Alix Ohlin In einer anderen Haut

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Inhaltsangabe zu „In einer anderen Haut“ von Alix Ohlin

Als die engagierte Therapeutin Grace beim Langlaufen auf einen Mann stößt, der gerade versucht hat, sich zu erhängen, folgt sie instinktiv ihrem Impuls zu helfen. Doch binnen Kurzem muss sie erkennen, dass ihre Gefühle für diesen faszinierenden, aber verschlossenen Mann keineswegs nur therapeutischer Natur sind. Unterdessen ist Annie, ihre junge, verstörte Patientin, von zu Hause weggelaufen, um sich bald darauf in New York als aufstrebende und dabei rücksichtslose Schauspielerin neu zu erfinden und sich möglichst auf keine menschliche Beziehung wirklich einzulassen. Und Mitch, Grace’ Exmann, ebenfalls Therapeut, verlässt die Frau, die er liebt, um in der Arktis einer Inuit-Gemeinde bei ihren Problemen zu helfen. Diesen vier fesselnden, komplexen Charakteren folgen wir gebannt von Montreal und New York nach Hollywood und Ruanda, denn jeder von ihnen ist auf seine Weise überzeugend und doch nicht Herr seines eigenen Lebens. Kunstvoll werden die Geschichten ineinander verwoben und wird die Spannung bis zuletzt gehalten. „In einer anderen Haut“, der zweite Roman der jungen, viel beachteten kanadischen Autorin Alix Ohlin, ist von einer messerscharfen emotionalen Intelligenz, glänzend geschrieben und arrangiert. Wie wichtig und wie gefährlich unser Impuls, unseren Nächsten zu helfen, sein kann, welch unverhoffte Wendungen und tragische Verwicklungen er nach sich ziehen kann, ist ein beherrschendes Thema dieses bemerkenswerten Romans.

Die Autorin spinnt ein Netz. Aus Charakteren und einer ganz besonderen Art abhängig zu sein. Scharfer Schreibstil und viel zum Nachdenken.

— kofler_sonja
kofler_sonja

Thema: Abhängigkeit. Teilweise ist dieses Buch absolut grandios, leider nur teilweise ... so schade!

— elane_eodain
elane_eodain

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  • An der Umsetzung hakt es ein bisschen

    In einer anderen Haut
    Sarlascht

    Sarlascht

    28. July 2013 um 13:06

    Inhalt: Viel erwartet man sich beim Langlaufen, jedoch nicht auf einen Mann zu stoßen, der sich gerade selbst das Leben nehmen wollte. Die Therapeutin Grace findet sich genau in dieser Situation wieder, handelt und hilft. Aus dieser Zufallsbegegnung wächst Zuneigung, nicht nur aus beruflichem Interesse, nein, Tug, dieser verschlossene Mann, weckt etwas in Grace, was sie schon lange nicht mehr kannte. Annie, eine von Graces Klientinnen bricht aus, ist von zu Hause weggelaufen, um Schauspielerin zu werden – doch die neue Stadt hält ganz andere Aufgaben für sie bereit. Sie hatte es sich geschworen, keinerlei innige menschliche Beziehungen ihren Weg kreuzen zu lassen, aber wie es im Leben nun mal so ist, es hält oft andere Pläne für einen bereit. Mitch, der Ex-Mann von Grace und ebenfalls Therapeut, zieht es in die Arktis, um dort einer Inuit Gemeinde mit ihren Problemen zu helfen, doch glücklich ist er dort nicht wirklich. Und dann kommt auch noch ein Fall auf ihn zu, der sein gesamtes Leben verändern wird. Meine Meinung: Diese Geschichte, sie laufen parallel, aber zu unterschiedlichen Zeiten – man begleitet die Menschen durch die Zeit, wächst mit ihnen, lernt an ihrer Seiten mit Situationen umzugehen. Man könnte nach der Inhaltsbeschreibung beinahe annehmen, dass Grace der Dreh- und Angelpunkt der einzelnen Geschichte ist, was teilweise stimmen mag, aber es doch alle Leben sind, die unabhängig von ihr, ihren Lauf nehmen, mögen sie auch manchmal einen Weg miteinander geteilt haben. Die Leben von Grace, Tug, Mitch und Annie – sie sind miteinander verbunden, sie verbringen Zeit miteinander, doch es kommt auch der Moment, wo sie getrennte Wege wählen, was nicht bedeutet, dass es kein Wiedersehen mehr gibt, nur wird deutlich, wie bedeutsam Menschen für das eigenen Leben sein können, auch wenn sie nicht mehr wirklich Teil davon sind, irgendwie beeinflussen sie doch unsere Zukunft. Und es heißt ja auch, man sieht sich immer zweimal im Leben, was gar nicht mal so falsch ist. Zwischen den Zeilen verlieren sich die Charaktere in ihrem Wunsch, einfach helfen zu können. Natürlich sind da auch andere große Gefühle, doch vorwiegend ist es der unendliche Wunsch, einander auffangen zu können, damit ein anderer wieder ins Leben zurückfindet, aber natürlich ist es auch, dass es einfach Personen gibt, die sich nicht helfen lassen wollen, oder Hilfe nicht annehmen, gebührend würdigen – was es mit dem Helfer macht, in welche Richtungen seine Gedanken treiben, dass erfährt man „In einer anderen Haut“, man guckt hinter die Stirn, mitten in die Gedanken hinein und erhält zwei Sichten auf die Dinge. Einmal die Sicht des Helfers und einmal ein kleiner Einblick auf die Welt des Menschen, dem geholfen wird. Es klingt positiv, nicht wahr? Das Grundkonstrukt ist es auch, allerdings hängt es ein wenig in der Umsetzung. Mir persönlich hat die psychologische Note gefehlt, besonders, da zwei Protagonisten Therapeuten sind, da wünscht man sich einfach eine andere Art der Eindringlichkeit, aber was selbstloses Helfen innerlich in einen Menschen veranstaltet, diese Einsicht fehlt. Man liest sich durch die Geschichte, ist gut unterhalten, aber gegen Ende hin ist einen klar: irgendwas hat gefehlt. Es ist einfach unrund und leider viel zu oft emotionsleer. Sicherlich gibt es Situationen, die einen packen, mitreißen, aber sie verlaufen im Sand, werden oft nicht richtig aufgegriffen, sondern nur angerissen. Meines Erachtens hätte man einfach viel viel mehr aus der Geschichte rausholen können. Fazit: Der Inhalt lässt auf so viel hoffen, aber es ist leider so, dass es die Umsetzung nicht komplett schaffte, mich zu überzeugen. Nach der Lektüre des Buches bleibt einfach das Gefühl zurück, dass etwas fehlt, die Eindringlichkeit, welche man sich erhoffte, konnte ich leider nirgendwo finden.

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  • Große Buchverlosung zum Welttag der Meere

    Wortwelten

    Wortwelten

    Hallo ihr fleißigen Leseratten, heute, am 08. Juni, ist der Welttag der Meere. Welttag der Meere? So etwas gibt es? Ja, so etwas gibt es. Bestimmt habt ihr alle das Meer auf irgendeine Art und Weise schon einmal erlebt, sei es beim Surfen, beim Segeln, beim Schwimmen, beim Lesen ... Für die meisten von uns hat es eine bestimmte Bedeutung. Sein Anblick vermittelt uns Ruhe, inneren Frieden, manchmal wirkt es bedrohlich und düster. Doch auch in der Literatur wird es immer wieder auf die eine oder andere Art und Weise thematisiert. Darin dient es als ein Element, das die Seele von ihren Wunden heilt, als Schauplatz für gemütliche Strandabende mit Gitarrenmusik oder gar als Hort für unheimliche Meeresbewohner. Es bietet einen vielschichtigen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, ein Lebensraum, der nicht zuletzt auch durch uns Menschen stark bedroht ist. Wenn ihr das Meer ebenfalls liebt und besonders Bücher, in denen es eine Rolle spielt, dann ist diese Aktion bestimmt etwas für euch. Zu diesem Anlass werden mehrere Autoren ein Buchpaket verlosen, das jeweils zwei Bücher enthält. Buch Nummer eins ist ein Titel des jeweiligen Autoren, also das Buch, das nachfolgend aufgelistet wird. Das zweite Buch ist ... ein Geheimnis. Jeder Autor hat eines seiner Lieblingswerke, in dem das Meer ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, ausgewählt, um den jeweiligen Gewinner des Paketes damit zu überraschen. Bei diesem Zusatzgeschenk kann es sich jedoch auch um ein gebrauchtes Taschenbuch oder auch Mängelexemplar handeln, es muss also nicht neuwertig sein. Natürlich kann es auch ein anderes Genre haben als der entsprechende „Hauptgewinn“. Klingt das spannend? Dann wollt ihr sicher wissen, welche Bücher verlost werden. Bilderbuch: Andrea Reitmeyer – Emily und das Meer Jugendbücher/Jugendbuchthriller: Antje Babendererde – Indigosommer (Leseprobe) Corina Bomann – Und morgen am Meer (Leseprobe) Cornelia Franz – Ins Nordlicht blicken (Leseprobe) Birgit Hasselbusch – Tod d’Azur (Leseprobe) Patrycja Spychalski – Fern wie Sommerwind (Leseprobe) Kate Sunday – Herzklopfen - Down Under (Leseprobe) Jugendbücher/Fantasy: Leonie Jockusch – Meeresschatten (Leseprobe) Daniela Ohms – Insel der Nyx (Leseprobe) Britta Strauß – Meeresblau (Leseprobe) Historische (Liebes-)Romane: Katryn Berlinger – Die Meeresflüsterin (Leseprobe) Dörthe Binkert – Weit übers Meer (Leseprobe) Micaela Jary – Sehnsucht nach Sansibar (Leseprobe) Ricarda Martin – Insel der verlorenen Liebe (Leseprobe) Gisa Pauly – Sturm über Sylt (Leseprobe) Krimis: Gisela Garnschröder – Larissas Geheimnis (Leseprobe) Silvia Gillardon – Die Frau im Glashaus Gegenwartsliteratur und Liebesromane: Gabriella Engelmann – Inselsommer (Leseprobe) Franziska Fischer – Das Meer, in dem ich schwimmen lernte (Leseprobe) Anja Goerz – Herz auf Sendung (Leseprobe) Marie Matisek – Nackt unter Krabben (Leseprobe) Susanne Oswald – Liebe wie gemalt (Leseprobe) Edgar Rai – Nächsten Sommer (Leseprobe) Elisabeth Rank – Und im Zweifel für dich selbst (Leseprobe) Aber: Um eines der tollen Buchpakete gewinnen zu können, müsst ihr natürlich auch etwas tun. Bewerbungsbedingungen: Ihr dürft euch für maximal zwei Bücher bewerben (gewinnen könnt ihr aber nur eines). Das kann sowohl für euch sein, aber auch, gerade bei den Büchern für jüngere Zielgruppen, für jemand anderen. Ihr habt euch entschieden? Dann wüssten wir gern, weshalb ihr gerade diese beiden (oder dieses eine) Buch ausgewählt habt. „Wollte ich schon immer mal lesen“ reicht als Begründung nicht aus. „Klingt spannend“ und „Spricht mich an“ auch nicht. ;-) Die Frage ist: WIESO interessiert ihr euch gerade für dieses eine bzw. für diese beiden Bücher? Sofern es eine Leseprobe gibt, wüssten wir gern: Was gefällt euch an dem Schreibstil des ausgesuchten Textes? Weshalb würdet ihr gern weiterlesen, welche Fragen habt ihr an das Buch? Und zuletzt hätten wir gern eine Antwort auf die Frage: Welche Bedeutung hat das Meer für euch? Bewerben könnt ihr euch bis Sonntag, den 16. Juni 2013, 23:59 Uhr. Die Gewinner werden von Daniela Ohms und mir ausgelost und voraussichtlich am Montag, dem 17. Juni 2013 hier bekannt geben. Sobald ihr das Buchpaket erhalten habt, dürft ihr natürlich gern posten, welches Überraschungsbuch es enthielt. Wir freuen uns auf eure Beteiligung! Viele Grüße Daniela & Franziska EDIT: Weil ihr alle so tolle und aufwendige Bewerbungen schreibt und weil es so einen Spaß macht, diese zu lesen, haben wir das Ende der Bewerbungsfrist um einen Tag verlängert (von Samstag auf Sonntag). Ihr könnt euch also noch bis Sonntagnacht ein oder zwei Bücher aussuchen und natürlich auch gern andere Lovelybooks-User auf die Aktion aufmerksam machen.

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    • 596
  • Leider eher enttäuschend

    In einer anderen Haut
    tintenmaedchen

    tintenmaedchen

    22. April 2013 um 10:31

    Inhalt Beim Langlaufen stößt die Therapeutin Grace auf einen Mann der gerade versucht hat sich zu erhängen. Obwohl Grace eine sehr engagierte Therapeutin ist muss sie sehr bald feststellen dass ihr Interesse an diesem sowohl faszinierenden wie auch verschlossenen Mann nicht nur rein tehrapeutischer Natur sind. Währenddessen ist ihre Patientin Annie von zu Hause fortgelaufen um sich in New York als aufstrebende Schauspielerin neu zu erfinden und auf möglichst keine menschlise Beziehung einzulassen. Und Grace Exmann Mitch, ebenfalls Therapeut, verlässt seine Lebensgefährtin um einer Inuit-Gemeinde in der Arktis zu helfen. Diesen vier verschiedenen Charakteren folgt man auf ihrer Reise, deren Geschichten geschickt miteinander verwoben werden. Meinung Ich bin mir nicht sicher was ich von diesem Buch erwartet habe. Vielleicht irgendwas sehr tiefgehendes da es sich immerhin bei zwei der Charakteren um Therapeuten handelt. Zwar handelt es sich hier nicht um ein permanent oberflächliches Werk doch ist es nunmal auch nicht so tiefgehend wie ich es anhand von Leseprobe und Klappentext erwartet habe. Allerdings passt bereits der Titel zur Kernaussage des Buches denn man kann nunmal nicht aus seiner Haut heraus. Man kann versuchen sich in andere hineinzuversetzen, Mitgefühl zeigen und helfen aber letzen Endes ist und bleibt man wer man ist und steckt nicht in dem Gegenüber drinne weshalb man oft einsehen muss dass man anderen auch keine Entscheidungen abnehmen kann, weil viele Gefühle und Emotionen verstecken oder überspielen und weil manche auch einfach keine Hilfe wollen. „Sein letztes Wort war stets aber. Wahrscheinlich war es auch sein letztes Wort überhaupt gewesen. Sie machten nicht Schluss miteinander; stattdessen entfernten sie sich immer mehr voneinander. Erst kam er nicht mehr zu jeder Aufführung, dann ließ er sich gar nicht mehr blicken, und sie ließ es einfach geschehen, wobei es sie überraschte, dass es mehr wehtat als erwartet. Für eine andere, bessere Ausgabe von ihr wäre er der perfekte Mann gewesen.“ (S. 156) Mit der Zeit und dem Lesen lernt man einiges von den Protagonisten kennen allerdings nicht genug um sie klar im Gedächtnis zu behalten. Es bleibt einfach kaum etwas so dass man sich, bei einem erneuten Auftreten der Person, plötzlich fragen muss worum es vorher in ihrer/seiner Geschichte doch nochmal ging und was diese Person zu ihren Entscheidungen und Handlungen veranlasste. Dafür scheint die Autorin sich regelrecht in Details und Handlungen zu verlieren. Ständig werden neue Handlungsstränge dazu gesponnen und unwichtige Details weitgehend erläutert dadurch verlieren die wirklich Interessanten Ereignisse und Informationen leider einiges an Glanz und Aufmerksamkeit da es schwerfällt sich auf sie zu konzentrieren. Dadurch kommt leider auch nicht die richtige Stimmung auf die vielleicht erzeugt werden soll oder man sich erhofft. Zwar werden die Geschichten der Charaktere geschickt miteinander verbunden allerdings, wie schon gesagt, werden so viele Details und Handlungsstränge mit hinein geworfen dass man aus so manchem vermutlich fast ein nochmal eigenes Buch zusammenstellen könnte. Leider konnte ich dem Buch auch spannungstechnisch nichts abgewinnen. Die ganze Zeit wartete ich auf das eine große Ereignis. Der Moment in dem es völlig aus dem Ruder läuft oder so grandios schief geht dass man einen “Aha-Moment” erlebt der einem aufzeigt wie schwierig oder sogar risikoreich es sein kann ständig helfen zu wollen. Dieses Erlebnis bleibt jedoch aus. Es ist kein von grundauf schlechtes Buch denn es gibt durchaus Szenen die lesenswert und gut ausgefeilt sind. Insgesamt ist es jedoch ein eher enttäuschendes Werk. Fazit Mich konnte In einer anderen Haut leider nicht überzeugen da es auf mich eher platt wirkt und mit viel zu vielen unwichtigen Details gespickt ist die die Sicht auf die wichtigen Ereignisse stark einschränken. Schade.

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  • Ein wirklich teilweise tragisch wundervolle Geschichte

    In einer anderen Haut
    AlineWirths

    AlineWirths

    17. April 2013 um 09:29

    Als das Buch bei mir ankam, dachte ich erst Boah, das hab ich mir ausgesucht? Das Cover überzeugte mich irgendwie nicht. Allerdings blieb dies nur ein Moment, denn eigentlich passt das schon zum Inhalt des Buches. In den Farben Weiß und Bronze überzeugt das Cover durch Schlichtheit. Also im ersten Moment nicht der Hingucker, aber im Zweiten allerdings überzeugend. Alix Ohlin war mir bisher komplett unbekannt, der Name sagte mir gar nichts und in meinen Kopf sprang keine "Ah die Birne" an. Allerdings ist sie noch eine junge Autorin und macht ihren Weg sicher weiterhin so erfolgreich. Hier in Ihrem zweiten Roman schafft sie es nach anfänglichen Startschwierigkeiten, allerdings einen tollen mitreißenden Schreibstil, dich in die Geschichte zu ziehen. Das Buch teilt sich in Kapitel auf, die das Lesen erleichtern. Denn dies ist kein Buch zum eben mal die ganze Nacht durchlesen. Hier braucht man etwas Zeit, denn  es regt zum Mitdenken an. Nicht immer einfach der Autorin durch die Zeit und wieder zurück zu folgen, hat man es aber mal raus, ist es gar nicht so schwer, mit Ihr zu fiebern. Drei Hauptpersonen bekommen hier eine besondere Aufmerksamkeit. Zum einen Grace, sie ist Therapeutin, dann Anne, einst Grace Patientin und Grace Exmann Mitch. Alle drei verbindet der Drang zu helfen, auch wenn man es im ersten Moment so gar nicht denkt. Wir erleben hier drei vollkommen unterschiedliche Lebensläufe, die jeder für sich erscheinen lässt. Aber das täuscht. Alle verbindet nicht nur der Helferdrang, sondern auch ihre Leben gehören irgendwie zusammen. Sie beienflussen sich gegenseitig. Mir hat das Buch irgendwie gefallen. Durch den beeindruckenden Schreibstil und einer Geschichte, die ans Herz geht, hat mich Alix Ohlin überzeugt. Es geht ums Helfen und um Liebe, um das Suchen nach sich selbst, um Beziehungen und Tragödien, die das Leben begleiten. Ein wirklich teilweise tragisch wundervolle Geschichte dreier miteinander verwobener Menschen.

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  • Großartige Erzählkunst einer sehr intelligenten Frau

    In einer anderen Haut
    BeaMilana

    BeaMilana

    03. April 2013 um 00:10

    Es ist wahr, wenn in dem Klappentext von der messerscharfen, emotionalen Intelligenz der kanadischen Autorin Alix Ohlin die Rede ist. Mit sehr viel Feingefühl und psychologischer Beobachtungsgabe erzählt sie in ihrem Roman "In einer anderen Haut" von der Suche nach menschlicher Tiefe im gemeinsamen Zusammenleben. Vier Protagonisten sind es die, getrieben von innerer Leere, Einsamkeit und dem Drang helfen zu wollen, Beziehungen an verschiedenen Orten dieser Welt aufbauen, flüchten und scheitern. Am Ende der Erzählung (aber in der Mitte des Romans, denn er ist nicht linear erzählt) findet das Paar zueinander, welches sich zehn Jahre zuvor voneinander getrennt hatte. Wieder bildet das Helferyndrom den Grund für eine zaghafte Annäherung. Ob Grace und Mitch, beide Therapeuten von Beruf, es diesmal schaffen miteinander leben zu wollen, nach allen Wirrungen und Verwirrungen, die wir zuvor mit ihnen erleben durften? Das Ende bleibt offen... Mir gefällt, dass Alix Ohlin sich nie in den Vordergrund drängt, nichts erklärt, beschönigt oder gar bewertet, sondern mit sehr viel Liebe und Kenntnis der inneren Zwänge ihren Figuren folgt (auch wenn deren Kommunikation mir oft zu verschlossen vorkommt und eine scheinbar unüberwindbare Kälte zwischen ihnen herrscht). Für diesen außergewöhnlichen Roman zolle ich ihr meine Bewunderung und Hochachtung. Großartige Erzählkunst!

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  • Bewegende Geschichten

    In einer anderen Haut
    steffi_schaaf

    steffi_schaaf

    02. April 2013 um 22:00

    Die Vollblut-Therapeutin Grace stolpert während eines Skiausfluges über einen Mann, der mit einem Strick um den Hals im Schnee liegt. Er hatte versucht, sich zu erhängen. Grace kann diesen schüchternen und geheimnisvollen Mann nicht aus den Augen lassen und entwickelt Gefühle, die weit über die Patienten-Therapeuten-Grenze hinausgehn. Annie, eine junge Patientin von Grace, beschließt unterdessen ihrem Zuhause den Rücken zu kehren, eine Schauspielkarriere anzustreben und das am Besten ohne sich in ein Unglück zu stürzen. Grace Ex-Mann Mitch folgt seinem Instinkt und verlässt die Frau, die er liebt, um in der Arktis einer Gemeinde bei deren Problemen zu helfen. Der Klappentext und der Titel hinterließen bei mir nach dem ersten Lesen einige Fragen. „In einer anderen Haut“ – was verbirgt sich dahinter? Wie passen die Figuren zusammen? Haben sie überhaupt eine Verbindung? Zunächst taucht der Leser ein in die Begegnung von Grace mit Tug. Die ersten Seiten lesen sich flüssig und gebannt folgt man dem Gedanken- und Gefühlsverlauf der Therapeutin. Ich konnte sehr gut mitfühlen und mich in Grace hineinversetzen. Sie möchte nur Gutes tun, fühlt sich dem Mann nahe und möchte ihm zeigen, wie glücklich er sein kann, wenn er es zulässt. Annies Geschichte hat mich am meisten mitgenommen und fasziniert. Diese junge Frau, die sich in der Teenagerzeit körperlich selbst zerstört, dann allen Mut zusammennimmt und einen Neuanfang wagt. Wie Grace ihr geraten hat, versucht sie sich an der Schauspielerei und das auch erfolgreich. Sie scheint sehr taff und zufrieden, aber sie ist oft allein und lässt trotz zahlreicher Affären keine große Nähe zu. Sie benutzt die Menschen. Bei ihr war ich jedes Mal gespannt, wie es in ihrem Leben weitergeht. Diese Kapitel las ich sehr intensiv. Mitch spielt eine kleine Rolle in dem Buch, wird nach Trennung und Misserfolgen ebenfalls zum Helfer bei seiner Ex-Frau. Diese Geschichte hat mich nur in den Anfängen begeistern können. Tug ist ein undurchschaubarer Typ, mal ist er redselig, dann flüchtet er sich wieder in seine eigene Welt, wo ihn niemand erreichen kann. Grace muss immer wieder Angst haben, dass er erneut einen Suizid versucht. Sicherlich eine große Aufgabe für Grace als Menschen und vor allem als Therapeutin. Ein interessanter Fall in ihrer Laufbahn. Das Buch hat mich wirklich berührt und mich zum Nachdenken bewegt. Wie oft gehen wir blind durch die Straßen, ohne nach rechts und links zu sehen? Schicksale ziehen an uns vorbei, ohne bemerkt zu werden. Das “Helfersyndrom” sollte öfter in uns geweckt werden. Ein tolles Buch mit so unterschiedlichen starken und schwachen Charakteren, einfach und verständlich geschrieben, so dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Kapitel spielen in unterschiedlichen Jahren und Gegenden, aber das Springen zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht beim Lesen keine Probleme, damit kommt man sehr gut zurecht. Eine absolute Empfehlung!

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  • In einer anderen Haut

    In einer anderen Haut
    Ritja

    Ritja

    24. March 2013 um 14:29

     Montreal, Ruanda, New York, Hollywood und zurück. Nicht nur durch verschiedene Städte und Länder reist der Leser mit der Autorin, sondern auch durch verschiedene Jahre. Immer wieder springt sie in die Vergangenheit oder wieder ein paar Jahre vor...ins Jetzt. Was vielleicht anfangs etwas verwirrend erscheint, wird bald Klarheit und Struktur erzeugen.  Grace, eine engagierte Therapeutin will sich mal wieder beim Langlauf auspowern, den Kopf freibekommen und nicht mehr an ihre Patienten denken müssen. Sie genießt die Natur und wird dann doch wieder eingeholt als sie über ihn stürzt. Einen jungen Mann mit einem Strick um den Hals. Er überlebt und wird von nun an das neue "Hilfsprojekt" von Grace. Sie kann sich nun endlich wieder in etwas hineinsteigern und ihrem Helfersyndrom nachgeben.  Doch will er es auch?  Will er die Hilfe, die sie ihm aufdrängt?  Ist es gut für ihn? Für sie?   Grace überschreitet immer wieder Grenzen, die zwischen Therapeuten und Hilfesuchenden gelten, denn eigentlich will Tug kein Hilfesuchender sein. Er schweigt beharrlich, wenn es um seinen Selbstmord geht. Neben Grace lernt der Leser noch Annie kennen. Eine junge Frau, die von ihren Eltern immer wieder klein gehalten wird. Sie verletzt sich selbst, um den Schmerz zu genießen. Annie bricht eines Tages aus und geht nach New York, sie will Theaterschausoielerin werden und kämpft sich durch. Sie reagiert auf verschiedene Situationen gefühlskalt und emotionslos. Erst bei einem Teenagerpärchen bricht bei ihr das Helfersyndrom aus. Sie nimmt sie auf und versorgt sie. Sie lässt sich vieles von dem Paar gefallen und findet doch bei ihnen fast eine Familie. Auch hier geht das Helfersyndrom zu weit und bis an die Grenze des Schmerzes.  Ein weiterer Charakter ist Mitch, Graces Ex-Ehemann, der in einer eigenwilligen Beziehung lebt und doch dann ausbricht, um in der Arktis den Menschen helfen zu wollen. Er scheitert mit seinem Projekt und muss nun damit leben, dass nicht immer die angebotene Hilfe gewollt und verstanden wird. Alle Charaktere leben von und mit dem starken Wunsch zu helfen und Beziehungen aufzubauen. Häufig versuchen sie ihre eigenen Probleme zu verstecken und benutzen lieber andere Menschen, um sich gut zu fühlen. Sie brauchen die Abhängigkeit anderer, um sich vollständig, verstanden und wertvoll zu fühlen. Ein Kreislauf, der nichts Gutes erahnen lässt. Alix Ohlin hat einen beeindruckenden und sehr gut zu lesenden Roman geschrieben. Nachdenklich und traurig, teilweise tragisch und fesselnd sind die einzelnen Geschichten der Figuren. Die Verknüpfungen und Verstrickungen der einzelnen Figuren miteinander sind sehr gut dargestellt und ausgearbeitet wurden. Der Leser kann sich auf ein wunderbares Buch mit einem klaren Schreibstil und vielen traurigen und trotzdem schönen Szenen freuen.

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  • Rezension zu "In einer anderen Haut" von Alix Ohlin

    In einer anderen Haut
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    11. February 2013 um 15:40

    Warum eigentlich helfen sich Menschen gegenseitig? Was treibt Menschen dazu, sich für andere regelrecht aufzuopfern? Tun sie es, weil sie sich lieben? Weil sie sich danach besser fühlen? Oder etwa auch, weil sie das Gefühl der Macht, das das Helfen ihnen vermittelt, genießen, auch wenn sie es sich selbst niemals eingestehen würden? Die Protagonisten in dem hier vorliegenden in vielen Sprachen übersetzten Roman der Kanadierin Alix Ohlin haben alle miteinander in irgendeiner Weise von diesem „Helfergen“ etwas abbekommen und es bringt sie in unterschiedliche, manchmal auch unmögliche Situationen. Da ist zunächst die Psychotherapeutin Grace, die eines Tages während eines Langlaufs einen leblosen Mann im Schnee findet mit einem Strick um den Hals. Sie lockert die Schlinge, ruft den Notarzt und begleitet den lebensmüden, bewusstlosen Mann in die Klinik. Vielleicht schon ein Schritt zuviel. Doch es kommt noch härter: als der Mann, bald erwacht, dem behandelnden Arzt erzählt, er und Grace seien ein Ehepaar, das sich gestritten habe und er habe lediglich die Hilfsbereitschaft seiner Frau testen wollen, wird sie, indem sie nicht widerspricht, Teil einer großen Lügengeschichte. Sie hat, von ihrem Mann Mitch geschieden, der Anziehungskraft, die dieser Mann im Schnee in offensichtlicher Not auf sie ausübte, nicht professionell widerstanden. Sich selbst redet sie ein, in den Augen des Mannes einen „Lebensfunken“ entdeckt zu haben bei der Lüge, den sie „unbedingt bewahren, vom leisen Flackern zu einer richtigen Flamme fächeln“ will. Grace fährt Tugwell, so heißt der Mann, nach Hause und bleibt über Nacht bei ihm – die nächste Grenzüberschreitung. Tugwell wird sich bedeckt halten, kaum mit Grace sprechen in der nächsten Zeit, und doch trifft sie sich immer wieder mit ihm und beginnt sogar eine Beziehung. Warum Tugwell sich umbringen wollte, bleibt lange im Dunkeln, die Beziehung zwischen Helfer und Opfer, wie immer beim Helfersyndrom, von Angst und Unfreiheit geprägt. Es gibt aber noch zwei andere Hauptfiguren, deren Lebenswege Alix Ohlin verfolgt und die beide mit dem Leben von Grace verwoben sind. Das ist zum einen Annie, ein junges Mädchen, die an ihren Eltern leidet. Ohne Gefühle wird sie von ihnen bevormundet und klein gehalten. Annie schnippelt immer wieder an sich herum und hat eine Technik entwickelt, mit der es ihr gelingt, Menschen dazu zu bringen ihr weh zu tun. Sozusagen das Spiegelbild des Helfersyndroms. Grace kann ihr kaum helfen. Erst als Annie viel später nach New York gezogen und fluchtartig alles hinter sich gelassen hat, um dort Schauspielerin zu werden, erlebt sie zum ersten Mal so etwas wie Familie, als sie, in einem ihr unbegreiflichen Helferimpuls eine junge Frau und einen jungen Mann bei sich wohnen lässt und beide vor der Obdachlosigkeit bewahrt. Und da ist Graces ehemaliger Mann Mitch, der ebenfalls als Therapeut arbeitet und seine zweite Frau zurücklässt, um in die Arktis zu gehen. Dort will er in einer befristeten Tätigkeit einer Inuit - Gemeinde helfen, mit ihren Alkoholproblemen zurecht zu kommen- ein hoffnungsloses Unterfangen eines „hilflosen Helfers“ (Wolfgang Schmidbauer). Als sich einer seiner Patienten dort umbringt, kehrt er nach Kanada zurück, als gebrochener Mann. In wechselnden Zeitzonen („Montreal 1996 – New York 2002- Igaliut 2006“) verfolgt Alix Ohlin den Lebensweg und das Lebensschicksal ihrer Personen, die durch eine mächtige Kraft miteinander verbunden sind. Sie sind alle in der Tiefe ihrer Existenz einsam und suchen die Nähe zu anderen Menschen, indem sie, ihnen helfen wollend, sie von sich abhängig machen. Alix Ohlin gelingt es hervorragend, diese Geschichten miteinander zu verbinden, und bei aller scharf herausgearbeiteten Beschreibung der negativen Folgen nicht reflektierten Helfens, hält sie für ihre Protagonisten auch immer etwas bereit wie sinnvolles, an sein Ziel gekommenes Leben. Ein beeindruckender Roman mit tragischen und dennoch irgendwie schönen Lebensgeschichten.

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  • Rezension zu "In einer anderen Haut" von Alix Ohlin

    In einer anderen Haut
    Clari

    Clari

    04. February 2013 um 15:42

    Wohin die Liebe führt.... Menschliche Beziehungen sind fragil, gelegentlich zerstörerisch und häufig abenteuerlich. Darüber zu lesen kann ebenfalls zu einem Abenteuer werden. Alix Ohlin entführt uns mit ihrem jetzt auf Deutsch erschienen Roman auf das Spielfeld menschlicher Irrungen und Wirrungen. Grace, eine kanadische Therapeutin in Montreal, hat sich in einen zurückgenommenen und fast abweisenden Mann verliebt, den sie nach einem untrüglich als Selbstmord zu definierenden Unfall im Schnee gefunden hat. Warum kann sie nicht von ihm lassen? Als Therapeutin hat sie mit der sechzehnjährigen sich selbst verletzenden Anne ein Desaster erlebt. Diese, Tochter wohl bestallter Akademikereltern, brennt schließlich durch, beendet die Beziehungen zu ihren Eltern ganz und schlägt sich als mittelmäßige Schauspielerin in New York durchs Leben. Mitch, der Exmann von Grace, ist ebenfalls dabei, sein Leben in eine neue Form zu zwingen. Sehr erfolgreich ist er dabei nicht! Der Roman von Alix Ohlin erzählt in einer klaren Sprache von den Verirrungen, denen wir Menschen gelegentlich erliegen können. Da sieht einer sein Gegenüber in einem imaginierten Glanz und Licht und verkennt, wie der andere wirklich ist. Tiefenpsychologisch schlüssig und genau hat Alix Ohlin ihre Figuren angelegt. Es scheint keine einfache Wahrheit zu geben stattdessen aber zahlreiche Fehlinterpretationen über das Verhalten des jeweiligen Partners. Übersichtlich und klar verläuft die Handlung und löst gerade mit den an sich selbst irre werdenden Protagonisten eine starke Spannung beim Lesen aus. Mosaiksteinchen gleich setzen sich die Lebensstationen der einzelnen Figuren zusammen, und man erlebt, wie nahe Unglück und Glück beieinander liegen. In der Psychoszene findet man häufig den Begriff des "Helfersyndroms", der für eine Aufwertung des eigenen Selbst herhalten muss. In der Regel beruht diese Haltung jedoch eher auf dem abgewehrten Gegenteil: einem Mangel an Selbstwertgefühl. Dieses Helfersyndrom wird in zahlreichen Variationen hier durchgespielt. Mitch, Grace, Anne und Tug, der im Schnee gefundene unbekannte Fremde, suchen offensichtlich nach Liebe, Nähe und Zuwendung, ohne sich wirklich auf diese ersehnte Nähe einlassen zu können. Jeder bemüht sich um eine verlässliche Spur für den eigenen Lebensweg und taumelt von einem Abenteuer oder Beziehungsversuch zum nächsten. Ortswechsel in entlegene Weltgegenden wie die Arktis oder Afrika geben der ganzen Geschichte den notwendigen äußeren Rahmen, in dem sich die allgemeine Rat - und Rastlosigkeit manifestiert. Alix Ohlin hat einen spannenden Psychoroman geschrieben, in dem sie die Befindlichkeiten ihrer Figuren mit tiefenpsychologischen Blicken auslotet. Die Widersprüche im Handeln,das Unglück der einzelnen und der Kampf um Autonomie und Stärke geben dem Roman einen unverwechselbaren Anstrich. Auch so ist das Leben! Alix Ohlin hat es erfasst! In der Übersetzung von Sky Nonhoff wird hiermit auch für das deutsche Lesepublikum ein bemerkenswerter Roman der kanadischen Schriftstellerin Alix Ohlin zugänglich gemacht.

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