Am Anfang redet sie mit ihrem Vater und erzählt ihm, wie sie einen Jungen gekauft hat. Es ist ein eigenartiges Gespräch, das sie nicht ganz auflöst, das mittendrinn endet und danach verschwindet dieser Teil der Handlung komplett aus der Geschichte.
Sogar der Vater, über den sie so viel geschrieben hat, verpufft ins Nichts. Kein Handlungsstrang bietet einen gewissen Halt. Die Kapitel haben keinen Bezug zu den anderen und schließlich wirkt das Buch so, als hätte ich Tagebucheinträge von vielen verschiedenen Tagebüchern gelesen. Es ist so sinnlos. Das Wort "Irgendwas" beschreibt das Buch wohl am besten.
»Ich will nicht völlig verstanden werden, sonst muss ich weinen«
Was für ein schöner Satz. Davon gibt es einige im Buch. Aber schöne Sätze allein sorgen nicht dafür, dass das Buch auch schön wird. Ganz im Gegenteil. Dieses Buch hier ist anstrengend. Richtig anstrengend.
Sobald ich das Buch beendet habe, kann ich nicht wirklich sagen, was ich da gelesen habe. In einer Woche werde wohl alles vergessen haben, so sinnlos fühlt es sich an. Na ja, in einer Szene spritzt ein Mann in die Hand der Protagonistin und ich glaube, das war so ziemlich das Aufregendste, was ich in diesem Buch gelesen habe.
Ich weiß nicht, was die Autorin erzählen will. Was sie auch versucht, nichts davon macht irgendwie einen Sinn für mich. Falls ich das interpretieren und den tieferen Sinn darin suchen soll, müsste ich das mit dem ganzen Buch machen und dann könnte ich es auch gleich selbst schreiben. Was für eine Zeitverschwendung.





















