Allan Guthrie Black Jail

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Inhaltsangabe zu „Black Jail“ von Allan Guthrie

Der junge Gefängnisaufseher Nick kommt mit dem Stress in seinem Job nicht klar. Seine Kollegen schikanieren ihn, wo sie nur können, von den Häftlingen ganz zu schweigen. Als es ein paar Gefangenen gelingt, draußen ihre Kumpel zu mobilisieren, und die seine Familie bedrohen, ist Nick gezwungen, ihnen einen kleinen "Gefallen" zu tun: Um Frau und Tochter zu schützen, schmuggelt er für Gangsterboss Caesar Drogen in den Knast. Doch ein Gefallen führt zum nächsten, und Nick wird klar: Schwere Jungs verstehen nur die Sprache der Gewalt ...

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— Pashtun Valley Leader Commander

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  • Von Kackvögelchen, Blowjobs und einem fordernden beruflichem Umfeld

    Black Jail

    Pashtun Valley Leader Commander

    11. November 2014 um 15:22

    Neunzig Prozent aller Tötungsdelikte sind Beziehungstaten. Das heisst das Opfer kannte den Täter. In unserem Fall hat der Täter einen Filmriss. Einen richtigen Filmriss. Die Mutter aller Filmrisse hat scheinbar Allan Guthrie erfunden. Guthrie entwirft ein knappes lakonisches Kammerstück. In den Hauptrollen ein junger Berufsanfänger. Scheinbar ist alles gut. Unser "Held" hat die erste richtige Stelle in seinem Leben ergattert. Er ist im öffentlichen Dienst. Er arbeitet im Justizvollzug. Sein berufliches Umfeld ist herausfordernd. Die Klienten sind handverlesen und das Betriebsklima unter den Kollegen gewöhnungsbedürftig.  Es hat etwas, es ist gerade zu genial was der Autor aus einer Situation herausholt, die im Prinzip wie folgt beschrieben werden kann: Der Protagonist der Handlung quält sich nach einem harten Arbeitstag, so wie Sysiphus nach Hause. Dieses Zuhause ist räumlich gesehen tatsächlich der Platz, an dem seine Hälfte des Bettes steht. Dieser Ort wird von einer Frau bevölkert, die acht Jahre älter ist als er und deren gemeinsamer Tochter. Unser "Held" bewegt sich in einer emotional aufgeladenen und fordernden  Arbeitsumgebung. Seine Kunden lassen sich durch ein grosses Repertoire an kreativen Handlungsmöglichkeiten charakterisieren.  In der Werkstatt wird er Zeuge einer Unterarmöffnung mittels einer Machete und der sich anschließenden Untersuchung mithilfe der gesunden Hand. Er ist während des Hofganges eines Kunden an diesen mittels Handschellen gefesselt, interessant gestaltet sich die Situation dadurch, dass sich der Kunde von oben bist unten -aus Protest gegen irgend etwas-  mit seinen eigenen Exkrementen bedeckt ist und diese klebrige Oberfläche mit dem Innenleben eines Kissen "versiegelt" worden ist. Dass er Augenzeuge eines Blowjobs wird, der kurz unterbrochen wird um sich zu erkundigen, ob die Zeit noch reichen würde, diesen zu Ende zu bringen ztreibt ihn an die Ränder seines heterosexuellen Universums Die eher traditionell strukturierten Bewohner der JVA  engagieren sich in einem hohen Mass für die gesicherte Versorgung ihrer Mitbewohner mit psychoaktiven Substanzen. Dass seine Frau und seine Tochter von Familienangehörigen der Insassen "kontaktiert" werden wird von ihm folgerichtig als Bedrohung interpretiert. Beide entwickeln der Situation unangemessene Verhaltensmuster um den Druck zu kompensieren. Er probiert sich durch die Apotheke all dessen was er ins Gefängnis schmuggelt, wohin gegen seine Gattin Produkte auf Wacholderbasis bevorzugt.  Dies führt zusammen mit seinem Schichtdienst dazu, dass sich die Paarsituation immer weiter emotional auflädt. Letzten Endes, geht er mit einer Pistole bewaffnet zur Nachtschicht. Hiernach überschlagen sich die Ereignisse. Einige Tote später schildert unser Held gegenüber seinem Psychater (nun als Klient in einer Anstalt) in immer wiederkehrenden Endlosschleifen wie es zu einer Situation kommen konnte an deren Ende nicht nur einige Tote aus dem Arbeitsumfeld unseres Helden stehen, sondern sich auch dessen Frau und deren Tochter in der Badewanne der eigenen Wohnung wiederfinden.....       

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