Alix Faßmann Arbeit ist nicht unser Leben

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Inhaltsangabe zu „Arbeit ist nicht unser Leben“ von Alix Faßmann

Arbeit ist längst zur Religion geworden. Doch in Zeiten von Wirtschaftskrise und Arbeitsplatzabbau ist der Traum vom Aufstieg durch Arbeit geplatzt. Vor allem junge Menschen sind trotz guter Ausbildung und hohem Einsatz von extremen Unsicherheiten geprägt. Als Vertreterin der Generation Y räumt Alix Faßmann mit den Glaubenssätzen der neuen Religion auf. Sie zeigt, dass Karriere eigentlich dumm, Arbeit arm, Ehrgeiz krank und Wachstum unglücklich macht. Zeit für eine neue Haltung, die uns die Macht über unser Leben zurückgibt.

Einige interessante und wichtige Gedanken; leider werden nicht alle zu Ende gedacht. Alternativen werden nicht dargestellt. Mutiges Buch!

— kalligraphin

Eine Aneinanderreihung von Textbausteinen und Geschichten in kruder Hipstersprache. Eine Streitschrift wider der Arbeit ist es leidernicht.

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  • Leserunde zu "Das Beste, was wir tun können, ist nichts" von Björn Kern

    Das Beste, was wir tun können, ist nichts

    LaMargarita

    „Gelingendes Nichtstun fordert Konzentration ein und bedarf eines magischen Quäntchens Glück.“ „Das Beste, was wir tun können, ist nichts“, das neue Buch des preisgekrönten Autors Björn Kern verrät uns das, was wir insgeheim schon immer gehofft hatten. Nämlich, dass Nichtstun nicht nur gut für uns ist, es ist das Beste! Denn während wir gestresst von Termin zu Termin hasten, vergessen wir oft die wirklich schönen Dinge im Leben. Ein Buch zum Nachdenken und Zurückschalten in einer Welt voller Stress und Hektik.  Mehr zum Inhalt: 'Wenn man aufhört, auf die anderen zu hören, nimmt man auf einmal wahr, was man davor überhört hatte: die leise, vom Unterbewusstsein aufsteigende Stimme menschlicher Bedürfnisse, die nur selten darum bittet, ins Büro zu fahren, im Stau zu stehen, sich vor dem Bildschirm den Nacken zu reiben, oder eine hausinterne Mail mit ‚Lieber Herr Hartmann‘ zu beginnen, obwohl der liebe Herr Hartmann das letzte Arschloch ist, wie jeder im Betrieb weiß. Eigentlich will man das alles nicht. Eigentlich will man frische Luft, weite Sicht, ein bisschen platonische und sehr viel körperliche Liebe. Grundlage dafür: gelingendes Nichtstun.' Zur Leseprobe Zum Autor  Björn Kern wurde 1978 in Schopfheim (Südbaden) geboren. Nach seiner Arbeit in einem Heim für psychisch Kranke und alte Menschen in Südfrankreich studierte er in Tübingen, Passau und Aix-en-Provence und auch am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Nebenbei hospitierte er bei diversen Medien. Derzeit lebt er in Südbaden und Berlin. Er wurde bereits mit einigen Auszeichnungen und Stipendien belohnt, u.a. dem Brüder-Grimm-Preis 2007 und dem Casa-Baldi-Stipendium der Villa Massimo 2010. "KIPPpunkt" war 2001 sein erster Roman. Zusammen mit dem FISCHER Taschenbuch Verlag verlosen wir 25 Exemplare von „Das Beste, was wir tun können, ist nichts“ an Testleser, die genug vom Alltagsstress haben und ihr Leben wieder in vollen Zügen durch reines Nichtstun genießen wollen. Wenn das genau richtig für euch klingt, dann bewerbt euch gleich über den „Jetzt bewerben“- Button* und beantwortet bis zum 09.03. in eurer Bewerbung die folgende Frage: Björn Kern will uns mit seinem Buch zeigen, dass wir im Alltagsstress oft das Beste vom Leben verpassen. Wann und warum habt ihr zum letzten Mal einfach nichts gemacht? Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten! Außerdem werdet ihr in der Leserunde die einmalige Chance haben eure Fragen an den Autoren Björn Kern zu stellen! Viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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  • Ein wichtiges Buch der Generation Y

    Arbeit ist nicht unser Leben

    grinselamm

    18. October 2015 um 13:06

    Was passiert, wenn man kein Geld hat und sich im Cafe trotzdem was bestellt. Alix Faßmann hat es in Italien ausprobiert. Bereit die Zeche zu prellen bekam sie diese von einer Deutschen am Nebentisch spendiert. Ja, macht man das? Das tut man doch nicht! Unsere üblichen Moralvorstellungen haben dazu eine klare Antwort. Aber erleben viele Menschen nicht tagtäglich solchen Betrug. Angefangen von Billiglöhnen (im Buch wird ein Rechenbeispiel bei 8,50 EUR/Std Lohn, 40 Wochenarbeitsstunden und Steuerklasse 1 gemacht. Unterm Strich bleiben 1.014,95 € (aktueller Betrag, im Buch sind es 1008,83 €)) über Lebensmittelskandale bis Massenproduktionen in China. Die Frage: Und wenn das jeder tun würde, was würde dann passieren? Liegt wahrscheinlich vielen schon auf der Zunge. Wir erfahren was passiert ist, wenn wenige die Arbeitsmoral, die Preise, schlussendlich den Kapitalismus in seiner jetzigen Form hinterfragen? Seite 129: Eingezwängt in ihre Vorstellung von einem guten Leben diktiert der Job (oder der Markt) die Lebensumstände und unterdrückt jeden Impuls, über alternative Lebenskonzepte und neue Formen des Miteinanders nachzudenken Wir wissen es nicht, können es nicht wissen, wir können es nur ausmalen und davon träumen. Darum finde ich, ist es wichtig die ersten Schritte zu gehen. Ausprobieren, ausloten, selbstbewusster werden, sich zusammenschließen, zusammen Alternativen ausprobieren. Dieses Buch sind Alix Faßmanns erste Schritte. Sie erzählt ihren Weg. Vielversprechender Job als Jornalistin, der sich als Worthülsen entpuppt. Die Autorin wollte sich die Fähigkeit neue Wege zu bestreiten erhalten und sah als einzige Möglichkeit nicht in Desinteresse und Passivität zu verfallen nur die Kündigung. Mit einem alten Wohnmobil tuckerte sie nach Süditalien. Das Ergebnis ist dieses Buch und die enthaltenen Erkenntnisse, Aufgaben, Ausprobierereien und Aussagen, die auf den Punkt gebracht werden. Einige Beispiele: S. 60 Das Verharren in Frust, Beschwerde und Leid bringt nichts. S. 90 Ein anderer, kurzzeitig neuer Job hätte das Elend also nur verlagert. S. 114 Der Verlauf des Krisen-Diskurses ist schlussendlich der Beweis, dass die Moral vernachlässigt werden kann, wenn man genug Systemmacht hat. S. 143 Wenn die jungen nicht über die Zustände schimpfen dürfen, wer dann? Wie sollte sich etwas verändern? Ich denke und ich weiß aus meinem Bekanntenkreis, dass viele ihre Meinung in diesen Aussagen wieder finden. Doch was tun, was können wir gegen unsere Ohnmacht gegenüber dieses rießigen Apparates tun? S. 244 Entscheiden Sie sich nur dafür, eine Wahl zu haben. Selbst dann, wenn sie lautet: “Ich möchte lieber nicht!” S. 260 Vielleicht liegt die Lösung darin, den Weg im eigenen Tempo zu gehen und nichts erzwingen zu wollen. Lösungen entstehen vielleicht erst, wenn ein Punkt der Unausweichlichkeit erreicht ist. Für mich ein wichtiges Buch unserer Generation. Das Schreibtempo und der -stil ist auch dem angepasst – schnell, rasant, direkt. Falls man der Generation angehört bzw. sich auch so fühlt, dass eben Arbeit in dieser Form nicht unser Leben ist, der bekommt Anregungen und Denkanstösse. Falls die eigene Meinung eher die ist, dass diese Leute auf hohem Niveau jammern und sich einfach zusammenreißen müssen, dem hilft das Buch hoffentlich etwas “uns” nachzuvollziehen.

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