Alissa Walser Immer ich

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Inhaltsangabe zu „Immer ich“ von Alissa Walser

Ob vier Menschen in Brooklyn versuchen, Weihnachten mit einem verstimmten Klavier zu feiern, oder eine Frau den Mann, den sie begehrt, ins Pornokino schickt – Alissa Walser ist eine Meisterin der Kurzform, der Tiefenvirtuosität, der Raffinesse beim Ausleuchten des Alltäglichen, das sie zu Sätzen, zu Texten und Bildern verwebt, die nicht blenden, sondern den Blick erhellen.

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  • Rezension zu "Immer ich" von Alissa Walser

    Immer ich
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    21. May 2011 um 19:43

    Das neue Buch von Alissa Walser „Immer ich“ ist als Erzählung gedacht, und besteht doch aus einer Fülle lose miteinander zusammenhängender Episoden, die sie geschickt, einem Gang durch ein Labyrinth nicht unähnlich, verknüpft. Immer wieder geht es um Beziehungen und um Identitäten und die Figuren der einzelnen Geschichten tauchen immer wieder auch bin anderen auf. Es sind ganz unterschiedliche Frauen, von denen da erzählt wird, andauernd auf der Suche nach sich selbst, ohne rechte Orientierung und ohne klares Ziel. Immer wieder changieren sie zwischen Stolz und Selbstbewusstsein auf der einen, und tiefen und abgründigen Selbstzweifeln auf der anderen Seite. Ein seltsames Gefühl, das das Leben so, aber auch wieder anders geht bzw. sein könnte, begleitet die handelnden Frauen von Anfang bis Ende und schwappt irgendwann auch auf den Leser über. Die Sehnsucht nach einer verlässlichen Bindung du die gleichzeitige Angst davor, sind sozusagen ständigen Lebensbegleiter. Ein Zufall, dass dem Rezensenten in diesem Zusammenhang gleich ein Dutzend Menschen einfielen, die er kennt und denn es genauso geht ?

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