Allen Falls Der gerupfte Kiwi

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Inhaltsangabe zu „Der gerupfte Kiwi“ von Allen Falls

Aotearoa, wie der maoriphile Weltreisende Neuseeland fachmännisch gerne nennt, ist ein unbestritten schönes Land, das auf den ersten Blick tatsächlich wirklich einzigartig aussieht. Doch hält das Flair des kleinen Musterlandes am anderen Ende der Welt auch einer spontanen Nagelprobe stand? Was fördert wohl ein verschämter Blick unter den neuseeländischen Rasenteppich zutage? Der lemmingartigen Begeisterung für das Land der Kiwis leicht überdrüssig, wagt Allen Falls einen kritischen und ironischen Blick auf Land und Leute, fördert dunkle Geheimnisse zutage und führt den Lesern eine Gesellschaft vor Augen, die viele unserer mühsam erarbeiteten wertdeutschen Errungenschaften so ganz und gar nicht nachvollziehen kann. "Der gerupfte Kiwi" versteht sich als Episodenerzählung mit in sich weitgehend abgeschlossenen Kapiteln, die absichtlich immer wieder Fragen offen lassen und in lockerer Folge diverse Auffälligkeiten des neuseeländischen Lebens beschreiben. Soviel sei an dieser Stelle schon verraten: Genaugenommen ist auf dieser Doppelinsel alles eine einzige große Auffälligkeit.
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  • Rezension zu "Der gerupfte Kiwi" von Allen Falls

    Der gerupfte Kiwi
    alma

    alma

    13. November 2010 um 22:15

    Ein Fuerwerk an witzigen Ideen, doch Allen Falls steht sich selbst im Weg - beim [zweifelsohne geglückten] Versuch, das Traumauswandererland Neuseeland in ein etwas weniger reisemagazingeschwängertes Hochglanzlicht zu rücken, lässt er keinen noch so niveauentleerten Kalauer, kein noch so plattes Wortspiel, keine noch so vergebliche Pointe aus - er MUSS einfach witzig sein, selbst wenn er sich damit, wie er selber sagt, auch selbst auf die Nerven geht. Naja - allemal lesenswert, das aber auch nur einmal.

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