Das Leben, das wir begraben

von Allen Eskens 
3,5 Sterne bei4 Bewertungen
Das Leben, das wir begraben
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MissRichardParkers avatar

Eigentlich ganz spannend, jedoch war es mir etwas zu viel von allem. So war das ganze für mich zu wenig solide und teils etwas übertrieben.

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Inhaltsangabe zu "Das Leben, das wir begraben"

"Wenn das Schicksal mir damals wirklich ins Ohr geflüstert hätte - wenn ich gewusst hätte, dass dieser Besuch so viele Dinge ändern würde - hätte ich dann einen sichereren Weg gewählt? Wäre ich links abgebogen, wo ich rechts abgebogen bin?"

Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson.

Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden... Doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!

Ein meisterhafter Thriller, der in den USA fast alle Literaturpreise des Genres gewann, u. a.: Barry Award (Best Paperback Original), Left Coast Crime Rosebud Award (Best Debut Mystery), Mystery People (Best Debut Novel 2014), Silver Falchion Award (Best First Novel), Suspense Magazine (Best Debut Author 2014), Edgar Award Finalist (Best First Novel 2015), Minnesota Book Award Finalist (Best Genre Novel), Anthony Award Finalist (Best First Novel), ITW Thriller Awards Finalist (Best First Novel).

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07BHK27K8
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:Audible Studios
Erscheinungsdatum:05.04.2018
Das aktuelle Buch ist am 11.05.2018 bei Festa Verlag erschienen.

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    monerls avatar
    monerlvor 2 Monaten
    Der letzte Kick fehlte

    Kurzmeinung

    Genre: Krimi, Thriller

    Handlung: Joe muss für sein Studium ein Interview mit einem älteren Menschen führen. Da er niemanden aus seinem familiären Umfeld wählen will, versucht er sein Glück in einem Altenheim in seiner Nähe. Dort trifft er auf den todkranken Carl, der sich bereit erklärt, bei dem Projekt mitzumachen. Er ist ein verurteilter Mörder. Joe spricht mit Carl, nimmt Einsicht in die Prozessakten und fängt an an Carls Schuld zu zweifeln.

    Charaktere: Der Autor hat ein paar sehr interssante Charaktere geschaffen. Joe, der aus einem sehr schwierigen Elternhaus kommt, hat es auf die Universität geschafft und muss aber für seinen Unterhalt selbst aufkommen. Seine Mutter kümmert sich mehr schlecht als recht um den jüngeren, autistischen Bruder, der bei ihr lebt. Sie ist ein sehr kaputter, egoistischer, drogen- und alkoholsüchtiger Mensch. Laila, die Nachbarin und Joes Angebetete, hilft ihm Carls “Fall” aufzuarbeiten. Sie hat auch ihr eigenes Päckchen aus der Vergangenheit, an dem sie an manchen Tagen schwer zu tragen hat. Und dann ist da noch Carl. Hat er das Mädchen damals getötet oder nicht? Wie viel Zeit bleibt, um das Ganze zu untersuchen und auf Fragen Antworten zu bekommen, bevor er seinem Krebsleiden erliegt?

    Spannung: Ziemlich langsam baut sich die Spannung auf. Es gibt berechtigte Zweifel an Carls Schuld. Ein wichtiger Code aus dem Tagebuch des Opfers wird geknackt. Joe und Laila fangen auf eigene Faust an zu recherchieren und zu ermitteln, was sehr gefährlich wird. Denn, wenn Carl nicht der Mörder ist, läuft der eigentliche Mörder noch frei herum! Wie wird alles ausgehen? Kann Carls Unschuld nachgewiesen werden? Wird er es dann noch erleben?

    Schreibstil: Durch die gewählte Ich-Form ist man immer sehr nah am Geschehen. Man fühlt alles, was Joe widerfährt. Die Geschichte wird nie ausschweifend. Auch wenn ab einem bestimmten Zeitpunkt klar war, wie sich die Geschichte entwickeln und ausgehen wird, blieb ich gerne am Hörbuch dran.

    Ende: Es gibt ein paar Situationen, die versuchen, die Geschichte in eine andere Richtung zu drängen. Der Schluss ist nicht ganz überraschend. Für meinen Geschmack sogar ein bisschen zu rund.

    Hörbuch: Mir gefiel die Stimme des Sprechers sehr. Ich folgte ihr gerne, da sie nie aufdringlich wirkte. Die verschiedenen Charaktere wurden von Oliver Erwin Schönfeld sehr gut und nachvollziehbar interpretiert.

    Fazit: Ein Debüt, das sehr langsam an Spannung gewinnt und die Story entfaltet. Insgesamt habe ich etwas mehr Thrill erwartet, da der Festa Verlag, der das Print herausgegeben hat, für extreme Geschichten bekannt ist. Da man ab einem gewissen Zeitpunkt den Fortgang erahnen kann, fallen auch einige Spannungsmomente weg. Dass sogar der Code, der das wichtigste Element zur Lösung des Falls ist, damals nicht von der Polizei sondern ziemlich laienhaft geknackt wurde, lässt den Krimi etwas an Genialität einbüßen. Dennoch ein ganz gutes Buch. Eingefleischte Thrillerliebhaber sollten die Finger vom Buch lassen. Empfehlenswert aber für Leser, die zu spannende und zu gruselige Bücher nicht so mögen. 3.5 gute Sterne.

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eigentlich ganz spannend, jedoch war es mir etwas zu viel von allem. So war das ganze für mich zu wenig solide und teils etwas übertrieben.
    Etwas zu viel von allem...

    Joe muss für sein Studium ein Interview führen und entscheidet sich für Carl, der in einem Pflegeheim lebt. Carl ist jedoch nur im Heim weil er Krebs im Endstadium hat, eigentlich müsste er im Gefängnis sitzen. Vor 30 Jahren hat er ein Mädchen umgebracht. Joe will herausfinden was vor 30 Jahren wirklich geschah, denn er merkt durch die Gespräche mit Carl, dass dieser Unschuldig sein muss. Mit seiner Suche nach der Wahrheit begibt sich Joe in Gefahr...

    Eine spannende Geschichte, relativ flüssig erzählt. Dennoch wollte meiner Meinung nach der Autor etwas zu viel in die Story verpacken. Familiendrama, Liebesgeschichte, Krimi .... Dafür war dann alles zu wenig solide, zu unglaubwürdig und teils dann einfach auch etwas – für meinen Geschmack – unrealistisch. So würde wohl kaum ein Student reagieren und handeln...

    Für ein paar Stunden plätschernde Unterhaltung ganz ok, ich würde es aber nicht weiterempfehlen.

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    melanieliests avatar
    melanieliestvor 2 Monaten
    TamiraSs avatar
    TamiraSvor 4 Monaten

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