Aljoscha Blau

 4,4 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor*in von Die Tagesschau erklärt die Wirtschaft, Multitalent Gouache und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Aljoscha Blau wurde 1972 in Leningrad, dem heutigen St. Petersburg, geboren. Seit 1990 lebt er in Deutschland. Er studierte Kinder- und Jugendbuchillustration an der Fachhochschule in Hamburg und lebt und arbeitet heute als freier Illustrator in Berlin. Aljoscha Blau hat zahlreiche Kinder- und Bilderbücher gestaltet und zeichnet für verschiedene deutsche und französische Zeitschriften. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Loreley (ISBN: 9783949276705)

Loreley

(1)
Erscheint am 28.01.2026 als Gebundenes Buch bei Kindermann Verlag.

Alle Bücher von Aljoscha Blau

Cover des Buches Das Gespenst von Canterville (ISBN: 9783311270034)

Das Gespenst von Canterville

(197)
Erschienen am 01.10.2019
Cover des Buches Das fliegende Kamel (ISBN: 9783862745807)

Das fliegende Kamel

(4)
Erschienen am 06.02.2013
Cover des Buches Das Dschungelbuch (ISBN: 9783314102929)

Das Dschungelbuch

(3)
Erschienen am 17.09.2015
Cover des Buches Geschichte der Wirtschaft (ISBN: 9783407741479)

Geschichte der Wirtschaft

(3)
Erschienen am 13.02.2009
Cover des Buches Die Tagesschau erklärt die Wirtschaft (ISBN: 9783499624193)

Die Tagesschau erklärt die Wirtschaft

(2)
Erschienen am 02.01.2010
Cover des Buches Nordische Sagen und Märchen (ISBN: 9783864292019)

Nordische Sagen und Märchen

(2)
Erschienen am 15.08.2014
Cover des Buches Die Schlacht von Karlawatsch (ISBN: 9783715207353)

Die Schlacht von Karlawatsch

(1)
Erschienen am 21.09.2018
Cover des Buches Loreley (ISBN: 9783949276705)

Loreley

(1)
Erscheint am 28.01.2026

Neue Rezensionen zu Aljoscha Blau

Cover des Buches Das Gespenst von Canterville (ISBN: 9783311270034)
wordworlds avatar

Rezension zu "Das Gespenst von Canterville" von Oscar Wilde

wordworld
Ein Gruselklassikern, der mehr unterhält als gruselt!

Passend zu Halloween habe ich vergangene Woche "Das Gespenst von Canterville" von Oscar Wilde als Hörbuch gehört. Die Erzählung aus dem Jahr 1887 gehört zu den Gruselklassikern, der mehr unterhält als gruselt, und hat mir gut gefallen. 

Im Fokus der Erzählung steht der erbarmungswürdige Hausgeist Sir Simon de Canterville, der seit Jahrhunderten das britische Anwesen seiner Familie heimsucht bis die amerikanische Familie Otis einzieht, die weder Aberglauben noch aristokratische Dramatik sonderlich ernst nimmt. Statt sich von dem Spuk beeindrucken zu lassen, gibt es praktische Ratschläge, Hustenbonbons, Maschinenöl und Hausmittel für den armen Geist, der darüber ganz verzweifelt wird. Oscar Wilde nimmt in dem Aufeinanderprallen zweier Welten sowohl britische Tradition als auch amerikanischen Fortschrittsgeist spöttisch aufs Korn und macht das mit so viel Witz, dass ich mehrfach schmunzeln musste.

"My Lord", erwiderte der Gesandte, "ich übernehme die Einrichtung und das Gespenst zum Taxpreis. Ich komme aus einem modernen Land, wo wir alles haben, was für Geld zu kaufen ist, und angesichts all unserer rührigen jungen Leute, die mit ihrer Unternehmungslust etwas Leben in die Alte Welt bringen und euch eure besten Schauspielerinnen und Primadonnen wegholen, denke ich mir, wenn es so etwas wie ein Gespenst in Europa gibt, dann haben wir es in kürzester Zeit zu Hause in einem unserer öffentlichen Museen oder als Sehenswürdigkeit einer Wanderschau."

Großen Anteil daran hatte auch das von Katharina Thalbach eingelesene Hörbuch. Die Sprecherin liest die Figuren mit so viel Spielfreude, Ironie und feiner Stimmnuance, dass die Geschichte regelrecht lebendig wurde. Man spürt jede beleidigte Geste des Geists, jede trockene Reaktion der Otis-Familie, jede eskalierende Frustration der Figur, die eigentlich furchterregend sein will, aber ständig gegen die Realität verliert. Was mir weniger gefallen hat, war das Ende: Die Erlösung des Geistes durch die „unschuldige Seele“ der Tochter Virginia ist in seiner moralischen Reinheit etwas dick aufgetragen. In seiner Zeit sicher wirkungsvoll wirkte das Ende etwas kitschig auf mich, aber in einer Erzählung, die  von Anfang an zwischen Satire und Sentimentalität pendelt ist das eigentlich nur konsequent. 


Fazit

Ein charmantes, überraschend humorvolles Geisterstück über Angst, Würde, Erlösung – und die Frage, wer hier eigentlich die größere Spukgestalt ist: der Geist oder die moderne Welt. Besonders empfehlen kann ich das Hörbuch mit Katharina Thalbach!

Cover des Buches Das Gespenst von Canterville (ISBN: 9783311270034)
P

Rezension zu "Das Gespenst von Canterville" von Oscar Wilde

Pegasus1989
Lustiger Gruselklassiker

Ein sehr schönes Werk. Es beschreibt den wohl schlimmsten Alptraum eines Gespenstes, in seinen Gruselkünsten nicht ernst genommen zu werden. Es ist interessant und lustig zugleich, zu lesen, wie die Töchter das Gespenst ärgern und sich über dessen Bemühungen lustig machen und wie dann letztendlich doch die Vernunft siegt und nach Hilfe und Rettung des Geistes gesucht wird. Ein wunderschöner Klassiker, der Spaß macht gelesen zu werden.

Cover des Buches Das Gespenst von Canterville (ISBN: 9783311270034)
schokobooks avatar

Rezension zu "Das Gespenst von Canterville" von Oscar Wilde

schokobook
Verzeihung

Oscar Wildes Gespenst von Canterville ist ein absoluter Klassiker und jetzt weiß ich auch warum.  Eine amerikanische Familie kauft das Schloss in dem einst Simon Canterville seine Frau umbrachte und dort spukt, da er wegen seiner Bösartigkeit nicht in den Himmel kann sozusagen. Erst die Träne eines Kindes kann diesen Bann brechen. Das kleine Büchlein mit knapp unter 100 Seiten ist wirklich lesenswert und hat lustige Momente.

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