Alja Rachmanowa

 4 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Milchfrau in Ottakring, Tolstoi und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Alja Rachmanowa

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Milchfrau in Ottakring

Milchfrau in Ottakring

 (7)
Erschienen am 01.09.2006
Die Fabrik des neuen Menschen.

Die Fabrik des neuen Menschen.

 (0)
Erschienen am 01.01.1937
Die Verbannten

Die Verbannten

 (0)
Erschienen am 01.01.1964
Tolstoi

Tolstoi

 (2)
Erschienen am 01.12.1983
Ssonja Tolstoj. Tragödie einer Liebe

Ssonja Tolstoj. Tragödie einer Liebe

 (2)
Erschienen am 01.01.1958
Ehen im Roten Sturm

Ehen im Roten Sturm

 (1)
Erschienen am 01.08.1986

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Rezension zu "Milchfrau in Ottakring" von Alja Rachmanowa

Milchfrau in Ottakring
SandraWervor 4 Jahren

Es handelt sich bei dem Buch um das Tagebuch von Alja Rachmanova in dem Zeitraum von 1925 bis 1930.

Die Familie musste aus Russland fliehen und Aljas Mann Prüfungen für sein Studium, die nicht anerkannt wurden nachholen. Um ihren Lebensunterhalt während dieser Zeit zu bestreiten eröffnet die Familie ein Milchgeschäft in dem Alja arbeitet, während ihr Mann an der Uni ist und studiert.

Anfangs haben sie es wirklich sehr schwer und müssen immer fürchten nicht genügend Geld zum Überleben übrig zu haben. Es dauert eine Weile bis das Geschäft anfängt etwas besser zu laufen.

Stammkunden sind hier die wichtigsten Kunden. Viele aber lassen die gekauften Waren aufschreiben, um später zu zahlen, wenn Zahltag ist. So hofft Alja jeden Samstag darauf, sie zumindest das Geld einzunehmen um den Lieferanten für die neuen Waren bezahlen zu können.

Viele der Kunden kommen auch um sich über den neuesten Tratsch und Klatsch auszutauschen.

Es bleibt kaum Freizeit, die Alja in der Natur verbringen könnte und auch ihr Sohn Jurka muss die meiste Zeit in der dunklen Stube verbringen und kann höchstens einmal in der Gasse spielen.

Wichtige Themen für Alja sind vor Allem ihre Sehnsucht nach Russland und ihr Wunsch nach einem zweiten Kind, das sie sich aber nicht leisten können.

Nach all dem Leiden und dem Kampf ums Überleben stellt sich jedoch am Ende doch noch eine Besserung ein und Aljas Mann erhält nach Beendigung seines Studiums eine Stelle in Salzburg, wo die Familie dann auch hinzieht, um nach all der harten Zeit glücklich zu sein.

 Das Buch ist ein Zeitzeugenbericht erster Klasse. Alja Rachmanova hat durchaus literarisches Talent und schreibt, um des Schreiben willens mehr als nur, um das Erlebte niederzuschreiben.

Um in das Wien der 1920er Jahre einzutauchen, absolut empfehlenswert, allerdings auch nichts für leichte Gemüter.

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