Alison Weir

 4,3 Sterne bei 67 Bewertungen
Autor von Katharina von Aragón, Anne Boleyn und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alison Weir

Alison Weir ist eine Bestsellerautorin aus Großbritannien, die weltweit über 2,7 Millionen Bücher verkauft hat. Sie hat 17 historische Sachbücher und viele historische Romane veröffentlicht. Alison Weir ist Mitglied der Royal Society of Arts and Sciences. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alison Weir

Cover des Buches Katharina von Aragón (ISBN: 9783548063058)

Katharina von Aragón

 (22)
Erschienen am 13.07.2020
Cover des Buches Anne Boleyn (ISBN: 9783548063102)

Anne Boleyn

 (14)
Erschienen am 02.11.2020
Cover des Buches The Lady in the Tower (ISBN: 9780345453228)

The Lady in the Tower

 (5)
Erschienen am 21.12.2010
Cover des Buches The Six Wives Of Henry VIII (ISBN: 9781446449097)

The Six Wives Of Henry VIII

 (3)
Erschienen am 31.05.2011
Cover des Buches Britain's Royal Families (ISBN: 9780099539735)

Britain's Royal Families

 (2)
Erschienen am 18.12.2008
Cover des Buches The Lady Elizabeth (ISBN: 9780099493822)

The Lady Elizabeth

 (3)
Erschienen am 02.06.2009

Neue Rezensionen zu Alison Weir

Cover des Buches Anne Boleyn (ISBN: 9783548063102)DoraLupins avatar

Rezension zu "Anne Boleyn" von Alison Weir

Eine grosse Persönlichkeit
DoraLupinvor 2 Monaten

Über den Inhalt muss man hier wohl nicht viel schreiben, schon am Titel und Cover lässt sich erkennen, dass sich das Buch um die berühmte Frau von Henri dem achten, Anne Boleyn, handelt. Schon in der Kindheit wird ihr Leben und ihr Charakter geprägt und geformt von Frauen wie Margarete von Österreich, die ihrer Zeit voraus und emanzipiert sind. Über den französischen Hof an der Seite von Königin Claudia gelangt sie schließlich wieder zurück nach England, um dort Hofdame von Königin Katharina zu werden. Mehr und mehr fällt das Auge König Henris auf die junge Frau und er tut alles um sie für sich zu gewinnen. So wird er sich sogar von seiner Frau Katharina scheiden lassen und bricht mit der katholischen Kirche...

Ich habe diesen historischen Roman sehr gern gelesen, der Fakten und Fiktion perfekt miteinander kombiniert. Sehr unterhaltsam und spannend zu lesen! Der Schreibstil ist bildhaft und lebendig, ich hatte den königlichen Hof, die Räume und die Essensgelage schön vor meinen Augen! Seit ich damals "Die Schwester der Königin" im Fernsehen gesehen habe, war ich fasziniert von der Frau Anne Boleyn. Wie hat sie es geschafft das ein König mit der Kirche bricht um an sein Ziel zu kommen!? Welche Stärke und welche Macht gehen von ihr aus? In Büchern ist dies natürlich alles nochmal detaillierter zu lesen und so habe ich es genossen mehr über Anne Boleyn zu erfahren, zum Beispiel auch  von ihrer Kindheit am Hof von Königin Maragarete. 

Anne selbst wird von der Autorin sehr lebendig und authentisch beschrieben, schon früh kommen die emanzipierten Gedanken der jungen Frau zum Vorschein! Aber auch Henri und ihre Schwester Mary kann man im Buch besser kennen lernen sowie natürlich auch einige geschichtliche Hintergründe.  Bei so einer hohen Seitenzahl kann es mal zur ein oder anderen Länge kommen, aber insgesamt war das Buch sehr lehrreich, interessant und spannend. Ich kann es Interessierten und Fans des Genres nur weiter empfehlen !  

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Cover des Buches Katharina von Aragón (ISBN: 9783548063058)Bella5s avatar

Rezension zu "Katharina von Aragón" von Alison Weir

Eine starke Frau
Bella5vor 3 Monaten

  • Katharina von Aragón: Die wahre Königin (Die Tudor-Königinnen 1) 
  • Anne Boleyn: Die Mutter der Königin (Die Tudor-Königinnen 2)

 

Heinrich VIII war lange eine dominierende Figur in der populärwissenschaftlichen Darstellung & in der Unterhaltungsliteratur. In den Film – und Serienadaptionen waren es ferner Anne Boleyn und Jane Seymour, die in den Fokus gerückt wurden, etwa in der Serie „The Tudors“ oder im Film „Die Schwester der Königin“.

 

Im Jahr 2019 stand endlich auch einmal König Heinrichs erste Frau Katharina im Mittelpunkt, in der TV – Serie „The Spanish Princess“ (nach einer Vorlage von Philippa Gregory, die auch „Die Schwester der Königin“ verfasste).

Grund genug, Alison Weirs biographischen Roman „Katharina von Aragon: Die wahre Königin“ zu lesen.

Es ist der erste Band der Tudor - Königinnen - Reihe. Der historische Roman ist formal in drei Teile gegliedert, dann gibt es noch den Anhang mit den dramatis personae und einer Zeittafel. Den Anhang fand ich besonders interessant, auch der im Buch enthaltene Stammbaum ist für ein historisches Thema unverzichtbar. Da die Autorin eigentlich Geschichtslehrerin ist, kann man eine saubere Recherche erwarten, obwohl das Ganze natürlich in gewisser Weise dem Genre „Biographische Fiktion“ zuzuordnen ist.

Katharinas Lebensweg wird beschrieben, die spanische Prinzessin wird zur Königin von England und ist, im Nachhinein betrachtet, die „wahre Königin“, auch wenn ihr Ehemann sie auf grausame Art und Weise verstoßen soll. Alison Weir gelingt das Kunststück, Katharina von Aragon auch für eine nicht-akademische Leserschaft greifbar zu machen.

1501 setzt Katharina den Fuß auf englischen Boden. Eigentlich ist sie Prinz Arthur versprochen, dieser verstirbt jedoch. Daher wird sie mit dem Thronerben Prinz Heinrich verlobt und verheiratet. Doch es soll keine glückliche Ehe werden.

Als Leser/in fühlt man mit Katharina. Sie wird als starke, tiefgläubige, prinzipientreue Frau porträtiert. „Die wahre Königin“ ist ideal, um sich der historischen Figur zu nähern. Alison Weirs Stil (bzw. die deutsche Übersetzung) war jedoch nicht immer mein Fall, weswegen ich einen Stern abziehe. Ich finde es jedoch gut, dass die Autorin keine Ich-Erzählerin auftreten lässt & sich so nicht wilden Spekulationen hingibt (wie es andere Autorinnen, die mit historischen Versatzstücken arbeiten, manchmal tun).

Der Roman ist insgesamt eine „runde Sache“, aufgrund gewisser Längen muss man   bei der Lektüre jedoch „am Ball bleiben“.

Viel zu lange stand die Protagonistin im Schatten ihres berüchtigten Ehemannes, Alison Weir bringt Katharina buchstäblich an’s Licht und sie verleiht der Tudor – Königin die Würde und Anerkennung, die sie verdient.

 

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Cover des Buches Anne Boleyn (ISBN: 9783548063102)Haverss avatar

Rezension zu "Anne Boleyn" von Alison Weir

Divorced, Beheaded, Died...
Haversvor 3 Monaten

“Divorced, Beheaded, Died: Divorced, Beheaded, Survived”. Ob die englischen Schüler im Geschichtsunterricht noch immer diesen Reim lernen, um sich an das Schicksal der sechs Ehefrauen des Tudorkönigs Heinrich VIII. zu erinnern, ist mir nicht bekannt, aber zumindest kann man an sich dieser Reihenfolge das Schicksal von Heinrichs Gemahlinnen merken. Mein Interesse gilt besonders Anne Boleyn, derjenigen mit der interessantesten Geschichte.

Sie ist eine faszinierende Persönlichkeit. Wenn man sie im Kontext der damaligen Zeit sieht, ist sie eine Ausnahmeerscheinung, was bestimmt auch ihrem Aufenthalt als Hofdame im Ausland geschuldet ist, der die Heranwachsende geprägt hat. Das Leben in Flandern am Hof von Margarete, der habsburgischen Statthalterin der Niederlande, hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei ihr, die starke Monarchin ist ihr ein Vorbild, hält sie dazu an, ihre Rolle als Schachfigur im adligen Heiratskarussell zu hinterfragen, kümmert sich um ihre Ausbildung. Der Wechsel an den französischen Königshof hingegen verpasst ihr nur noch den letzten Schliff bezüglich des Verhaltens in den Kreisen des Hochadels. Sie ist gebildet, mutig und willensstark, aber auch überambitioniert. Hat klare Vorstellungen davon, was sie will und wie sie ihr Ziel erreichen kann. Dass ihr das später um die Ohren fliegen und mit ihrer Hinrichtung enden wird, hat sie allerdings nicht einkalkuliert.

In dem vorliegenden Roman nutzt die Historikerin Alison Weir die verbrieften Fakten, die sie bereits in ihrem vor fünfundzwanzig Jahren erschienenen Sachbuch „The Six Wives of Henry VIII:“ zu Anne Boleyn zusammengetragen hat, fügt eine ordentliche Menge Tudor-Glamour sowie eine große Portion Drama hinzu und verknüpft so auf gekonnte Weise Fakten und Fiktion. Das Ergebnis ist ein farbenprächtiger historischer Roman, in dem uns die Autorin an Anne Boleyns kurzem Leben teilhaben lässt. An den Jahren als Hofdame, an ihrem Aufstieg am englischen Hofe bis hin zu ihrer Krönung, aber auch an ihrer zunehmenden Verzweiflung, als der geforderte männliche Erbe ausbleibt und Heinrich VIII. ihrer überdrüssig wird (damals weiß er allerdings noch nicht, dass die gemeinsame Tochter Elizabeth als die spätere Königin 45 Jahre lang höchst erfolgreich die Geschäfte führen wird). Heinrich VIII. bezichtigt Anne des Ehebruchs sowie des Hochverrats, lässt ihr den Prozess machen und schickt sie schlussendlich auf das Schafott.

Mit Hilary Mantels Cromwell-Trilogie, die im gleichen Zeitraum angesiedelt ist, kann und sollte man diesen Roman nicht vergleichen, denn die Booker Prize Gewinnerin spielt in einer anderen Liga. Aber dennoch ist „Anne Boleyn: Die Mutter der Königin“ sehr empfehlenswert, weil er sowohl historisch korrekt als auch unterhaltsam und gut lesbar geschrieben ist, und so vielleicht den/die eine/n oder andere/n dazu motiviert, sich etwas näher mit dieser spannenden Periode der englischen Geschichte zu beschäftigen.

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