Alison Sinclair Nachtgeboren

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Inhaltsangabe zu „Nachtgeboren“ von Alison Sinclair

Ein geheimnisvoller Fluch spaltet die Stadt Minhorne. Die Nachtgeborenen können nur in der Dunkelheit existieren, während die Lichtgeborenen die Sonne zum Leben brauchen. Eines Morgens steht eine hochschwangere Frau vor der Tür des nachtgeborenen Arztes Balthasar Hearne. Es ist Tercelle, die Verlobte von Balthasars verschollenem Bruder. Tercelle bringt Zwillinge zur Welt, die die ungewöhnliche Fähigkeit des Sehens besitzen. Kurz darauf wird Balthasars eigene Tochter entführt. Er ist mit seiner Familie in eine grausame Verschwörung geraten, die das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit gefährdet.

Zwar nicht perfekt, aber gern gelesen.

— Mohnblut
Mohnblut

Die Idee ist wirklich gut, die Umsetzung hat mich allerdings nicht gefesselt

— Aramara
Aramara

Konnte mich nicht vollständig fesseln, trotzdem eine schöne Idee!

— nscho-tschi
nscho-tschi

Eine schöne Variation der Nachwesen und deren sozialem Leben. Ich bin begeistert und freue mich auf die weiteren Bücher.

— Lyllewin
Lyllewin

Das Buch ist gut, durch den Schreibstil sehr schwierig.. Man muss sich also sehr konzentrieren.

— khepricat
khepricat

gutes Buch, durch den gehobenen Schreibstil kein Buch für zwischendurch

— doodle_books
doodle_books

Action, politische Intrigen und magische Komplotte. Nicht das was man von Lyx gewohnt ist, trotz allem ein super Buch!

— Sleepless
Sleepless

Ich hab es nach 160 Seiten abgebrochen. Es fing gut an, konnte mich dann aber nicht mehr fesseln.

— Tintenelfe
Tintenelfe

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  • Zwar nicht perfekt, aber gern gelesen

    Nachtgeboren
    Mohnblut

    Mohnblut

    11. January 2017 um 18:32

    Die Welt ist geteilt in die Lichtgeborenen und die Nachtgeborenen. Die Lichtgeborenen können ohne Licht nicht leben, sie müssen ihre Zimmer immer erleuchten und die Dunkelheit fügt ihnen Schmerzen zu. Die Nachtgeborenen hingegen verbrennen sich am kleinsten Lichtstrahl und sondieren ihre Umgebung wie Fledermäuse, weil sie nicht sehen können. In der Stadt, in der diese Geschichte spielt, Leben beide Völker Tür an Tür. Hinzu kommen Magie und die rätselhaften Schattengeborenen. Diese Vorstellung der Nachtgeborenen mit ihren Sinnen, empfand ich als eine wunderbare Idee. Ähnliches hatte ich auch noch nicht gelesen, vor allem da hier die Lichtgeborenen auch Beschränkungen haben. Das Buch wird aus der Sicht von drei Nachtgeborenen erzählt. Balthasar ist Arzt und hilft bei der Entbindung einer alten Bekannten, die ungewöhnliche Kinder zur Welt bringt. Diese Kinder versucht er sicher unter zu bringen, aber jemand möchte die Babys haben. Balthasars eigene Tochter wird entführt um ihn zu erpressen. Er, seine Frau Telmaine und Baron Ishmael versuchen das Kind wieder zu finden. Der Hauptcharakter des Buches ist vermutlich Telmaine, die auch am ehesten eine kleine Charakterentwicklung hat. Allerdings hatte ich auch lange den Eindruck, die Hauptperson sei ishmael, da es die Handlung stellenweise sehr auf ihn fixiert war. Telmaine ist eine Tochter aus reichem Haus und wie bei den Nachtgeborenen üblich, verbringt sie als Frau ihre Zeit mit Festen und arbeitet nicht. Sie ist magisch begabt, verbirgt dies aber, denn bei ihresgleichen gilt dies als schlecht und Magier werden von der Gesellschaft abgelehnt. Ich konnte die Handlungen der Charaktere nicht immer nachvollziehen. Streckenweise saßen die Personen meinem Eindruck nach mehr oder weniger herum und warteten. Die Initiative bestand darin irgendwelche Leute in das Geschehene einzuweihen, ohne, dass es wirklich Ergebnisse brachte. Es ist mir negativ aufgefallen, dass immer wieder neue Persönlichkeiten erschienen, denen man von allem erzählte, mal mit dieser oder jener Auslassung. Dadurch wurde auch die Story immer wieder wiederholt. Außerdem war mir nicht klar, warum so viele Menschen eingeweiht wurden, wo "es" doch ein Geheimnis bleiben sollte. Telmaine hat bei mir auch Punkte verloren, als sie sagte sie wisse nicht, ob die öffentlichen Agenten (=Polizei) informiert seien. Ich verstehe nicht, warum sie bei all dem Warten nicht wenigstens ihre Tochter vermisst gemeldet hat. Telmaine war mir ein wenig zu hörig in diesem Punkt, während es ihr bei anderen Situationen nichts aus zu machen schien auch aktiv zu werden. Im zweiten Band spielt Floria Weiße Hand dem Klappentext nach die Hauptrolle, weshalb ich die Reihe irgendwann fortsetzen möchte. Da sie eine Lichtgeborene ist, erwarte ich hier neue Einblicke in die andere Hälfte der Welt. Sie war der sympatischste Nebencharakter und scheint sich auch Gedanken über die gesellschaftlichen Unterschiede der beiden Völker gemacht zu haben, weshalb sie mich sehr interessiert. Telmaine schien hier gar keine Meinung zu haben, oder überhaupt darüber nachzudenken. Insgesamt war das Buch gut. Es hatte seine Längen und kleinen Fehler, aber das aktionreiche Ende haben mich damit wieder versöhnt. Außerdem war es toll mir die "Fledermaussinne" der Protagonisten vorzustellen. Ich hätte auch gerne noch viel, viel mehr Einzelheiten zu deren Lebensweisen erfahren. 

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  • Tolle Idee, schlechte Umsetzung

    Nachtgeboren
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2016 um 14:54

    Ein sehr düsteres, interessantes Cover, mit einer sehr hübschen komplett in schwarz gekleideten Frau darauf, die in dunkler Nacht vor einem Torbogen steht. Man merkt sofort das in dem Buch Magie eine Rolle spielt und das etwas unheilvolles auf der Geschichte liegt. Beim lesen des Klappentext, erfährt man das es sich um einen Fluch handelt der über einer Stadt liegt. Irgendwie hat mich das Buch neugierig gemacht und jetzt bin ich mal dazu gekommen es zu lesen.Der Schreibstil ist flüssig, relativ schnell kommt man mit der Story voran und merkt gar nicht wie schnell die Seiten vergehen. Die Charaktere sind recht angenehm beschrieben, man lernt sie jedoch nur oberflächlich kennen, ich hatte nicht das Gefühl mit ihnen warm zu werden. Die Idee der Geschichte fand ich wirklich Klasse, ein Fluch der dazu verdonnert entweder im Licht oder in der Dunkelheit zu leben, mal etwas ganz anderes, nicht ein "typischer" Vampirroman, leider hat mich die Umsetzung nicht so toll gefallen.In diesem ersten Teil geht es vor allem um die Nachtgeborenen, während des Tages schlafen sie in Dunkelheit und nachts findet ihr Leben statt. Eine weitere Besonderheit ist, das sie einen Ultraschallsinn haben, mit dem sie ihre Umgebung abtasten können, auch eine wirklich spannende Sache wurde aber für meinen Geschmack etwas zu oft erwähnt, in gefühlt jedem 3. Satz kam es vor und das hat mich irgendwie etwas genervt. Außerdem ändert sich der Schauplatz der Geschichte immer wieder und man hat irgendwann das Gefühl nicht mehr mit zu kommen.Ich schätze ich werde den 2. Teil auch noch lesen, da ich der Geschichte eine zweite Chance geben möchte, die ganze Idee hat mich nämlich begeistert, vielleicht können mich die "Lichtgeborenen" etwas mehr begeistern.Fazit:Eine interessante Idee einer Geschichte die leider etwas weniger gut umgesetzt wurde, die "Spezialfähigkeiten" werden so oft erwähnt das ich das Gefühl hatte das Buch handelt nur davon auch die Charaktere blieben eher farblos.

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  • kein Buch für zwischendurch,dennoch gut

    Nachtgeboren
    doodle_books

    doodle_books

    11. January 2015 um 12:58

    Nachtgeboren hat einen gehobenen Schreibstil, weshalb man sich stellenweise ziemlich konzentrieren musste. Die Handlung war spannend, die Grundidee sowie die Umsetzung supergut. Dass die Hauptpersonen blind sind, wurde durch das Sonar gut überdeckt und stört auch nicht weiter. Die Hauptpersonen waren komplex und ihre Handlungen nachvollziehbar. Über Floria hätte ich gerne mehr erfahren, aber das soll im zweiten Teil nachgeholt werden ;)

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  • Nachtgeboren

    Nachtgeboren
    Sleepless

    Sleepless

    09. March 2014 um 14:46

    In ihrer Welt ist das Licht der größte Feind... Klappentext: Ein magischer Fluch spaltet die Stadt Minhorne. Die Nachtgeborenen können nur in der Dunkelheit existieren, während die Lichtgeborenen an ihr zugrunde gehen. Eines Morgens steht eine hochschwangere Frau vor der Tür des Arztes Balthasar Hearne. Die Zwillinge, die noch am selben Tag zur Welt kommen, stürzen Balthasar und seine Familie in eine grausame Verschwörung, die das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit gefährdet... Dies ist der erste Band der Darkborn- Reihe. Der Klappentext ist, wenn ich diesen mit anderen vergleiche, wirklich gut gelungen. So bekommt man einen guten Einblick in den Anfang der Geschichte, jedoch werden immer noch die wichtigen Einzelheiten verschwiegen damit es zum weiter lesen anregt. Cover: Das Cover finde ich wirklich schön und auch sehr ansprechend. Passend zu dem Titel 'Nachtgeboren' ist es recht dunkel gehalten allerdings auch nicht zu dunkel. Die Frau ist wahrscheinlich der Blickfang des ganzen, wobei ich den Rahmen(Erinnert an einen Spiegel) viel faszinierender finde. Der Einstieg in das Buch war für mich ein wenig verwirrend, da ich erst nicht ganz begriffen habe das die Nachtgeborenen nicht sehen können sondern nur mit ihrem Sonar ihre Umgebung Peilen. Ich denke mal das es so ähnlich wie bei Fledermäusen funktioniert, bloß das die Figuren in dem Buch alles sehr detailliert auffassen. Diese Idee fand ich wirklich gut, da ich es so noch in keinem anderen Buch vorgefunden habe. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt, jedoch alle in der Er/Sie/Es Perspektive. Durch die Fehlende Sicht der Protagonisten wird das meiste auch nur sporadisch beschrieben. Demnach habe ich mich beim Lesen selbst etwas Blind Gefühlt, was wiederum auch eine recht spannende Erfahrung war. So konnte man sich besser in die Situation der Betroffenen hinein versetzten. Bei der Schreibweise an sich hatte ich öfter etwas Probleme mich an diesen Orten wieder zu finden, da diese doch etwas verworren und Komplexer ist. Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor weil mein Kopf von der Erkältung noch ein wenig Matschig war. An sich ist es wirklich eine sehr spannende Geschichte, mit mehreren Ereignissen mit denen man wirklich nicht gerechnet hat oder zumindest mit den ich nicht gerechnet habe. Einer Menge Intrigen. Einem Fluch der dafür Verantwortlich ist das Magie in der Welt der Nachtgeborenen als schlecht angesehen wird und manche Magier dazu treibt ihre Magie zu verleumden. Sowohl Cover als auch Klappentext waren ausschlaggebend für den Buchkauf aber auch der Verlag hat dabei eine sehr große Rolle gespielt. Denn aus meiner Erfahrung haben Lyx Bücher meist noch ein hauch von Erotik dabei. Bei diesem Buch musste ich jedoch feststellen das dies nicht der Fall war. Diesbezüglich hatte ich eine leichte Erwartungshaltung an das Buch die nicht erfüllt wurde, weshalb ich auch nicht alle Sterne geben kann. Allerdings war ich doch Positiv überrascht! Ich kann das Buch nur weiter empfehlen!

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  • Mischung aus Fantasy und Historischem Roman

    Nachtgeboren
    Miia

    Miia

    03. September 2013 um 19:32

    Inhalt: Ein geheimnisvoller Fluch spaltet die Stadt Minhorne. Die Nachtgeborenen können nur in der Dunkelheit existieren, während die Lichtgeborenen die Sonne zum Leben brauchen. Eines Morgens steht eine hochschwangere Frau vor der Tür des nachtgeborenen Arztes Balthasar Hearne. Es ist Tercelle, die Verlobte von Balthasars verschollenem Bruder. Tercelle bringt Zwillinge zur Welt, die die ungewöhnliche Fähigkeit des Sehens besitzen. Kurz darauf wird Balthasars eigene Tochter entführt. Er ist mit seiner Familie in eine grausame Verschwörung geraten, die das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit gefährdet. Meine Meinung: Die Idee 2 "Rassen" zu benutzen finde ich sehr interessant. Die Nachtgeborenen können nur im Dunklen überleben, sind blind und peilen wie Fledermäúse per Sonar ihre Umgebung. Dies ist etwas merkwürdig, weil immer von "peilen" die Rede ist und man aber irgendwie trotzdem das Gefühl hat die Menschen könnten sehen. Die Lichtgeborenen dagegen leben am Tag und können sehen. Im Gegensatz zu den Nachtgeborenen praktizieren einige Magie offen und es ist dort auch angesehen. Die Nachtgeborenen halten Magie für etwas Schlechtes. Das Thema "Magie" ist ein wichtiger Faktor in diesem Buch, weil dies immer wieder zum Thema wird. Dieser 1. Band ist aus Sicht der Nachtgeborenen geschrieben. Über die Lichtgeborenen erhält man nur am Rande einige Informationen, aber wie sie wirklich leben, erfährt man eigentlich nicht. Im ganzen Buch geht es eigentlich darum, wie Balthasar und Telmaine ihre Tochter suchen und wie Telmaine lernt ihre Magie zu kontrollieren und damit zu leben. Mich erinnert das Buch auch teilweise an historische Romane, weil viel Wert auf die verschiedenen Schichten, Ruf und Ehre gelegt wird und diese Dinge das Handeln der Menschen bestimmen. Das Buch hat sich teilweise etwas in die Länge gezogen und hat sich auch öfters mal wiederholt. Vorallem im mittleren Teil als sie sich im herzoglichen Gebäude aufhielten, hat sehr lange gedauert und war irgendwie unnötig. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil und hoffe, dass man nun mehr über die Lichtgeborenen erfährt. Floria hat es mir irgendwie angetan und ich würde wirklich gerne erfahren, was mit ihr passiert ist.

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  • Rezension zu "Nachtgeboren" von Alison Sinclair

    Nachtgeboren
    Buecherengel

    Buecherengel

    09. November 2012 um 20:15

    Inhalt Ein geheimnisvoller Fluch spaltet die Stadt Minhorne. Die Nachtgeborenen können nur in der Dunkelheit existieren, während die Lichtgeborenen das Sonnenlicht zum Leben brauchen. Eines Morgens steht eine hochschwangere Frau vor der Tür des Nachtgeborenen Arztes Balthasar Hearne. Es ist Tercelle, die Verlobte von Balthasars verschollenem Bruder. Tercelle bringt Zwillinge auf die Welt, die die ungewöhnliche Fähigkeit des Sehens besitzen. Kurz darauf wird Balthasars eigene Tochter entführt. Er ist mit seiner Familie in eine grausame Verschwörung geraten, die das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit gefährdet. Buchanfang "Als es an Balthasars Tür klopfte, kündigte die Glocke bereits den Sonnenaufgang an. Für Imogenes Nachtgeborene war dies die Stunde der Verbrecher und Selbstmörder, die Stunde von Gewalt oder Verzweiflung." Meinung "In ihrer Welt ist das Licht der größte Feind". Wie kann man aber ohne Licht leben? Etwas verwirrt begann ich Sinclairs Roman zu lesen, doch es blieb nicht bei purer Verwirrung. Nach den ersten Seiten merkte ich, dass ich nicht recht mit der Thematik bzw. Romanidee warm wurde - Lichtgeborene & Nachtgeborene? Doch rückblickend kann ich sagen, die Autorin konnte ihre ungewöhnliche Romanidee wunderbar umsetzen und kann meine Zweifel nicht mehr verstehen. Als Leser wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen, aber durch den strukturierten Schreibstil bleibt dies nicht lange der Fall. Schnell wurde mir der Handlungskern klar und das Abenteuer fesselte mich von Seite zu Seite mehr. Alison Sinclairs Geschriebene entfacht einen wahres Kopfkino und aufhören ist so gut wie unmöglich. Der Roman wird hauptsächlich aus der Sicht von Balthasar, Telmaine und Ishmael erzählt, wobei die drei Schreibsichten regelmäßig wechseln. So bekommt man auf eine Situation meist mehrere Blickwinkel geliefert und kann sich dadurch auch besser in die Lager versetzen. Auch werden viele, viele Charaktere miteingebunden, doch so schnell verliert man nicht den Überblick, denn die Autorin beschränkt sich mit detaillierten Beschreibungen auf die wichtigsten Propaganisten. So werden diese verstärkt hervorgehoben und automatisch kann der Leser eine engere Bindung zu ihnen aufbauen. Vor allem Ishmael hat es mir angetan: Abenteurer, sexy, geheimnisvoll und doch ein weicher Kern dahin schmelz. Nicht nur jede Menge Action, sondern auch Zärtlichkeit und Liebe wird dem Leser geboten. Denn was wäre ein High-Fantasy ohne den nötigen Nervenkitzel oder die Romantic? Zu dem großen Geheimnis um die Schattengeborenen fügt Alison Sinclair eine knifflige Dreiecksbeziehung zwischen Balthasar, Telmaine und Ishmael hinzu. Der klar vorhersehbare Showdown war leider doch etwas flachgehalten, wurde dennoch zu meinem persönlichen Highlight des Buchs und da doch noch recht viele Fragen offen geblieben waren, wurde Band 2 "Lichtgeboren" auch sehr, sehr schnell angeschafft. Fazit Alison Sinclair schafft mit "Nachtgeboren" einen einzigartigen High-Fantasy-Roman mit faszinierenden Charakteren und Schauplätzen. Durch ihren wortgewandten Schreibstil spricht sie eine große Fangemeinde an und als Leser wird man gleich von dem Abenteuer mitgerissen. Kaufen und lesen - empfehlenswert zu 1oo %.

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  • Rezension zu "Nachtgeboren" von Alison Sinclair

    Nachtgeboren
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    10. October 2012 um 12:41

    "Der Gehstock landete klappernd auf dem Boden. Die Wände hallten klirrend von Ultraschall wieder, und der Schuss, der über ihn hinwegpfiff, während er sich fallen ließ, war nicht minder ohrenbetäubend." . Lange, lange Zeit habe ich darauf gewartet, Alison Sinclairs "Nachtgeboren" in den Händen zu halten, aber nun, nachdem ich dieses Buch endlich gelesen habe, bin ich einfach nur enttäuscht. . Dabei war "Nachtgeboren" so vielversprechend! Eine Welt, in der es zwei Rassen gibt: Die Nachtgeborenen, die die Dunkelheit zum Überleben brauchen und bei dem kleinsten Lichtstrahl schwere Wunden erleiden und die Lichtgeborenen, das genaue Gegenteil der Nachtgeborenen. Zwar fand ich den Ultraschallsinn, die die Nachtgeborenen anstatt des normalen Sehsinns besitzen, anfangs etwas ungewohnt, doch habe ich mich mit der Zeit auch mit diesem Umstand angefreundet. Auch der Schreibstil konnte sich sehen lassen. Nicht besonders außergewöhnlich, aber durchaus lesenswert. Doch dann hat Alison Sinclair alles falsch gemacht, was sie in meinen Augen nur machen konnte. Wer eine schöne Fantasystory erwartet, trifft nur auf einen drittklassigen Kriminalroman, der mich einfach nur langweilte. Die ganze Zeit suchen Balthasar und seine Frau Telmaine nach ihrem entführten Kind und man erfährt nur wenig über die Welt, die die Autorin geschaffen hat. Ab und zu wurde dies durch ein paar magische Szenen oder gesellschaftlichen Tratsch unterbrochen, allerdings wirkt sich dies nicht gerade positiv auf meine Bewertung aus. Selbst die Actionszenen, die genau wie der Rest von "Nachtgeboren" großes Potenzial hatten, waren langweilig und öde. . Fazit: Sehr enttäuschend und nicht empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Nachtgeboren" von Alison Sinclair

    Nachtgeboren
    Leseglueck

    Leseglueck

    10. July 2012 um 14:37

    Erster Satz: Als es an Balthasars Tür klopfte, kündigte die Glocke bereits den Sonnenaufgang an. Inhalt: Balthasar und seine Familie leben in der Stadt Minhorne. In dieser Stadt leben sowohl Nachtgeborene als auch Lichtgeborene. Die Nachtgeborenen würden verbrennen wenn sie am hellichtem Tag nach draußen gehen würden und die Lichtgeborenen brauchen das Licht zum leben. Ein Zusammenleben ist nicht einfach aber auch nicht unmöglich. Die Lichtgeborenen werden von den Nachtgeborenen nicht sehr geschätzt da diese des öfteren die Magie benutzen. Magie wird von den Nachtgborenen abgelehnt und ein Magier gilt eher als Schande anstatt einer Bereicherung. Trotz allem aber ist Balthasars beste Freundin, Floria, eine Lichtgeborene. Es klopft an Balthasars Tür. Doch wer soll das zu dieser Zeit so kurz vor Sonnenaufgang sein? Vor der Tür steht eine schwangere Frau die ihn um Einlass bittet. Nach kurzem zögern lässt er sie rein da sie so kurz vor Sonnenaufgang keine Chance hätte noch irgendwo anders Unterschlupf zu finden. Balthasar kennt die Frau. Es ist Tercelle. Die Geliebte seines schon seit langem verschollenen Bruder. Tercelle bittet ihn um Hilfe da ihre Niederkunft naht. Er will seine Schwester rufen lassen die eine sehr gut Ärztin und Magierin ist. Doch diese kann sich erst nach Sonnenuntergang zu ihnen auf den Weg machen. Die Zwillinge werden geboren bevor seine Schwester eintrifft. Balthasar muss also helfen. Doch etwas stimmt mit den Babys nicht. Sie können sehen. Doch Nachtgeborene können eigentlich nicht sehen. Sie orientieren sich über Ultraschall. Nur die Lichtgeborenen können sehen. Auch Tercelle merkt das mit ihnen etwas nicht stimmt. Sie schüttet Balthasar ihr Herz aus und erzählt dass ihr Geliebter immer am Tag zu ihr gekommen ist. Aber welcher Lichtgeborene würde eine Nachtgeborene verführen? Eins kommt aufs andere. Balthasar wird von von Tercelle vergiftet damit sie unbemerkt ihre Babys bei Tagesanbruch verbrennen lassen kann. Die Zwillinge würden ihr sowieso nur ein Klotz am Bein sein. Zum Glück schafft Balthasar das noch rechtzeitig zu verhindern. Die Geburt der Zwillinge bleibt nicht lange geheim. Balthasar wir von zwei Männern fast totgeschlagen weil sie die Zwillinge suchen. Da Balthasar ihnen nicht die gewünschten Informationen geben kann entführen die seine Tochter Flori. Seine Frau Telmaine trifft zum Glück rechtzeitig ein um ihn noch vor dem Tod zu bewahren. Gemeinsam mit Ishmael versucht sie ihre Tochter zu finden und tritt dabei selbst in Gefahr ihr bis jetzt gut gehütetes Geheimnis zu verraten. Letzter Satz: Die einzige Macht, die ich mir wünsche, ist die Macht, die Zeit zurückzudrehen. Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut und zu dem dem Titel Nachtgeboren passt es natürlich super. Meinung: Nachtgeboren ist der erste Teil einer Buchreihe. Die Idee von einer Welt in der es Nacht- und Lichtgeborene gibt finde ich sehr gut. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Es ist spannend die Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Es wird aus Balthasars Sicht aber auch von Telmaine und Ishmael aus erzählt. Das und der Schreibstil von Alison SInclair hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang der Buches hatte ich zwar Probleme mich zurecht zu finden. Das hat sich aber schnell gelegt. Die Geschichte ist spannend geschrieben. Es gibt einiges an Action und politische Intrigen. Auch die Liebe kommt in dem Buch nicht zu kurz. Es gibt eine Dreiecksbeziehung zwischen Balthasar, Telmaine und Ishmael. Diese steht aber auch nicht zu sehr im Vordergrund. Balthasar und Telmaine sind ein glückliches Ehepaar. Ishmal ist das ganze Gegenteil von Balthasar. Er ist geheimnisvoll, gut aussehend und ein echter Abenteurer und so ist es leicht nachzuvollziehen das sich Telmaine schnell zu ihm hingezogen fühlt. Doch sie weiß wen sie wirklich liebt und auch Balthasar zeigt sich sehr verständnisvoll gegenüber Telmaines Gefühlen zu Ishmael. Übrigens finde ich es gut dass die Hauptprotagonistin glücklich verheiratet ist. Das hat man ja nicht so oft. Die Figuren in der Geschichte sind gut ausgearbeitet. Balthasar ist eher ein ruhiger Typ der aber immer alles mit klaren Augen sieht. Er trägt seine Ehefrau auf Händen und er ist immer noch erstaunt das Telmaine, die aus gutem Hause kommt, sich für so einen einfachen Mann, wie Balthasar es ist, entschieden hat. Telmaine ist am Anfang der Geschichte noch sehr blauäugig. Sie macht alles was der Gesellschaft gefällt. Frauen sind in dieser eher als hübsche Dekoration anzusehen und mehr nicht. Doch mit der Entführung erwacht sie plötzlich aus ihrer Blindheit und entwickelt sich allem Trotz der Gesellschaft entgegen in eine selbstbewusste Frau die viel mehr als nur ihr Aussehen zu bieten hat. Ishmael ist ein starker Charakter, war aber am Anfang nicht so einfach zu durchschauen. Ein richtig guter Auftakt für eine Buchreihe. Ein Krimi verpackt in eine Fantasywelt die weit entfernt von Vampiren und Co ist. Hauptsächlich ging es um das Leben der Nachtgeborenen aber auch über die Lichtgeborenen und Schattengeborenen hat man schon einiges erfahren. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil in dem dann sicherlich aus Sicht der Lichtgeborenen erzählt wird. Außerdem bleibt am Ende der Geschichte noch einiges offen und deshalb bin ich froh das der zweite Band schon in meinem Regal steht. Da ich denke dass in der Idee noch viel Potenzial steckt gibt es von mir 4 von 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Nachtgeboren" von Alison Sinclair

    Nachtgeboren
    NightGirlCat

    NightGirlCat

    04. May 2012 um 14:12

    Ich finde das Buch wirklich sehr schön! Es hat eine fantastische Story und ist wirklich einzigartig. Es ist das erste Buch einer sehr spannenden Buchreihe und ich würde es nur empfehlen! Für alle Fantasieliebhaber ist dieses Buch ein MUSS! Viel Spaß beim lesen und Liebe Grüße eure Cat ^^

  • Rezension zu "Nachtgeboren" von Alison Sinclair

    Nachtgeboren
    pandora

    pandora

    08. March 2012 um 21:42

    Ich bin eigentlich nur wegen des wirklich wunderschönen Covers im Laden darüber gestoßen. Ganz ehrlich hätte dieses Buch nicht so ein wirklich super Cover geziert, hätte ich es mir wohl nicht geholt. Der Klappentext klingt interessant, aber es ist nicht so, dass man es sofort haben muss, wenn man diese Inhaltsangabe gelesen hat. Als ich nun dieses Buch angefangen habe zu lesen, muss ich zu geben, dass ich eine Weile brauchte, um zu entscheiden, ob mir dieses Buch gefällt oder nicht. Am Anfang scheint alles sehr verworren. Man braucht lange um richtig in das Geschehen und vorallem in diese einzigartige Welt einzutauchen - alles zu verstehen. Vermutlich habe ich dies auch jetzt noch nicht, nachdem ich das Buch beendet habe. Leider - das ist wahrscheinlich das größte Markel an diesem Buch - hat Alison Sinclair versäumt ihre Welt zu erklären. Das heißt was sind Lichtgeboren? Was sind Nachgeborene? Welche Eigenschaften haben sie. Die Stadt ist gespalten. Wieso? Es sind einige Dinge, die recht offen bleiben, bzw. die man durch die Geschichte erfährt. Aber dennoch bleiben leider viele Hintergründe ungeklärt. Vielleicht klärt sich dies in den nachfolgenden Bänder. Trotz dieses Kritik fand ich dieses Buch einfach nur GOßARTIG !!! Auch wenn die Sprache etwas gewöhnungsbedürftig ist, fand ich letztendlich genau dies sehr reizvoll. Insbesondere Dialoge sind einem recht gehobenen Stil geschrieben. Mich erinnerte das ganze immer an "Stolz und Vorurteil".. Die fehlenden Informationen sind nicht entscheidend, um den Geschehnisse zu folgen. (Sondern es ist eher reine neugier meinerseits) Ich finde dass Frau Sinclair hier eine ganz tolle, fantastische Welt erschaffen hat. Es geht hier nicht um Vampire oder Gestaltenwandler, Engel und Dämonen. Sondern es geht um ganz "normale" sterbliche Menschen, jedoch mit Einschrämkungen bezügliche ihres Lebensraumes. So bestreiten die Lichtgeborenen tagsüber ihr Leben und Dank des Lichts haben sie die Fähigkeit des Sehens, welche die Nachtgeborenen nicht haben. Wenn die Dunkelheit die Sonne vertreibt, beginnt die Zeit der Nachtgeborenen. Durch ihr Leben ohne jeglichem Lichtes, ist ihnen die Fähigkeit des Sehens abhanden gekommen und sie haben gelernt, sich mit Hilfe des Ultraschalls, sowie ihren Sinnen zu orientieren. So unterschiedlich wie beide Rassen sind, verbindet sie dieser immer gegenwärtige Fluch, wie ebenfalls die Magie. Doch wo die Lichtgeborenen forschen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, gilt Magie in der Welt der Nachtgeborenen als gefährlich, wenn nicht sogar verboten. Die ganze Geschichte ist fantastische Natur und seitgleich ist es auch ein spannender Thriller. Die Figuren sind wunderbar herausgearbeiten. Ganz besonders an diesem Buch ist, dass die Geschehnisse aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Zu einem von Telmaine, dann aus der Sicht ihres Mannes Balthasar und zum dritten aus der Sicht, des über aus geheihmnisvollen Ishmael. Ich finde das macht es besonders interessant. Die Spannung wurde im Laufe des Geschehen immer größer, so dass ich das Buch zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich finde, es ist wirklich ein wundervoller Auftrakt der Triologie und ich freue mich schon jetzt mehr lesen zu können.

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  • Rezension zu "Nachtgeboren" von Alison Sinclair

    Nachtgeboren
    Sanicha

    Sanicha

    04. March 2012 um 17:02

    Meine Rezension: Das Buch „Nachtgeboren“ von der Autorin Alison Sinclair, ist der erste Teil einer fantastischen und interessanten Buchreihe. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man kommt als Leser total gut in die Geschichte hinein. Ich habe mich gleich wohl gefühlt beim Lesen und das ist mir immer sehr wichtig. In der Geschichte an sich geht es um den Arzt Balthasar und seine Familie. Er gehört zu den Menschen, die nur nachts leben können da sie Tagsüber von der Sonne getötet werden. Eines Morgens, kurz vor Sonnenaufgang steht eine schwangere Frau vor seiner Tür. Er hilft ihr das Kind zu gebären, aber damit beginnt für Ihn eine grausame Verschwörung, die auch seine Familie betrifft. Was genau passiert werde ich natürlich nicht verraten. Ich kann nur so viel sagen, es ist spannend von Anfang an und bleibt es auch bis zum Ende. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet von der Autorin und das besondere ist, dass die Nachtgeboren von Geburt an blind sind und sich nur durch Schall und Ultraschall orientieren können. Sie können dadurch aber auch feinste Mimiken wahrnehmen und dies finde ich sehr interessant. Es klingt zwar auf den ersten Blick ziemlich unwahrscheinlich, aber die Autorin bringt es so glaubwürdig rüber, das man meinen könnte es wäre wahr. Mir gefällt das total gut und es ist einfach mal was anderes. Die Geschichte ist in mehrere Kapitel unterteilt und wird auch aus mehreren Perspektiven erzählt. Zum einen erlebt man alles mit, was die Nachtgeborenen durchmachen, aber auf der anderen Seite erfährt man auch etwas über die Lichtgeborenen. Bei Ihnen ist der Fluch nämlich genau anders herum. Sie können nur bei Licht leben und sind darauf angewiesen, dass wenn es dunkel wird sie ein Licht zur Verfügung haben. Diese interessanten Perspektivwechsel finde ich sehr gut und sie passen einfach super zur Geschichte. So bekommt man nämlich auch schon einen kleinen Einblick in die Welt der Lichtgeborenen. Die Umgebungsbeschreibungen helfen einem dabei sehr gut sich in der Welt zu Recht zu finden. Man kann förmlich die Dunkelheit oder das Licht spüren und dadurch auch sehr gut mit den Protagonisten mitfühlen. Dies gefällt mir sehr gut und dadurch hat die Autorin es auch geschafft mich an die Geschichte zu binden. Die Spannung wird von Anfang an aufgebaut und steigert sich dann im Laufe der Geschichte. Mir hat diese Spannungssteigerung sehr gut gefallen und ich konnte das Buch einfach nicht aus den Händen legen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Leider war das Buch dann viel zu schnell vorbei und nicht alle Fragen wurden beantwortet. Zum Ende hin ist die Spannung dann förmlich explodiert und man musste unbedingt erfahren, wie es nun weiter geht. Dass noch nicht alle Geheimnisse geklärt wurden, gefällt mir sehr gut, denn so bleibt noch einiges Offen, was der Leser noch gerne entdecken will. Und da es ja der erste Teil einer Buchreihe ist, bleibt dem Leser noch genug Zeit mehr über die Nacht- und Lichtgeboren zu erfahren. Aufmachung des Buches: Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Es passt von den Farben her super zum Titel des Buches und wenn man einmal in der Geschichte drinnen ist erkennt man noch mehr Zusammenhänge. Ich finde die Farbwahl sehr gelungen und das Schwarz mit dem schönen Blauton passt einfach total klasse. Mich hat alleine schon das Cover neugierig auf die Geschichte gemacht. Mein Fazit: Ein sehr gelungener erster Teil, der mich auf jeden Fall von der Geschichte überzeugt hat. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und durch die interessante Wahl der einzelnen Charaktereigenschaften ist sie auf jeden Fall mal eine etwas andere Fantasygeschichte. Dieser Teil hat einen neugierig auf den nächsten Teil gemacht und das finde ich auch sehr wichtig. Ich kann dieses Buch jedem Fantasyfan empfehlen, denn es hat alles, was eine gute Fantasygeschichte braucht.

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  • Rezension zu "Nachtgeboren" von Alison Sinclair

    Nachtgeboren
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. December 2011 um 17:16

    Kurzbeschreibung Ein geheimnisvoller Fluch spaltet die Stadt Minhorne. Die Nachtgeborenen können nur in der Dunkelheit existieren, während die Lichtgeborenen die Sonne zum Leben brauchen. Eines Morgens steht eine hochschwangere Frau vor der Tür des nachtgeborenen Arztes Balthasar Hearne. Es ist Tercelle, die Verlobte von Balthasars verschollenem Bruder. Tercelle bringt Zwillinge zur Welt, die die ungewöhnliche Fähigkeit des Sehens besitzen. Kurz darauf wird Balthasars eigene Tochter entführt. Er ist mit seiner Familie in eine grausame Verschwörung geraten, die das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit gefährdet. Zur Gestaltung Das Cover ist einfach nur perfekt. Es passt sehr gut zum Buch, das man - wer hätte das gedacht - nur aus der Sicht von nachtgeborenen Charakteren liest. Der Schriftzug 'Nachtgeboren' hat auch bei diesem Cover wieder eine glänzende Beschichtung. Durch das Model kann man sich, wie beim Originalcover auch, gut Telmaine - eine der Hauptfiguren - vorstellen. In den Innenseiten des Buches ist ein Torbogen, und dahinter eine Schneelandschaft zu sehen. Insgesamt finde ich die Gestaltung des Buches einfach nur großartig gelungen. Zum Buch Am Anfang ist es etwas verwirrend, weil man in eine komplett fremde Welt hineinstößt. Nach und nach wird aber vieles durch lange Dialoge, oder später auch Gedanken, erklärt. Ich habe zwar ein wenig gebraucht, um mich reinzufinden, konnte dann aber recht flüssig lesen. Was mich nur etwas gestört hat, war, dass das Buch in einer recht kleinen Schriftgröße gehalten wurde und dass die Kapitel sehr lang waren (meistens zwischen 40 und 60 Seiten). Ansonsten konnte ich mir die Orte und Personen recht gut vorstellen, auch, dass die Nachtgeborenen ihre Umgebung nur mittels Ultraschall sondieren können. Diese neue Idee mit Nachtgeborenen und Lichtgeborenen fand ich sehr interessant, besonders da die Geschichte aus der Sicht von drei Personen geschildert wurde, die unterschiedlicher nicht sein könnten: dem Arzt Balthasar, seiner Frau Talmaine und dem Baron, Schattenjäger und Magier, Ishmael. Ihre Handlungen waren gut nachvollziehbar. Es gab ein paar überraschende Wendungen und spannende Szenen, jedoch fehlte mir das gewisse Etwas. Ich war zwar sehr neugierig, was das alles zu bedeuten hat, wer dahinter steckt, was noch alles passiert - es kam aber keine richtige Spannung auf. Ich hatte nicht dieses Gefühl wie "Es ist so spannend, ich muss jetzt unbedingt weiterlesen!" Auch stehen noch ein paar Dinge offen, die man sich wahrscheinlich für den zweiten Band aufgehoben hat.

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  • Rezension zu "Nachtgeboren" von Alison Sinclair

    Nachtgeboren
    Rosenmaedchen

    Rosenmaedchen

    02. October 2011 um 00:50

    Ein uralter Fluch spaltet das Volk von Minhorne. Die Nachtgeborenen können nur in der Dunkelheit existieren, während die Lichtgeborenen die Sonne zum Leben brauchen. Über die Jahrhunderte haben sie einen Weg gefunden, miteinander zu leben, Tür an Tür, ohne sich je zu begegnen. Eines Morgens steht die hochschwangere Tercelle vor der Tür des nachtgeborenen Arztes Balthasar Hearne. Die Zwillinge, die sie kurz darauf zur Welt bringt, können sehen, während alle anderen Nachtgeborenen blind sind und sich mithilfe anderer, neu entwickelter Sinne orientieren. Balthasar lässt die Zwillinge von seiner Schwester fortbringen. Kurz darauf entführen Unbekannte Balthasars eigenes Kind und verletzen den Arzt schwer. Nur durch die Heilkräfte seiner Frau Telmaine überlebt Balthasar. Verzweifelt machen sich beide auf die Suche nach ihrer Tochter. Dabei muss sich Telmaine ihren magischen Kräften stellen, die sie bisher selbst vor ihrer Familie geheim hielt. Denn unter den Nachtgeborenen werden Magier gefürchtet und verachtet. In dem schroffen Grenzlandbaron Ishmael di Studier, der ebenfalls magiebegabt ist, findet Telmaine einen Verbündeten. Doch keiner von ihnen erahnt das Ausmaß der Verschwörung, in die sie hineingeraten sind. Ein uralter Feind droht das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit zu zerstören. •●• Vor diesem Buch bin ich nicht allzu viel mit High-Fantasy in Berührung gekommen. Da war das eine Mal, wo ich Kalix von Martin Millar gelesen hatte und das Buch hatte mir gar nicht gefallen. Ich hatte gehofft, dass es diesmal besser wird. Die Inhaltsangabe hinten auf dem Buch hat sich gut angehört und das Cover ist wirklich wunderschön. Außerdem wollte ich mal was Neues probieren und mich noch einmal an so einem Buch versuchen. Aber ich wurde enttäuscht. Ich bin mit dem Buch einfach gar nicht warm geworden. Nach 200 Seiten habe ich schließlich abgebrochen, weil ich mich einfach so sehr durch das Buch gequält habe – was mir noch nie passiert ist, um ehrlich zu sein. Es liegt denke ich, an dem Genre. Wirklich, ich weiß jetzt, dass High Fantasy nichts für mich ist. Denn die Idee mit den Nacht- und Lichtgeborenen finde ich noch immer total klasse. Was mich noch gestört hat, waren die vielen komplizierten Namen, wie Prinzessin Anarysinde Stott, Florilinde und Amedale. Diese Namen und weitere haben meinen Lesefluss total gestört. Ich meine, klar, High Fantasy, aber ein bisschen normalere Namen wären toll gewesen. Auch hat mich die Teils sehr komplizierte und hochgestochene Schreibweise einfach nicht fesseln können. Es hat mich mehr gestört. Und Schluss endlich hat mir einfach die Liebe gefehlt. Bücher ohne Liebe sind wahrscheinlich einfach nichts für mich. •●• Schade eigentlich, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Es war nicht schlecht, es war eben nur nicht mein Ding. Da ich es abgebrochen habe, ist meine Bewertung so ausgefallen. Aber ich denke, Leute, die dieses Genre lieben, werden sehr viel Spaß mit dem Buch und den beiden weiteren Bänden dieser Triologie haben.

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  • Rezension zu "Nachtgeboren" von Alison Sinclair

    Nachtgeboren
    CasusAngelus

    CasusAngelus

    12. September 2011 um 11:00

    Eines Abends steht vor der Tür des nachtgeborenen Arztes Balthasar Hearne die einstige Geliebte seines verschwundenen Bruders, Tercelle Amberly. Da sie hochschwanger ist und der Sonnenaufgang, der für die Nachtgeborenen tödlich ist, kurz bevor steht, nimmt er sie bei sich auf. Er und seine magiebegabte Schwester Olivede helfen Tercelle bei der Geburt ihrer Zwillinge, die sie jedoch nicht behalten möchte. Olivede nimmt die Zwillinge mit und versteckt sie woanders. Derweil befindet sich Balthasars adelige Frau Telmaine mit ihren Töchtern auf dem Landsitz von ihrer Familie. Bei einem Ball begegnet sie dem verpönten Magier und Baron Ishmael de Studier, welcher sie bittet sie zu ihrem Mann zurück begleiten zu dürfen. Als sie beim Stadthaus der Hearnes ankommen, kommen fremde Männer aus dem Haus, welche Telmaines Tochter Florilinde mitnehmen. Im Haus finden sie Balthasar halb totgeschlagen auf dem Boden. Ishmael und Telmaine gelingt es nur mit Magie ihn zu heilen. Doch wer waren diese Männer? Und wohin wurde Florilinde entführt? Die Idee zu diesem Buch fand ich sehr interessant. Auf der einen Seite gibt es die Nachtgeborenen, welche kein Licht vertragen und sich nciht durch Sehvermögen, sondern einen Ultraschallsinn orientieren. Auf der anderen Seite sind die Lichgeborenen, für die die Dunkelheit tötlich sein kann. Entstanden sind diese beiden Völker vor Ewigkeiten durch den Fluch einer Gruppe von Magiern. Bei den Nachtgeborenen sind magie-begabte Menschen verpönt und werden von der Gesellschaft nicht anerkannt. Die Lichtgeborenen dagegen bilden ihre Magier aus. Außerdem gibt es da noch die Schattengeborenen, welche an den Grenzen der Reiche Unruhe stiften und eine Gefahr für beide Völker darstellen. Die Geschichte selber ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was einen größeren Blick über die ganze Story gibt. Alles in allem war es interessant zu lesen, auch wenn es teilweise etwas verwirrend war. Es war jedoch nicht so, dass ich von dem Buch nicht mehr weggekommen bin, wie es bei manch anderen Büchern der Fall ist. Auf die nächsten Teile "Lichtgeboren" und "Schattengeboren" bin ich schon sehr gespannt. Ich gebe diesem ersten Teil "Nachtgeboren" von Alison Sinclair 4 / 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Nachtgeboren" von Alison Sinclair

    Nachtgeboren
    Katzenpfoetchen

    Katzenpfoetchen

    08. September 2011 um 17:45

    Inhalt: Ein magischer Fluch spaltet die Bewohner Minhornes seit Jahrhunderten. Die Nachtgeboren können nur in der Dunkelheit überleben und bedienen sich Ultraschallsinnen, während die Lichtgeborenen nur in der Helligkeit existieren können. Das führt dazu, dass es ihnen nicht möglich ist, sich je zu begegnen. Eines Tages taucht die schwangere Adelige Tercelle vor der Tür des nachtgeborenen Arztes Balthasar Hearne auf, der ihr hilft Zwillinge zu gebären. Diese kommen aber mit der Fähigkeit zu Sehen auf die Welt, was für Nachtgeborene nicht normal ist. Das stürzt Balthasars in eine riesige Verschwörung, die sich und seine Familie in Gefahr bringt. Meine Meinung: "Nachtgeboren" von Alison Sinclair ist ein Trilogieauftakt mit viel Potential und einer innovativen Idee. Zwei Gesellschaften, die nebeneinander, Haus an Haus, Wand an Wand leben, ohne sich sehen zu können und nicht unterschiedlicher sein könnten. Dass die einen Licht brauchen und die anderen von Licht getötet werden, ist nicht der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Gruppierungen. Sie unterscheiden sich auch in ihrer Lebensweise, besonders im Umgang mit Magie und ihrer Ansicht über die Stellung der Frauen. Der Roman spielt aus der Sicht von drei Nachtgeborenen, deshalb erfährt man über diese viel mehr. Das Leben der Lichtgeborenen spielt nur am Rande eine Rolle. Nur eine von ihnen kommt als Nebencharakter in diesem Buch vor. Die drei Handlungsstränge sind geschickt miteinander verwoben und treffen immer wieder aufeinander. Mir gefällt es sehr, dass man die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt bekommt, besonders da die drei Protagonisten sehr verschieden sind. Der raue aus den Grenzlanden stammende Schattenjäger Ishmael und der Arzt Balthasar bleiben aber leider etwas flach, während seine Frau, die adelige Telmaine, sehr ausführlich beschrieben wird. Bei ihr geht die Autorin in die Tiefe, Gefühle und innere Konflikte werden aufgegriffen. Meine Meinung zum Buch war gespalten. Einerseits war die Handlung sehr spannend. Sowohl der übergreifende Plot als auch kleine interessante Elemente, über die ich unbedingt mehr wissen wollte, waren fesselnd und haben mich dazu gebracht, dieses Buch immer wieder in die Hand zu nehmen. Andererseits hat mir die Art, wie das Buch geschrieben ist, viel von meiner Leselust genommen und dazu geführt, dass ich dieses Buch nur stückchenweise lesen konnte. Mir sind einige Platzer aufgefallen, die ich meinen Lesefluss gestört haben, besonders grammatische Fehler, die den Sinn verdrehen und dazu führen, dass ich als Leser mehrmals drüberlesen muss um den Kontext zu verstehen (zum Beispiel, "diejenige" statt "derjenige"). Aber ich bin da auch sehr penibel und bin sehr schnell von solchen Kleinigkeiten aus dem Konzept zu bringen. Außerdem fand ich die Mischung aus moderner Sprache und eher veralteten Begriffen nicht gelungen. Eigentlich passte diese vornehme, ältere Ausdrucksweise gut zur Gesellschaftform, die im Buch beschrieben wurde. Trotzdem war kaum eine klare Linie zu erkennen und mir kamen diese Spünge zwischen den beiden "Sprachstilen" zu willkürlich vor. Auch ein kleiner Minuspunkt war die Tatsache, dass ich mir in dieser großen Welt als Leser etwas verloren vorkam. Die Gesellschaftform und das Leben der Charaktere konnte ich mir gut vorstellen, aber mit den Familien- und Verwandschaftverhältnissen und den Orten war ich überfordert. Ein kleiner Anhang mit Zusatzerklärungen, Stammbaum und karte wäre sehr hilfreich gewesen. *Fazit: * Ein facettenreiches und spannendes Fantasywerk, das durch die übergreifende Handlung und mehrerer offengebliebenen Fragen Lust auf mehr macht. Ich denke die Reihe von Alison Sinclair hat viel Potential. Allerdings hat mich die Mischung aus moderner und altmodischer Sprache und die Menge an Unklarheiten und Fehlern gestört.

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