Allen Zadoff Boy Nobody

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Inhaltsangabe zu „Boy Nobody“ von Allen Zadoff

Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu "erledigen". Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt.

Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe.

Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht.?

Spannende Story mit Potenzial, der Frage nach Moral und einem strategisch denkendem Protagonisten in einem dubiosen Programm

— Weltentraeumerin

Liest sich fast wie ein Actionstreifen - nicht schlecht, aber mir war das Erzähltempo zu hoch und mit der HP wurde ich auch nicht warm

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Actiongeladen und mitreißend, eiskalt und berechnend.

— Lunical

Jugendlicher Killer mit Herz. Spannend und actiongeladen - wenn auch meist eine Spur zu viel. 3,5 Sterne.

— _Buchliebhaberin_

Unglaublicher Start, sollte von jedem gelesen werden! :D Ein spannendes Buch bis zur letzten Seite.

— sarahsuperwoman

Spannendes Buch, durch und durch

— carrie-

Total spannend und unglaublich erschreckend. Muss unbedingt Band zwei lesen! Klare Empfehlung! :)

— lovelylifeofanna

Ein tolles, interessantes und spannendes Buch, dass viel zu schnell zu Ende war!

— MarianneKastern

Die Idee ist klasse und die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Die Spannung lässt bis zum Ende nicht nach.

— sinasbuecherliebe

Ein sehr spannendes und sehr gut geschriebenes Buch. Mein persönliches Lieblingsbuch!

— _Whatever_

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  • Spannende Story mit Potenzial und der Frage nach Moral

    Boy Nobody

    Weltentraeumerin

    03. October 2017 um 13:45

    Inhalt:Mit zwölf Jahren wurde er von dem „Programm" rekrutiert, nun, mit sechszehn, ist er einer der Besten und macht nie Fehler. Er gibt sich als der Freund der ihm genannten Zielperson aus, erschleicht sich ihr Vertrauen, um dann in die Nähe seines Opfers zu gelangen, das er tötet. Sein neuer Job ist ein Job wie jeder andere - oder? Denn der Zeitrahmen ist ungewöhnlich kurz. Und mit einem Mal kommen Zweifel auf - Zweifel, die jemand wie er nicht haben sollte ...Meine Meinung:Der Protagonist, der sich bei seinem neuen Auftrag Benjamin nennt, und den ich ab sofort auch bei diesem Namen nennen werde, hat quasi keine Identität. Er wurde von dem „Programm“ zum Assassinen ausgebildet und sein ganzes Leben besteht aus Aufträgen, bei denen er Freundschaften, meist zu den Kindern der von dem Programm ausgewählten Opfer vorgaukelt, inklusive erfundener Identität, um dann nach der Ermordung der Zielperson zu verschwinden.Bis dato hat er seine Jobs auch immer fehlerfrei erledigt und seine Aufträge nie hinterfragt. Doch dieses Mal ist alles anders.Die Frage nach der Moral ist ein zentrales Element. Genaugenommen weiß Benjamin kaum was über das Programm, außer dass es ihn zu einer Waffe ausgebildet hat und angeblich patriotische Absichten verfolgt, wodurch es auf den/die Leser*in automatisch ziemlich dubios wirkt. Davon abgesehen finde ich es aber schwierig, es und vor allem die wirklichen Motive einzuschätzen.Hinzu kommt, dass Benjamin ironischerweise selbst einmal Opfer einer solchen vorgegaukelten Freundschaft wahr, deren eigentliche Intention sein Vater war. Das aktuelle Geschehen wird immer wieder von Rückblicken durchbrochen, in denen sich Benjamin an die Geschehnisse von damals erinnert und manchmal auch darüber nachdenkt, was genau warum passiert ist.Dabei wirkte Benjamin ziemlich gehirngewaschen auf mich, allerdings mit Potenzial zu mehr. Ich war überrascht, dass er seine frühere Identität, die er immerhin bis zu seinem zwölften Lebensjahr inne hatte, so verdrängt hat, dass er sich an das meiste kaum noch erinnert. Was aber eben auch wieder aufgegriffen wird und definitiv Potenzial für die Fortsetzungen bietet.Generell ist dieses Buch in vieler Hinsicht eher ein Auftakt, der vielleicht Weichen stellt, aber dramatische Entwicklungen vermutlich für die Fortsetzungen aufspart. Dennoch können einige Wendungen überraschend sein, und langweilig wird es aufgrund des Zeitlimits und der Frage nach der Richtigkeit des Auftrags und einer möglichen Lösung auch nie, selbst wenn es keinen direkten Thrill-Effekt gibt, wie man ihn von einem richtigen Thriller erwarten würde.Die Methoden des Programms bzw. von Benjamin sind dabei sehr ausgeklügelt, was eine faszinierende, aber auch unheimliche Vorstellung ist. Gerade Benjamin denkt dabei oft sehr strategisch und zeigt sein Können, was neben seinen körperlichen auch in seinen analytischen Fähigkeiten liegt.Fazit: Spannende Story mit Potenzial, der Frage nach Moral und einem strategisch denkendem Protagonisten in einem dubiosen Programm

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  • Boy Nobody

    Boy Nobody

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 10:50

    Auf dieses Buch hatte ich mich schon seit einer Weile gefreut, doch als ich es endlich auf meinem Haufen liegen hatte, kamen erst einmal andere Bücher dazwischen. Das Buch besteht aus sehr vielen kleinen Kapiteln, was ich beim Lesen sehr angenehm fand. So könnte man auch zwischendurch mal ein Kapitel lesen, wenn man nur wenig Zeit hat. Was mich beim Lesen allerdings etwas irritiert hat, ist dass die Kapitelüberschriften Teil des Textes sind. Beim Lesen überspringe ich manchmal solche gerne. Hier konnte ich das nicht. Der Text besteht außerdem aus verdammt vielen Absätzen. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass hinter fast jedem Satz ein Absatz steckt, aber ganz so schlimm ist es nicht. Wegen dieser ganzen Gründe kommt man schneller durch das Buch als man glaubt. Ich brauchte das Buch nur dreimal auf zu schlagen und ich hatte es schon durch. Ich hatte mich auf dieses Buch schon so gefreut, weil es um einen emotionsloser Auftragskiller geht und ich mich bei der Beschreibung irgendwie an mein Projekt »Ein Tropfen Wahnsinn« erinnert fühlte. Dadurch waren meine Erwartungen vielleicht etwas zu hoch geschraubt und mir war klar, dass es wahrscheinlich nicht genau so werden würde wie ich es mir vorgestellt habe, aber trotzdem war es ein gutes Buch. Von der Beschreibung her hätte ich gedacht, dass der Protagonist emotionsloser ist, aber so sehr war er das gar nicht. Er war eher ruhig und kalkulierend und unterdrückte einige Emotionen. Es war nicht so, dass er gar keine hatte, wie ich zuerst vermutet hatte. Die Story an sich war interessant. Emotionsloser Killer verliebt sich während eines Jobs und kann diesen nicht wie sonst ausführen. Von da an denkt man eigentlich auch, dass man weiß wie es ungefähr enden wird, wenn es denn eines dieser typischen Teenie Bücher wäre. Das ist aber nicht der Fall. Das Ende hat mich doch überrascht und ich mochte es irgendwie, weil es eben genau das war, was ich eben nicht erwartet hatte. Den zweiten Band Fearless habe ich auch bereits schon angefangen und es verspricht bis jetzt nach den ersten paar Kapiteln ganz gut zu werden.

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  • Rezension zu "Boy Nobody" von Allen Zadoff

    Boy Nobody

    Xlaine09

    10. February 2017 um 23:20

    Rezension zu "Boy Nobodyvon Allen ZadoffInhalt: Sie wollen einen Soldat. Einen, der blitzschnell reagiert.Jemanden der sofort handelt.Jemand,der keine Gefühle kennt.Sie bekommen Boy Nobody.Er ist gut, er ist  der beste.Doch er hat einen Fehler gemacht.Er hat begonnen sich zu verlieben... Cover:Das Cover ist dunkel gehalten. Man sieht einen Jungen rennen. Ich denke es könnte Boy Nobody sein. Er rennt durch einen Park, vielleicht der Cenral Park. Das Cover passt zu dem Buch, da auch dort eine dunkle Atmosphäre übermittelt wird. Es passt sehr gut zu der Story und deswegen finde ich es supi. Meine Meinung:Die Geschichte ist eine schöne Idee, die spannend umgesetzt worden ist. Boy Nobody muss ständig neue Identitäten annehmen. Dadurch ist er eigentlich nirgends irgendwo zuhause. Außerdem wird er natürlich durch die Morde, die er begehen muss, sehr belastet. Mich hat die tragische Geschichte sofort gepackt und nicht mehr losgelassen. Der Charakter Boy Nobody ist sehr gut gestaltet. Er hat ein Training durchlaufen, in dem er auch seine Erinnerungen und Gefühle aus seinem Denken und Handeln verband hat. Durch Rückblenden in seine Vergangenheit wird aber deutlich, dass er seine Erinnerungen und auch seine Gefühle nicht einfach verbannen kann. Insgesamt hat mir die Gestaltung des Hauptprotagonisten gut gefallen. Das einzige, was mich an ihm gestört hat ist, dass Boy Nobody nie hinterfragt, was eigentlich mit seinen Eltern geschehen ist. Ich meine, er ist 5 Jahre von seinen Eltern getrennt und will gar nicht wissen, wo seine Mutter bzw. sein  Vater ist?! Naja einerseits kann ich dieses Verhalten ja auch verstehen, da er halt mehr oder weniger erpresst worden ist aber andererseits finde ich sein Handeln auch total unlogisch. Über diese kleine Unstimmigkeit kann ich aber bei so einem tollen Buch hinwegsehen. Der Schreibstil und auch der Spannungsaufbau haben mir sehr gut gefallen. Gleich am Anfang wurde man in eine spannende Situation geworfen und sofort mit Boy Nobody und dessen Handlungen konfrontiert. Schon ab den ersten Seiten fesselte mich der einfache, prägnante Schreibstil und der schnelle Spannungsaufbau. Auch wenn die Spannung ein wenig nachließ wurde sie dennoch auf einem hohen Level gehalten, so, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Fazit:Ein großartiges Buch, dass mich sofort in seinen Bann zog und mit einer spannenden Story überzeugt. Ein prägnanter einfacher und gut zu lesender Schreibstil und ein starker Charakter. Insgesamt einfach nur spannend mit hohem Suchtfaktor ;). Klare Leseempfehlung, 5 Sterne.

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  • Actiongeladen, mitreißend, eiskalt und berechnend

    Boy Nobody

    Lunical

    01. January 2017 um 21:24

    Meine Meinung:ER ist 16 und wechselt ständig seine Identität. Er ist eiskalt und erschleicht sich das Vertrauen seiner Zielobjekte. Sein Auftrag: Mord.Alles läuft wie immer, eine neue Identität, keine Gefühle und ein klares Ziel. Doch dann kommt es anders. Ein neuer Autrag, Zielperson Samara, soll erledigt werden. Dabei ist Benjamin ( die neuste Identität) plötzlich nicht mehr in der Lage seinen Auftrag auszuführen. Der Grund: aufkommende Gefühle, welche die Vergangenheit wieder zutage befördern und gefallene Entscheidungen hinterfragen lässt.Dabei zeigt der Autor, Allen Zadoff, einen prägnanten Schreibstil, welcher dem Leser förmlich die Luft raubt.Der Protagonist Benjamin, welcher aufgrund seiner Taten eigentlich als "Monster" gesehen und mich als Leser abstoßen sollte, ist das ganze Gegenteil. Mit seiner Art und den Hintergründen hat er sich meine Symphatie gesichert.Das Ende hatte ich so nicht erwartet und bin froh das ich gleich im Anschluss Band 2: "Fearless" weiterlesen kann.Fazit:Actiongeladen und mitreißend, eiskalt und berechnend. Das sind die Worte die mir zu diesem atemberaubenden Auftakt einfallen. Ein wahnsinns Schreibstil und eine packende Geschichte. 5 von 5 Lesezaubersternen und ich bin sofort weiterlesen: "Fearless: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Verräter."

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  • Spannendes Buch bis zur letzten Seite

    Boy Nobody

    sarahsuperwoman

    27. October 2016 um 11:38

    „Boy Nobody“ stand schon gefühlte Ewigkeiten in meinem Bücherregal und hätte ich vorher gewusst, was da für ein Wunderbuch im Regal steht, hätte ich es doch nicht so lang verrotten lassen. Wenigstens durfte ich es dann doch irgendwann lesen, denn Allen Zadoff hat mich wirklich sehr überrascht. Nicht nur, dass die Geschichte langsam anfängt und in einem Moment von jetzt auf gleich umschlägt zu einer rasanten und spannenden Geschichte über einen Jungen, der nicht derjenige ist, der er sein zu scheint. Meist fangen Bücher gemächlich an, indem sie den Leser in die Geschichte hineinführen und dann ganz sanft nach und nach etwas Unvorhersehbares passiert, aber hier wars anders. Es war wie ein Luftballon, in den man immer mehr Luft hineinpustet und der einfach nicht platzen will, egal wie groß er ist. Bei dem man schon sieht wie das Gummi langsam aber sicher seine Risse bekommt, aber erst in dem Moment platzt, den man gar nicht dafür vorgesehen hat. So war es einfach nur ein unglaubliches Buch, weil der Anfang mitunter so genial war. Boy Nobody führt seit er 12 ist Aufträge für seine Mutter aus, die er nicht einmal richtig kennt. Er nennt sie nur so. Er muss für die Organisation Missionen erledigen, was meist bedeutet, Personen aus dem Weg zu räumen, aber er lernt jemanden kennen, der seine ganze Welt durcheinander bringt. Er lernt etwas ganz Wichtiges für einen Menschen: Zu fühlen. Genau das lässt ihn menschlich werden, was nicht immer für jemanden wie ihn zum Vorteil wird. Mir hat „Boy Nobody“ wirklich sehr gefallen. Der geniale Anfang war nur ein guter Grundstein für die Geschichte, sodass der Rest die Möglichkeit hatte bei mir zu wirken. Und die Geschichte hat gewirkt. Sie war einfach voller Überraschungen und spannend, sodass ich immer mitfiebern konnte und gleichzeitig gar nicht wusste wie er als nächstes auf die Situation reagiert. Ein gewagtes Unterfangen für mich als Leser wie für Boy Nobody. Ich möchte unbedingt den zweiten Teil mit Boy Nobody lesen, denn der ist sicher genauso oder noch besser!

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  • Leo Löwchen 15J. Video-Rezi zu "Boy Nobody"

    Boy Nobody

    LeoLoewchen

    20. June 2016 um 08:08

    Hier könnt ihr euch meine Video-Rezi zu "Boy Nobody" anschauen :) Viel Spaß!https://www.youtube.com/watch?v=YZZtoHRU-0U

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  • [Rezension] Boy Nobody

    Boy Nobody

    MarianneKastern

    17. December 2015 um 21:10

    Meine Meinung: Es ist schon wieder ein wenig her seitdem ich mir das Buch von einer Freundin ausgeliehen habe, aber dieses Mal habe ich mir schlauer Weise Notizen gemacht. Das Buch habe ich mir übrigens nicht nur von einer Freundin ausgeliehen, ich habe es auch auf ihre Empfehlung hin gelesen. Es ist ihr absolutes Lieblingsbuch. Ich muss sagen, dass ich mich sehr gefreut habe als ich das Buch begonnen hatte. Das Buch war nicht nur angenehm geschrieben, sondern hatte auch noch sehr viele kurze Kapitel. Der Vorteil von kurzen Kapiteln ist, dass man sie immer zwischen etwas streuen kann. Auch wenn nicht viel Zeit hat, kann man mal ab und zu ein paar Kapitel lesen, da man sie einfach schnell beendet hat. Dafür gibt es aber in den Kapiteln kaum Absätze, wenn ihr wisst, was ich meine. Das ist aber nicht so schlimm, da die Kapitel ja sehr kurz sind. Wie schon gesagt sind die Kapitel sehr angenehm geschrieben. Ich habe mir aufgeschrieben, dass es ein wenig anders geschrieben ist, aber doch sehr normal... Ich denke, ich meinte damit, dass viele Autoren ihren eigenen Stil entwickelt haben und Allen Zadoff schreibt recht durchschnittlich. Gut durchschnittlich. Das lese ich zumindest aus meinen Notizen. Aber was bringt es ein gut geschriebenes Buch zu haben ohne Handlung? Nichts. Von daher ist es sehr gut, dass dieses Buch eine Handlung hat. ich selbst lese nicht so viele Bücher mit dieser Art von Handlung (wenn es überhaupt welche gibt... Ich bin dort wirklich nicht so bewandert...), daher ist es für mich mal etwas Neues und ich fand es überzeugend. Ich würde jetzt vielleicht nicht noch viele solcher Bücher lesen, aber ein paar schon. Ein Buch mit Geschichte und guten Schreibstil ist schon einmal ein guter Anfang. Aber was fehlt noch? Genau. Die Figuren. Ich mochte den Protagonisten recht gerne. Man kommt an ihn nicht ganz so nah ran, wie man vielleicht an andere ran kommt, aber gerade das macht ihn interessant. Das was man von ihm erfährt, lässt ihn mehr oder weniger nett und sympathisch wirken, es kommt natürlich immer darauf an, wie man es sieht... So wie eigentlich immer. Er ist aber natürlich nicht die einzige Figur in diesem Buch. Es gibt auch noch andere, wobei ich nur noch zwei Namen kenne, da ich mir nur zwei aufgeschrieben habe... Nämlich Sam und Howard... Bei Sam weiß ich nicht mehr allzu viel. Sam hat ihre eigene Art und ich persönlich mag sie nicht wirklich gerne. Sie war mir am Anfang noch sympathisch, aber das hat sich eindeutig im Laufe des Buches geändert. Ich habe sie am Ende vielleicht nicht gehasst... Aber gemocht habe ich sie auch nicht mehr. Dann bleibt nur noch Howard. Über Howard erfährt man noch weniger (man erfährt über die Figuren generell nicht so viel...). Er ist ein Computerfreak und sehr komisch, aber auf seine eigene Art auch irgendwie wieder nett. Er hat definitiv seine Macken, aber die lassen ihn irgendwie menschlicher wirken. Ach, ja. Einen habe ich noch. Das wäre Mike. Mike ist cool.. und auch wieder nicht. Er hat sein für und wider, seine guten und schlechten Seiten. Ich glaube, dass er nicht so ist, wie er tut. Zumindest ist er, meiner Meinung nach, nicht gänzlich der für den er sich ausgibt. Jetzt habe ich nur noch zwei Sachen übrig. Zum einen fand ich es sehr interessant, dass der Protagonist (ich weiß nicht mehr wirklich wie er heißt... er hatte einen falschen Namen angegeben...) immer wieder etwas über seinen Hintergrund erzählt hat. So hat man erfahren wie es dazu kam, dass er gerade das macht, was er halt macht. Mein letzter Punkt ist das Ende... Ich kann mich nicht mehr ganz genau an das Ende erinnern, aber es war sicher nicht der beste Teil des Buches. Es war irgendwie ein wenig enttäuschend und hat doch Interesse auf die weiteren Bücher geweckt. Gestaltung: Ich weiß zwar nicht wirklich, was die Cover Gestalter mir mit diesem Cover sagen wollten, aber es sieht gar nicht so schlecht aus und es passt von der Stimmung auch zum Buch. Die Gestaltung der Kapitel wollte ich auch noch kurz erwähnen, auch wenn sie jetzt nicht so super gestaltet wurden. Immer der erste Satz des neuen Kapitels wurde groß und fett darüber gedruckt, bzw. der erste Satz war immer groß und fett. Ich fand die Idee ganz nett. Der Titel... Ja, ich weiß ehrlich nicht, warum ich das überhaupt noch mache, aber egal.  Der Titel passt schon irgendwie zum Buch/Inhalt. Von daher kann man sich auch nicht beschweren. Fazit: Ein gutes und spannendes Buch, das ich sehr empfehlen kann.

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  • Klasse Pageturner

    Boy Nobody

    Guaggi

    09. December 2015 um 13:55

    Ich habe eine kleine Schwäche für Jugendthriller, und als ich den Klappentext von Boy Nobody gelesen hatte, war ich fasziniert. Ein Teenager, der schon in jungen Jahren zu einem Profikiller ausgebildet wurde. Wow, das klingt so schon nach nem Hollywood-Blockbuster. Das Cover ist eher dunkel gehalten und der Jogger im Fadenkreuz erzeugt eine mystische und geheimnisvolle Atmosphäre. Der Schreibstil ist faszinierend. Kurz, prägnant, auf den Punkt. Es wird nicht zu viel preisgegeben und nicht drum herum geschwafelt. Man erfährt häppchenweise was passiert oder wie der Hauptprotagonist Ben (seinen richtigen Namen erfährt man etwas später) zu dem wurde, was er heute ist, ein Killer. Geschildert wird das Geschehen aus der abgeklärten Sicht des Hauptprotagonisten. Am Anfang jedes neuen Kapitels ein Satz hervorgehoben wird. Ich habe das Buch in einer Nacht förmlich verschlungen. Gleich zu Anfang landen wir mitten in einem Job und erleben so gleich das Können unseres jungen Mörders. Für seinen nächsten Auftrag nennt er sich Ben und es verschlägt ihn nach New York, wo er sich an die Tochter des Bürgermeisters heranmacht, um ihren Daddy auszuschalten, doch dieses Mal geht etwas schief und die ganze Operation droht zu scheitern. Seine Vergangenheit holt ihn ein und er erfährt, dass seine Familie wahrscheinlich noch am Leben ist. In der Zwischenzeit hat sich seine Zielperson geändert und seine Gefühle drohen ein weiteres Mal seinen Auftrag zu vermasseln. Es war einfach nur spannend zu lesen, wie dieser gut ausgebildete Killer seinen Auftrag wegen seiner Gefühle zu einem Mädchen fast vergeigte und dann alles daransetzte, um sie zu retten. Doch wie viele Patzer kann er sich noch leisten, bis er selber ausgeschaltet wird? Ein klasse Pageturner, den ich jedem Jugendthrillerfan nur ans Herz legen kann.

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  • Spannendes,actionreiches Buch!

    Boy Nobody

    Anne11997

    24. May 2015 um 20:50

    Cover: Das Cover finde ich sehr ansprechend, da es schwarz und dunkel ist. Im Hintergrund erkennt man eine Stadt,vielleicht New York - Central Park? In ihm läuft ein Jungen, welcher "Boy Nobody" sein könnte. Sehr auffallend ist,dass der Titel und der Wort "Mörder" rot sind. Ich denke, dies ist eine Assiation zum Auftrag für den laufenden Jungen. Ich finde das Cover zur Geschichte passend. Meine Meinung: Nachdem ich den Klappentext durgelesen habe, ist die Neugier auf das Buch gestiegen. Der Start war etwas schleppend, aber danach wurde es actionreicher und spannend, was mir sehr gefiel. Die Handlung: Wie ich schon bereits erwähnt habe, war der Start sehr schleppend. Ich las weiter und es kam mehr Action und Spannung in die Handlung mit hinrein. Der Schlussteil war sehr spannend und war der "Höhepunkt" der Handlung. In diesem Buch kam die Liebeshandlung nicht zu kurz. Insgesamt fand ich den Inhalt sehr ansprechend und gut. Die Charaktere: Der Protagonist war "Boy Nobody". Er ist Soldat. Er hat sich noch nie verliebt, bis Sam in sein Leben kam. Ich fand Boy Nobody sehr gut geschrieben, da man seinen Konflikt zwischen dem Auftrag und seiner Liebe sehr gut nachvollziehen konnte. Sam, die weibliche Protagonistin war für mich sehr sterotypisch, was mir nicht wirklich gefiel. Der Stil: Der Stil war am Anfang sehr schleppend. Dadurch wurde es sehr eintönig und zähflüßig. Nach weiterem Lesen wurde die Handlung spannender und actionreicher, da der Stil dies sehr unterstützte und flüssiger wurde. Der Schluss war der Höhepunkt des Stil mit viel Action und Spannung. Das Ergebnis: Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da es sehr actionreich und spannend war. Leider war der Anfang etwas sprunghaft und zähflüssig. Ich kann dieses Buch Jungs empfehlen, die Liebe ertragen bzw. mögen. Wer Action bei den Mädchen liebt, ist hier besten aufgehoben. Allen anderen würde ich es nicht empfehlen.

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  • Leserunde zu "Boy Nobody" von Allen Zadoff

    Boy Nobody

    Allen_Zadoff

    Hi, I'm Allen Zadoff, author of the Boy Nobody series.  Boy Nobody is a teen assassin, a trained killer who in the course of a mission begins to wake up to his humanity and question his allegiance to the shadowy organization he works for called The Program. The inspiration for the series came from the character himself. My novels often begin when a character appears suddenly in my head. In this case he told me he was a teen soldier who moved from place to place on a never-ending mission, fitting in everywhere but belonging nowhere. When I asked him his name, he said he didn't have one. And so,  boy Nobody was born. I hope you enjoy the book. I can't wait to read your questions and comments. Mehr über das Buch: SEIN AUFTRAG: MORD Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu „erledigen“. Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt. Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe. Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht …? Zur LESEPROBE Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde: Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit Allen Zadoff mitzumachen. Allen spricht kein Deutsch, deshalb stellt die Fragen an den Autor bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, er wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich der Autor sehr freuen! Unter allen Bewerbern vergibt der bloomoon Verlag 25 Testleseexemplare des Buches. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 21. November 2013 bewerben - dafür gibt es eine kleine Frage zu beantworten: Boy Nobody ist ein Killer. Was haltet ihr von "bösen" Protagonisten? Können sie als Vorbilder agieren oder immer nur als Anti-Helden und schlechtes Beispiel? Habt ihr einen Lieblingsfiesling? (Wenn möglich, wäre es toll, wenn ihr auf Englisch antwortet!)

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    • 278
  • Interessanter Schreibstil und spannende Story...

    Boy Nobody

    Madlenchen

    16. April 2015 um 12:21

    Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu „erledigen“. Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt. Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe. Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht …? „Boy Nobody“ ist der Auftakt einer neuen Buchreihe von Allen Zadoff. Das Buch liest sich wirklich super schnell und sehr flüssig. Das liegt sicher auch an dem speziellen Schreibstil. Kurze und prägnante Sätze, keine Ausschweifungen und alles auf den Punkt. Dennoch ist es sehr spannend und hat mir persönlich sehr gut gefallen. Allerdings ging es mir manchmal dadurch auch etwas zu schnell. Die Entwicklung der Charakter kann man nicht immer ganz nachvollziehen. Auch manche Entscheidungen sind nicht wirklich verständlich. Nichts desto trotz hat mir Boy Nobody (Name wechselt je nach Auftrag) gut gefallen. Sein Leben ist nicht einfach und seine Entscheidungen nicht immer richtig. Er war mir aber trotzdem sympathisch. Von den anderen Charakteren im Buch erfährt man nicht sonderlich viel. Sie bleiben auch eher farblos. Da hierbei der Autor aber wirklich sein Hauptaugenmerk auf Boy Nobody legt, ist das verständlich. Es geht ganz klar um ihn, seine Aufträge und seine Entwicklung. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen und werde mir auf jeden Fall Band 2 holen. Das Ende war schon ein ziemlich fieser Cliffhanger und macht extrem Lust auf mehr. Ich bin total gespannt, wie Boy Nobody seine Pläne umsetzt und ob er die Wahrheit noch entdeckt. So viele Geheimnisse in dem Buch sind noch offen. Es gibt noch jede Menge Rätsel zu lösen. Und Boy Nobody entwickelt sich in eine immer bessere Richtung. >> 4 Sterne

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  • Buchverlosung zu "Boy Nobody" von Allen Zadoff

    Boy Nobody

    Normal-ist-langweilig

    Interesse an dem Buch? Dann einfach mal bei meinem Adventskalender vorbeischauen!

    www.books-and-cats.de

     

    LG

    • 2
  • Sollen wir wirklich jedem Freund trauen ?

    Boy Nobody

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2014 um 16:54

    Allen Zardoff schafft mit diesem Jugendroman einen recht düsteren Roman wie ich finde. Beginnt man in dem Buch zu lesen, fallen einem schon auf den ersten Seiten die kurzen abgehackten Sätze auf, die einen an Maschinengewehrsalven erinnern. Ebenfalls sehr einprägsam sind die markanten Überschriften zu jedem Kapitel und die in sich relativ kurz gehaltenen Kapitel. Dadurch wirken auch die Kapitel sehr prägnant, abgehackt und eingebläut. Alles hat auf den ersten Blick einen Ton und Anstrich von Kampf, Militär und Gewalt. Obwohl man mehr und mehr teils erschütterndes und persönliches von der Hauptfigur erfährt bleibt die Grundstimmung irgendwie gedrückt, komisch und nicht realistisch fassbar. Die immer noch sehr kurzen Sätze wirken manchmal recht surreal und passen für mein Empfinden nicht immer in den Kontext, aber das mag auch nur mein persönliches Empfinden von dem doch recht ungewöhnlichen Schreibstil des Autors sein. Die ersten 100 Seiten fühle ich mich weniger unterhalten als das ich eher neugierig bin wie die Geschichte der Hauptfigur weitergeht, was er erlebt, was er macht und wie er zu dem geworden ist was er vorzugeben scheint. Erst viele Seiten später fügt der Autor der Geschichte eine persönliche Note bei die es mir als Leser leichter macht der Geschichte zu folgen. Sie wird deutlich interessanter und es der zunächst vorherrschende düstere Charakter wird abgelöst von einer teenagerhaften Leichtigkeit. Ohne zu spoilern kann ich natürlich nicht zu viel verraten, aber die Geschichte hält einige interessante Wendungen parat die man am Anfang weder erahnt noch für möglich gehalten hat. Der eigentliche Hauptcharakter entwickelt eine Tiefe und lässt Emotionen und Gefühle durchscheinen die zunächst so gar nicht zu dem Buch passen mögen aber die Story umso interessanter machen. Die Geschichte selber hat – nachdem sie einfach ihren Rhythmus gefunden hat- einen angenehmen Spannungsbogen- ich bleibe als Leser interessiert an den Figuren aber auch an dem weiteren Verlauf der Geschichte. Was wohl das Ende bereit hält? Lesen Sie selbst ….. FAZIT: Ein auf den ersten 100 Seiten völlig verkanntes Buch, das nach zähen 100 Seiten mit allen weiteren Seiten an Spannung, Emotionen und Tiefe gewinnt und sich dennoch durch die Art der Geschichte und den extra Vaganten Schreibstil des Autors aus der Masse der Jugendbücher abhebt. Das empfohlene Alter von 14 bis 17 Jahren halte ich durchaus für gerechtfertigt und realistisch. Durch den schwachen Anfang nur 3,5 von 5 Sternen die ich aber auf 4 Sterne aufrunde da die Tendenz steigend Richtung Spannung ging.

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  • Agent 007 für Jugendliche – vor allem für Jungs spannend!

    Boy Nobody

    Skyline-Of-Books

    26. October 2014 um 11:56

    Klappentext „Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. SEIN AUFTRAG: MORD Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu „erledigen“. Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt. Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe. Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht …?" Gestaltung Auf dem Cover sieht man den Titel, über den ein großes Fadenkreuz ragt. Dieses Fadenkreuz symbolisiert sehr gut die actiongeladene Handlung von „Boy Nobody“ und seinen Job als Soldat bzw. Agent des Programms. Im Hintergrund sieht man Hochhäuser(höchstwahrscheinlich die von New York), Bäume (wahrscheinlich im Central Park) und einen laufenden Jungen. Diese Szene findet sich so auch im Buch wieder, was ich sehr schön finde, da sich so Aspekte der Handlung auf dem Cover wiederfinden. Die Farbgebung ist sehr düster gehalten und passt so auch sehr gut zur Handlung. Meine Meinung Die Kapitelüberschriften in „Boy Nobody“ haben keine Nummern oder Zahlen, sondern sie bestehen immer aus dem ersten Satz des jeweiligen Kapitels, der dann großer und mit einer anderen Schrift gedruckt wurde. Hinzu kommt, dass die Kapitel recht kurz sind und man somit schnell beim Lesen vorankommt. So gibt es beispielsweise auch Kapitel, die nur eine halbe Seite lang sind. Aber nicht nur die wirklich kurzen Kapitel sorgen dafür, dass der Leser diesen Roman wirklich sehr schnell lesen kann, sondern auch der Schreibstil des Autors. Vorrangig nutzt er kurze Sätze, die vor allem in brenzligen Situationen auch beim Leser Hektik und Aufgeregtheit auslösen sowie vermitteln. Boy Nobody alias Benjamin alias Zach(wie sein richtiger Name lautet und den nur er weiß) ist ein Agent oder eher Soldat von dem „Programm“, eine Organisation, die Kinder ausbildet Soldaten zu sein, damit diese Staatsfeinde ausschalten können. In diesem ersten Band einer Trilogie erfährt man sehr gut, wie das Programm funktioniert und wie gehorsam Zach Mutter und Vater (so werden die Köpfe des Programms genannt) folgt. Allerdings beginnt(!) der bisher so gehorsame Soldat Zach im Verlauf der Handlung am Programm zu zweifeln, er beginnt Fragen zu stellen. Auslöser hierfür war Sam, das Mädchen, das er auf seiner neusten Mission trifft. Von Gefühlen irrgeleitet lässt er sich von ihr in seiner Mission und seinem Handeln beeinflussen, sodass es zu einigen Schwierigkeiten kommt. Dieser Wandel von Boy Nobody von einem Soldaten, der stumpf Befehlen folgt, hin zu einem Soldaten, der langsam beginnt, die Missionen zu hinterfragen, hat mir sehr gut gefallen (auch wenn die Zweifel am Romanende wirklich noch recht klein sind und hoffentlich im nächsten Band weiter ausgebaut werden, sodass es dann vielleicht zu einer Auflehnung gegen das Programm kommt). In diesem Zusammenhang war vor allem Sam mit ihren Ansichten eine besonders interessante Figur, die der ganzen Geschichte etwas Pfeffer gegeben hat und durch die der vorher etwas zu perfekte Boy Nobody Risse bekommen hat. Allerdings arten die „politischen Reden“, die Sam oftmals schwingt, an einigen Stellen etwas aus. Ansonsten blieben mir die Figuren jedoch eher zu flach und unscheinbar. Dadurch dass der Fokus auf die Handlung, die Action und die riskante Mission von Zach gelegt wurde, blieben viele Charaktereigenschaften einfach auf der Strecke. Auch wenn mir die Entwicklung des Protagonisten sehr gefallen hat, habe ich ansonsten jedoch keinen Draht zu irgendjemandem aufbauen können. Einzig Howard, ein Hacker, der in der Schule gemobbt wird, konnte durch seine Art Sympathiepunkte sammeln. Die restlichen Figuren haben durch ihr Handeln und Auftreten jedoch nicht dafür gesorgt, dass ich sie in mein Herz geschlossen hätte. Fazit Ein Roman, den man aufgrund der kurzen Kapitel und der kurzen Sätze wirklich sehr schnell lesen kann. Actiongeladene Kampfszenen, Agentenfeeling und Geheimoperationen sorgen dafür, dass die Handlung wirklich sehr rasant ist. Auch die Entwicklung des Protagonisten hin zu jemandem, der anfängt (!) Dinge zu hinterfragen, war ein schönes Extra. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass ich die Figuren kaum kennen lernen konnte, sie blieben eher anonym und wurden kaum charakterisiert. Sie hätten mehr Raum benötigt. 3 von 5 Sternen! Reihen-Infos 1. Boy Nobody 2. Fearless 3. I am the Traitor (engl. 9. Juni 2015)

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  • spannend, bis zum Ende gut durchdacht und sogar überraschend!

    Boy Nobody

    Normal-ist-langweilig

    20. September 2014 um 10:29

    Reiheninfo:Band 1: Boy Nobody – Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder.Band 2: Fearless – Ich bin dein Freund. Ich bin dein Verräter. Meine Meinung:Hat man das Buch einmal angefangen zu lesen, wird man in einen Strudel aus Spannung gezogen und kann sich nur schlecht wieder aus diesem Sog befreien.Der Autor schafft es, seine Figuren so zu beschreiben und agieren zu lassen, so dass sie nicht oberflächlich bleiben, jedoch gleichzeitig nur so wenig von sich preisgeben, dass sie weiterhin geheimnisvoll und mysteriös bleiben. Selbst am Ende erlebt man noch eine Überraschung, die ich so niemals erwartet hatte. Einiges hätte sicherlich auch noch mehr Tiefe vertragen können, ist aber nicht unbedingt nötig!Die Geschichte liest sich durch die große Schrift und die einfache Sprache flüssig und leicht, und das Buch ist dadurch sehr kurzweilig im positiven Sinne! Besonders gefallen hat mir auch, dass die Überschrift der einzelnen Kapitel gleichzeitig auch der erste Satz war. Dadurch blieb man kontinuierlich im Lesefluss!Die angedeutete Liebesgeschichte liest sich gut, ist überzeugend, jedoch sehr sachlich und ohne viel Gefühl! Genau passend zur Geschichte!Dieser Band in in sich abgeschlossen, jedoch bleiben viele Fragen und Ängste offen, so dass man umgehend weiterlesen möchte. Das ist möglich, da Band 2 bereits erschienen ist. Wie viele Bände es geben soll, konnte ich leider auf der Verlagsseite nicht finden! Fazit:Wer einen spannenden, kurzweiligen Roman über einen jugendlichen Auftragsmörder lesen möchte, ist hier genau richtig!

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