Alissa Nutting

 3.2 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Tampa, Tampa: Roman und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Alissa Nutting

Tampa

Tampa

 (26)
Erschienen am 07.09.2016
Tampa: Roman

Tampa: Roman

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Erschienen am 04.01.2014
Unclean Jobs for Women and Girls

Unclean Jobs for Women and Girls

 (0)
Erschienen am 01.10.2010

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Cutys avatar

Rezension zu "Tampa" von Alissa Nutting

Vulgär vergleichbar mit Feuchtgebiete
Cutyvor 3 Jahren

Celeste Price nimmt einen Job an der Junior Highschool in Florida (Tampa) an, um Minderjährigen Jungs näher zu sein und ihren Vorlieben wieder freien Lauf zu geben.
Sie sucht gezielt nach passenden Opfern, die schüchtern sind und nichts von ihrem Verhältnis preis geben würden oder unter Freunden damit prahlen würden. Bereits als ich die ersten Seiten gelesen habe, hat sich die Protagonistin mehrmals selbstbefriedigt und dies mit komischen und äußert seltsamen Angewohnheiten, die einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen. 
Ihren Mann sieht sie mehr als Mittel zum Zweck, um ihren Lebensstandard halten zu können.  Dieser ekelt sie regelrecht an, als das sie eine Nacht mit ihm verbringen würde.

Kommentare: 2
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Nespavanjes avatar

Rezension zu "Tampa" von Alissa Nutting

Satire einer übersexualisierten und dem Jugendwahnsinn verfallenen Gesellschaft
Nespavanjevor 4 Jahren

Tampa ist der wohl skandalöseste Roman, der in letzter Zeit erschienen ist und wenn ein Roman so kontrovers in den Medien diskutiert wird, kann ich ja gar nicht anders und muss ihn lesen. Das Cover ist sehr eindeutig und lässt eigentlich keine Vermutungen zu. Das Knopfloch soll an eine Vagina erinnern und auf der Rückseite wird das Vice Magazine zitiert, das Tampa mit American Psycho und Lolita vergleicht. Ich finde, dass diese Gegenüberstellung anrüchiger Literatur, gar nicht mal so weit hergeholt ist, denn gleich ab dem ersten Kapitel, ja ab den ersten Satz dreht sich diese Geschichte um das von der Hauptprotagonistin gestörte Verhältnis zur eigenen Sexualität.

„In der ersten Nacht vor meinem ersten Unterrichtstag, lag ich in einer erregten Endlosschleife lautloser Selbstbefriedigung(…)“

Celeste Price, jene junge und äußerst attraktive Dame, findet in dieser Nacht keine Ruhe, mitunter weil sie so aufgeregt ist, und ihren ersten Arbeitstag an einer Junior Highschool in Tampa entgegenfiebert. Sexuelle Avancen ihres Mannes, erträgt sie nur stark sediert und sein Vermögen gibt sie aus, um ihren eigenen 14-Jährigen Ich wieder näher zu kommen. Sexuell anziehend findet Celeste nur sehr junge Männer und in einem ihrer Schüler findet sie ein passendes Opfer ihrer fehlgeleiteten sexuellen Gier: Jack, ein schmächtiger 14- jähriger Junge, der mitten in der „allerletzten Phase pubertärer Androgynie“ steckt. Fortan verfolgt sie ihr Opfer mit einer obskuren Form der Obsession und lauert Jack auch außerhalb der Schule auf.

Alissa Nutting macht es einem nicht leicht, ihr literarisches Debüt anständig zu rezensieren, wenn es doch um so ein unanständiges Thema geht. Sie erzählt die, durch einen wahren Fall im Jahre 2005 inspirierte, Geschichte des sexuellen Missbrauchs eines Schülers, aus der Sicht der psychopathischen und nymphomanischen Lehrerin. In den verschiedensten Interviews betonte Nutting immer wieder, dass es ihr eigentlich darum ging, einer  kulturellen und gesellschaftlichen Vorstellung der weiblichen Sexualität zu widersprechen und eben eine sehr aktive und gefühlskalte Hauptprotagonistin zu schaffen. Das ist ihr eindeutig gelungen. Celestes Gedanken kreisen ständig um ihre sexuelle Befriedigung und wie sie sich Erleichterung verschafft. Darüber nun zu schreiben und dass so offensiv und freizügig, ist in der heutigen Welt der Literatur bereits Gang und Gäbe, und findet ihren trivialsten Anklang in dem sogenannten Mummy-Softporno-Genre, und ist damit aber kaum zu vergleichen. Hier ihren Roman wegen des nicht minder heiklen Themas des sexuellen Missbrauchs zu verdammen wäre allerdings nicht richtig. Literatur muss aufregen und Literatur muss erzählen, auch wenn es um tabuisierte Inhalte geht. Letztlich und nachdem ich nun Tempa recht zügig gelesen habe, muss ich sagen, dass dieser Roman, eigentlich nur eine Satire ist und uns einerseits die übersexualisierte Gesellschaft vor Augen hält und andererseits auch den Jugendwahnsinn sehr gut pointiert.

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Träumerins avatar

Rezension zu "Tampa" von Alissa Nutting

Eindeutig nicht lesenswert!
Träumerinvor 4 Jahren

In den höchsten Tönen gelobt, ist ja meistens eher unterste Schiene, aber dieses Buch schlägt dem Fass fast den Boden aus!

Sowohl die Geschichte, als auch die Charaktere sind eindimensional, langweilig und ohne Tiefe. Absolute Verschwendung meiner Lesezeit und ich würde gerne -5 Sterne geben, wenn es ginge!

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