Alistair MacLean Agenten sterben einsam

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(6)
(2)
(0)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Agenten sterben einsam“ von Alistair MacLean

Roman. 313 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.03.1979')

Stöbern in Krimi & Thriller

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

Hochspannung und Nervenkitzel pur

Petra1984

Sakari lernt, durch Wände zu gehen

Einfach schön.... wenn man das zu einem Krimi sagen kann

buchstabensammlerin

Im Kopf des Mörders - Kalte Angst

Wieder ein echter Strobel

buchstabensammlerin

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Konnte mich leider nicht begeistern.

Hollysbuchblog

Insomnia

Spannende Story, sehr kurzweilig. Definitiv lesenswert!

Montana1412

Woman in Cabin 10

Wäre die Protagonistin bisschen weniger nervig, wären es vielleicht 5 Sterne...

Gwenfly

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Where Eagles dare

    Agenten sterben einsam

    Stefan83

    27. October 2011 um 09:00

    Bekannt geworden ist der schottische Autor Alistair MacLean in Deutschland wohl in erster Linie durch die Verfilmungen seiner Bücher. "Die Kanonen von Navarone", "Stoßtrupp Gold" und natürlich "Agenten sterben einsam" sind Titel, die wohl vielen, zumindest vom Hörensagen, geläufig sein sollten. Von seinen eigenen schriftstellerischen Fähigkeiten hat MacLean jedoch nie eine hohe Meinung gehabt. Und Fakt ist: Das literarische Niveau seiner Bücher hält sich, bis auf wenige Ausnahmen, größtenteils in Grenzen. Ein Grund keinen MacLean zu lesen? Definitiv nein, denn dafür bietet der schottische Autor pure Unterhaltung und Lesespaß von Anfang bis Ende. Der Plot von "Agenten sterben einsam" (in den 60er Jahren verfilmt mit Richard Burton und Clint Eastwood) ist schnell erzählt: Ein kleiner Trupp britischer Spezialagenten wird im letzten Kriegswinter per Fallschirm in der Nähe eines Gebirgsschlosses abgesetzt, das den deutschen Gebirgsjägern als Hauptquartier dient. Hier ist ein amerikanischer General gestrandet, der peinlichen Verhören durch die Gestapo unterzogen werden soll - schließlich ist er Planungschef der bevorstehenden alliierten Invasion. Das britische Spezialkommando gerät zwischen alle Fronten, und selbst in den eigenen Reihen treibt ein Verräter sein Unwesen. In bester Spionage-Manier stellt sich heraus, dass nichts ist wie es scheint - doch am Ende triumphieren die Kämpfer für die gerechte Sache ... Wer jetzt hier beginnt die Logik zu hinterfragen, logistische Probleme näher zu beleuchten, wird an dem Roman keine große Freude haben. MacLean ist ein kein Carré, kein Follett, und will das auch nicht sein. Wer jedoch einfallsreiche Helden schätzt, die niemals aufgeben und selbst schwer verletzt im besten Stirb-Langsam-Stil noch Höchstleistungen vollbringen, wo unsereiner längst das Zeitliche gesegnet hätte, wird hier mit Spaß und Kurzweil bestens bedient. Hinzu kommt die bildreiche Sprache des Autors, die einen geistig direkt in die Alpen katapultiert und den Leser das Geschriebene beinahe sehen lässt. Überraschend übrigens wie nah sich der Film (einer der Lieblingsschinken meiner Jugend) hier an die literarische Vorlage gehalten hat. Auch bietet der Roman einige nette Überraschungen und Wendungen, die durchaus für Überraschung sorgen dürften. Insgesamt ist "Agenten sterben einsam" ein zwar simpler, aber höchst unterhaltsamer, fesselnder Spannungsroman mit steinharten, smarten Engländern, die auch im dichtesten Kanonenhagel den Sinn für den guten, alten britischen Humor nicht verlieren und aus der Hüfte schießend gleich reihenweise böse Nazis in die ewigen Jagdgründe schicken. Agententrash at his best sozusagen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks