Alix Ohlin

 4.2 Sterne bei 17 Bewertungen

Alle Bücher von Alix Ohlin

In einer anderen Haut

In einer anderen Haut

 (15)
Erschienen am 27.03.2013
In einer anderen Haut: Roman

In einer anderen Haut: Roman

 (1)
Erschienen am 19.01.2013
In einer anderen Haut, 6 Audio-CDs

In einer anderen Haut, 6 Audio-CDs

 (1)
Erschienen am 01.03.2013
Signs and Wonders

Signs and Wonders

 (0)
Erschienen am 01.03.2013
Inside

Inside

 (0)
Erschienen am 05.06.2012

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Daphne1962s avatar

Rezension zu "In einer anderen Haut, 6 Audio-CDs" von Alix Ohlin

In einer anderen Haut
Daphne1962vor 2 Jahren

...steckt man nur, wenn man sich zu viel um die Belange von anderen
Menschen kümmert. Oder wie ist der Titel des Hörbuches von der
Autorin zu verstehen?

Die Therapeutin Grace will einen gescheiterten Selbstmörder zurück ins Leben holen. Ihre frühere Patientin Annie nimmt eine schwangere Obdachlose in ihrer New Yorker Wohnung auf. Der Exmann von Grace Mitch verlässt die Frau, die er liebt, um in der Kälte Kanadas einer Inuit-Gemeinde zu helfen. Wir tauchen also ab in 3 verschiedene Geschichten, die sich über Jahre erstrecken. Mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit.

Aber worum geht es denn wirklich? Um Rettung des anderen? Oder
will jeder selbst sehen, wo er bleibt? Was wollte die Autorin mit dem Buch sagen? Es bleibt so gar nichts im Gedächtnis. Die Protagonisten bleiben sehr blass. Ein gutes Buch hinterläßt bei mir immer darüber nachzudenken, wie man selbst gehandelt, was man anders gemacht hätte. Aber hier ist das leider nicht der Fall, die Geschichten verblassen so schnell, wie man sie gehört hat.

Gelesen wurden die Geschichten von Maren Eggert und Heikko Deutschmann. Die Autorin hätte meiner Meinung nach nur Grace und Mitch in den Vordergrund stellen sollen und diese beiden Personen, die ja mal ein Ehepaar waren, tiefgängiger darstellen. 

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Sarlaschts avatar

Rezension zu "In einer anderen Haut" von Alix Ohlin

An der Umsetzung hakt es ein bisschen
Sarlaschtvor 5 Jahren

Inhalt:
Viel erwartet man sich beim Langlaufen, jedoch nicht auf einen Mann zu stoßen, der sich gerade selbst das Leben nehmen wollte. Die Therapeutin Grace findet sich genau in dieser Situation wieder, handelt und hilft. Aus dieser Zufallsbegegnung wächst Zuneigung, nicht nur aus beruflichem Interesse, nein, Tug, dieser verschlossene Mann, weckt etwas in Grace, was sie schon lange nicht mehr kannte.
Annie, eine von Graces Klientinnen bricht aus, ist von zu Hause weggelaufen, um Schauspielerin zu werden – doch die neue Stadt hält ganz andere Aufgaben für sie bereit. Sie hatte es sich geschworen, keinerlei innige menschliche Beziehungen ihren Weg kreuzen zu lassen, aber wie es im Leben nun mal so ist, es hält oft andere Pläne für einen bereit.
Mitch, der Ex-Mann von Grace und ebenfalls Therapeut, zieht es in die Arktis, um dort einer Inuit Gemeinde mit ihren Problemen zu helfen, doch glücklich ist er dort nicht wirklich. Und dann kommt auch noch ein Fall auf ihn zu, der sein gesamtes Leben verändern wird.

Meine Meinung:
Diese Geschichte, sie laufen parallel, aber zu unterschiedlichen Zeiten – man begleitet die Menschen durch die Zeit, wächst mit ihnen, lernt an ihrer Seiten mit Situationen umzugehen. Man könnte nach der Inhaltsbeschreibung beinahe annehmen, dass Grace der Dreh- und Angelpunkt der einzelnen Geschichte ist, was teilweise stimmen mag, aber es doch alle Leben sind, die unabhängig von ihr, ihren Lauf nehmen, mögen sie auch manchmal einen Weg miteinander geteilt haben.

Die Leben von Grace, Tug, Mitch und Annie – sie sind miteinander verbunden, sie verbringen Zeit miteinander, doch es kommt auch der Moment, wo sie getrennte Wege wählen, was nicht bedeutet, dass es kein Wiedersehen mehr gibt, nur wird deutlich, wie bedeutsam Menschen für das eigenen Leben sein können, auch wenn sie nicht mehr wirklich Teil davon sind, irgendwie beeinflussen sie doch unsere Zukunft. Und es heißt ja auch, man sieht sich immer zweimal im Leben, was gar nicht mal so falsch ist.

Zwischen den Zeilen verlieren sich die Charaktere in ihrem Wunsch, einfach helfen zu können. Natürlich sind da auch andere große Gefühle, doch vorwiegend ist es der unendliche Wunsch, einander auffangen zu können, damit ein anderer wieder ins Leben zurückfindet, aber natürlich ist es auch, dass es einfach Personen gibt, die sich nicht helfen lassen wollen, oder Hilfe nicht annehmen, gebührend würdigen – was es mit dem Helfer macht, in welche Richtungen seine Gedanken treiben, dass erfährt man „In einer anderen Haut“, man guckt hinter die Stirn, mitten in die Gedanken hinein und erhält zwei Sichten auf die Dinge. Einmal die Sicht des Helfers und einmal ein kleiner Einblick auf die Welt des Menschen, dem geholfen wird.

Es klingt positiv, nicht wahr? Das Grundkonstrukt ist es auch, allerdings hängt es ein wenig in der Umsetzung. Mir persönlich hat die psychologische Note gefehlt, besonders, da zwei Protagonisten Therapeuten sind, da wünscht man sich einfach eine andere Art der Eindringlichkeit, aber was selbstloses Helfen innerlich in einen Menschen veranstaltet, diese Einsicht fehlt. Man liest sich durch die Geschichte, ist gut unterhalten, aber gegen Ende hin ist einen klar: irgendwas hat gefehlt. Es ist einfach unrund und leider viel zu oft emotionsleer. Sicherlich gibt es Situationen, die einen packen, mitreißen, aber sie verlaufen im Sand, werden oft nicht richtig aufgegriffen, sondern nur angerissen. Meines Erachtens hätte man einfach viel viel mehr aus der Geschichte rausholen können.

Fazit:
Der Inhalt lässt auf so viel hoffen, aber es ist leider so, dass es die Umsetzung nicht komplett schaffte, mich zu überzeugen. Nach der Lektüre des Buches bleibt einfach das Gefühl zurück, dass etwas fehlt, die Eindringlichkeit, welche man sich erhoffte, konnte ich leider nirgendwo finden.

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tintenmaedchens avatar

Rezension zu "In einer anderen Haut" von Alix Ohlin

Leider eher enttäuschend
tintenmaedchenvor 6 Jahren

Inhalt
Beim Langlaufen stößt die Therapeutin Grace auf einen Mann der gerade versucht hat sich zu erhängen. Obwohl Grace eine sehr engagierte Therapeutin ist muss sie sehr bald feststellen dass ihr Interesse an diesem sowohl faszinierenden wie auch verschlossenen Mann nicht nur rein tehrapeutischer Natur sind. Währenddessen ist ihre Patientin Annie von zu Hause fortgelaufen um sich in New York als aufstrebende Schauspielerin neu zu erfinden und auf möglichst keine menschlise Beziehung einzulassen. Und Grace Exmann Mitch, ebenfalls Therapeut, verlässt seine Lebensgefährtin um einer Inuit-Gemeinde in der Arktis zu helfen. Diesen vier verschiedenen Charakteren folgt man auf ihrer Reise, deren Geschichten geschickt miteinander verwoben werden.

Meinung
Ich bin mir nicht sicher was ich von diesem Buch erwartet habe. Vielleicht irgendwas sehr tiefgehendes da es sich immerhin bei zwei der Charakteren um Therapeuten handelt. Zwar handelt es sich hier nicht um ein permanent oberflächliches Werk doch ist es nunmal auch nicht so tiefgehend wie ich es anhand von Leseprobe und Klappentext erwartet habe.
Allerdings passt bereits der Titel zur Kernaussage des Buches denn man kann nunmal nicht aus seiner Haut heraus. Man kann versuchen sich in andere hineinzuversetzen, Mitgefühl zeigen und helfen aber letzen Endes ist und bleibt man wer man ist und steckt nicht in dem Gegenüber drinne weshalb man oft einsehen muss dass man anderen auch keine Entscheidungen abnehmen kann, weil viele Gefühle und Emotionen verstecken oder überspielen und weil manche auch einfach keine Hilfe wollen.

„Sein letztes Wort war stets aber. Wahrscheinlich war es auch sein letztes Wort überhaupt gewesen. Sie machten nicht Schluss miteinander; stattdessen entfernten sie sich immer mehr voneinander. Erst kam er nicht mehr zu jeder Aufführung, dann ließ er sich gar nicht mehr blicken, und sie ließ es einfach geschehen, wobei es sie überraschte, dass es mehr wehtat als erwartet. Für eine andere, bessere Ausgabe von ihr wäre er der perfekte Mann gewesen.“ (S. 156)

Mit der Zeit und dem Lesen lernt man einiges von den Protagonisten kennen allerdings nicht genug um sie klar im Gedächtnis zu behalten. Es bleibt einfach kaum etwas so dass man sich, bei einem erneuten Auftreten der Person, plötzlich fragen muss worum es vorher in ihrer/seiner Geschichte doch nochmal ging und was diese Person zu ihren Entscheidungen und Handlungen veranlasste.
Dafür scheint die Autorin sich regelrecht in Details und Handlungen zu verlieren. Ständig werden neue Handlungsstränge dazu gesponnen und unwichtige Details weitgehend erläutert dadurch verlieren die wirklich Interessanten Ereignisse und Informationen leider einiges an Glanz und Aufmerksamkeit da es schwerfällt sich auf sie zu konzentrieren. Dadurch kommt leider auch nicht die richtige Stimmung auf die vielleicht erzeugt werden soll oder man sich erhofft.
Zwar werden die Geschichten der Charaktere geschickt miteinander verbunden allerdings, wie schon gesagt, werden so viele Details und Handlungsstränge mit hinein geworfen dass man aus so manchem vermutlich fast ein nochmal eigenes Buch zusammenstellen könnte.
Leider konnte ich dem Buch auch spannungstechnisch nichts abgewinnen. Die ganze Zeit wartete ich auf das eine große Ereignis. Der Moment in dem es völlig aus dem Ruder läuft oder so grandios schief geht dass man einen “Aha-Moment” erlebt der einem aufzeigt wie schwierig oder sogar risikoreich es sein kann ständig helfen zu wollen. Dieses Erlebnis bleibt jedoch aus.
Es ist kein von grundauf schlechtes Buch denn es gibt durchaus Szenen die lesenswert und gut ausgefeilt sind. Insgesamt ist es jedoch ein eher enttäuschendes Werk.


Fazit
Mich konnte In einer anderen Haut leider nicht überzeugen da es auf mich eher platt wirkt und mit viel zu vielen unwichtigen Details gespickt ist die die Sicht auf die wichtigen Ereignisse stark einschränken. Schade.

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