivy im Koma. Ihre siebzehnjährige Schwester Rosie sitzt mit im Auto und bleibt fast unverletzt. Wie kann das sein? Von einer Sekunde auf die andere ändert sich Rosie´s Leben abrupt. Ivy liegt regungslos in ihrem Bett und schläft. Rosie hingegen muss ihr Leben weiterleben. Sie kann das nicht, ständig sieht sie den Aufprall vor ihrem geistigen Auge und durchlebt die Situation immer und immer wieder. Aber Ivy bleibt Dornröschen, denn sie schläft und schläft und schläft. Rose kümmert sich rührend um sie, denn ihre Mutter Connie, kann das nicht. Sie war nicht fähig, den Ärzten zu erlauben, das Beatmungsgerät abzustellen und nun besucht sie sie überhaupt nicht. Als Rose es nicht mehr aushalten kann, schreit sie ihre Mutter an und sagt, warum hast du nicht Ja gesagt? In Rose stirbt jedes Gefühl ab und sie versucht immer wieder aus diesem seelischen Loch herauszukommen. Mehr werde ich jetzt nicht verraten. Fazit: Die Autorin Alison McGhee greift hier ein hochinteressantes Thema auf. Wie soll man sich entscheiden, wenn in der eigenen Familie so etwas passiert? Leider gelingt es ihr in diesem Buch nicht, mich zu überzeugen. Der Schreibstil ist gut lesbar. Die Protagonisten beschreibt Alison McGhee aber mit zu wenig Gefühl. Für mich schon recht emotionslos erfahren wir aus dem Leben von Rose und Connie nach dem Unfall. Immer wieder lesen wir die gleichen Sätze. Bei mir kam leider schon bald Langeweile auf und ich war drauf und dran, das Buch aus der Hand zu legen. Das ist natürlich schade; denn dieses Thema sollte hier doch genauestens aufgearbeitet werden. Die Beschreibungen von Rose und Connie, die doch schwer seelisch zu leiden scheinen, kommen völlig kühl rüber. Ich kann nur sagen, dass ich hier anderes erwartet habe. Man hätte so viel mehr aus diesem Thema machen können. Leider ist dies der Autorin in meinen Augen überhaupt nicht gelungen. Hier kommen von mir 2 Sterne, zu mehr reicht es leider nicht.

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  • Hat mir nicht gefallen.

    Ich lebe, lebe, lebe

    Jetztkochtsie

    21. March 2013 um 20:42

    Der Ansatz des Buches und die Idee der beiden Schwestern hatte für mich durchaus ihren Reiz, konnte mich aber weder über das ganze Buch hinweg begeistern, noch wirklich fesseln. Im Gegenteil, die Hauptperson Rose ging mir zunehmend auf den Geist. Ihre Handlungen fand ich schlecht nachvollziehbar, ihre Gedankengänge wirr und die häufigen als Stilmittel eingesetzten Wiederholungen fand ich wenig gelungen. Ich würde das Buch auch nur bedingt als Jugendbuch einstufen, der Umgang mit Sex, ist soweit davon entfernt, was ich als Jugendliche davon dachte und fühlte, daß es mich im Alter von 14-18 vermutlich irgendwie irritiert hätte. Die Sprache ist auch teilweise recht anstrengend gewählt und die Personen rund um das Geschehen herum haben für mich kein Profil entwickelt. Sie blieben flach, charakterlos und langweilig. Der Sprachstil ist ein von vielen Wiederholungen geprägter, den ich einfach nicht besonders poetisch oder passend fand. Leider kein Buch, das ich empfehlen würde.

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  • Rezension zu "Ich lebe, lebe, lebe" von Alison McGhee

    Ich lebe, lebe, lebe

    melanie_reichert

    Gefühlvoll, erschütternd, ergreifend. Wir bekommen die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Rose erzählt. Diese Form der Erzählung macht das Lesen noch emotionaler, weil Rose sehr verschlossen ist und viele Gedanken nur gedacht und nicht ausgesprochen werden. Eine Besonderheit ist wohl die ständige Wiederholung des Unfallhergangs. Dies verdeutlicht dem Leser, wie schwer es Rose fällt das Ganze zu verarbeiten. Für eine 17jährige, die ihre Schwester so sehr liebt, muss es doppelt so schwer sein, zu akzeptieren, dass man selber lebt, die Schwester aber im künstlichen Koma liegt. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil der Schreibstil der Autorin unheimlich fesselnd ist. Ich wollte unbedingt wissen, ob Rose es schafft, sich von allem frei zu machen oder ob sie mit ihrem Leben gegen die Wand fährt. Die Enttäuschung und Wut sind förmlich greifbar. Jeder, der schon mal einen geliebten Menschen verloren hat, kennt wohl das Gefül, wenn man zuerst in eine bodenlose Tiefe stürzt und dann die Wut kommt. Warum wurde man alleine gelassen? Warum ausgerechnet dieser geliebter Mensch? Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Gerade Rose macht eine enorme Wandlung durch und ist dabei sehr authentisch beschrieben. Auch die Nebencharaktere haben viel Persönlichkeit und man schließt sie direkt in sein Herz. Egal ob Tom, ein Mitschüler, der Rose auf eine liebevolle Art und Weise zu trösten versucht oder der gute William T., der die Familie zusammen hält. Jeder leistet seinen Beitrag um die Geschichte abzurunden. Eins muss ich noch anmerken: Ich glaube dies ist eines der Bücher, dass man entweder liebt oder eben nicht. Man muss sich auf jeden Fall auf diese traurige und emotionale Geschichte einlassen und in der richtigen Stimmung dafür sein. Mich konnte die Geschichte absolut überzeugen und ich habe ein paar gefühlvolle Stunden mit Rose erleben dürfen.

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    • 2
  • Rezension zu "Ich lebe, lebe, lebe" von Alison McGhee

    Ich lebe, lebe, lebe

    kleinfriedelchen

    13. March 2013 um 10:31

    "Ich wollte auch sterben", sagt er. "Aber dann habe ich immer weitergelebt", sagt William T. "Das ist wirklich seltsam, Kleine, wie wir manchmal denken, wir können nicht, und dann können wir es doch. Wir leben einfach immer weiter." (S. 87/88) In nur einem einzigen kurzen Moment auf einer vereisten Bergstraße verändert sich Rosies Leben für immer. Ein blauer Lastwagen rammt ihr Auto, ihre Schwester wird dabei schwer verletzt und fällt ins Koma. Seitdem ist für Rose nichts mehr, wie es einmal war. Tag für Tag wacht sie an Yvys Krankenbett und hofft, dass ihre Schwester wieder aufwacht. Halt bietet ihr einzig William T., ein Freund der Familie, der ihr hilft, weiterzumachen, nicht in sich selbst zu versinken. Doch das, was Rose wirklich helfen würde, über ihren Kummer hinwegzukommen, muss sie ganz allein bewältigen... -------- Wir alle haben Menschen in unserem Leben, aus denen wir unsere Kraft ziehen, die unser Leben bereichern und es erst richtig lebenswert machen. Für Rose ist dieser Mensch ihre große Schwester Yvy, die seit einem schweren Autounfall im Koma liegt. Seitdem vegetiert Rose vor sich hin, schleppt sich mechanisch zur Schule und wartet auf den Moment, in dem sie endlich wieder an das Bett ihrer Schwester eilen kann. Außer Trauer und Schmerz hat sie schon lange nichts mehr gefühlt. Auch ihre Mutter ist ihr keine Hilfe, denn die hat Yvy nicht ein einziges Mal besucht, seit sie im Koma liegt. Nur William T., der für Rose und Yvy schon immer eine Art Ersatzvater war, ist stets an ihrer Seite und hilft ihr weiterzumachen, von einem Tag zum nächsten. "Ich lebe, lebe, lebe" ist ein melancholisches Buch über den Schmerz des Verlustes, über das Trauern und das langsame Loslassen von geliebten Menschen. Auf jeder Seite spürt man die stumme Verzweiflung, die in Rose wütet und die sie versucht zu verdrängen, was ihr eher schlecht als recht gelingt. Besonders wenn sie ihre Mitschüler auf dem Schulflur über Yvy tuscheln hört. Man bekommt in diesem Buch deutlich vor Augen geführt, das jeder anders mit Trauer und Verlust umgeht. Manche schreien ihre Wut einfach laut in die Welt hinaus, manche graben die Trauer tief in sich ein und tun, als wäre nichts geschehen. Und manche, wie Rose, verlieren ihren Antrieb im Leben und geben einfach auf. Egal auf welche Weise man damit umgeht, der Weg zurück in das normale Leben ist schwer, wie diese Geschichte zeigt. Trotz der sehr traurigen Thematik wirkte die Geschichte manchmal etwas distanziert und emotionslos. Ich fand das allerdings recht passend, denn besonders am Anfang ist Rose wie betäubt und so erzählt sie eben auch. Erst zum Ende hin, als die Monate vergehen, taut Rose langsam auf und lässt ihre Emotionen zu. Alison McGhee transportiert hier auch viele Emotionen ohne große Worte oder lange Ausführungen, ohne eine komplexe Rahmenhandlung. Stattdessen erleben wir das Innenleben eines verzweifelten Mädchens, die lernen muss, auch ohne ihre Schwester zu leben. Mein Fazit: "Ich lebe, lebe, lebe" ist ein schönes, ruhiges Buch mit ernster Thematik und liebevollen Charakteren, die einem trotz der Kürze der Geschichte ans Herz wachsen.

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  • Rezension zu "Ich lebe, lebe, lebe" von Alison McGhee

    Ich lebe, lebe, lebe

    vormi

    05. March 2013 um 23:59

    Die Schwestern Rose und Ivy hatten einen schlimmen Autounfall. Der jüngeren, Rose, geht es bald wieder gut und sie kann auch wieder zur Schule gehen. Die ältere Schwester, Ivy, liegt im Koma und es ist eher unwahrscheinlich, daß sie bald wieder aufwacht. Ein schwieriges Thema, eigentlich sehr gut getroffen. Teilweise etwas verworren geschrieben, aber nach so einem Autounfall ist bei einem Teenager die Gefühlswelt noch mehr in Aufruhr als sonst eh schon. Wir begleiten Rose auf ihrer Reise durch die verschiedensten Stadien, die sie durchlaufen muß. Zum Glück findet sie Freunde, die ihr ein wenig helfen können. Mir hat das Buch gut gefallen. Ein guter Erzählstil, leider manchmal etwas atemlos, gehetzt und dadurch verwirrend. Dafür habe ich den einen Stern abgezogen. Das Cover gefällt mir sehr gut. Den Titel finde ich nicht so glücklich gewählt. Die Hauptpersonen finde ich gut getroffen, sie sind sehr lebensnah geworden. Außer die Mutter der beiden Schwestern, die hat es mir schwer gemacht. Ihr Handlungsweise konnte ich nicht nachvollziehen. Aber ich kann mir so eine schreckliche Situation auch nicht vorstellen, wer weiß schon, wie er selber handeln würde.

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  • Rezension zu "Ich lebe, lebe, lebe" von Alison McGhee

    Ich lebe, lebe, lebe

    sab-mz

    03. March 2013 um 17:54

    Selten musste ich mich durch ein Buch so hindurchquälen. Das Thema ist so spannend. 2 Schwestern Rose und Ivy haben einen schweren Autounfall. Ivy fällt ins Koma hat kaum Chancen auf ein normales Leben und Rose übersteht den Unfall fast ohne körperliche Schäden. Den grössten Schaden hat Roses Seele genommen. Was könnte ein Autor daraus machen, ganz viel. Leider gelingt es der Autorin so ganz und gar nicht. Nach den ersten 50 Seiten wollte ich das Buch weglegen, aber ich haben tapfer bis zum Ende durchgehalten, da es ein Testexemplar war. Es wird kaum besser im Laufe des Buches. Der Schreibstil der Autorin ist so trocken und langweilige. Das Buch ist geprägt von Wiederholungen und für mein Empfinden fehlt der Autorin das Einfühlungsvermögen, um zu beschreiben wie es Rose geht. Alles kommt recht kalt rüber. Die Zielgruppe des Buches sind Jugendliche, ich gehe davon aus, dass diese das Buch ganz schnell aus der Hand legen würden. Schade für dieses wichtige Thema.

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  • Rezension zu "Ich lebe, lebe, lebe" von Alison McGhee

    Ich lebe, lebe, lebe

    antjemue

    27. February 2013 um 17:30

    Gewollte Kunst tötet Emotionen Auch dieses Buch entdeckte ich durch das Amazon Vine Programm. Die in der Kurzbeschreibung aufgeführte ernsthafte Thematik interessierte mich sehr. Ich lebe, lebe, lebe Die 17-jährige Rose hatte ein traumatisches Erlebnis. Ihre um ein Jahr ältere Schwester Ivy und sie hatten einen Unfall. Rose, als Beifahrerin, überlebte diesen fast unverletzt. Ivy liegt seit dem im Koma. Die Ärzte geben ihr keine Chance… Für mich zu kühl und emotionslos In einer eigentlich sehr einfachen Sprache erzählt Rose die Geschichte aus ihrer Sicht zunächst in der zweiten und später dann in der ersten Person. Einen philosophischen Hauch bekommt das Ganze durch Metaphern und Wiederholungen, die auf mich jedoch, durch die sonst eher biedere Wortwahl, viel zu gewollt künstlich und viel zu kühl wirkten. Das verhinderte bei mir dann leider auch das Aufkommen jeglicher Emotionen. Dabei sollte mich als Leser doch das Schicksal der Protagonisten berühren. Anfangs tat es das auch noch. Immerhin begann der Leidensweg von Rose auch nicht erst mit dem Unfall, sondern eigentlich schon viel früher. Die Mutter war, nach dem der Vater die Familie verließ, nicht in der Lage die Verantwortung für sich und ihre beiden Töchter zu meistern. Uneigennützig sprang ein Nachbar ein, der auch noch immer im Leben von Rose präsent ist. Bestimmt hat dies dazu beigetragen, dass die Bindung der Schwestern zueinander sehr stark war und Rose jetzt, wo Ivy fehlt fast verzweifelt. Ich kann den Schmerz zwar irgendwie verstehen, aber es gelang mir über die gesamten fast 160 Seiten leider immer weniger, dies beim Lesen auch zu fühlen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass mir aufstieß, dass Ivy von Rose gefühlt tausendmal als ihre schöne Schwester bezeichnet wurde und mir das Wort schön als Charakterisierung für Ivy nicht reichte, genauso wenig, wie die Rückblicke auf gemeinsam erlebte Situationen, die mir weder Rose noch Ivy näher brachten. Bei den vielen Erinnerungsschleifen zum Unfall nervte mich, dass dies immer wieder mit dem haargenau gleichen Wortlaut geschah. Sicher, war das gewollt, um den Teufelskreis in Rose zu verdeutlichen, auf mich persönliche hatte es eine gegenteilige Wirkung. Trotz der ernsthaften Thematik, konnte ich mich mit der Geschichte leider gar nicht so richtig anfreunden, auch wenn wenigstens das Ende auf mich eine versöhnliche Wirkung hatte. Ansonsten blieben mir die Hauptcharaktere einfach zu blass, als dass ich mich hätte so richtig in sie einfühlen können. Am stärksten von allen blieb mir der Nachbar mit seiner uneigennützigen Hilfsbereitschaft in Erinnerung.

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  • Rezension zu "Ich lebe, lebe, lebe" von Alison McGhee

    Ich lebe, lebe, lebe

    sabatayn76

    17. February 2013 um 22:30

    'Die Erde drehte sich weiter.' Inhalt: Ivy, die Schwester der Ich-Erzählerin Rose, wird bei einem Autounfall schwer verletzt und liegt seitdem im Koma. Immer wieder durchlebt Rose den Unfall, stellt sich viele Fragen, sucht Hilfe bei der Mutter, bei Freunden, bei wechselnden Jungenbekanntschaften, versucht, mit dem Schicksal zu verhandeln, glaubt nicht daran, dass ihre Schwester nicht mehr gesund werden wird. Mein Eindruck: Mir hat der Schreibstil von Alison McGhee sehr gut gefallen - das Buch liest sich flüssig, ist aber nicht simpel. Hervorragend gelungen sind die Wiederholungen von Sätzen, z.B. von der Beschreibung des Unfalls, was meiner Meinung nach ein gutes Abbild der Intrusionen darstellt, die oft nach traumatischen Erlebnissen auftreten und die die Betroffenen oft jahrelang quälen. Hier hat man wirklich das Gefühl, Roses Erfahrungen mitzuerleben, ihren detaillierten Schilderungen persönlich zu lauschen, die sich stets um das selbe Thema drehen. Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Distanziertheit des Romans. Dies kann durchaus ein Stilmittel sein, das die psychopathologischen Erlebnisse nach einem Trauma verdeutlicht, doch ich empfand 'Ich lebe, lebe, lebe' dadurch als extrem distanziert, konnte mich wenig einfühlen, wurde durch das eigentlich berührende Thema kaum emotional bewegt. Auch die Protagonisten wirkten auf mich (mit Ausnahme der Hauptprotagonistin Rose) eher austauschbar und zu oberflächlich. Mein Resümee: Ein kurzer Roman, den man in wenigen Stunden ausgelesen hat, dessen Thematik jedoch alles andere als kurzlebig ist.

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  • Rezension zu "Ich lebe, lebe, lebe" von Alison McGhee

    Ich lebe, lebe, lebe

    abuelita

    29. January 2013 um 18:31

    Es ist kein einfaches Thema….… Rose erlebt immer wieder den Tag, die Stunde, die Minute in der „es“ passierte – der Unfall, bei dem Ihre Schwester schwerstverletzt wurde. Die Mutter kann nicht helfen und Rose selber fühlt nur noch etwas bei ihren wechselnden Kontakten mit Jungen… Das Buch ist weder kitschig noch reisserisch –und trotzdem, trotzdem hat es mich längst nicht so sehr berührt wie es – normalerweise – der Fall sein sollte oder bei anderen Büchern dieser Art war. Warum das so ist? Vielleicht ist mir die Sprache zu kühl, die Geschichte nicht flüssig genug und eher aus einer gewissen Distanz heraus erzählt, der Charakter der Rose nicht so dargestellt dass ich mir das Mädchen vorstellen konnte….ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass ich mir mehr davon erwartet habe und es selber nicht so recht fassen konnte, wie kühl-gelassen ich das Buch in kurzer Zeit ausgelesen habe – und vermutlich, leider, genauso schnell auch wieder vergessen werde….

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  • Rezension zu "Ich lebe, lebe, lebe" von Alison McGhee

    Ich lebe, lebe, lebe

    KleineLeseecke

    22. January 2013 um 20:36

    Leider kein Highlight für mich Die beiden Mädchen Rose und Ivy hatten einen schlimmen Autounfall, seit dem Ivy im Koma liegt und Rose mehr oder weniger gut bzw. schlecht mit der Situation zurechtkommt. Nur William T. und Roses Mitschüler Tom sind für die in dieser schwierigen Zeit da. Nach der interessanten Inhaltsangabe war ich wirklich sehr gespannt auf diesen Roman. Ich lese gerne Jugendbücher und seit kleinen Meisterwerken wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green auch Bücher mit ernsteren Themen wie Krankheit oder Verlust. Deshalb habe ich mich so richtig auf „Ich lebe, lebe, lebe“ von Alison McGhee gefreut, wurde aber leider enttäuscht. Sofort ist mir der doch recht ungewöhnliche Erzählstil der Autorin aufgefallen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive (Rose) erzählt und oftmals wird auch der Leser direkt angesprochen. Ich kann verstehen, dass diese Erzählweise gewählt wurde, um den Leser direkt an Roses Gefühlen und Gedanken teilnehmen lassen zu können und das war von der Autorin auch sehr gut gemeint. Dennoch ist dieser Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig und nicht jedermanns Sache. Ich konnte mich leider während des ganzes Buches nicht so richtig damit anfreunden und wurde deshalb auch nie richtig mit der Geschichte warm. Die Idee, die der Geschichte zugrunde liegt, ist interessant und ernst zugleich. Ich war glücklicherweise noch nie in einer ähnlichen Situation wie Rose, kann mir aber gut vorstellen, dass man dann so reagiert wie sie in dem Roman und konnte mich wenigstens ansatzweise in sie hinein versetzen. Dennoch konnte mich die Geschichte nie so richtig packen und für sich gewinnen. Das liegt einerseits sicherlich daran, dass sie mit nur 157 Seiten ungewöhnlich kurz ist (und die Schriftart ist nicht einmal klein). Andererseits lernt man die Protagonistin nur nach ihrem Unfall kennen und erfährt nicht, wie sie vorher war. Deshalb entsteht ein recht eindimensionales Bild von ihr, das mir als Leser nicht gereicht hat. Fazit: „Ich lebe, lebe, lebe“ von Alison McGhee konnte mich leider nicht richtig von sich überzeugen, obwohl ich zunächst sehr neugierig war. Ich empfehle bei diesem Roman vorher eine Leseprobe zu lesen, damit man merkt ob einem der Schreibstil und die Geschichte zusagen. Von mir gibt es leider nur 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Ich lebe, lebe, lebe" von Alison McGhee

    Ich lebe, lebe, lebe

    sabrinacremer

    24. December 2012 um 08:58

    Meine Meinung: “Er bringt mich zur Schule, biegt in die Warteschleife ein und wartet mit laufendem Motor. >Hör mir zuDu steigst jetzt aus. Richtest deine Füße in Richtung Eingang aus und marschierst los. Gehst rein. Zu dem Raum, in dem du deine erste Stunde hast. Später zum nächsten. Noch später zum übernächsten.< Immer noch dieser Ausdruck in seinem Gesicht. >Eine Viertelstunde, dann noch eineImmer nur die nächste Viertelstunde, an mehr musst du nicht denken.< Aber ich bin müde. So müde.” (Seite 65) Ivy und ihre jüngere Schwester Rose sind ein Herz und eine Seele. Bis zu jenem schicksalhaften Tag: die beiden sidn in einen Autofunfall verwickelt. Während Rose mit leichten Verletzungen davon kommt, hat es Ivy als Fahrerin deutlich schlimmer erwischt: sie liegt von nun an im Koma. Für ihre Mutter innerhalb von kürzerer Zeit der zweite schlimme Schicksalschlag: zuvor wurde sie von ihrem Mann und Vater der beiden Töchter verlassen. Als die Mutter sich nicht um die Mädchen kümmern konnte, sprang ihr etwas verschrobener Nachbar William T. ein. Er kümmerte sich um die Kinder. Und das tut er auch heute noch: Nach dem Unfall kam Ivys Mutter nicht damit klar, dass ihre Tochter nun im Krankenhaus liegt. Sie war nur einmal dort; ganz am Anfang, als Ivy eingeliefert wurde. Seitdem nicht mehr. Wenn sie von der Arbeit nach Hause kommt, sitzt sie in einem Schaukelstuhl und schaukelt vor und zurück, bastelt dabei Papierkraniche. Das bedeutet weiteren zusätzlichen Druck für Rose. Dank William T. besucht sie Ivy jeden Tag. Sie ist traurig, dass ihre Mutter es nicht schafft, ihre Tochter zu besuchen und so lethargisch ist. Rose hat Probleme, loszulassen. Sie möchte nicht wahrhaben, dass Ivy nicht mehr die wird, die sie früher war. Immer wieder hat Rose die Bilder vom Unfall vor Augen. Sie kann einfach nicht vergessen. Als sie schließlich wieder zur Schule geht, hört sie, wie die Mitschüler über sie und ihre Schwester reden. Rose versucht, ihren Schmerz zu betäuben. Sie hat Sex mit diversen Jungs von ihrer Schule. Doch auch das hilft ihr nicht. Sie gerät nur noch weiter in die Schusslinie. Doch dann ist da noch Tom Miller. Sie freunden sich weiter an. Er ist der einzige, der ihr scheinbar aus ihrem Trott und ihrer Trauer helfen kann. “Je länger du schweigst, desto mehr Macht hast du. Schweigen ist das, womit Menschen niemals rechnen. Sie rechnen mit Worten, mit Bewegung, Verteidigung, Beleidigungen hin und her. Sie sind kampfbereit. Startklar, mit erhobenen Fäusten, Worte fliegen aus ihrem Mund. Schweigen? Das nicht.” (Seite 152) Ein nachdenklich stimmendes Buch über die innere Zerrissenheit eines jungen Mädchens und ihrem Versuch, mit dem tragischen Schicksal ihrer Schwester fertig zu werden. Die Geschichte ist aus der Sicht von Rose erzählt. Die Hauptcharaktere sind feinfühlig beschrieben. In fast jedem Satz kann man die Verzweiflung von Rose erkennen. Das stimmt traurig. Und ich habe mich des öfteren selber gefragt, wie ich wohl in dieser Situation reagieren würde. Die Autorin Alison McGhee hat schon mehrere Jugend- und Erwachsenenbücher geschrieben. Der Originaltitel des Buches ist “All rivers flow to the sea”. Diesen Titel finde ich – aufgrund einiger Aussagen und des Autoren-Nachworts – treffender, als den deutschen Titel. Auch das deutsche Buchcover würde sehr gut dazu passen. Dieses war mein erstes Buch, welches in von der Autorin gelesen habe. Aber mit Sicherheit nicht mein Letztes. “Deine Schwester Ivy und du, ihr hattet einen Unfall. Die erde hätte aufhören müssen, sich zu drehen, doch das tat sie nicht. Die Erde drehte sich weiter.” (Seite 8) bookwives.wordpress.com

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