Allison Pearson

 3,8 Sterne bei 62 Bewertungen
Autor*in von Working Mum, Wenn’s weiter nichts ist und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Allison Pearson, geboren 1960, zählt zu den besten Journalistinnen Großbritanniens. Die Figur der Kate Reddy erfand sie für ihre Kolumne im englischen Daily Telegraph. Der Erfolg war so groß, daß sie daraus einen Roman machte. Mit Working Mum gibt sie ihr Debüt als Schriftstellerin. Sei lebt mit Mann und zwei Kindern in Nord-London.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Allison Pearson

Cover des Buches Working Mum (ISBN: 9783644208117)

Working Mum

 (36)
Erschienen am 16.09.2011
Cover des Buches Wenn’s weiter nichts ist (ISBN: 9783442490097)

Wenn’s weiter nichts ist

 (19)
Erschienen am 20.01.2020
Cover des Buches Wenn’s weiter nichts ist (ISBN: 9783844529371)

Wenn’s weiter nichts ist

 (3)
Erschienen am 16.04.2018
Cover des Buches Working Mum (ISBN: 9783844930245)

Working Mum

 (0)
Erschienen am 17.12.2021
Cover des Buches I Don't Know How She Does it (ISBN: 9780099469667)

I Don't Know How She Does it

 (2)
Erschienen am 02.10.2003
Cover des Buches I Think I Love You (ISBN: 9781400076918)

I Think I Love You

 (1)
Erschienen am 06.09.2011

Neue Rezensionen zu Allison Pearson

Cover des Buches Working Mum (ISBN: 9783644208117)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Working Mum" von Allison Pearson

witzig
Tilman_Schneidervor 5 Monaten

Kate ist Mitte dreißig und die einzige weibliche Führungskraft in einer Investmentfirma in London, schon das ist ja eine Hürde für Kate. Sie hat zwei Kinder, einen tollen Mann und plötzlich trifft sie auf einen ganz neuen Mann in ihrem Leben. Alles scheint sich zu ändern. Witzig ehrlich und voll Tempo.

Cover des Buches Wenn’s weiter nichts ist (ISBN: 9783442490097)
SilviSommers avatar

Rezension zu "Wenn’s weiter nichts ist" von Allison Pearson

Auf‘s und ab’s durch das Leben
SilviSommervor 4 Jahren

Erst stand ich kurz davor dieses Buch abzubrechen, das erste Drittel empfand ich als sehr zäh. Ständig zeterte Kate das sie so furchtbar alt mit ihren 49 Jahren sei und mitten in den Wechseljahren steckt . 

Zu jeder Gelegenheit jammerte sie das ihr 50. Geburtstag bevor stand und sie kurz davor war nicht nur die Straffheit ihres Busens zu verlieren . 

Auch ihre beiden Kinder die mitten in der Pubertät steckten taten alles daran ihre Mutter zu jeder Gelegenheit auf die Palme zu bringen aber als schlimmste empfand ich ihren, wie soll ich ihn nennen? Spätpubertierenden Ehemann Richard, der sich seiner ganzen Verantwortung für die Familie entzog. Er hat seinen Job geschmissen und alles auf seine Frau Kate abgewälzt , derweil schult er auf Mediator um und flieht bei jeder Gelegenheit mit seinem super teurem Rennrad in den Wald und legt sich 2 x die Woche zur Therapeutin auf die Couch. Er hat bestimmt sogar ein Verhältnis mit dieser, so sehr wie sie ihn beeinflusst. Zu allem Überfluss hat Kate die Rechnungen für diese Sitzungen auch noch an der Backe und muß dafür zahlen. Ständig gibt es Streit ums Geld und darum das nun Kate es ranschleppen muss und nicht nur das, ein altes marodes Haus und deren Renovierung muss sie koordinieren und dann sind da auch noch Ihre Hilfsbedürftige Mutter und die Eltern von Richard um die sie sich natürlich ebenfalls rührend kümmert in ihrem „Volltimetag“.

Während des Lesens sträubten sich mir die Haare und ich hätte diesen Egoisten längst in die Wüste geschickt. 

Aber dann vermittelt ihr eine gute Bekannte ein tolles Jobangebot bei Kates früheren Firma, bei der sie aber keiner mehr kennt , weil dort nur noch Leute arbeiten die nicht mal halb so alt sind wie sie. Das ist auch der Grund warum sie ihren Lebenslauf frisiert und so gleich ein paar Jährchen jünger wird. Ab dann fing die Geschichte an mir richtig freude zu machen.Kate wuppt das alles ziemlich gut, frühmorgens quält sie sich zum Sport bevor alle anderen von ihr geweckt und mit Frühstück versorgt werden . Dann geht es los in den Londoner Finanzdistriktdschungel . 

Sie wird gemopt vom Handlanger ihres viel jüngeren Vorgesetzten , der nichts außer als eine Pfeife ist und sogar Angst vor ihrer Kompetenz hat. Ihnen beiden zeigt sie das sie es immer noch drauf hat und zieht einen lukrativen russischen Klienten ans Land . Damit steht sie nun ganz oben auf seiner  Abschussliste. Das ist schon klischeehaft aber wie sie sich während der Präsentation zurück ziehen muss um ein Malheur was ihr währenddessen passiert zu kaschieren, war fabelhaft oder das Treffen mit der Witwe des Wilden Rockstars,  die sie mit ihrer Erfahrung und Offenheit für sich gewinnen kann, genauso wie die Geschichte von ihrer dementen Schwiegermama Barbara , die im Baumarkt eine Kettensäge kaufen will, nein leicht hat es Kate mit ihrer Familie ganz bestimmt nicht aber sie wuppt das mit Leichtigkeit und mit Hilfe ihrer Freundin Sally die sie im Kurs Wiedereinstieg in den Beruf kennenlernte . Das ginge wohl alles so fließend weiter , wenn da nicht nicht auf einmal eine e-Mail aus einer längst vergessen  Zeit wie aus dem Nichts in ihrem Postfach aufgeploppt wäre und die was tief in ihrem Herzen verschüttetes wieder freigab .... und auf dieser Weihnachtsfeier im dunkelsten Club Londons demütigt sie ihr schleimiger Kollege. 

Der Stil ist leicht und flüssig, mit viel Humor und noch mehr überspitzten Einlagen , ich glaube aber nicht das es autobiographische Züge hat 😉. Es ist eine Fortsetzung des Buches Working Mum, ich kannte es nicht , konnte mich aber gut in dieses Familienchaos hinein versetzen. 

Es dauerte zwar etwas bis ich mich mit Kate anfreunden konnte. Das sie sich sich so viel von ihrem Mann gefallen lies, konnte ich kaum glauben. Auch nicht das sie sich um alles alleine kümmern muss und dazu noch so treudoof ist. Also ich hätte ihm samt Rennrad zum Mond geschossen und den Flirt mehr genossen. 

Die „arbeits“ Kate war mir trotz allem sehr sympathisch und es hat mir einiges an Vergnügen bereitet sie durch ihren Marathon Tag zu begleiten. Es liest sich schnell und ist leichte Kost. Man erlebt Kates ganz normalen Alltag, der zwar ganz interessant ist aber stellenweise auch etwas sehr überzeichnet, gelangweilt habe ich mich nicht. Aufgrund der Wechseljahre und deren Problematik glaube ich allerdings, dass man für dieses Buch schon eine gewisse Reife haben sollte um das etwas nachspüren zu können . Das könnten sich jüngere Leserinnen eher schwer vorstellen. 


Cover des Buches Wenn’s weiter nichts ist (ISBN: 9783844529388)
78sunnys avatar

Rezension zu "Wenn’s weiter nichts ist" von Allison Pearson

sehr unterhaltsam
78sunnyvor 4 Jahren

Ich habe den ersten Teil der Reihe („Working Mum“) nicht gelesen und ich habe auch erst im Nachhinein davon erfahren. Leider ist der erste Teil der Kate Reddy Reihe nicht als Hörbuch verfügbar. Man braucht den Teil allerdings auch gar nicht gelesen zu haben, um „Wenn's weiter nichts ist“ genießen zu können.


Es geht hier um Kate, die bald 50 Jahre alt wird und mit allerhand kleinen und großen Dramen in ihrer Familie und im Berufsleben zu kämpfen hat. Ihr Mann hat in einer Art Midlife Crisis entschieden, dass er erst einmal nicht mehr arbeiten will und sich lieber selbst finden möchte. Damit fällt der Hauptverdiener weg, was Kate dazu veranlasst sich nach Jahren als Hausfrau und privater Investment-Beratung wieder für einen Bürojob zu bewerben. Das ist gar nicht so einfach mit 49 Jahren und nebenbei muss sie auch noch die pubertierenden Kinder im Griff behalten. Emily ist so ein typischer Teenager der durch digitalen Medien geprägten Zeit. Gleich am Anfang bricht dadurch ein Drama aus, dass sich über das gesamte Buch immer wieder wie ein kleiner roter Faden zieht. Auch ihr Sohn, Ben, sitzt lieber vom PC als sich mit realen Freunden zu treffen und Kate versucht mit dieser ganzen Entwicklung noch irgendwie Schritt zu halten. Zwischen Kate und ihrem Mann Richard läuft nicht mehr viel. Das merkt man schon am Anfang und da ist es kein Wunder, dass auch ein zweiter Mann noch eine Rolle spielt. Das wurde allerdings nicht billig inszeniert, sondern ich fand, dass es sehr realistisch und angenehm beschrieben wurde. Kate war mir an keiner Stelle im Buch unsympathisch, obwohl sie Dinge tut, die man eben eigentlich nicht tut.


Kate war ein unglaublich sympathischer Charakter
und ich habe es wirklich genossen ihr bei ihrem Alltag über die Schulter zu schauen. Mehr ist es auch nicht, was dieses Buch bietet. Man erlebt Kates ganz normalen Alltag mit, aber der war interessant genug, dass ich mich nie langweilte. Ich denke allerdings, dass man schon ein gewisses Alter haben muss, um das Buch zu genießen. Man muss nicht 49 Jahre alt dafür sein, aber sollte schon im Leben soweit vorangeschritten sein, das man sich hineinversetzten kann, dass es manchmal nicht so einfach ist mit dem technischen Fortschritt der Zeit Schritt mitzuhalten, alles noch zu verstehen, was die Jugend so von sich gibt oder erlebt und wie es ist Familie, Alltag und Liebe unter einen Hut zubringen.  Kate macht das alles toll, ohne perfekt zu wirken. Es gab hier Stellen, wo ich wirklich sehr schmunzeln musste, aber auch stellen wo ich dachte: „Nein, dass hat die Autorin jetzt nicht wirklich geschrieben“. Ich sage nur Zimmerpflanze und Meeting. Jeder, der das Buch gelesen hat, wird wissen, was ich meine. Kate ist nicht nur witzig, sondern auch eine sehr verständnisvolle Mutter. Sie hat wirklich eine Engelsgeduld mit ihren Kindern und ihrem Mann. Ja, selbst um die Schwiegereltern und um die eigenen Mutter und Schwester kümmert sie sich, wie es ihr möglich ist. Wie gesagt wirkt das alles aber nie über-perfekt, sondern richtig natürlich. Das gefiel mir unglaublich gut.


Neben der Familie kommt auch das Arbeitsleben, Freunde und die Liebe
nicht zu kurz. Letzteres spielt allerdings nur eine kleine Rolle. Das Arbeitsleben dagegen nimmt viel Platz ein und das ist auch gut so. Kate macht sich, nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Jobsuche, einige Jahre jünger und fängt wieder bei der Gesellschaft an, die sie vor vielen Jahren selbst mit aufgebaut hat. Heute weiß das niemand mehr dort und sie muss sich mit jüngeren teilweise schlecht ausgebildeten  Kollegen und auch Vorgesetzten herumschlagen. Ihr werden einige Steine in den Weg gelegt, die sie souverän aber eben auch wieder nicht übermenschlich überwindet.  Nach und nach findet sie auch Freunde unter den Kollegen und beweist sich an ihrem Arbeitsplatz. Ich fand das alles sehr unterhaltsam


Die Sprecherin, Irina von Bentheim, hat eine angenehme Stimme und da man sowieso fast alles aus Kates Sicht miterlebt, brauchte sie ihre Stimme auch kaum verstellen. Das machte das Zuhören sehr angenehm. 



*Fazit:*

4,4 von 5 Sternen

Das Hörbuch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Auch wenn es 'nur' den Alltag der Protagonistin Kate Reddy wiedergibt, so was es mir an keiner Stelle langweilig.  



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