Alison Weir The Lady in the Tower

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Inhaltsangabe zu „The Lady in the Tower“ von Alison Weir

Anne Boleyn, Henry VIII's second wife, was imprisoned in the Tower of London on 2 May 1536, and tried and found guilty of high treason on 15 May. Her supposed crimes included adultery with five men, one her own brother, and plotting the King's death. She was executed on 19 May 1536. This title tells the story of Anne's fall.

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  • Rezension zu "The Lady in the Tower" von Alison Weir

    The Lady in the Tower

    Saralonde

    26. January 2013 um 15:57

    London 1536. Der englische König Heinrich VIII. ist nach 3 Jahren und mehreren Fehlgeburten enttäuscht von der Frau, auf die er so lange gewartet hat und für die er mit dem Papst gebrochen hat. Anne Boleyn muss mit ansehen, wie seine Zuneigung für ihre Hofdame Jane Seymour immer größer wird. Und nicht nur deshalb kann sie sich nicht mehr sicher fühlen in ihrer Haut… Die renommierte englische Historikerin Alison Weir behandelt in diesem Sachbuch die letzten Monate im Leben der Anne Boleyn, die die englische Geschichte beeinflusste wie kaum eine zweite Frau. Innerhalb kürzester Zeit wurden Intrigen gegen sie gespinnt, wurde sie angeklagt und hingerichtet. Dass sie wie ihre Vorgängerin Katharina von Aragon offenbar nicht in der Lage war, Heinrich einen lebenden Sohn zu schenken, spielte dabei natürlich eine gewisse Rolle (interessant auch die Theorie, dass Anne Rhesus-negativ war, das hatte ich schon einmal irgendwo gelesen). Alison Weir zeigt uns aber, dass Heinrich, wenn auch sicher nicht unschuldig – nicht die treibende Kraft hinter dem Ruin Anne Boleyns war. Vielmehr wollten hohe Staatsbeamte und ihr feindlich gesinnte Männer und Frauen aus dem Umfeld Heinrich VIII. sie loswerden, da sie ihnen zu gefährlich wurde, allen voran Schatzkanzler Thomas Cromwell. Cromwell ist eine zwielichtige Figur, in fast allen filmischen und literarischen Darstellungen des Falles wird Cromwell sehr negativ und machthungrig dargestellt, erst Hilary Mantel hat uns in “Wolf Hall” ein ganz anderes Bild des Juristen präsentiert. Weshalb es für mich gar nicht so einfach zu schlucken war, dass er offensichtlich für die Anklage, Verurteilung und Hinrichtung Anne Boleyns sorgte. Heinrich selbst hätte Anne auch durch eine Annulierung ihrer Ehe loswerden können – tatsächlich wurde die Ehe ja noch vor Annes Hinrichtung annuliert und Tochter Elizabeth zu einem Bastard erklärt. Weirs Buch erzählt die letzten Monate der Königin äußerst detailliert und belegt durch zahlreiche Quellen. Ich habe wirklich noch nie ein so gut recherchiertes Buch gelesen, Alison Weir muss wirklich alle schriftlichen Dokumente zusammengetragen und ausgewertet haben, die noch vorhanden sind. Ihre Schlussfolgerungen sind alle logisch, ich habe selbst nach der Lektüre dieses Buchs meine Meinung zu einigen Theorien geändert, etwa bezüglich der vermeintlichen Vaterschaft Heinrich VIII. an den Kindern der Schwester Anne Boleyns, Mary. Ausgewogen analysiert die Frage, ob irgendeiner der ungeheuerlichen Vorwürfe gegen sie (unter anderem Affären mit 5 Männern, darunter ihr eigener Bruder) tatsächlich haltbar ist. Der Schreibstil ist gut, jedoch sollte man recht fit im Englischen sein, denn die Sprache ist anspruchsvoll und aufgrund der zahlreichen Quellenzitate in altertümlichem Englisch nicht ganz leicht lesbar. Eine deutsche Ausgabe scheint es leider nicht zu geben. Ein ganz tolles Buch für alle, die sich für Anne Boleyn und die Tudors interessieren, und das einer der interessantesten Frauen der englischen Geschichte gerecht wird. Ich werde auf jeden Fall noch andere Bücher von Alison Weir lesen, allen voran “The Six Wifes of Henry VIII”.

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