Allen Eskens

 4.4 Sterne bei 38 Bewertungen

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Das Leben, das wir begraben

Das Leben, das wir begraben

 (32)
Erschienen am 11.05.2018
Das Leben, das wir begraben

Das Leben, das wir begraben

 (5)
Erschienen am 05.04.2018

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Rezension zu "Das Leben, das wir begraben" von Allen Eskens

Das Leben,das wir begraben
Aydavor 3 Tagen

Das Leben, das wir begraben aus dem Festa-Verlag ist mir als erstes durch das tolle Cover aufgefallen und nachdem ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, war mir klar, dieses Buch musst du lesen.
In der Geschichte lernen wir den jungen Studenten Joe Talbert kennen, der im Rahmen einer Hausarbeit für die Uni ein Interview durchführen muss. Seine Recherchen für einen Interviewpartner führen ihn in einen Seniorenheim wo er auf den mysteriösen Carl Iveson trifft. Dieser ist allerdings ein verurteilert Mörder eines jungen Mädchens. Er soll sie vor 30 Jahren missbraucht und umgebracht haben. Je mehr Joe sich mit dem Fall beschäftigt,desto mehr trifft er auf Widersprüche und Unklarheiten was diesen Fall betrifft...

Ich fand das Buch großartig und habe es sehr gerne gelesen. Ich finde die Bücher aus dem Festa Verlag immer sehr außergewöhnlich und mit spannender Thematik. Der Protagonist Joe ist mir sehr sympathisch gewesen und auch reif für sein Alter, denn seine Lebensumstände sind alles andere als einfach. Der Schreibstil ist flüssig und schön zu lesen. Wir erleben die Handlung aus der Ich-Perspektive,die ich auch sehr gern mag,das man die Emotionen und Sichtweise der Hauptperson gut nachvollziehen kann. Die Geschichte nimmt interessante Wendungen ein und hat mich sehr gut unterhalten. Für mich eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne!!!  Ich würde mich freuen,mehr von dem Autor lesen zu dürfen.

Autor:

Allen Eskens ist der Bestseller-Autor von The Life We Bury und weiteren Thrillern.
»Ich bin in Jefferson City, Missouri, aufgewachsen. An der University of Minnesota habe ich einen Abschluss in Journalismus gemacht, danach Jura studiert und mich schließlich in Mankato, Minnesota, niedergelassen und dort ein Anwaltsbüro eröffnet. Mit den Jahren habe ich mich in kreativem Schreiben weitergebildet.
Ich lebe nach wie vor auf dem Land bei Mankato, gemeinsam mit meiner Frau Joely, meiner Tochter Mikayla und vielen Haustieren.«

 (Quelle: www.festa-verlag.de)

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Rezension zu "Das Leben, das wir begraben" von Allen Eskens

Ruhiger, aber sehr berührender Thriller
Aksivor 18 Tagen

Worum geht´s?

Für seinen Englischkurs will Joe eine Biografie über den verurteilten Mörder Carl Iverson schreiben. Je näher sich die beiden kennenlernen, desto mehr wird Joe klar, dass mit Carls Verurteilung etwas nicht stimmt. Deshalb beschließt der Student den Fall neu aufzurollen. Wird es Joe gelingen, die Wahrheit ans Licht zu bringen oder hätte er die Vergangenheit lieber ruhen lassen sollen?


Meine Meinung

‚Das Leben, das wir begraben‘ von Allen Eskens ist mein erstes Buch aus dem Festa Verlag. Auch wenn der Thriller mehrere Literaturpreise gewonnen hat und man diese Tatsache nicht unterschätzen sollte, wollte ich Eskens´ Buch vor allem lesen, weil mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Das Cover gefällt mir gut, weil die Gestaltung in Kombination mit dem Titel eine düstere Atmosphäre erschafft. Das erste, was mir aufgefallen ist, als ich das Buch in der Hand hielt, ist die angenehme Haptik, die auf den Schutzumschlag zurückzuführen ist. Dieser ist nämlich in der Festa-Lederoptik gestaltet, die das Buch sehr hochwertig aussehen lässt.

„(...) Rätsel, die schwer zu lösen sind, faszinieren mich.“ – Zitat, Seite 165

Joe Talbert studiert an der University of Minnesota und kommt gerade so über die Runden, weil er von seiner Mutter überhaupt nicht unterstützt wird. Im Gegenteil, diese sorgt eigentlich nur für Probleme. Der 21-jährige Student wurde mir sofort sympathisch, weil er verantwortungsvoll und mutig ist. Besonders gut fand ich, dass Wahrheit für Joe eine große Rolle spielt und Gerechtigkeit ihm viel bedeutet. 

Carl Iverson war für mich nicht so leicht zu durchschauen wie Joe, was daran liegt, dass die Geschichte aus Joes Sicht erzählt wird. Genau wie Joe, wusste ich nicht, ob man Carl trauen kann, vor allem, weil der Senior sehr rätselhaft sein kann. Aus meiner Sicht ist es dem Autor aber genau deshalb gelungen, die Leserschaft zu fesseln. Eskens sorgt für Verwirrung und wirft so viele Fragen auf, dass man als LeserIn nicht anders kann, als der ganzen Sache auf den Grund zu gehen.

Der Schreibstil des Autors ist nicht nur fesselnd, sondern hat auch etwas in mir berührt. Die Geschichte wird auf eine Weise erzählt, die ehrlich ist und dazu bringt, über das eigene Leben nachzudenken. Das Buch vermittelt eine ganz wichtige Botschaft, nämlich, dass man nicht einfach alles glauben soll und nie mit der Suche nach Wahrheit aufhören darf, auch wenn der Weg manchmal sehr mühselig sein kann. 


Fazit

‚Das Leben, das wir begraben‘ ist ein must-read für alle, die eher ruhige Thriller und das Aufrollen alter Fälle in einer Geschichte mögen. Besonders gelungen sind meiner Meinung nach die Figuren und ihre Geschichten, die niemanden kaltlassen werden. 

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Rezension zu "Das Leben, das wir begraben" von Allen Eskens

Ein spannender, aber auch sehr ruhiger Thriller
booknerd84vor 19 Tagen

Titel: Das Leben, das wir begraben Autor: Allen Eskens Verlag: Festa-Verlag 
Inhalt/Klappentext:

Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson. Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden. Doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!

Mein Fazit:

"Das Leben, das wir begraben" ist mittlerweile mein drittes Buch aus dem Festa-Verlag. Daher war ich natürlich auch neugierig, was die "Must-Read"-Reihe des Verlages so zu bieten haben. Die Handlung des Buches hat mir sehr gut gefallen und ich wurde zu jeder Zeit gut unterhalten. Jedoch habe ich vielleicht doch etwas anderes erwartet. Die Spannung des Buches baut sich recht langsam auf und man muss schon etwas mehr als die Hälfte des Buches lesen, bis die Handlung so richtig Fahrt aufnimmt.

Der Schreibstil des Autors ist leicht, flüssig und fesselnd zu lesen. Trotz des etwas langsamen Tempos der Geschichte, ist dieses Buch ein richtig guter Pageturner. Auch schafft es der Autor mit seiner detailreichen Erzählweise, ein beklemmendes Gefühl beim Lesen zu erschaffen.

Auf eine sehr psychologische und tiefgründige Art wird der Leser auf eine spannende Reise mitgenommen. Mit viel Mut und großartigen Recherchen begleitet man den sympathischen Protagonisten Joe, der den Mordfall an der 14-jährigen Crystal aufklären möchte. Man beginnt im Laufe der Geschichte außerdem seine eigenen Theorien aufzustellen.

Ich hatte zwar erwartet, dass sich der Spannungsbogen schon etwas früher aufbaut, trotzdem war es ein wirklich fesselnder Thriller. Im letzten Drittel des Buches überschlagen sich die Ereignisse bis es zum finalen Showdown kommt. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne!

Liebe Grüße
eure Jasmin (booknerd84)

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